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Nach dem Suizidversuch....

B'oEe44


Aber wie kann man,nir weil man svv macht,mit Beschluss eingewiesen werden?Ist mir bisher noch nicht passiert.

J#u9ley


Wenn man es übertreibt und es lebensgefährlich wird geht das.

B!oex44


Dann wör,ich auch schon in der aklinik

vEam$p2x8


@Boe44

Dann hattest du Glück. Ich nehme an, dass du deine Wunden nicht ärztlich versorgen lässt? Wenn man Stammgast in der Notaufnahme wird, Wunden immer genäht werden müssen, oder sogar operiert, dann landet man irgendwann auch auf der geschlossenen, geht man da nicht freiwillig hin, so bekommt man einen Beschluss. Auch wegen SVV kann man zwangseingewiesen werden. Und wenn man schon eine lange Klinikvorgeschichte hatte mit recht vielen Suizidversuchen, dann fackeln Ärzte nicht lang und der Richter sowieso nicht und dann bleibste auch mal länger als ein Jahr drinnen. So einfach ist das.

Wenn du noch nicht wegen SVV in der Klinik warst oder zwangsweise, dann sei froh. Entweder war es dann noch nicht so schlimm oder du lässt deine Wunden nicht behandeln, dritte Möglichkeit wäre, dass es deinen Ärzten so ziemlich egal ist.

Sobald man akut Selbstgefährdet ist, ist eine Zwangseinweisung nicht mehr weit entfernt.

Jvul`ey


Richtig vamp.

Ich fand es zwar ziemlich scheiße dort, aber es hat mir im Endeffekt das Leben gerettet.

sHchane,cke1i985


Wenn du noch nicht wegen SVV in der Klinik warst oder zwangsweise, dann sei froh. Entweder war es dann noch nicht so schlimm oder du lässt deine Wunden nicht behandeln, dritte Möglichkeit wäre, dass es deinen Ärzten so ziemlich egal ist.

Sobald man akut Selbstgefährdet ist, ist eine Zwangseinweisung nicht mehr weit entfernt.

Kann ich jetzt nicht so pauschal bestätigen. Zwangseinweisung kam bei mir erst, als ich völlig irre wurde. Mit Suizidgedanken, SVV usw. wurde mir vom Therapeuten nicht geholfen. :-( ich sage nicht, dass das richtig ist, ich fand es nur traurig. Selbst den Suizid-Vertrag meines Theras konnte ich nicht unterschreiben, und passiert ist genau NULL. :-(

Jmames 'CaHllkaghaxn


Wer sich als Therapeut so einen Wisch unterschreiben lässt, gehört doch selbst zwangseingewiesen.

FMinoZ93


So einen "Suizid-Vertrag" musste ich auch unterschreiben.

G_ejagtexsTier


War wohl damals so, dass Selbstmord eine Straftat darstellte.

Lacosa

Das ist einfach nur unglaublich.

Da sieht man mal wieder, dass Gesetze von Leute gemacht werden, die von homo sapiens und ihrer selbst null Ahnung haben.

Da geht es jemandem so erbärmlich dreckig, dass er drauf angewiesen ist, nach womöglich jahrelanger Qual, sich umbringen zu wollen, weil es nicht mehr anders geht und dann bekommt er im Überlebensfall Knast.

Menschen mit auch nur halbwegs gesundem Menschenverstand können sowas nicht nachvollziehen. Das geht überhaupt nicht.

Vor allem führt so eine Regelung ja auch dazu, dass die Selbstmörder normalerweise dann ihren Selbstmord bombensicher durchführen, damit es auch unbedingt klappt, damit sie nicht wieder aufwachen und dann in den Knast abmarschieren müssen.

Gott sei Dank gibt es diese Regelung wohl absolut nicht mehr.

Ich selbst habe noch nie einen Versuch unternommen, kenne aber viele, die es taten und es kommt dann eigentlich "nur" zu einer Einweisung ins Krankenhaus.

Jfu8ley


Bei mir haben sie auch sehr lange "zugeschaut". Aber irgendwann war halt mal genug. Wenn man alle paar Tage in der Notaufnahme landet und sich wieder zusammenflicken lassen muss und danach in die Psychiatrie muss und selbst dort nicht damit aufhört... Ich hatte damals einfach keine Kraft und keine Lust mehr aufs Leben. Und hab wirklich alles versucht. Naja heute bin ich froh darüber dass es so gekommen ist dass ich erstmal weggesperrt wurde. Auch wenn es wirklich eine sehr sehr harte Zeit war, die ich niemandem wünsche.

S/unf8lower_x73


Wer sich als Therapeut so einen Wisch unterschreiben lässt, gehört doch selbst zwangseingewiesen.

Und warum?

JJuley


Also mir hat so ein Anti-Suizidvertrag schon oft geholfen. Und mich vor der Akutklinik bewahrt.

s#chn#ecLkce1x985


Bei mir haben sie auch sehr lange "zugeschaut". Aber irgendwann war halt mal genug. Wenn man alle paar Tage in der Notaufnahme landet und sich wieder zusammenflicken lassen muss und danach in die Psychiatrie muss und selbst dort nicht damit aufhört...

Ich kam erst gar nie in die Notaufnahme. Das eine Mal, als ich mich wirklich zusammenflicken lassen wollte, hat mich ein guter Freund davon abgehalten. Disclaimer: Das ist keine Kritik an dir, Juley! Aber ich konnte die Verletzungen selber nie so ernst nehmen, als dass ich es in die Notaufnahme geschafft hätte. Von meinem Umfeld auch niemand. So blieb ich alleine. :-(

Also mir hat so ein Anti-Suizidvertrag schon oft geholfen. Und mich vor der Akutklinik bewahrt.

Mir nicht. Und ich fand es einfach nur lächerlich. Mein Verhalten, das Verhalten des Theras, der die Weigerung des Unterschreibens halt auch nicht ernstgenommen hat. Letztlich wäre ich heute nicht mehr hier, wenn ich mich nicht selber an irgendeinem Punkt selber ernstgenommen hätte. Von der Therapeutenseite kam da eher wenig. Und ich muss sagen, dass ich lange als "typischer Borderliner, aufsässig, schwierig" bewertet wurde. Nicht, dass ich nicht mitunter aufsässig und schwierig gewesen wäre, die Gefahr dahinter (bzw. die schwelende Verzweiflung, die mich zu so einem Verhalten trieb) wurde aber von keinem gesehen. :-(

sQcfhneck]e198x5


PS: Ich bedauere es bis heute, dass von therapeutischer Seite aus nie über meinen Suizidversuch konkret gesprochen wurde. Klar, ich habe es selber getan, aber als es mir wieder besser ging war ich selber von dem Ausmaß meiner Misere und den Konsequenzen richtig schockiert. Irgendwie trage ich den Suizidversuch bis heute alleine in meinem Herzen. Ich komme damit allgemein gut klar, aber irgendwie gab es doch den Wunsch, diese Erlebnisse mit professioneller Hilfe zu teilen.

J7ublexy


schnecke das tut mir sehr leid dass bei dir nicht reagiert wurde.

Ich konnte ein mal diesen Vertrag nicht unterschreiben und wurde sofort eingewiesen.

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