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Therapeuten wechseln?

c\hxi


WENN du wechselst, frag doch mal nach den "Probesitzungen". Bis zu 5 Sitzungen ohne Therapievertrag hätte ich bei meinem Therapeuten haben können, zum kennenlernen. Die werden auch von der KK gezahlt, zumindest von meiner anscheinend. Nach 2 Sitzungen war aber klar, dass wir miteinander umgehen können und dann hab ich den Therapievertrag unterschrieben.

Ekhemaliuger NutAzer (#578x069)


Ich bin nicht aus Deutschland, insofern müsste ich mich vorher erkundigen, wie das bei uns geregelt ist.

Allerdings braucht man bei einem Wahlpsychologen ohnehin keinen "Knebelvertrag" unterschreiben. Hoffe ich.

Bei uns arbeiten die meisten Therapeuten mit Systemischer Familientherapie. Vielleicht ist es auch wirklich nur die falsche Therapieform.

dDanUae87


Systemische Familientherapie kann unter Umständen sinnvoll sein, aber manchmal braucht man als Basis auch einfach erstmal eine Verhaltenstherapie. So ein System erhält sich ja auch und vorallem aus den Verhaltensmustern einzelner Personen und wenn da jeder in seinem gefangen ist, weil man da so starke Prägungen hat oder etwas in der Art, dann kann man da lange versuchen, da kommt man dann systemisch einfach nicht weiter.

Eqhemal|iger< NutzJer (#5j78069x)


Kann gut sein, aber es gibt bei uns eben hauptsächlich diese Form der Therapie. Ich werde mich jedenfalls darüber informieren, welche für mich am geeignetsten wäre.

Ich hatte überlegt, ob ich der Wahlpsychologin nicht gleich eine E-Mail schreiben sollte.

d,a}naEe8x7


Mach das. Bei uns wird die noch gar nicht übernommen, was ich auch doof finde.

Ewhemaligher Nu9t$ze!r (E#57x8069)


Es wäre auch hilfreich, wenn man sich über die angebotenen Therapieformen informieren könnte.

Die Wahlpsychologin hat mir bereits auf meine E-Mail geantwortet angeboten, mrir Empfehlungen auszusprechen, wenn ich ihr meine Erwartungen an eine Therapie maile. Sie selbst hat keine Plätze frei.

Ich finde dieses Angebot wirklich sehr nett, aber trotzdem bin ich gerade sehr traurig über die Gesamtsituation. :-(

dcan)ae87


Also in Deutschland haben die Krankenkassen Listen, die sind zwar nicht immer ganz aktuell, aber ein Anhaltspunkt. Und die einzelnen Verbände bieten oft online Suchen an zu dem eigenen Standort.

Sei nicht traurig. :)_ :)_ Nimm ihr Angebot an und versuch es doch erstmal mit deiner jetzigen Therapeutin und wenn es nur stabilierende Gespräche sind bis du einen anderen Platz hast der besser passt, ist das doch auch schon was. :)_ :)_ Vielliecht kannst du dich ja auch bei deiner auf die Warteliste setzen lassen und überbrücken?

E8hemDaliger NutzMer ("#57806x9)


Online-Suchen und eine Clearingstelle für Psychotherapie haben wir auch. Darauf möchte ich aber nur zurückgreifen, wenn sich sonst nichts ergibt.

Ja, das werde ich. Ich hatte mir auch vorgenommen nachzufragen, ob sie eine Warteliste hat bzw. ab wann sie wieder freie Plätze hätte. Wenn sich nichts in diese Richtung ergeben sollte, ist das zwar Schade, aber es lässt sich wohl nicht ändern. Ich bin mir jedenfalls sehr sicher, dass sie mir jemanden empfehlen würde, der gut in seinem Gebiet ist.

Mal schauen, wie sich meine aktuelle Therapie noch entwickelt.

Danke! :)_

dXanaue8x7


Ich drücke dir die Daumen. :)^

E:hembalig1erq NKutzSer (#5x78069)


Sie hat keine Warteliste und meinte auch, dass sie sich eher auf kurzzeitige Therapien/Krisenintervention spezialisiert hätte. Aufgrund meiner Beschreibung hat sie mir eine Verhaltenstherapie empfohlen.

