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Leer und innerlich Tod

nxoNttranqauilizxed hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich habe Angst, dass mein Kopf immer leerer wird und ich emotional immer mehr abstumpfe. Es ist nichts neues, dass ich mich für nichts begeistern kann. Ich habe nun resigniert, mache nur noch aufstehen, Sport, arbeiten, Sport, essen, "nichts" (das heißt soviel wie im Bett liegen, unruhig in der Wohnung umherlaufen), schlafen. Am Wochenende eben Sport, essen und "nichts".

Ich fühle mich einfach nicht lebendig, weiß auch nicht mehr was ich mit Menschen sprechen soll, mein Kopf ist leer. Mein Gedächtnis ist schlecht.

Ich habe mich auch aufgegeben, ich will gar nichts mehr machen, nur noch Sport, essen, arbeiten und schlafen. So will ich Druck heraus nehmen, aber glücklich bin ich damit natürlich nicht.

Ich weiß der Beitrag wird wieder untergehen und Therapie habe ich gemacht.

Ich hatte eine gute Phase vor ein paar Wochen, aber jetzt bin ich wieder depressiv, naja alle Probleme waren nie weg.

Ich glaube ich bin ein hoffnungsloser Fall.

Soll ich einfach so vor mich hinvegetieren?

Ich habe 2 gute Freundinnen, aber fühle mich trotzdem alleine.

Ich konnte mich durch SPort die letzten Monate ablenken, aber dei Probleme waren nie weg und jetzt bricht alles wieder ein,

Ich mag nicht mehr (bringe mich aber nicht um)

Ich weiß es kommen bestimmt gute Tipps, wenn ich jetzt im voraus sage, ich bin ein hoffnungsloser Fall, ist der Faden ja eig umsonst und ich überlege, ob ich ihn abschicken soll, aber was soll ich machen.

Ich brauche Hilfe, habe aber keien Hoffnung mehr

Antworten
Ewhemali`ger Nutyzer ($#578069)


Vielleicht kann dir ja ein Klinikaufenthalt helfen, um aus diesem Loch herauszukommen.

ZyabriBskoie Poxint


Machst dich mal im spirituellen Bereich auf die Suche?

Die Urfrage des "(da)-seins".

Vielleicht gibt es Dir neue energie.. einen neuen horizont.

heeuteU_hxier


Etwas schönes für andere tun, wenn das "Nichts" dich langweilt?

Überleg worüber sich deine Freundinnen freuen könnten.

Oder vielleicht, worüber du dich freust.

Bewegung musst du schon selbst in Gang bringen.

FDi:fafo fumm


Ach, nottranquilized.... :°_

....habe mich schon gefragt, wann der nächste "Ich-brauche-Hilfe-will-mir-aber-nicht-helfen-lassen-Faden" von Dir ins Haus flattert.

Hier ist es (und ich denke, das weißt Du auch...) nicht mehr mit ein paar guten Tipps getan.

Du hast ganz massive psychische Probleme, die alleine durch Medikamente nicht in den Griff zu kriegen sind, sondern eben auch einer intensiven psychotherapeutischen Therapie bedürfen.

Aber eine Klinik schließt Du kategorisch aus, und bei niedergelassenen Therapeuten bekommst Du keinen Platz, sagst Du. :-/

Soll ich einfach so vor mich hinvegetieren?

Ja, das ist dann das Einzige was noch bleibt.

Viel Kraft dafür.

Ppl4ancetxa


Ach, nottranquilized.... :°_

....habe mich schon gefragt, wann der nächste "Ich-brauche-Hilfe-will-mir-aber-nicht-helfen-lassen-Faden" von Dir ins Haus flattert.

Hier ist es (und ich denke, das weißt Du auch...) nicht mehr mit ein paar guten Tipps getan.

Du hast ganz massive psychische Probleme, die alleine durch Medikamente nicht in den Griff zu kriegen sind, sondern eben auch einer intensiven psychotherapeutischen Therapie bedürfen.

Aber eine Klinik schließt Du kategorisch aus, und bei niedergelassenen Therapeuten bekommst Du keinen Platz, sagst Du. :-/

Soll ich einfach so vor mich hinvegetieren?

Ja, das ist dann das Einzige was noch bleibt.

Viel Kraft dafür.

Fifafofumm

Hört auf ständig diese Kliniken als Hilfe anzusehen, die man angeblich nicht annimmt.

Ich bin mehrmals total engagiert in so eine Klinik gegangen und bekam nur flapsige, aggressive und nichtinteressierte Ärzte geboten.

Ich bin dort vor Jahren gewesen, vor vielen Jahren und man hat mich dort kaputt gemacht, es führte zur Berentung. Ich habe bis heute noch nicht verarbeitet, wie dort mit mir umgegangen wurde, weiß noch jeden Satz, als wäre es gestern gewesen. Will nicht näher drauf eingehen, ABER zu meinem Selbstschutz werde ich nie wieder Therapeuten aufsuchen, GERADE um zu versuchen, gesünder zu werden, denn dort wird man nur kaputt gemacht. Bei mir geht heute GAR nichts mehr. Ich versuche selbst, täglich neu, mich wieder hinzubekommen und die Kliniktraumen irgendwie aufzuarbeiten.

LMaunebVee+r


Hört auf ständig diese Kliniken als Hilfe anzusehen, ...

