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Panische Angst, dass Mutti aus Narkose nicht wieder aufwacht

S|ap*ienxt


Wieso sollte sie aus der Narkose nicht mehr wach werden? Bzw. wie stellst du dir das vor? Dass sie so lange in Narkose bleibt bis sie verhungert und verdurstet?

%-|

stellt ihr euch hier gerade absichtlich ungeschickt an ???

HERZSTILLSTAND. man

Gibt es dafür einen konkreten Grund?

den hat sie in ihrem ersten beitrag ganz genau beschrieben!

Ich verstehe nicht ganz, was du mit "wegbleiben" meinst. ":/

nochmal: sie hat angst, dass die mutter nicht wieder aufwacht und das ist anscheinend schonmal passiert. so verstehe ich das.

DAa&niD7H6


Danke

pDelz`tier86


dass die mutter nicht wieder aufwacht und das ist anscheinend schonmal passiert. so verstehe ich das.

Also wenn das tatsächlich schon einmal passiert wäre, dann wäre sie nicht mehr da. Ist sie aber noch, also kann sie höchstens einen passageren Herzstillstand gehabt haben, was jetzt nichts extrem Außergewöhnliches ist. Man muss eben versuchen die Risikofaktoren vorher zu minimieren. Also insbesondere nach der Herzfunktion vor der OP schauen - chemotherapeutika können kardiotoxisch wirken. Zudem sollten die Elektrolyte halbwegs in Ordnung sein, insbesondere Kalium. Aber das wird ja eigentlich alles in der Präklinik gemacht werden.

ELhemali|ger NutEze/r (#57+80x69)


Nicht aufzuwachen bzw. nicht gleich aufzuwachen muss noch lange nicht bedeuten, dass der Patient kurz vor dem Tod stand. Ich habe noch nie zuvor die Bezeichnung "wegbleiben" in dem Zusammenhang gehört, insofern habe ich nachgefragt. Sollte eigentlich legitim sein.

@ TE

Kann es sein, dass du dich noch nicht vollständig von deiner Mutter abgenabelt hast?

D$aniD7x6


Also dafür, dass das hier ein Psychologie-Forum sein soll, habe ich mir schon ein oder zwei Tips erhofft wie man mit solchen Ängsten umgehen kann.

Aber nun gut...

D~aniDx76


Ich hab einfach nur ein super Verhältnis zu meiner Mutter. Außerdem ist letztes Jahr sehr kurz hintereinander meine Tante und meine Oma gestorben.

Das hat aber nichts damit zu tun, dass ich jetzt noch nicht meine Mutter verlieren möchte.

C"h3ance-0C07


Hallo Dani,

Jetzt hat sie die Angst schon derartig auf mich übertragen, dass ich schon kaum noch an was anderes denken kann. Ich hab die ganze Zeit Horrorvorstellungen in meinem Kopf. Ich weiß langsam nicht mehr wie ich mit den Ängsten umgehen soll.

Ich könnte mir vorstellen, dass am besten gegen diese Ängste umfassende Informationen helfen. Aber nicht selbst ergoogelte oder die von anderen Betroffenen, sondern Sach- und Fachinformationen, direkt die Behandlung Deiner Mutter betreffend, von den behandelnden Ärzten.

Denn so wie es klingt entsteht die Angst bei Dir/euch vorwiegend durch den Umstand, dass ihr euch der Situation so hilflos ausgeliefert fühlt und eben keinen direkten Einfluss darauf nehmen könnt. Das sehe ich jedoch nicht so. Hier wurde ja schon geschrieben, dass ihr euch die Risiken eines solchen Eingriffes genau erklären lassen könnt (wäre gut, wenn Du da direkt auch dabei sein kannst) und dort alle Fragen und Bedenken abklären könnt. Danach kann Deine Mutter entscheiden, welchen Weg sie gehen möchte und welches Risiko dafür in Kauf nimmt bzw. ob sie es in Kauf nimmt.

Ich wünsche euch alles erdenklich Gute! :)*

SSapi=enxt


Also wenn das tatsächlich schon einmal passiert wäre, dann wäre sie nicht mehr da.

wenn man echt NULL ahnung hat, dann hält man besser mal den mund. was schreiben sich hier einige eigentlich zurecht?

hast du schonmal was von REANIMATION gehört?

SraApient


und sorry, jetzt lese ich das wort passager... leider kann ich nicht editieren. natürlich wäre sie nicht mehr da, wenn das herz für immer stillgestanden hätte. :=o

@ TE

was waren denn damals die ursachen für den kreislaufstillstand? konnte man dazu etwas sagen?

S6apiexnt


mein tip ist:

vielleicht nochmal gedanken um die ursachen für das damalige geschehen machen. @:) jetzt sind es ja ganz andere umstände, unter denen sie operiert werden soll. und halt dir vor augen, dass die allermeisten narkosen gut gehen, die überwachungen und medikamente heutzutage schon besser sind als noch vor ein paar jahren. wenn man dir nun rät "lass dich nicht verrückt machen" ist das leicht gesagt und wird wohl nichts helfen ;-)

Dcani{D76


Das kann ich nicht sagen. Ich vermute aber mal, dass die ganzen OP's die sie damals hatte einfach mal irgendwann zuviel für den Körper waren. Ich glaube ich kann mich auch erinnern, dass das bei der OP passiert ist, als sich auf einer Seite eine Fistel gebildet hatte. Da musste dann das ganze Fleisch vom oberen bis unteren Rippenbogen gelöst werden um die ganze Flüssigkeit rauszubekommen.

S8ap?ie$nt


sie ist ja jetzt in einer ganz anderen situation. wenn es dich zu sehr mitnimmt, dann würde ich persönlich für mich selbst zb rescuetropfen nehmen, um mich etwas zu beruhigen. oder baldrian, je nachdem... ein narkoserisiko besteht natürlich immer, das kann man ja auch nicht verheimlichen. aber regulär geht alles gut. damals war deine mum vielleicht insgesamt, wie du sagst, sehr angegriffen und einfach mal "kurz" nicht stabil. sie hat es ja aber gepackt und alles ist noch gut gegangen.

ich kann deine ängste gut verstehen - aber ausser, dass man sich selbst gut informiert und versucht, die eigene psyche stabil zu halten und sich nicht noch von den ängsten anderer mitreissen zu lassen kann ich dir leider auch nicht wirklich was raten. sorry |-o

D2aniD7x6


Trotzdem aber vielen Dank!!!

E5hemalkiger -Nutzemr: (*#57c8069x)


Hier wurde dir doch schon geraten, wie du mit deinen Ängsten umgehen sollst: Gespräch und Abklärung eurer Ängste mit den behandelnden Ärzten. Ich bin mir ziemlich sicher, dass euch/dir das wesentlich mehr Sicherheit geben könnte.

Das Risiko, dass deine Mutter nicht mehe aus der Narkose erwacht, ist real. Hier kann dir keiner eine Zauberformel verraten, wie du deine Angst im handumdrehen loswirst.

Ich persönlich kann dir nur raten, dich mit dieser Angst zu konfrontieren und das Risiko zu akzeptieren.

@ Sapient

Du wirkst wie ein wildgewordenes Huhn, das auf allem herumpickt, was es finden kann.

D+aniDx76


@ Antfortas

Das war nun nicht nötig mir noch zu sagen, dass meine Angst real ist.

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