» »

Angst vor Ablehnung Gottes und der Hölle

LJauneHbeexr


@ schrubben

Befolge doch einfach alle Anweisungen, die dir die Bibel gibt.

Ich bin selbst kein pracktizierender Christ mehr, habe aber größten Respekt vor jene die einen starken glauben haben.

Ich habe anfangs in deinem Faden gelesen,dass Beiträge auf YouTube dich so sehr beunruhigt haben.

Nach einer Reihe von nützlichen Tipps kann ich dir nur noch raten, schau dir keine Beiträge mehr auf YouTube an.

N,ordLi8x4


Ich hab auch erst gedacht das man mit Vernunft und "diese Konstrukte gibt es nicht und such dir unbedingt hilfe bei nem Psychologen" anfangen könnte allerdings halte ich das bei der massiven Angst(störung) für nicht zielführend. Ich selbst bin ja schon seit über zehn Jahren aus der Kirche ausgetreten, das nutzt dem TE aber nix.

Fakt ist aber auch das man keine Angst vor Hölle und Verdammung haben müsste wenn man den christlichen Glauben richtig versteht und sich daran hält. Tut der TE aber nicht, er hält sich offenbar an ner mittelalterlichen Version des Katholizismus fest und will auch nicht darüber reden warum er das tut.

Soi6lkPeRaxrl


Eine Angststörung macht sich meist "an etwas fest", das ist hier dann offenbar der (falsch verstandene?) Gottesbegriff.

Natürlich lässt sich die Angst nicht einfach aufgeben, sobald sie krankhaften Charakter hat. Dann nützt es aber leider auch wenig, in einem Forum Hilfe zu suchen; es braucht schon mehr Beistand, wenn es solche Ausmaße angenommen hat.

Im übrigen kann jeder hier nur seine Sicht der Dinge schildern. Für den TE ist einiges davon wahrscheinlich eher kontraproduktiv.

E=hemaliIger NutzPer (#578y069x)


Tut der TE aber nicht, er hält sich offenbar an ner mittelalterlichen Version des Katholizismus fest und will auch nicht darüber reden warum er das tut.

So weit ich weiß, wurde er streng christlich erzogen. Das stand zumindest in einem anderen Faden.

Ein lockerer Umgang mit dem christlichen Glauben würde ihm durchaus gut tun.

N@ordix84


Das ist natürlich blöd, aber es steht halt auch jedem Menschen frei diese Erziehung im Erwachsenenalter beizubehalten oder sich z.B. mal mit "modernem" Glauben auseinanderzusetzen. Wie gesagt, ich persönlich halte nichts davon, ich denke aber auch das jede moderne Gemeinde den Glauben lockerer und menschennäher auslegt als die katholische Kirche vor vielleicht 50 oder 100 Jahren.

W~alkiIng\Ghost


@ Antfortas

Ein lockerer Umgang mit dem christlichen Glauben würde ihm durchaus gut tun.

Da in dem Zusammenhang für gewöhnlich eine Ganz-oder-gar-nicht-Mentalität vermittelt wird, dürfte auch der lockere Umgang den TE nur weiter verunsichern. Theistische Religionsgemeinschaften wissen schon, wie sie sich nach außen abschotten. Das Problem müsste man an der Wurzel anpacken und sich einfach viel mehr Wissen als die Basis aneignen.

SlilfkP-eQarl


Der TE müsste erst einmal bereit dazu werden, seine derzeitige Gottesvorstellung aufzugeben oder wenigstens zu klären. Von einem lockeren Umgang ist er Kontinente entfernt.

Ekhema/lsiger` Nutzer (,#578^06x9)


@ WalkingGhost

Ich habe durchaus den Eindruck, dass die meisten einen relativ lockeren Umgang mit dem Glauben haben; also zwar an Gott glauben und in die Kirche gehen, sich aber trotzdem nicht immer nach den Grundsätze halten. ":/

WIalkinzgGhoxst


@ Antfortas

Ich habe durchaus den Eindruck, dass die meisten einen relativ lockeren Umgang mit dem Glauben haben; also zwar an Gott glauben und in die Kirche gehen, sich aber trotzdem nicht immer nach den Grundsätze halten. ":/

Das ist wohl wahr, aber es handelt sich nicht um das, was sie anderen vermitteln. Der abstrakt denkende Perfektionist geht bei so einem Input langfristig unter.

P[ajual-Klidng


Es ist sicher keine gute Idee, sich als gläubiger Mensch, der Probleme mit einer Angststörung hat, ausgerechnet in einem Online-Forum Rat zu holen, wo sich jede Menge Menschen tummeln, die vom Glauben sachlich kaum etwas verstehen, aber ganz starke Meinungen dazu haben. Dieses Rumgehacke auf der Lebensweise anderer tut ganz bestimmt nicht gut.

