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Vorurteile

wsinOterso^nne 0x1


Ich denke auch, der Ansatz, dass du dich selbst fragst, warum es dir soviel ausmacht, wenn jemand Vorurteile dir gegenüber hat ist...ist ev. erfolgsversprechend.

Wenn mir gegenüber einer Vorurteile hat und ich weiß, die stimmen echt nicht...tangiert mich das gefühlsmäßig gar nicht. Eventuell stelle ich es richtig, wenn der Mensch mir etwas bedeutet...aber danach ist es für mich gut, da ich ja weiß, dass das Vorurteil nicht stimmt.

Vielleicht ist es so, dass du noch heute deine Ma schützen willst willst...eben vor schlechtem Gerede: Alkoholikeraushalt zum Bsp. (ich persönlich hätte auch nur darunter verstanden, dass einer zu viel trinkt und es dadurch im Haushalt für alle Probleme gibt, ganz wertfrei, denn das deine Ma nicht getrunken hat, hast du ja geschrieben...also glaube ich das auch)

Weil du als Kind deiner Ma nicht helfen konntest (geht ja auch gar nicht nicht und dir hat es so weh getan...) bist du vielleicht heute besonders sensibel, wenn nur ein Hauch von Ungerechtigkeit gegenüber deiner M in der Luft liegt oder du es nur vermutest, dass deiner Mutter mit dem Denken anderer Leute anderer Unrecht getan wird.

Wenn ja, Warum? Vielleicht ist das ein Gedankennsatz für dich?

Außerdem musstest du als Kind, das gerede der anderen Leute anhören, auch das hat dich verletzt...vielleicht sind die Wunden noch nicht verheilt? ":/ Daran kann man aber arbeiten.

PnüppivLan\gstgrumpxf


Wir waren keine Alkoholikerkinder und unsere Ma war nie eine Alkoholikermutter.

Akzeptier es einfach!

Mehr will ich nicht und mit so wenig bin ich schon zufrieden!

w,in3tersoHnne x01


Ja klar doch!!!! Hat doch auch keiner gesagt ;-)

(und diese zwei Begriffe sind ja nun wieder eindeutig...hieße ja ihr hättet Alkohol getrunken.... was ihr ja nicht habt!)

Und wenn du nicht mehr merkst, wenn dir jemand einen liebgemeinten Beitrag schickt..oh, das ist bedenklich ":/

Vielleicht ist dann diese Art des Gedankenaustausches doch nicht der richtige für dich, da hier ja die Stmmlage, Gestik und Mimik fehlt.

P1üpVpiLang:sxtrumpf


wintersonne 01

Doch hab schon gemerkt dass dein Beitrag nett gemeint war und hab das auch so aufgefasst. :)_

Mein vorab kleiner dreizeiliger Kommentar war auch nicht für dich bestimmt, war beim tippen, hab abgeschickt und hab deinen Beitrag dann erst gesehen, als es schon von mir gepostet war.

Danke für die lieben Worte, hört man zwar in meinem Thread echt selten, aber dafür zählen dann die wirklich echt und nett geposteten Worte für mich doppelt. @:)

w+intersdonnxe 01


o.k. @:)

K4lGeio


PüppiLangstrumpf

Bei uns gabs in der Familie nur einen Trinker, das war der Stiefvater, KEIN ANDERER, deshalb möchte ich nicht, dass mit Vorurteilen behaftete Leute meine Familie als "Alkoholikerhaushaltsfamilie" bezeichnen.

Nachdem es da scheinbar unterschiedliche Definitionen gibt, würde ich einfach nachfragen, was jemand darunter versteht. Ich würde Alkoholikerhaushalt auch nicht so definieren, dass alle trinken, sondern die typische Konstellation, wenn einer trinkt (oft der männliche Teil), der andere Co-Alkoholiker bzw. Co-Abhängiger ist (oft der weibliche Teil) und die Kinder an dem einen oder anderen Syndrom erkrankt sind. So in etwa und noch vieles mehr natürlich, was eben so dazugehören kann. Das würde ich auch nicht als Vorurteil sondern als Meinung einer Person auffassen. Du musst sie ja nicht teilen und kannst anderer Meinung sein. Ich würde mich da nicht unbedingt nur an der Begrifflichkeit aufhängen. Es lässt sich in der Regel auch aus dem Kontext erkennen, ob jemand meint, dass beide Elternteile getrunken haben oder nur einer.

Mich würden Deine Kommentare zu den Fragen von Chance007 sehr interessieren:

Warum kann Dich jemand, der offensichtlich gerade in einer Ausnahmesituation steckt und seine eigene Geschichte und die Gefühle dazu eben nicht mit Deinen vergleichen möchte, dermaßen aus der Bahn werfen, dass Du lt. eigenen Aussagen geschockt bist und Dich das länger nicht loslässt? Was kannst Du künftig für Dich tun, damit Du gelassener damit umgehen kannst und Dich nicht sofort persönlich angegriffen fühlst?

Das halte ich für die wesentlich sinnvolleren Fragen. Den Blick zu Dir selbst. Nicht zu anderen.

Also bitte keine Spekulationen und Vorurteile über das angebliche nicht korrekte Verhalten meiner Mutter, das steht hier nicht zur Debatte und die habe ich auch nicht in die Diskussion eingestellt.

Wie schon erwähnt, so sind es Meinungen, die unterschiedlich sind. Ich komme auch aus einem "Alkoholikerhaushalt" (nur Vater Trinker) und meiner Ansicht nach trägt die Mutter sehr wohl auch die Verantwortung, wenn Kinder einer solchen Situation auch nur einmal ausgesetzt sind und meine Mutter z. B. ist auch dieser Meinung. Andere sehen es anders. Das ist für mich kein Vorurteil, nur eine unterschiedliche Sicht. Du z. B. siehst es ja anders. Du findest, dass deine Mutter sich korrekt verhalten hat. Das ist doch in Ordnung.

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