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Zeitmanagement in der Therapiestunde

Fslyingv withzout wxings


Heute mal etwas anderes zum Zeitmanagement:

Ich weiß nicht, was ich von der PIA halten soll.

Irgendwie setzen die mich dort massivst unter Druck. Die mir zugeteilte Therapeutin hat nur ein paar Stunden an zwei Tagen in der Woche Zeit. Gleichzeitig fordert sie aber, dass die Therapie jede Woche statt finden muss und dass es meine Aufgabe ist, die Zeiten frei zu schaufeln...

Allein wenn ich daran denke, wie viel Stress mir das in den nächsten Wochen bereiten würde, bekomme ich Angst. Ich kann nicht ständig in anwesenheitspflichtigen Seminaren fehlen und hoffen, dass die Anwesenheit nicht kontrolliert wird.

Ich kann auch nicht abends bis in die Puppen in meiner Studienstadt bleiben und dann erst in später Abendstunde zurück fahren wollen. Da fahren die Busse dann nämlich ziemlich unregelmäßig ins Dorf.

Und in stressigen Zeiten, in denen ich Studienblock oder Klausur habe, geht das auch nicht wöchentlich.

Ich glaube, wenn ich mich entscheide dorthin zu gehen, muss ich mich dem beugen.

Ich frage mich nur: Ist das ein allseits praktiziertes Vorgehen?

Was bringt das denn, wenn mich die Therapie noch mehr stresst, als wenn ich keine hätte. Ich sehe mich schon manche Wochen den Karren völlig vor die Wand fahren.

Vom PSZ bin ich das halt anders gewohnt. Da ging es um meine Bedürfnisse. Und wenn ich gerade von der Uni gestresst war, dann wollte mich die Therapeutin nicht auch noch stressen, es sei denn, ich hätte das erwünscht.

Und jetzt frage ich mich einfach, ob das so üblich ist, was die PIA da vor hat.

Und wenn das üblich ist – ob ich jemals dazu kommen werde mit einer Therapie anzufangen. Ich lasse mich nicht so unter Druck setzen – ich habe ja schon so genug davon.

F`lying wiHthou.t w@inxgs


Hat dazu noch irgendjemand eine Idee / Meinung?

Bis morgen muss ich denen irgendetwas sagen und ich weiß echt nicht, ob es Sinn hat zumindest einmal hinzugehen und mit ihr nochmal über das Zeitproblem zu reden. Eigentlich hat sie ihren Standpunkt ja schon relativ deutlich gemacht.

Oder ob ich mich von vorne auf die Suche machen sollte...

Sdilb4ermpondaxuge


Vielleicht gehört das zur Therapie ? Dass du dich durchsetzt ? Erklärst warum es zeitlich nicht geht ?

Fclying w$it%hout^ wingxs


Das heißt Du meinst, das ist von ihr so gewollt?

SrilbIermo~nd(aguge


Vielleicht ? Ich habe keine Erfahrung mit Therapien aber ich habe hier schon viel gelesen, auf was für Gedanken manche Therapeuten kommen.

Du hast ja nur die Wahl, das mitzumachen (und den Abschluss zu riskieren) oder nicht mitzumachen aber das solltest du dann eh begruenden

F9lyingU withou`t wiWngs


Ich habe halt das Gefühl, das meint die alles schon sehr ernst.

Aber so therapieerfahren bin ich auch nicht. Ich weiß nicht, ob das jeder so macht. Oder ob es auch solche gibt, die dem Patienten ein bisschen mehr "Selbstgestaltung" einräumen...

f]roesch}chenx97


Könntest du dir vornehmen, nach Möglichkeit wöchentlich Termine frei zu schaufeln und ihr das auch so sagen, aber auch, dass du nicht garantieren kannst, dass es eben wöchentlich klappt wegen Uni, Klausur etc.? Eigentlich ist es ja ziemlich verständlich dass man manchmal wegen solcher Sachen auch verhindert ist - allerdings sollte der Patient, der sich von der Therapie was verspricht , auch dafür sorgen, dass eben möglichst wenig ausfällt/ausfallen muss.

F"lying rwithoCut wingxs


Ja den Ansatz finde ich gut und vielleicht gehe ich da jetzt nächste Woche hin und versuche ihr das so zu erklären.