Es ist auch nicht nötig, sich hier Rat zu holen. Es gibt Seelsorger, es gibt Therapeuten, und es gibt Menschen, die beides sind.

L+acertxes8


meine Kindheit, mein heranwachsen als Jugendlicher wurde "brutalst" bedroht von einem strafenden Gott der alles sieht. Meinem "normalen" sexuellen Verlangen bin ich dennoch nachgegangen. Kaum hat die Befriedigung nachgelassen, kamen schlimme Schuldgefühle und die Angst vor der kommenden Strafe, die in irgendeiner Form dann , "selbsterfüllende Prophezeiung". z,B. Finger eingeklemmt, Kopf angeschlagen und ähnlich harmlose Dinge. Ich bezog sie aber immer auf mein schlechtes Gewissen und die Bestrafung. Es ist ein Verbrechen der Kirchen an den Seelen der Heranwachsenden. Die Jungen Leute entwickeln sich zum Glück viel lockerer. Ratzinger war entsetzt, wieviel Kondome nach einem Kirchentag auf den Plätzen lagen...

Menschlichkeit und Güte habe ich fast immer von Personen erlebt, die mit der Kirche und deren verkommener Moral nichts zu tun hatten. Ihr merkt, daß ich mit meiner Wut (ich bin in den sechziger Jahren) noch zu tun habe, wenn ich solche Probleme von dem TE lese.

Mit 18 bin ich von zu Hause ausgezogen und habe diese ganze Bigotterie hinter mir gelassen. Wobei mich Kirchenmusik und Kirchenkunst tief bewegt und ich sie nicht missen möchte.

Schrubbus, mach einen Punkt und schiebe einen Riegel vor diese überkommene Moral. Diese Menschen predigen Wasser und trinken selbst den Wein...es vergeht kaum ein Tag, in dem nicht eine Notiz von übergriffigen Priester in den Nachrichten steht Die Evangelen sind kein Haar besser.

Wjalki}ngGhxost


@ Paul-Kling

Es ist sicher keine gute Idee, sich als gläubiger Mensch, der Probleme mit einer Angststörung hat, ausgerechnet in einem Online-Forum Rat zu holen, wo sich jede Menge Menschen tummeln, die vom Glauben sachlich kaum etwas verstehen, aber ganz starke Meinungen dazu haben. Dieses Rumgehacke auf der Lebensweise anderer tut ganz bestimmt nicht gut.

So ein Schwachsinn. Das eigentliche Problem ist gar kein Glaubensproblem, sondern der Umgang mit anderen Gläubigen ohne theologische Ausbildung - die mitteilungsbedürftigsten davon sind lupenreine Narzissten, die sich in ihrer Selbstverherrlichung suhlen und andere in diesen Wettbewerb mit hineinzuziehen versuchen. Diese betreiben das eigentliche Rumgehacke auf der Lebensweise anderer.

Es ist auch nicht nötig, sich hier Rat zu holen. Es gibt Seelsorger, es gibt Therapeuten, und es gibt Menschen, die beides sind.

Zufällig kenne ich so eine Person, die das ehrenamtlich betreibt. Allerdings ist sie ein ziemlicher Fundamentalist, also richtig prima für Telefonseelsorge und dergleichen geeignet :)^

W-a}lAkingGhxost


Passend zum Thema hatte ich kürzlich ein Streitgespräch mit jemandem. Darin ging es insbesondere um den historischen Entstehungsprozess der christlichen Bibel, u. a. dass das Alte Testament speziell in Bezug auf Teufel und Hölle de facto ein auf dem Neuen Testament beruhender Retcon ist und dahingehend kaum noch was mit der jüdischen Tenach gemeinsam hat. Im Judentum gibt es nun mal keinen Teufel im christlichen Sinne. Die Reaktion des anderen war eine Mischung aus Faktenresistenz, massivem Abwehrverhalten und im Übrigen sei ich "besessen" :)= :)^ Der von mir gebrachte Vorschlag, meine Behauptungen durch eigenständige Recherchen zu falsifizieren, wurde logischerweise in den Wind geschlagen. Schopenhauers "im Bollwerk verschanzter Irrer" lässt grüßen.

I}nge^faera


Mir ist auch noch was zum Thema Nahtoderfahrungen eingefallen. Wenn man als Beleg für die Hölle die Erzählungen von Menschen hernimmt, die meinen, dort gewesen zu sein, was ist dann hiermit: Es gibt auch Fälle, in denen Menschen - zum Teil schon Kinder - aus ihrem "früheren Leben" erzählen, angeblich mit erstaunlicher Übereinstimmung mit dem Leben realer Personen. Ist das nun ein Beleg für die Wiedergeburt, an die man als Christ doch nicht zu glauben hat?

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Psychologie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH