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Tipps für Abgrenzung gesucht

S:i(lkgPNearl


Herrlich, Ihr zwar gestressten, aber nichts desto trotz humorigen jungen Mütter... ;-D Haltet durch, es wird irgendwann besser - ich versprechs Euch. ]:D und für die Kiddys: :p> :-@

D<ie Se8herein


ich habe es ja schon hinter mir - deswegen kann ich auch humorig zurückblicken!

und was das geniale ist: das erste enkelkind ist schon da und es greift die generationenrache ]:D

SEilkUPea>rl


;-D Genau, habs auch schon "hinter mir". Ist das Klasse. ]:D :)D

S"pJringchQild


@ m92:

Was tun?

Was hast du denn in der Situation getan?

Bisher hab ich irgendwas gesungen. Das Ergebnis ist immer gleich. Sie dreht dann komplett durch.

Also wenn meine Mutter damals immer angefangen hätte leise zu singen, wenn ich mich als Jugendliche aufgeregt habe, wäre ich auch komplett durchgedreht. Das hätte mir signalisiert: Sie hört mir nicht zu, sie nimmt mich nicht ernst, sie interessiert sich nicht für das, was mich bewegt, etc. Sei Du mal der schreiende Teenager: denk Dich hinein wie Du damals warst, und dann stell Dir vor Du stehst schreiend vor Deiner Mutter, wütend, traurig, wie auch immer, und sie fängt leise an zu singen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das bei Dir ein gutes Gefühl auslöst.

Und: Wenn Du immer das Gleiche machst, bleibt das Ergebnis natürlich auch das Gleiche. @:)

s2wee ny43


Mir ging's damals genauso. Vor Lauter Stress und generve habe ich leider das Rauchen wieder angefangen, tut sowas bitte nicht ! :|N

Die schlechte Nachricht zuerst - es wird leider noch etwas andauern

Du gute Nachricht- es wird besser, früher oder später ;-)

Bis zur Pubertät dauerts ja noch etwas und ich drück die Daumen das es nicht so wird wie bei meinem Ältesten- es war ein Alptraum %:|

Meine Kinder sind jetzt erwachsen und ich frage mich manchmal wie ich das nur überlebt habe ;-D ;-D ;-D

Was du /ihr tun könnt- Freiräume schaffen und wenn sie noch so klein sind. Vielleicht ein Treffen mit der Freundin am WE, Mann hat dann "Kinderdienst ". Das läuft anfangs vielleicht etwas holprig, unbedingt standhaft bleiben :)z :)^ Wahrscheinlich ruft er mehrmals an weil die Kinder nach der Mama brüllen. Euer Mann ist damit überfordert, ist auch logisch. Sagt ihm das ihr euch sicher seit das er das sicherlich super hinbekommt und zwar ohne euch.

Bitte später beim heimkommen das Lob nicht vergessen !

wUin*t-erTsonnex 01


Ich glaube irgendwie muss man den Kindern beibringen, dass man eben nicht emotional von Ihnen abhängig ist.

Ich hatte auch eine Freundin, deren Kinder es immer wieder geschafft haben, dass sie den Ton angaben..das hieß sie bestimmten, ob gute Laune herrschte oder eben wenn sie gelangweilt waren, das an der Mutter ausließen. Diese war auch immer ganz unglücklich, konnte den Knoten aber nie auflösen. (und es war eine Traummama, die Kinder konnten es nur nie schätzen)

Ich glaube, wenn du innerlich für dich hinkriegst, dass du nicht für die Laune deiner großen Tochter verantwortlich bist und schon gar keine schlechte Mutter , dann spürt sie das vielleicht auch.

Kannst du ihr nicht klarmachen, dass du nichts mit ihr zu tun haben möchtest (sie links liegen lässt), wenn sie eine "Fresse" zieht? Sage ihr, dass ist jetzt dein Problem nichts meins.

Wenn ich während der Puperät nach Hause kam und meine Tochter schlecht drauf war, habe ich ihr spaßig lachen gesagt: du ich stehe heute nicht zur Verfügung für Kämpfe schlechte Laune etc. Ich bin selber schwach, hatte einen anstrengenden Tag..lass mich bitte in Ruhe.

