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Kinder aufgewachsen bei Narzisstische Persönlichkeitsstörung

jaePssby-8x1 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

kennt jemand einen, wo die Mutter eine Narzisstische Persönlichkeitsstörung hat? Mich würde vor allen Interessieren, ob die überhaupt in der lange sind zu Empathie usw, wenn die so groß geworden sind. Und nie von der Mutter das erleben dürften. Natürlich ist schon vieles Veranlagung, aber wenn man seine Kindheit so verbringen musste ":/

Antworten
E\hemali`ger Nutnzer (|#W574x413)


Emotionen sind nichts erlerntes, sondern von Geburt an gegeben. Nun muss man aber lernen diese zu verstehen und in den sozialen Kontext einordnen. Wenn man das durch die Eltern oder jemand anderen nicht früh gelernt hat kommt es später häufig zu psychischen Verhaltensstörungen.

EShemalig/er NubtzerO (#5286x11)


Emotionen werden im Gehirn gebildet. Bei bestimmten Persönlichkeitsstörungen sind die neuronalen Verbindungen um zB Mitgefühl zu haben, garnicht vorhanden.

Bei denen ist es so wenn sie jemanden quälen und sogar foltern, als würde man zu ihnen sagen "Wenn du einkaufen gehst bring bitte Brot mit!".

Meine Schwester und Ich haben ja den Verdacht, dass meine Mutter Narzisstin ist.

Warum stellt du diese Frage?

L"icht$AmHorUizo/nxt


Ich kenne jemanden (bzw. kannte, Kontakt beendet, nicht mehr ertragen), dessen Vater (vermutlich, eine Diagnose gibt es nicht) so etwas hat. Und derjenige ist selbst genauso geworden. Mit seiner Mutter stimmt auch etwas nicht, aber eine Narzisstin dürfte sie eher nicht sein. Und alleine wäre sie nicht in der Lage gewesen, meinen Bekannten so zu vermurksen, denke ich.

j^ess|y-x81


Warum ich diese Frage stelle. Bei einer nahe stehende Person, eben Mutter Narzisstisch gewesen ich manches verhalten nicht so ganz verstehe.

Die hat sehr früh erkannt das die eigene Mutter und wie sie sich verhält nicht Normal ist und lieht sehr unter ihrer Kindheit. Hatte dann noch ein Sozialen Beruf erlernt. Hatte dann das Ziel bei ihren eigen Kindern völlig anders zumachen. Und hat sich in ihren eigen Bedürfnisse völlig zurückgenommen und wahrscheinlich sogar zuviel. Hat alles getan um den eine gute Kindheit zu bieten.

Bei Kindern verhält sie sich bis heute noch so.

Aber bei Erwachsen, (auch die Kindern als die Erwachsen waren) kommen schon vorallen in Stresssituation oder ihr was zu viel wird Narzisstische Züge durch. Nur Ihre Bedürfnisse zählen, Gefühle von anderen werden nicht wahrgenommen, wo schlimm deren Lage auch ist. Auch wenn ich mir Sicher bin, nicht ihren Charakter entspricht. Sie ist selber geschockt was für verletzte Bemerkungen sie dann macht, wenn man später drauf anspricht.

Und auch was für ein Ego Trip durchgezogen hat. Es werden Rechte von anderen tlw.dann völlig übergangen. Sie ist sehr verletzbar und Neig einerseitz zu überbesorgnis.

Was ich mir dazu überlegt habe ist ob sie nicht aus Selbstschutz nicht in dieses falsch erlernte Verhalten aus der Kindheit verfällt z.b wenn sie sich zu viel sorgen um einen macht, auf Abwehr und Ignorieren geht.

LJichtlAmHo(rizoYnxt


Was ich mir dazu überlegt habe ist ob sie nicht aus Selbstschutz nicht in dieses falsch erlernte Verhalten aus der Kindheit verfällt z.b wenn sie sich zu viel sorgen um einen macht, auf Abwehr und Ignorieren geht.

