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Panische Angst, dass Mutti aus Narkose nicht wieder aufwacht

Seap5ixent


Du wirkst wie ein wildgewordenes Huhn, das auf allem herumpickt, was es finden kann

und du wie ein elefant im porzellanladen :=o

E hemal/iger cNutzer (2#578069x)


Das war nun nicht nötig mir noch zu sagen, dass meine Angst real ist.

Ich schrieb, dass das Risiko real ist. Und das wirst du hoffentlich schon wissen.

F6re7mdxer222


Hallo DaniD76

Ich kann deine Angst verstehen. Fast jeder Mensch, der mit dem Tod konfrontiert wird, wird Angst haben. Ganz wenige Ausnahamen gibt es allerdings. Aber eine solche Gelassenheit muss man sich aneignen, die kommt nicht von selbst.

Deine Angst, deine Mutter zu verlieren, ist also verständlich. Denn, wie du schreibst, hat sie schon mehrere Metastasen. Es ist also möglich, dass sie irgendwann einmal an einer dieser vielen Metastasen tatsächlich stirbt. Damit kann man meistens noch ganz gut zurecht kommen, denn "irgendwann einmal" ist ein vager Begriff und man hofft natürlich, dass dieses "irgend wann einmal" nicht in absehbarer Zeit sein wird. Viele Menschen leben von solchen Hoffnungen. Aber wenn dann der Fall eintrifft, dann trifft es solche Menschen, die immer auf ein Wunder gehofft haben ebenso wie Menschen, die gefasst waren und wussten, dass der unvermeidliche Fall jederzeit geschehen könnte.

Nun gibt es jedoch doch einen Unterschied zwischen den ständig hoffenden Menschen und denen, die sich damit schon auseinander gesetzt haben, dass jederzeit das Ende kommen kann. Diese zweite Gruppe kommt in aller Regel besser über den Verlust hinweg. Weil sie sich nämlich schon vor dem Tod des Angehörigen damit auseinander gesetzt haben und auch irgendwie akzeptiert haben, dass es geschehen kann. Die andere Gruppe, die ständig auf ein Wunder hofft oder die Tatsachen einfach nicht wahrhaben will, die fallen dann in große Verzweiflung.

Ich würde dir also raten, dich damit auseinander zu setzen, dass deine Mutter entweder an der Operation oder auch an einer der Metastasen sterben wird. Wann das sein wird, das weiss niemand. Es kann noch eine Weile dauern, aber es kann auch schon bald sein. Das kann niemand wissen.

Soll man nun trotzdem hoffen?

Ja, das ist eine schwierieg Frage. Manche Menschen brauchen die Hoffnung, weil sie sonst verzweifeln. Aber trotz allem, wenn der Fall eintrifft, dann hilft das Hoffen nichts mehr.

Ob du es kannst, dich in das Unvermeidliche zu schicken, das kann ich natürlich nicht beurteilen. Vielleicht kann es dir ein Trost sein, wenn du dir klar machst, dass jeder Mensch einmal liebe Angehörige verabschieden muss. Wie man dir die Angst nehmen kann, wird dir kaum jemand sagen können. Ich weiss jedoch aus meiner eigenen Erfahrung, dass es besser ist, sich mit einem unvermeidlichen Schicksal abzufinden als immer nur Angst zu haben. Dann lebst du ja nur noch in Angst und hast dann selbst gar kein richtiges Leben mehr.

Wäre es nicht möglich, die kurze Zeit, die du deine Mutter noch hast, voll und ganz in liebevoller und verständiger Weise zu nutzen? Das hilft sowohl deiner Mutter, wie auch dir selbst. Denn die ständige Angst raubt dir ja jede Energie, um das Jetzt und das Heute zu leben. Du wirst deine Angst auf deine Mutter übertragen, sodass sie dann selbst viel mehr Angst hat, als sie vielleicht ohne deine Beeinflussung haben würde.

Es gibt im Leben leider Dinge, die nicht schön sind und die unvermeidlich sind. Meinst du nicht, dass es besser ist, diese Tatsachen zu akzeptieren als in ständiger Angst zu leben?

Deine Mutter ist zwar erst 61 und somit noch relativ jung, um zu sterben. Aber andererseits hast du sie sehr lange gehabt und du solltest dankbar sein für diese lange Zeit.

Wie schon jemand der vorigen Schreiber schrieb, habe ich die Vermutung, dass du von deiner Mutter noch kindlich abhängig bist. Bist du immer noch das "Kind", das eine Mutter braucht? Hast du hauptsächlich Angst davor, dass du dann ohne deine Mutter nicht mit dem Leben zurecht kommst?