Hat oft funktioniert, dass sie nach einer halben Stunde ankam und normal war..weil sie mich als Mutter doch brauchte, als Gesprächspartner, Ratgeber etc...aber eben nicht als Streitpartner, Schlechtelauneausbader etc.

Ich glaube du musst es einfach irgendwie schaffen, das auszustrahlen. Das du gut drauf bist, einen schönen Tag hast /hattest und es dir nicht von ihr verderben lässt.

Versuche gut Laune zu haben, unhabhängig was die Kinder so anstellen.

Höre ein gute Musik, lies nachmittags ein schönes Buch (du musst doch nicht ständig um die Kinder drumrum sein), damit sie mitkriegen: Mama ist auch ein eigener Mensch und nicht unsere "Angestellte", die nur für unser Wohl zu sorgen hat.

Wie sieht es mit einem Hobby aus, damit du wenigstens einmal die Woche raus kommst unter Erwachsene und dein Leben hast. Singst du gerne da wäre ein Chor toll, danach kommst du völlig beseelt und gut gelaunt heim. Der Papa müsste den Abend dann vernatwortlich übennehmen.

Die Kleine: o.k., da wirst du Geduld haben müssen, Trotzphase.. das ist nun mal so, da aber konseqeunt deins durchsetzen..was du für richtig hälst und als Erwachsene einafch besser einschätzen kannst.

Und ich meine damit keine emotionale Erpressung, nach dem Motto, nur wenn du lieb bist kümmere ich mich um dich.

SbilkPtearl


Ich finde, Wintersonne hat es gut beschrieben: Dich innerlich unabhängiger machen von den Launen und Stimmungen der kleinen Personen, darauf kommts an. Es hat etwas mit Ich-Stärke zu tun, sich auch von den eigenen Kindern emotional zu distanzieren, auf gute Weise natürlich.

Im Unterschied zu anderen Schreiberinnen finde ich es genial, vor Dich hin zu singen, wenn Dein Teenie schlecht drauf ist und meint, das an Dir auslassen zu müssen. ]:D Wenn sie dadurch fuchsig wird, musst Du m. E. keineswegs ein schlechtes Gewissen haben. Natürlich sollte es auch nicht zur Provokation ausarten, aber ich sehe keinen Fehler darin, ihr zu signalisieren: "Du, mir ist gerade nach Singen, und ich machs, weil es mir gefällt, so wie Du ja auch Dinge tust, die mir nicht so zusagen".

SJilkPvearxl


Und Schreierei würde ich mir keinesfalls gefallen lassen. Wer mich anschreit, kann solange nicht mit mir rechnen, bis er sich wieder beruhigt hat; das gilt für alle, und d. h. auch und erst recht für die eigenen Kinder. Also: "Wir reden weiter, wenn Du dich beruhigt hast" - Ende der Ansage.

wGintuerfsonneQ 01


mh, ja so unterschiedlich sind die Empfindungen...vor mich hinsingen würde ich nicht, das empfände ich auch als Provokation

innerlich vor dich hin summen, damit du nicht an die Decke gehst..ja o.k. , aber nicht höhrbar

dann schon lieber eine klare Ansage ans Knd: gehe bitte raus , ich möchte nicht, dass du deine schlechte Laune an mir auslässt oder so in etwa

Srpri1ngc}hilxd


Im Unterschied zu anderen Schreiberinnen finde ich es genial, vor Dich hin zu singen, wenn Dein Teenie schlecht drauf ist und meint, das an Dir auslassen zu müssen.

Vorsicht bitte: Ich habe nicht geschrieben wie ich das finde, sondern ich habe mich in die Position des Teenagers hineinversetzt. Riesen-Unterschied! Dass ich der generellen Ansicht bin, dass ich als Mutter die Situation zu lenken habe, hatte ich vorher schon recht klar dargelegt denke ich (und stimme Deinem letzten Beitrag auch voll zu!).

Ein wenig hat da auch das verletzte Kind aus mir gesprochen, weil ich eine sehr schwierige Kindheit/Jugend und eine ziemlich bescheuerte Mutter hatte. Aber das führt jetzt ein wenig am Thema vorbei.

S!ilkPteaxrl


Sorry, Springschild, verstehe.

