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Vorurteile

ERhemaligerD NutZzer (3#56597x4)


Mit meinem Thread hier hab ich mir nur meine Gefühle von der Seele geschrieben aus Kränkung für irgendwelche Unterstellungen in einem anderem Thread und für eine Fehlinterpretaion in dem anderen Thread für meinen Trost und meine Hilfe die ich einer anderen TE hier geben wollte.

Ich denke, du hast meine Beiträge als provozierend und beleidigend aufgefasst obwohl sie eigentlich als Denkanstoß gedacht waren. Es ist nie eine gute Idee, immer die Schuld anderen Menschen zuzuschieben. Natürlich ist es auch nicht angenehm, wenn andere Menschen einen kritisieren. Allerdings kannst du dich nur weiterentwickeln, wenn du versuchst auf die Kritik einzugehen und dich selbst reflektierst. Andererseits wirst du immer im Leben vor den Kopf getoßen werden und jedem die Verantwortung dafür zuschreiben, außer dir selbst.

Z@abrXiskie _Poinxt


@ PüppiLangstrumpf

und darüber nachdenken, dass Vorurteile nicht korrekt sind und man niemanden mit solchen verurteilen darf, ohne den Menschen und seine Lebensumstände und seine Herkunft überhaupt zu kennen.

Verstehe ich nicht. Wer entscheidet wann Vorurteile gerechtfertigt sind und wann nicht?

Im besagten Fred sind ja massive Vorurteile und Verurteilungen der Te und ihrem Freund gegenüber gefallen. Auch von Dir!

Diese dort sind dann also ok? Aber wenn sie gegen dich gehen nicht? ???


Diese Sichtweise find ich nicht grad sehr fair.

P üpppiLanCgstrxumpf


Es ist nie eine gute Idee, immer die Schuld anderen Menschen zuzuschreiben.

"Immer" mach ich das ja auch gar nicht, nur manchmal wenns meinem Empfinden nach so ist, aber absolut nicht "immer".

Andererseits wirst du immer im Leben vor den Kopf gestoßen werden und jedem die Verantwortung dafür zuschreiben außer dir selbst.

Wenn zuviel gestoßen wird und es irgendwann mal reicht dann stoß ich natürlich zurück. Wenn die Stöße nicht aufhören und wenn sie nicht stimmen muss man sich halt wehren und kann sich nicht "immer" alles kommentarlos gefallen lassen!

E+hemajliger] Nut>zer (#9565974)


Wenn die Stöße nicht aufhören und wenn sie nicht stimmen muss man sich halt wehren und kann sich nicht "immer" alles kommentarlos gefallen lassen!

Nein, dann solltest du dir endlich Gedanken machen, ob es nicht an DIR liegt, dass du dich ständig vor den Kopf gestoßen fühlst. Weil DU einen Tunnelblick auf deine persönliche Ansichten hast und dich von Menschen angegriffen fühlst, nur weil sie eine andere Sichtweise zu dem Thema haben.

Wenn jemand deine damaligen Familienverhältnisse als Alkoholikerhaushalt bezeichnet, muss es nicht automatisch bedeuten, dass diese Person denkt, deine Mutter wäre auch alkoholkrank gewesen. Es kann doch auch sein, dass diese Person das Wort "Alkoholikerhaushalt" anders definiert als du. Aber du ziehst voreilige Schlüsse und fühlst dich angegriffen.

Die Welt dreht sich nicht nur um dich und deine Ansichten, Püppi.

EyhemValiger N%utzer| (#565O974)


Nebenbei: Ich lasse mir bei weitem nicht alles kommentarlos gefallen. Aber ich versuche mich in andere Menschen hineinzuversetzen und nehme mir Kritik auch zu Herzen.

P@üppDiLabngst6rumxpf


Ich wünsch allen an meinem kontroversem Thread beteiligten Mitschreibern ein gutes und weiterhin besinnliches Weihnachtsfest trotz der verschiedenen Ansichten und Meinungen einiger zu meinem Thread, die jeder darf und haben sollte und die ich auch akzeptiere. :-D :)z

h[oppetxossa


der Alkoholkonsum des Stiefvaters hat uns geprägt.