Ich wünsche dir von Herzen, dass du deine Angst überwinden kannst. Regeln, wie man das macht, gibt es nicht. Deshalb kann dir auch hier niemand sagen: "Tu das oder tu jenes!" Wer dir helfen kann, das bist nur du selbst.

L{acoxsa


Aber es soll ja schon vorgekommen sein, dass der Körper während der OP einfach schlapp macht, das Herz-Kreislauf-System einfach aussetzt.

Soll auch schon vorgekommen sein, dass das während des Geschlechtsverkehrs passiert ist. Hat jetzt deswegen irgendwer Angst vorm Sex?

CYlon+dykxe


Du bist, was Herz-Kreislauf anbetrifft auf dem OP-Tisch vermutlich sicherer als zu Fuß auf einer Straßenkreuzung oder im Urlaub auf einer einsamen Insel. Das wird maschinell alles überwacht (selbst bevor der Ernstfall eintritt mit Herzstillstand (was Du wohl mit "wegbleiben" meinst) o.ä.- es kann doch sofort interveniert werden. Also mach Dir (vorerst) keine solche Sorgen.

DoanixD76


Das sage ich mir ja auch schon immer.

Außerdem sitzen im Benjamin Franklin KH wirklich Spezialisten, die so gut wie nur diese Kiefernekrose behandeln und operieren, denn das greift immer mehr um sich. Die operieren auch nur Krebspatienten.

BTe{nit:aBx.


Wiedu mit Deinen Ängsten umgehen kannst?

Indem Du statt Muttern tot auf dem OP - Tisch zu sehen, Dir vorstellst, wie Du mit ihr Spazieren gehst, mit ihr lachst etc.

IN der Bibel steht schon: was Du fürchtest (steht für denken, sich Gedanken machen) wird über Dich kommen.

Das betriftt negatives Denken ebenso wie positives. Beides ist eine Energie, die Du gedanklich ausschüttest.

DiePsychologen reden von der sich selbsterfüllenden Prophezeiung. Was also willst Du für Deine Mutter wie ein Sterntaler über sie schütten, Gedanken und Energie, die Du eigentlich nicht willst, nämlich Unheil oder doch lieber Genesung?

Du mußt Verantwortung für Dein Denken übernehmen. Wenn die Ängste (Befürchtungen) kommen, STOPP sagen und sofort das denken, was Du eigentlich wirklich willst: Wohlergehen.

Das kann Dir niemand abnehmen,

Und außerdem kann man die Narkose mit den Anäestesieärzten lang und breit besprechen, die können auch Narkoseprotokolle anfordern. Und Narkosemittel vor 10 Jahren sind u. U. auch schon veraltet, gar nicht mehr in Gebrauch, man könnte, wenn doch, auf andere ausweichen.Dafürgibt es Aufklärungsgespräche, wo man sich vorher schon mit einer Liste der Fragen präparieren kann und so lange fragen kann, bis sie beantwortet sind.

FPlaSmec9hen7x9


@ Sapient

Du wirkst wie ein wildgewordenes Huhn, das auf allem herumpickt, was es finden kann.

und ich finde, hier stellen sich einige ganz schön blöd und stellen die TE als "recht unerwachsen" und übertrieben vor.

Ich kenne 2 Menschen, die aus einer Narkose nicht wieder erwacht sind und das waren nicht mal sehr große OP's.

Sowas gehört immer zum Risiko einer OP und ich verstehe nicht, wie man es nicht verstehen kann, dass die TE Angst um ihre Mutter hat. Ist doch egal, wie alt die TE und die Mutter sind. Und wenn es entsprechende Vorerfahrungen mit Narkosen gibt, ist es doch klar, dass man sich noch mehr sorgt. Also was sollen die Unterstellungen, dass sich die TE womöglich noch nicht angenabelt hat ":/

Darf man sich ab 18 nicht mehr um die Eltern sorgen ??? ?

Liebe TE,

ich würde euch raten,dass du vielleicht mitgehst zum Aufklärungsgespräch und ihr eure Ängste dort ansprecht. Auch sollten die dort wissen, dass es mal "Probleme" mit einer Narkose gab aber sowas wird sowieso vorher abgefragt.

Ich wünsche euch alles Gute :)*

Bezgl deiner Ängste- sprich doch mal mit deinem Hausarzt. Vielleicht kann er dir was verschreiben,wenn du meinst, du kommst mit deinen Ängsten nicht alleine klar.