Ich würde davon ausgehen, ja. Sie hat einerseits dieses Verhalten von der Mutter gelernt, ist andererseits selbst aber eigentlich gar nicht so. Und wenn sie nicht weiter weiß und sich zu verletzlich fühlt, benutzt sie es als Schutzschild.

S:unfllowe9rw_x73


Nur ganz knapp: Persönlichkeitsstörung bitte nicht gleichsetzen mit Psychopathie! Denn Persönlichkeitsstörung bedeutet nun wirklich nicht, keinerle Empathie/Mitgefühl für andere zu haben!

Und Narzissmus ist - vereinfacht ausgedrückt - ein Verhaltensmuster, bei dem jemand ein mickriges Ego hat und dementsprechend andere abwertet etc., um eben selber gefühlt besser dazustehen. Erlernte Überlebensstrategie bei Menschen, wo in der frühen Kindheit grundlegende Bedürfnisse nicht erfüllt wurden. Zu dem Thema allgemein wärmstesn zu empfehlen: Das Konzept von Rainer Sachse.

cXaliz-t onxi


Hi

Ja , Jessy-81 ich kenne da jemanden , der sitzt gerade vor dem PC und tippt diese Zeilen die du jetzt gerade liest

Hzudiapfu*pfx1


Ich kenne eine solche Mutter mit vier Kindern.

Tochter (18) ist auch so geworden und lebt beim Freund.

Sohn (17) überhaupt nicht, hat den Kontakt abgebrochen und lebt beim Vater.

Tochter (16) überhaupt nicht, hat den Kontakt abgebrochen und lebt beim Stiefvater.

Tochter (7) wird wohl auch so werden, lebt bei der Mutter und dem neuen Freund.

E*hemtaliger Nutzer# (#57301x2)


Mir kommt vor, dass seit einiger Zeit mit dem Wort Narzissmus ( nicht vom Fachmann diagnostiziert) wie aus einer Konfettikanone herumgeschossen wird , scheint eine "Modediagnose" zu sein, für alle die nicht in das "Normbild" passen .

S2unflowseRr_7x3


@ Porzellanseele:

Ja, die Beobachtung habe ich auch gemacht. Unschön, zumal oft nur die oberflächlich-negative Seite aufgegriffen wird, aber niemand hinschaut, was der Hintergrund ist.

L(icht+AmHor/ixzont


@ Porzellanseele

Ich stimme Dir zu, mir kommt es auch wie eine Modediagnose vor. Deshalb bin ich vorsichtig, solche Begriffe zu verwenden. Bei dem von mir beschriebenen Vater des Ex-Bekannten vermute ich es auch nur. Es spricht aus meiner Sicht allerdings tatsächlich viel dafür, dass es bei ihm stimmt.

Ich mag das Abstempeln aber sonst auch nicht. Jeder, der sich nicht den eigenen Wünschen entsprechend verhält, ist gleich Narzisst… So einfach ist es dann doch nicht. ;-)

coali-toxni


Mir kommt vor, dass seit einiger Zeit mit dem Wort Narzissmus ( nicht vom Fachmann diagnostiziert) wie aus einer Konfettikanone herumgeschossen wird , scheint eine "Modediagnose" zu sein, für alle die nicht in das "Normbild" passen .

Porzellanseele

Das mag aktuell zutreffen , weiss ich nicht , heute ist man generell schnell dabei eine Krankheit zu diagnostizieren wenn man sich nicht mindestens zu 99% des Umfeldes anpasst , zumindest denke ich das bei der Jugend , laufen alle mit der selben Jacke und mit der selben Frisur herum ....

Ich bin 53 und mein Bruder musste nach dem Tod der Mutter ( 1989 ) erst einmal in Psychicher und Psychologischer Behandlung um das normale Leben zu erkennen , ich rebbelierte schon recht früh , was zur folge hatte das es auch schon mal körperlich gezüchtigt wurde bis der Vater , der es wohl erkannt hatte mir erlaubte ohne wissen der Mutter ab 13 Jahre in eine Kampfkunstschule zu gehen.