Also doch Alkoholiker-Haushalt.

Dqesp_ero


Mal OT: Wenn Papa arbeitslos wird und Mama arbeiten geht. Kommt man dann aus einer Hartz 4 Familie?

[Wusste gar nicht das man Familien nach (Sucht)-Erkrankungen sortiert?] :=o

D.etspexro


Ersetze Familie mit Haushalt. Aber ich denke ihr versteht was ich meine.

1'1he6xe15


** Despero: Ich verstehe ehrlich gesagt nicht so ganz was Du meinst..Also was hat das denn damit zu tun ?

PnüpFpiLangsytrumpxf


Ich versteh was Despero damit meint und das hat schon was mit meinem Thread zu tun:

Sie meint, wenn ein Familienmitglied - Vater - arbeitslos ist und Hartz 4 bezieht aber ein Familienmtglied arbeitet - Mutter - bedeutet das nicht, dass die restlichen Familienmitglieder aus einem Hartz 4-Bezieher-Haushalt kommen.

Und wendet das dann sinnmässig auf ein trinkendes Familienmitglied um - meinen Stiefvater - indem sie meint, wenn ein Familienmitglied trinkt aber alle anderen Familienmitglieder nicht trinken - meine Ma, meine Geschwister und ich - bedeutet das nicht, dass die restlichen Familienmitglieder aus einem Alkoholikerhaushalt kommen.

Sie meint, wenn ein Familienmitglied mit einem für manche Leute behaftetem Klischee lebt - Alkoholismus oder Arbeitslosigkeit - kann man den Rest der Familie nicht auch in dieses Klischee einordnen.

Genauso seh ich das auch. Wenn einer als als Einzigster in der Familie trinkt bedeutet nicht, dass die restliche Familie aus einem Alkoholikerhaushalt kommt.

PZüp$piLaVngst1ruxmpf


Muss ich noch meinem vorab geposteten Beitrag noch zufügen:

Das sind dann nämlich genau die Vorurteile von denen ich in meinem Thread geschrieben und gegen die ich mehr gewehrt habe.

hxik(leinxes


Aber Püppi, irgendwie verstehe ich dein Problem nicht. Selbst wenn man mal von den (ziemlich bescheuerten) Begriff "Alkoholikerhaushalt" absieht, was sind das für Vorurteile, die du so vehement ablehnst?

Das Gewalt im Spiel war? Dass Unruhe, Unfrieden und Unglück herrschte? Dass ihr Kinder einige Jahre in einer Umgebung aufgewachsen seid, die von negativem Stress und von Angst geprägt war? Dass euch das Vorbild einer einigermaßen guten, gewaltfreien Eltern-Beziehung zwischen zwei gleichberechtigten Partnern in dieser Zeit gefehlt hat? Dass es so scheint, als hätte deine Mutter nicht besonders schnell dafür gesorgt, dass ihr aus diesem Umfeld rauskommt?

Das sind doch genau die Dinge, die du selbst schilderst. Warum ist es so wichtig, dass nur dein Stiefvater getrunken hat und nicht auch deine Mutter? es ist doch kein Geheimnis, dass die Alkoholerkrankung eines einzelnen Familienmitglieds die gesamte Familie beeinflusst, beeinträchtigt, womöglich krank macht. Und genau das war doch bei euch der Fall. Ihr wart alle auf die eine oder andere Weise beeinträchtigt. Wenn man also den missratenen Begriff "Alkoholikerhaushalt" weglässt, dann bleibt doch immer noch die Tatsache, dass die Sucht eines Einzelnen euch alle für Jahre ziemlich beschäftigt hat. Und da ist es schnurzegal, wer sonst noch oder nicht gesoffen hat.

