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Freundin fängt an zu entgleisen

S,iVlkPeaxrl


Ich glaube nicht, dass Dein Fall, so wie Du ihn beschreibst, mit dem der beschriebenen Freundin zu vergleichen ist. Es gibt verschiedene Arten, einen Abhängigen zu unterstützen, und dazu kann tatsächlich auch gehören, sich von ihm zurückzuziehen und ihn so zu der Einsicht zu bringen, dass er sich nur selbst helfen kann und aktiv werden muss.

A|lUpi8x1


Alpi, hast du schon mal versucht, einem Menschen zu helfen, der noch keine Einsicht hat, dass er den falschen Weg wählt?

Ich bin Bipolar. Und weder in einer Manischen noch in einer Depressiven Episode war ich irgendwie einsichtig.

Ich wusste auch selber nicht, was ich tat. Wenn man mich hätte fallen lassen, weil man dachte ich bin auf Drogen, nicht in einer Manie, wäre ich jetzt Tot. Nicht vielleicht oder Höchstwahrscheinlich.

Der TE hat ja keine Zeitangabe angegeben. Aber der Verlust von Sozialverhalten, Suchtverhalten, Aggressivität, keine Einsicht, wahllose sexuelle Kontakte, usw. kommt da einem sehr bekannt vor.

A>lnpi81


Ich glaube nicht, dass Dein Fall, so wie Du ihn beschreibst, mit dem der beschriebenen Freundin zu vergleichen ist.

Weil?

CIomrQann


Ich wusste auch selber nicht, was ich tat. Wenn man mich hätte fallen lassen, weil man dachte ich bin auf Drogen, nicht in einer Manie, wäre ich jetzt Tot. Nicht vielleicht oder Höchstwahrscheinlich.

Deine BP-Störung hast du dir ja nicht ausgesucht und es geht hier nicht um "Vermutungen", dass die Freundin Drogen nimmt. Es geht um eine klare Tatsache, dass sie sich für den Rausch entscheidet. Alles andere wurde nicht verurteilt.

AIl'pi811


Deine BP-Störung hast du dir ja nicht ausgesucht und es geht hier nicht um "Vermutungen", dass die Freundin Drogen nimmt. Es geht um eine klare Tatsache, dass sie sich für den Rausch entscheidet. Alles andere wurde nicht verurteilt.

Im Moment der Manie habe ich mich auch klar für alle ersichtlich für den Rausch entschieden. Man wirkt ja nicht Wahnsinnig oder Krank.

Die anderen Sachen werden nicht verurteilt, entsprechen jedoch nicht gerade der Norm. Und in Verbindung mit dem exzessiven Dorgenkonsum kommt einem vieles bekannt vor.

Es ist ja mehr ein Hinweis. Ihr tut ja so, als ob ich ihr was schlechtes will.

Hier noch ein Zitat:

In der Manie kommt es vielfach zu exzessivem Alkohol- oder Drogenkonsum, so dass eine bipolare Störung vorschnell als Alkohol- oder Drogenabhängigkeit eingeordnet wird

Quelle: [[https://de.wikipedia.org/wiki/Bipolare_St%C3%B6rung]]

pielz)tixer86


Achja, die Mär vom völlig unzurechnungsfähigen und fremdgesteuerten Bipolaren.

pKelzti;ere86


@ TE

Man hat bei so etwas immer eine Wahl. Und wenn die Wahl deiner Freundin so aussieht wie von dir beschrieben, kannst du nichts Aktives dagegen tun. Du kannst ihr nur signalisieren, dass du da bist und ihr hilft, wenn sie sich (für sich!) anderweitig entscheiden sollte..

Ayl,piJ81


Achja, die Mär vom völlig unzurechnungsfähigen und fremdgesteuerten Bipolaren.

Ich kann dich beim nächsten Trip mitnehmen, und dann lass ich dich Entscheiden, ob Mär oder nicht!

puelztoi4er8x6


Mag sein, dass es in Einzelfällen, insbesondere wenn weitere psychische Störungen vorliegen, so sein kann.

Bipolare aber generell als unzurechnungsfähig hinzustellen, halte ich für falsch, da dieses Bild nicht der Realität entspricht.

S`ilkPtearxl


Ich glaube nicht, dass Dein Fall, so wie Du ihn beschreibst, mit dem der beschriebenen Freundin zu vergleichen ist.

Weil?