Mit knapp über 18 kam es zum Eklat , Mutter griff meine erste Freundin an , sie warf sie aus dem Haus obwohl in dem moment nichts zweideutiges angedacht war , ich wollte Ihr nur Fahrschulunterlagen geben und Sie wäre sowieso 10 Minuten später wieder weg gefahren ( Mofa )

durch meine Kampfkunst konnte ich schlimmeres verhindern , allerdings gegen Mutter , aber obwohl es die Mutter war , fiel es mir nicht sonderlich schwer

es gab nur 2 alternativen , Mutter vermöbelt Sabine oder ich stoppe Mutter ...

Die Mutter kam danach ein paar Wochen Stationär , zunächst ganz normal und von dort in eine Psychatriche ...

es wurde zwar zunächst ermittelt , aber dann kam raus das Mutter schon 3 Anzeigen wegen Körperverletzung an Jugendlichen und Kinder hatte , hat wohl mal irgendwann Klassenkameraden von mir und meinem Bruder geschlagen und Sabine wurde verhört und so ging das für mich ohne rechtliche konsequenzen aus

Als ich mein erstes Geld verdient hatte und ein bisschen Polster hatte , bin ich ausgezogen

Ab da begann eigentlich erst mein Leben , oder mein Spass am Leben ohne irgendwie mal wirklich über die Banden geschlagen zu haben ( bis auf paar Kleinigkeiten , Nachts im Baggersee schwimmen gehen...u.ä.)

Vorher mussten wir um 18 Uhr , richtig gelesen 18 Uhr zu Hause sein und wehe es war 18.05 Uhr , dann gab es wieder 3 Tage Hausarest und prügel

Heute würde man Ihr die Erziehungsberechtigung entziehen , wenn nicht sogar dauerhaft in eine Psychatrie einweisen , aber die Zeiten ändern sich , früher war doch eben einiges anderst

L7ichtAmHo=rizxont


@ cali-toni

Oh Mensch, da hast Du ja einiges hinter Dir.

Ich vermute bei meinen Eltern auch narzisstische Züge (allerdings liegt bei denen auch noch einiges andere im Argen, sie als reine Narzissten bezeichnen möchte ich daher eigentlich nicht, zumal ich keine psychologische Vorbildung habe und das gar nicht beurteilen kann), aber gegen Deine Mutter sind meine Eltern wohl Engel.

EzhemaliYgeSr Nutszer (#573>012x)


zumal oft nur die oberflächlich-negative Seite aufgegriffen wird, aber niemand hinschaut, was der Hintergrund ist.

Sunflower_73

mhm, ist oftmals auch nicht einfach und kostet Aufmerksamkeit und vor allem ehrliches Interesse.

Ich mag das Abstempeln aber sonst auch nicht. Jeder, der sich nicht den eigenen Wünschen entsprechend verhält, ist gleich Narzisst… So einfach ist es dann doch nicht. ;-)

LichtAmHorizont

Ich hab von einem Psychiater einen Vortrag angesehen und das Schreckliche war , dass ich immer wieder in mir selber narzisstische Züge entdeckt habe. ;-D , mir wurder kurzfristig übel, das hat sich aber dann wieder normalisiert .

Ist so ähnlich, als wenn nach Krankheitssymptomen gegoogelt wird.

Ich glaube, jeder hat ein wenig davon in sich - ein richtiger Narzisst vielleicht nicht 5% oder 20% sondern 80%?

Ganz frei von Störungen sind doch die wenigsten, nur sollte man, ohne den Menschen wirklich zu kennen , ihm nicht gleich eine Nazisstenhaube rüberstülpen und am besten noch feste zuschnüren .

Aber ich hab nicht das Gefühl, dass du das vorschnell machst .

cali-toni

war deine Mutter psychisch krank, gab es eine Diagnose?

Das ist wirklich schlimm, was dein Bruder und du mitgemacht habt.

Wie ging dein Vater damit um, konnte er euch wenigstens Halt und Liebe geben?

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