PS. Zum Eingangsbeitrag: "Affinität" bedeutet Zuneigung.

P|üp.piLanygstrumxpf


Ja sicher, ist ganz bestimmt so dass das Umfeld in dem man aufwächst einen prägt, deshalb gibts bei mir auch keinen Alkohol, nicht bei meinen Geschwister und erst recht nicht bei meiner Ma.

Aber mir ist nicht egal, dass MEINE MA, MEINE GESCHWISTER und ICH als Mitglieder einer "Alkoholikerhaushaltsfamilie" bezeichnet werden. Bei uns gabs in der Familie nur einen Trinker, das war der Stiefvater, KEIN ANDERER, deshalb möchte ich nicht, dass mit Vorurteilen behaftete Leute meine Familie als "Alkoholikerhaushaltsfamilie" bezeichnen.

Und keine Sorge, unsere Mutter hat ganz sicher dafür gesorgt, dass wir Kinder so schnell wie möglich aus dem Dunstkreis von meinem Stiefvater fort kamen, hat uns Kinder schon eine lange Zeit vor der Scheidung der Eltern bei unseren Großeltern wohnen lassen.

Dass der Stiefvater immer wieder bei den Großeltern vorbei kam und randaliert hat, dafür kann der der belästigt wird nix.

Und auch dass der Stiefvater sich geweigert hat bzgl. der Scheidung, nicht auf Anwaltsschreiben oder ähnliches reagiert hat, Gerichtstermine platzen lies, da einfach keine Reaktion zeigte und sich deshalb dann auch die Scheidung der Eltern extrem lange hinzog, daran hat meine Mutter auch keine Schuld.

Vorwürfe gegen meine Mutter lass ich nicht gelten, sie hat alles und ihr bestes getan was sie überhaupt für uns Kinder machen konnte, ohne Rücksicht auf ihre eigene Situation.

Also bitte keine Spekulationen und Vorurteile über das angebliche nicht korrekte Verhalten meiner Mutter, das steht hier nicht zur Debatte und die habe ich auch nicht in die Diskussion eingestellt.

Darum hab ich auch in den Schlussworten meines Threads geschrieben, die Leute sollen nicht über Menschen urteilen ohne ihre Lebensumstände überhaupt genau zu kennen.

Das machen leider viele nicht weiter denkende Leute, der letzte Beitrag bestätigt das wieder mal eindeutig!

hOikle$ines


Mh. Mehr als das, was du über deine Lebensumstände geschrieben hast, kann man ja von dir nicht kennen. Anhand dieser Aussagen habe ich eine Meinung. Wie soll ich da "weiter denken"?

Wenn du nicht über deine Mutter diskutieren willst, ganz klar, dann ist das so. Aber was du beschreibst, das sind doch genau die Dinge, die man vorurteilsbehaftet von einer Familie, in der jemand trinkt, erwarten könnte. Was ist denn da das Vorurteil, wenn es denn wirklich zu Gewalt kam? Ich kapiers nicht.

Mein Eindruck ist eher, dass du nichts mit dieser Geschichte zutun haben willst. Du willst da nicht mit reingezogen werden, in den Sumpf, den dein Stiefvater und irgendwie, schließlich gehören zu einer Beziehung ja doch zwei, deine Mutter mit ihm. Es scheint, als wolltest du, dass es da den "reinen" Teil, also dich, deine Mutter und deine Geschwister, und den unreinen Alkoholikerteil gibt. Das verstehe ich auch voll. Wer würde schon mit sowas zu tun haben wollen.

Aber du kannst es nicht auf die anderen abwälzen und sagen: Würden die mal näher hinschauen, dann würden sie sehen, dass sie Vorurteile haben. Denn wenn wir hier näher hinschauen könnten - so wie es in einem Forum überhaupt geht - was würden wir denn sehen? Was genau wäre das, was du dann als "Vorurteil" aus der Welt geschafft sehen würdest? Welche Meinung müsste man, deiner Ansicht nach, dann haben?

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