Weil Du krank bist. Biploar zu sein, ist eine Krankheit. Sich fallweise mit Drogen zuzuknallen, so wie es die Freundin des TE tut, ist vielleicht auch eine, aber eine Suchtkrankheit, und die ist nun mal nicht mit Deiner vergleichbar. Falls diese Freundin ebenfalls noch an einer psychischen Krankheit leiden sollte - was durchaus sein kann - wäre es umso wichtiger, dies feststellen und behandeln zu lassen. Solange sich der Freund "kümmert", fehlt vielleicht genau dazu die Veranlassung. Verstehst Du? Es geht nicht darum, jemanden aus Gleichgültigkeit "fallen zu lassen".

P#lanxexta


Süchtler muss man fallen lassen, damit sie selbst zur Vernunft kommen.

Ich hasse auch solche Allgemeinplätze. Es wird immer wieder Fälle geben, die diese Regel zum Irrtum machen.

S5il|kPea7rxl


FALLEN LASSEN ist ein irgendwie unglücklicher Ausdruck, der wirklich leicht missverstanden werden kann. Besser ist schon "in Liebe fallen lassen", aber auch das klingt in manchen Ohren immer noch provokant.

Gemeint ist ja, die Aufmerksamkeit nicht komplett auf die mit Suchtmitteln herummachende Person zu richten, sie womöglich vor den nachteiligen Konsequenzen zu beschützen und genau damit zu verhindern, dass sie sich selbst um ihre Sucht kümmert.

Ich würde es nennen: "liebevoll loslassen".

njimuex88


Ich stimme der Grundaussage dieses Satzes schon zu.

Es ist sogar so - wenn man immer wieder hilft - durch Geld, Gespräche, was auch immer - ist es dem Süchtigen noch viel länger möglich, in seiner Sucht zu bleiben. Er muss selbst die Einsicht halben, dass er aufhören muss. Wenn immer jemand da ist, bei dem man sich ausheulen kann, der einem mit Geld aushilft und der einen aus der Kotze zieht, dann kann der Süchtige den Zustand viel länger aufrecht erhalten, als wenn man ihn einfach lässt.

Das ist hart. Aber so gut diese ganzen Dinge gemeint sind - am Ende schaden sie dem Süchtigen mehr, als sie nutzen. Helfen kann man erst, wenn die Einsicht da ist.

EFlamfRemiGch081x5


Einiges scheint doch offensichtlich zu sein: (Da man nur eine Seite der Medaille kennt ist es schwer möglichst objektiv zu sein.)

- Sie besitzt kaum/kein Selbstvertrauen.

- Sie misst ihren "Wert" als Person nur an der Meinung und dem Verhalten anderer.

Was man schön daran sieht das sie böse wird wenn allzu große Kritik kommt.

- Sie versucht mit Drogen/Alkohol

1. diese fehlende Eigenverantwortung auszublenden und

2. anderen einen "besseren" Menschen vorzuspielen als sie selber von dich denkt zu sein.

- Sie spielt sich selbst und anderen etwas vor wenn sie von Einsicht spricht und Versprechen macht.

- Sie hätte gerne Freunde, sie möchte begehrt oder wenigstens ernst genommen werden.

Was man an ihrem Verhalten sieht wenn sie Drogen/Alkohol usw. eingeworfen hat.

Leider kann das so nicht funktionieren. Und ihr fehlt dazu die Einsicht, der Mut und vielleicht auch das Wissen wie sie das aus sich selbst heraus schaffen kann/soll.

Wenn man sie jetzt allzu sehr an die Hand nimmt signalisiert man das man dieses Verhalten toleriert.

Es muss ihr klar werden, und zwar muss sie selber drauf kommen (diese Einsicht kann nicht von außen kommen), dass sie selbst das Problem ist und die einzige Lösung.

Hilfe ist sehr, sehr schwierig. Schwierig ist es abzuwägen wie viel Hilfe mindestens nötig ist (nicht im Stich lassen) und was zu viel Hilfe wäre (weil sie dann das Gefühl bekommt nichts ändern zu müssen).

Grundsätzlich stimmt die Aussage aber schon das solche Leute mal mächtig gegen die Wand fahren müssen. Nur darf man sie danach nicht alleine in der Scheiße sitzen lassen und muss spätestens dann eine helfende Hand reichen. Aber nicht so das hinterher wieder der gleiche Zustand erreicht wird wie vorher sondern das neben Einsicht auch Handeln eintritt.

Sie muss lernen und begreifen sich selbst wertzuschätzen.

S=ilkPexarl


Ja, sicher, das erklärt es nochmal. :)^

Nur wenn dieser Ausdruck so fällt, "fallen lassen", machen viele gleich dicht und wehren nur noch ab. Das meinte ich.

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