Ich wollte ganz sicher niemanden hier treffen, genau das zeigt aber auch die Schwierigkeit einer emotional unabhängigeren Haltung auf. Es kann gut sein, dass ungewollt auch die Tochter von Alias auf eine solche wie von mir vorgeschlagene Herangehensweise sehr wütend und sogar zunächst verletzt reagiert. Ich fürchte, da muss man als Mutter dann durch.

Denn hier gibts nicht "ein bisschen schwanger": Entweder ich seile mich ein Stück weit ab und nehme zumindest in Kauf, dass mein Kind mir das eine Zeitlang übel nimmt, oder ich bleibe das Blättchen im Wind, das vor dem, was mein Sprössling mir an Unschönem serviert, immer wieder einknickt.

dTa'nage8x7


Silk Pearl

Ich glaub nicht. Denn es gibt klare und respektvolle Wege seine Unabhängigkeit zu bewahren, singen wenn jemand mit mir rumstreitet finde ich aber respektlos. Würde ich auch bei Erwachsenen nie machen und jemand der mich ansingt wenn ich auf 180 bin wird danach erleben das ich wirklich noch viel wütender werden kann. Das würde mich nämlich einfach "Leck mich am Arsch" sagen und das finde ich gänzlich unsouverän.

Twilight

Du hast natürlich Recht, eine Auszeit löst das grundsätzliche Problem nicht, aber etwas neues zu erlenen erfordert Kraft, Nerven und Energie. Und genau die fehlen dir gerade. Man könnte also mit einer Auszeit erstmal die Basis schaffen um überhaupt wieder die Energie zu haben um im entscheidenden Moment nicht an die Decke zu gehen sondern zu visualisieren oder was immer einem sonst hilft.

Ich bin nicht der Typ für den chichi. Kann ich nicht, hält nur drei Sekunden und dann fliegt mir die unterdrückte Wut erst recht um die Ohren. Meine Taktik lautet: frühzeitig reagieren. Wenn ich den ersten Anflug von Genervtheit verspüre dann kurzen Moment rausnehmen, Situationa nalysieren. Ist Kind gerade nur überdreht und braucht Auslauf oder kommt es wirklich zu kurz? Wie weit ist sie schon drinne, kann man sie noch ablenken in dem man ein Prinzessinnenschloß in der Ecke mit zwei Tüchern baut oder sind wir bereits hinter dem Stadium und es hilft nur noch ne klare Ansage. Dabei auch immer im BLick: Was kann ich heute leisten? Hab ich die Nerven für Schloß-Action oder brauch ich endlich in Ruhe nen Kaffee?

Und dann klare Ansage die dann auch möglichst ohne Wut durchgezogen wird. Die Kleine liegt am Boden und heult weil die HOse die sie will nicht wintertauglich ist? Schöne Sache, ich setz mich daneben und les ein Buch und warte bis sie ankommt damit ich sie trösten kann. Sie hat echte Wachstumsschmerzen und ist deshalb übermüdet? Da würde ich über Nurofen nachdenken. Nur mal eine Nacht gut schlafen kann viele Teufelskreise durchbrechen. Die Große zieht ne Fresse weil Welt moppelkotze? Kann sie gerne in ihrem Zimmer machen, immer verbunden mit der Mitteilung das ich mich freue wenn sie wieder verträglich ist und rauskommt. Ich bin einfach scheiße drauf? Die nächsten fünf Minuten sind meine, in meinem Schlafzimmer, Tür zu, Auszeiten kann man nicht nur als mies gelauntes Kind nehmen und sie setzen es viel besser um wenn man es vorlebt.

Aber all das klappt nur wenn ich mich nicht bemühe die geduldige Jungfrau Gottes zuspielen wenn ich eigentlich schon genervt bin, sondern mich als erstes mal selbst ernst nehme. Ich bin nicht Maria oder Buddah, werd ich auch nie sein, aber ich muss auch nicht der Hulk sein.

SBilkxPearl


Danae

es gibt klare und respektvolle Wege seine Unabhängigkeit zu bewahren, singen wenn jemand mit mir rumstreitet finde ich aber respektlos. Würde ich auch bei Erwachsenen nie machen und jemand der mich ansingt wenn ich auf 180 bin wird danach erleben das ich wirklich noch viel wütender werden kann. Das würde mich nämlich einfach "Leck mich am Arsch" sagen und das finde ich gänzlich unsouverän.