Irgendwie komme ich mir als Person abgewiesen vor. Aber grundsätzlich kann ich es akzeptieren, dass ich keine Therapie bei ihr beginnen kann. Man kann eben nicht alles haben.

Was mir richtig zu schaffen macht, ist die Tatsache, dass es in meinem Umkreis scheinbar kaum Therapeuten gibt, die mit Verhaltenstherapie arbeiten.

Wieder mal eine Sackgasse.

Mir ist grad echt zu heulen. Was mach ich denn jetzt?

FCly"ing Owit=hout wingxs


Mh… ein Patentrezept gibt es da natürlich nicht. Ich stand vor rund einem halben Jahr aber auch an der Stelle, dass plötzlich gar nichts mehr ging und ich es nicht geschafft hätte, 9 Monate oder so zu warten.

In der Stadt in der ich studiere gibt es ein PSZ. Dort habe ich dann angerufen und die Wartezeiten sind ziemlich "moderat". Im Akutfall natürlich irgendwie auch nicht, aber zwei Monate gehen noch fand ich.

Ich habe dann mit dem dortigen Psychiater gesprochen. Der meinte dann, dass ich ganz dringend eine Therapie machen sollte, aber er hat natürlich auch gewusst, dass Therapieplätze rar sind.

Deshalb hat er mir – unter der Prämisse, dass ich mich um einen Therapieplatz kümmere – angeboten, bis dahin am PSZ zu bleiben.

Das habe ich natürlich angenommen.

Nachteil an der ganzen Sache ist, dass wir nicht so wirklich vorankommen, weil weder ich noch die Therapeutin wissen, wie lange genau ich jetzt noch bleibe. Da will sie jetzt nicht zu viel machen. Außerdem werde ich in ein paar Wochen natürlich definitiv einen Therapeutenwechsel haben, was auch belastend ist.

Aber insgesamt muss ich sagen, dass ich sehr dankbar bin, dass das so "schnell" geklappt hat, denn entlastend ist das im Moment auf jeden Fall.

Jetzt weiß ich nicht, ob es in jeder Stadt ein PSZ gibt und wie viel Kapazitäten die dort haben, aber ein Versuch wäre es vielleicht wert.

d^anaAe8x7


Antfortas

Ich würde gezielt nach Verhaltenstherapeuten suchen und mich da auf jede verfügbare Liste setzen lassen. Nervt zwar, aber anders wirst du da wohl leider nicht reinkommen.

EAhema#ligeJr N/utz{er (#65780x69)


Flying without wings

Was soll ein PSZ denn überhaupt sein? ":/

Grundsätzlich habe ich ja eine Therapie - es ist nur eben keine Verhaltenstherapie. Aber ich bezweifle, dass ich mit einer normalen Gesprächstherapie etwas verändern kann. Bisher haben mir nur zwei Dinge etwas gebracht: Ratschläge aus Foren und der Nachhilfegruppe und Eigeninitiative, was z. B. meine Ängste betrifft.

Aber die Gesprächstherapie ansich hat kaum etwas verändert.

danae87

Wie gesagt, es gibt kaum welche. Die wenigen, die es gibt, sind Männer. Und da habe ich irgendwie Probleme. ":/

Irgendwie komme ich mit Männern, was Therapien trifft, nicht so gut zurecht. Außerdem befürchte ich, dass ich mich dann emotional in etwas verenne. |-o

dXan/ae8x7


Du könntest ihnen ja mal ne Chance geben, also den Therapeuten. Wenn es nichts ist dann kannst du ja immer noch absagen. Das mit dem "emotional verrennen" würde ich gleich ansprechen. Die kennen das, die können damit umgehen. ;-)

E<hema:lQiger Nputzeri (#m578069x)


Ja, falls ich einen passenden finden sollte.

Was würde ansprechen denn ändern? Mir wäre es unangenehm und verennen würde ich mich trotzdem. |-o

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