Wenn du merkst, dass deine Ängste länger ausgeprägt ist, dann wäre sicher eine Psychotherapie nicht verkehrt. Ich kann mir vorstellen, dass dich die Krebsdiagnose deiner Mutti schon arg belastet, vor allem , weil du das schon so lange verarbeiten musst. :°_

Mein Vater bekam Krebs, als ich 23 Jahre alt war und ich hatte auch viele Jahre mit Ängsten jeglicher Art zu tun...ich glaube, man sollte sich nicht scheuen Hilfe in Anspruch zu nehmen, wenn man merkt, dass man alleine nicht mehr damit klar kommt. :)*

T3ragi,scher)Clownfiscxh


Ich verstehe nicht ganz, was du mit "wegbleiben" meinst. ":/

Grundsätzlich bin ich aber auch der Ansicht, dass alle Bedenken und Ängste mit den zuständigen Ärzten besprochen werden sollten.

Antfortas

Was kann man denn daran nicht kapieren?

Sie ist halt nicht schnell oder normal schnell genug wieder aus der Narkose gekommen, es gab Probleme dabei.

F3lalmechexn79


Soll auch schon vorgekommen sein, dass das während des Geschlechtsverkehrs passiert ist. Hat jetzt deswegen irgendwer Angst vorm Sex?

sag mal, gehts noch? Manchmal hilft es, vor dem Absenden, nochmal zu lesen und zu überlegen, ob man das jetzt tatsächlich absenden soll.

Wie kann man nur derart unsensibel sein :-/ Manchmal frage ich mich, ob einige User schon mal was von "Kinderstube" gehört haben :(v

Würdest du auch so reden, wenn es um DEINE Mutter (oder gar dein Kind, was du wahrscheinlich nicht hast) ginge??

Stil-kTP8earxl


Wahrscheinlich hat es Dich deshalb so gepackt, weil voll in Dein Bewusstsein eingedrungen ist, dass der Sterblichkeit aller Menschen am Ende ja nicht auszuweichen ist, und nun machst Du bei Deiner Mom diese Machtlosigkeit praktisch an der Narkose fest.

Mach Dir bewusst, dass das Risiko so winzig ist, dass es statistisch kaum zubuche schlägt.

Einmal Auto fahren ist z. B. viel, viel gefährlicher als eine Narkose. Oder: Die Wahrscheinlichkeit, dass Deine Mutter nicht wieder wach wird, dürfte nicht größer sein, als an einem Blitzschlag zu sterben.

Ccocmxran


DaniD76, zu diesem Zweck überwachen solche Narkosen immer erfahrene Anästhesisten. Die haben da Erfahrung mit und können jeden Patienten bestmöglich überwachen. Dass es damals bei einer OP mal passiert ist, muss ja nicht heißen, dass es nochmal passiert. Und auch damals ist alles gut gegangen, weil entsprechende Gegenmaßnahmen eingeleitet werden können.

Ihr könnt vor der OP berichten, dass es damals den Vorfall bei der großen OP gegeben hat. Das ist eine wertvolle Information für den Anästhesisten (ihr werdet ohnehin vorher einen Fragebogen bekommen) und vielleicht können vom damaligen Krankenhaus auch Unterlagen darüber angefordert werden.

Das wird schon werden. Die Brust-OP war für den Körper wesentlich heftiger als eine Kiefer-OP. Von daher solltet ihr einfach guter Dinge bleiben. Die Ärzte werden besonders vorsichtig auf die Narkose achten.

Und manche Beiträge hier im Faden solltest du einfach schnell wieder vergessen. Es gibt Menschen, deren Feingefühl so wenig ausgeprägt ist, dass ich mich frage, mit welcher Intention sie überhaupt hier ihre Bemerkungen fallen lassen.

S)iklkPxearl


Vor allem sind hier die Zankereien um Mangel an Feinfühligkeit ebenso wenig feinfühlt. :=o

F`lamekchenx79


die können auch Narkoseprotokolle anfordern

find ich auch sehr wichtig. Ich habe das selbst getan, als es bei mir in einer Narkose mal zu Problemen kam. Vor der nächsten OP, hab ich in dem KH angerufen und mir den OP Bericht aushändigen lassen. Es war gut so, denn da stand drin, was ich bekommen hab und was es für Probleme gab. Das konnte dann alles bei der nächsten OP berücksichtigt werden und man konnte schneller reagieren, als das bei der 2.Op wieder so war. War auch für mich viel beruhigender.

S)ilkPMearxl


feinfühlig.

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