@ Planeta

Entschuldige bitte das ich mich einmische.lch habe selbst auch schon Psychologische Hilfe gebraucht und kann nur sagen das es mir damals echt geholfen hat, in eine Stationäre Therapie zu gehen. Das Gesprächsangebot ist einfach besser, weil Gespräche häufiger und in dichteren abständen stattfinden. Du wirst sicher deine gründe haben, wenn du so ablehnend solche Vorschläge zurückweist. Und mit einem niedergelassenen Therapeuten zu arbeiten, garantiert auch noch keinen Erfolg.

Deine Frustration kann ich aber gut verstehen. Deine Ängste sicher nicht unbegründet!

Aber wie willst du denn damit allein zurechtkommen?

EYhemaJligerf Nut;zer (#57x8069)


Psychiatrische Einrichtungen sind in den meisten Fällen auch eine Hilfe. Natürlich gibt es Menschen, denen (zumindest im Moment) nicht weitergeholfen kann und es gibt auch Kliniken, die nicht wirklich empfehlenswert sind. Dieselbe Problematik hat man aber bei Therapeuten auch. Abgesehen davon schrieb in diesem Faden niemand, dass Patienten ausschließlich dann nicht geholfen werden kann, weil sie keine Hilfe annehmen wollen.

Ich selbst habe nur positive Erfahrungen mit Psychiatrien gemacht.

mOo)rix.


Hört auf ständig diese Kliniken als Hilfe anzusehen, die man angeblich nicht annimmt.

Planeta

Du machst mit deinem Beitrag dasselbe, nur andersrum, indem du sagst, dort findet man keine Hilfe, was schlichtweg falsch ist. Der Punkt ist, man kann nicht jeden Therapeuten / jede Klinik über einen Kamm scheren. Es gibt gute, es gibt schlechte, bei einem findet man Hilfe, beim anderen nicht. Ganz einfach.

Wichtig ist außerdem, dass man überhaupt erkennt, dass man Hilfe nötig hat und motiviert ist, die Dinge anzugehen, auch wenn's unangenehm/schwierig werden könnte.

F)ifaf}ofuxmm


Oha, Planeta... :|N

ich finde es mehr als bedenklich, dass Du dem TE durch die "Brille" Deiner eigenen,negativen Erfahrungen mit psych. Kiniken völlig verallgemeinernd davon abrätst.

Scheinbar bist Su durch Deine eigenen Erlennisse nicht mehr in der Lage die Sache objektiv und differenziert zu betrachten.

Es tut mir leid, wenn Du keinen Erfolg in einer psych. Klinik hattest. %:|

Der TE welcher in meinen Augen ganz,ganz dringend Hilfe benötigt, wird sich Dich bestätigt, keine anzunehmen.


Ich sehe (auch durch die Kenntniss von nottranquilized weitern Fäden) die Lage und die Entwicklung der TE als sehr ernst, und gehe davon aus, dass dieser zeitnah auf eine absolute Krisensituation bzw. einen Zusammenbruch zusteuert. :-(

Lieber nottranquilized, bitte hol' Dir Hilfe!

n~o8ttrxanq3uilrized


Glaube nicht dass mir ein dritter Klinikaufenthalt hilft, ich kann doch nicht dauernd in eine Klink gehen.

Ich bin einfach Tod und muss mich damit abfinden, es gibt schlimmeres, habe ja wenigstens noch alles zum Leben, nur innerlich bin ich Tod, Gefühle=0

g'rauxm


Klar kannst du dauernd in eine Klinik.

Wer weiss wofür es gut ist innerlich tot zu sein. Der leere Raum der dadurch in dir entsteht, bietet offenbar mehr Schutz als jede Hilfe die du bis jetzt bekommen hast.

JVulif-Sonnxe_


Schön, wenn vielen eine Klinik hilft. Mir hat es nichts, überhaupt nichts gebracht. Jeden Morgen für 5-10 Minuten ein Gespräch und den Rest des Tages war man sich selber überlassen. Ich hatte gehofft, dort meine Phobie in den Griff zu bekommen.

Kenne auch viele andere, denen es nichts bringt (u.a. meinen Bruder). Deshalb finde ich den Vorschlag Klinik einerseits OK, wenn der TE sich aber dagegen ausspricht, sollte das akzeptiert werden.

Könnte es dir helfen, dich ehrenamtlich zu engagieren? In einem Tierheim zum Beispiel. Einfach, damit du das Gefühl bekommst, nicht nutzlos zu sein.

Alles Gute für dich

rLando2mA_dawg


Manche werden mir vielleicht nicht zustimmen, aber Computerspiele sind finde ich ein gutes Mittel um wenigstens ein bisschen Spaß zu haben. Ich habe mich früher sehr leer gefühlt und ich dachte ich würde nie wieder Spaß haben. Obwohl ich eigentlich keine Lust auf Computerspiele hatte habe ich mit einem angefangen (natürlich habe ich auch andere Dinge gemacht, darunter sehr viel Sport) und mit der Zeit entwickelte sich daraus eine richtige 'Leidenschaft'. Computerspiele geben dir wieder (auch wenn es nur eine Simulation ist) Ziele auf die du dich konzentrieren kannst. Dadurch entwickelt sich der Spaß daran, diese ziele zu erreichen. Dadurch stimulierst du meiner Meinung nach wieder deine Gefühle und sie werden mit der Zeit wieder (zumindest verstärkt) kommen. Pass nur auf, dass es nicht zur Sucht wird.

rSandwom_dxa`wg


Ah ja, und was mir auch sehr geholfen hat war über Teamspeak währenddessen mit anderen (hauptsächlich meinen Freunden) zu reden.

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