Es mag Geschmacksache sein, und es macht sich jetzt sehr an dem Singen fest, worum es eigentlich nicht geht. Bleiben wir aber noch dabei und betrachten kurz das Wie und Warum.

Wenn ich meine schreiende Tochter schadenfroh angrinse und ihr in ihre Brüllerei hineinsinge - vielleicht noch Motto: "Nänänänää-Nä!" :-p - ist es etwas völlig anderes, als wenn ich mir ihr Geschrei anhöre, mich davon nicht beeindrucken lasse, indem ich leise weitersinge. Und ich sagte ja, dann ist auch eine Ansage fällig: Beruhige Dich, rede vernünftig mit mir, und dann rede ich auch wieder mit Dir.

In beidem sehe ich keine Respektlosigkeit, jedenfalls nicht so, wie ich es meine. Ich drücke mit dem Weitersingen während ich von ihr angebrüllt werde aus: "Du kannst mich damit nicht aus der Fassung bringen" - nicht mehr, allerdings auch nicht weniger.

Dass ich z. B. bei meinen brüllenden Chef nicht vor mich hinsinge, ist klar, allerdings kaum vergleichbar. Der Chef und würde das Singen wohl als Provokation auffassen, und hier geht es ja auch um etwas völlig anderes - wie bei jedem Erwachsenen - nämlich keinesfalls darum, ihn zu erziehen. Mein Kind mag mein Singen zwar auch provizierend finden, was ich aber dann auch gleich aufklären kann und sollte, insofern gebe ich Dir Recht. Es sollte nicht ohne Begründung so sein und natürlich nicht endlos ausgereizt werden, wenn sich das Kind darüber aufregt.

Ansonsten finde ich rundweg, Eltern rechtfertigen und begründen heute eher zu viel als zu wenig. Nicht, dass es nicht manchmal angebracht wäre, sicher nicht. Aber jedes Fitzelchen erst einmal mit meinem Kind "in Übereinstimmung" zu bringen, also praktisch zuerst seine Zustimmung zu meiner Erziehungsmethode zu erheischen, nimmt meiner Ansicht nach dem Kind den Respekt vor dem Elternteil. Und wenn mir der Nachwuchs permanent auf der Nase herumtanzt, ist da bereits etwas schief gelaufen, was elterliche Erziehung angeht.

SkiGlkPe0arl


Ich hatte übrigens selbst das große Glück, dass mein inzwischen erwachsenes Kind mich niemals angebrüllt hat. Ich will gar nicht sagen, dass es daran lag, dass ich alles richtig gemacht habe - das habe ich ganz sicher nicht - aber ich hätte es einfach nicht hingenommen, hätte er es getan.

d6aneae8x7


Mein Kind mag mein Singen zwar auch provizierend finden, was ich aber dann auch gleich aufklären kann und sollte,

Aber genau da ist eine Provokation doch total kontraindiziert. Also wenn ich gerade fröhlich Singe und mich davon nicht stören lasse, alles gut, aber wenn ich erst anfange zu singen wenn ich angeschrien werde, dann eskalier ich die Situation doch völlig. Und ich finde nicht das ich einen Erwachsenen da anders behandeln muss als mein Kind, oder umgedreht. Ich werfe nämlich beide, Chef und Kind, einfach ansatzlos raus oder gehe selbst, je nach Ort. Ich hab auch schon meinen Prof rausgeworfen weil der sich im Ton vergriffen hat. Eine souveräne Haltung ist wichtig. Provokation macht nur eine Aufklärung unmöglich weil Kind komplett ausrastet und sich nur verarscht fühlt. Dann schreit sie, ms92 singt lauter, Kind schreit noch lauter oder wirft Zeug und zu dem Thema "Ich lass mich nicht anschreien" kommt man gar nicht mehr.

Provokationen bringen nichts ausser mehr Streit. Niemand nimmt eine Zurechtweisung lieber an wenn man ihn oder sie vorher nochmal völlig auf die Palme getrieben hat. Alter ist da ziemlich wurscht.

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