Im Prinzip finde ich regelmäßge Abstände ja auch gut. Es darf nur meiner Meinung nach nicht zu viel Druck dahinter sein. Wenn es passt, ist es okay und ich kann mich ja auch bemühen, dass ich das hinbekomme. Aber wenn es nicht passt, dann muss das einfach auch mal ohne Grundsatzdiskussion okay sein.

f>roeWschcheCn97


Aber wenn es nicht passt, dann muss das einfach auch mal ohne Grundsatzdiskussion okay sein.

Sehe ich genauso :)^

FLlyin;g without w)ings


Hallo ihr Lieben,

mittlerweile habe ich die zweite Sitzung hinter mir und tja...

Ich kann ja nicht mal sagen, dass sie nicht nett ist. Aber sie stellt halt wie ein Robotor ihre Fragen und geht überhaupt nicht auf mich ein.

Ich weiß noch nicht, ob das mit uns beiden etwas wird. Vom Bauchgefühl her eher nein.

Sie meinte aber, dass sie für die Genehmigung der Therapie noch ein Konsil braucht, das üblicherweise vom Hausarzt ausgestellt wird. Das Wort üblicherweise war für mich jetzt die Gelgenheit einzuhaken, ob es nicht von einem anderen Arzt sein darf.

Ich habe ja einen Psychiater – der müsste das doch eigentlich auch machen können, oder?

Das konnte sie mir jetzt nicht beantworten. Wisst ihr das?

Ich würde halt damit ungern zum Hausarzt gehen, wenn es sich vermeiden ließe.

Und noch etwas: Sie meinte, dass sie schon vor Ende der probatorischen Sitzungen den Antrag an die Kasse schicken würde. Aber: Muss ich dann nicht dort bleiben? Denn wenn die Kasse das genehmigt, dann ja spezifisch dafür, oder? Ich habe das ja noch nicht entschieden...

Mir wäre das nicht so recht, wenn sie den Antrag vorher losschickt...

LSinev85


Hallo, ich habe nicht alles gelesen, aber könnte dir die letzten fragen beantworten : den Konsiliarbericht kann auch dein Psychiater ausfüllen, braucht aber das Formular von der Therapeutin.

Sobald sie den Antrag abschickt und die Kasse die Therapie bewilligt hat, ist ein Wechsel zwar möglich, aber schwieriger, ein neuer Therapeut kann die Stunden nicht neu beantragen, sondern muss sie von der Therapeutin dann übernehmen und die Stunden auf sich umschreiben lassen (außer du wechselst Therapieverfahren).

Wöchentliche Stunden sind üblich und würde ich auch als Therapeutin von meinen Patienten erwarten, dass sie sich das einrichten. Ausnahmen gibt's natürlich.. Aber grundsätzlich erwarte ich die Bereitschaft, der Therapie eine hohe Priorität im Alltag zu geben, um gut arbeiten zu können und damit die Behandlung gute Erfolgschancen hat.

L!inex85


Bevor sie den Antrag aber zur Kasse schicken kann, musst du ja noch ein Formular unterschreiben. Davor kann sie noch nichts wegschicken.

FAlyingo wiWthout 2w-ings


Okay, danke Dir.

Dann habe ich das mit dem Antrag ja ein bisschen selbst in der Hand. Das beruhigt mich.

Bezüglich diesem wöchentlichen Terminen...

Ich versuche mich ja langsam damit anzufreunden. Aber mit einem Stundenplan bis 18 Uhr mehr oder weniger durchgehende Uni wird das halt an einigen Wochen einfach organisatorisch schwierig werden und dann erwarte ich eigentlich auch Verständnis dafür, dass ich mich nicht teilen kann.

Das ist nach dem Modellstudiengang nunmal so, dass es sehr stressige Zeiten gibt und dann aber auch wieder welche, in denen das organisatorisch ohne Probleme möglich ist und da mache ich das ja auch alles mit.

F3lying] witkhPout xwings


Wie soll sich das anfühlen?

Wie beschließt man, ob man mit einer Therapeutin kann oder nicht?

Bei ihr ist es irgendwie nur so ein Gefühl, dass ich denke, dass das mit uns beiden einfach nichts wird...

E!hemalBiger aNutzer x(#578069)


Ich denke, man merkt ziemlich schnell ob es grundsätzlich passt oder eben nicht passt. ":/

Hast du denn bisher das Gefühl, dass dir die Therapie etwas bringen könnte?

Ich kenne auch Therapeuten, die zweiwöchig oder auch dreiwöchige Sitzungen anbieten. Grundsätzlich ist natürlich wöchentlich am besten - wenn es für die Klientin aber nicht immer möglich ist, sollte das auch nicht zwangsläufig ein Problem sein.

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