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unterzuckert!?

nsadi2x005 hat die Diskussion gestartet


Hallo ihr lieben. *:)

Erstmal noch ein gesundes neues Jahr an alle.

Weiß nicht ob es hier richtig ist, aber ich lege einfach mal los.

Ich leide seit 4 Jahren an Angstzuständen und Panikattacken. Desöfteren habe ich das Gefühl zu unterzuckern. Habe dann immer etwas Traubenzucker und anschließend eine Stulle oder Obst zu mir genommen. Mir ließ es keine Ruhe und ich habe mir ein Messgerät in der Apotheke geholt. Wenn dann das Gefühl kam habe ich gemessen und meistens war der Wert zwischen 3,7 und 4,5. Meine Ärztin meinte es sei alles gut, ich bin halt sehr sensibel und merke sowas eher. Langzeitzucker war auch top, 4,7.

Traubenzucker und Messgerät sind seitdem ständige Begleiter (ist bei Angstpatienten so ;-) )

Silvester waren wir an der Ostsee. Habe 13Uhr Mittag gegessen und gegen 14Uhr sind wir spazieren gegeangen. Nach 20 min wurde mir wieder komisch und ich habe gemessen und da war der Wert nur 2,7. So niedrig war der noch nie. Ich bekam totale Panik und war mir sicher gleich umzufallen. Ich aß ganz viel Traubenzucker und als es ging sind wir zur Wohnung zurück. Seitdem bin ich fertig und fürchte mich sowas nochmal zu erleben.

Gibt es hier jemand der Rat weiß? Kann durch die Kälte der Wert verfälscht worden sein. Weil so extrem unterzuckert fühlte ich mich nicht, es ging erst los als ich den Wert sah- Panik!

LG :-)

Antworten
MCeist0er_Glaxnz


Wenns kalt ist, spüre ich Unterzuckerungen weniger. So ein tiefer Wert ist mir dabei auch schon begegnet, obschons mir eigentlich gut gegangen ist.

Grundsätzlich könnte man ja auch noch was auf die Messgenauigkeit des Geräts abschieben, aber 2,7 ist dann doch zu tief, um normal zu sein. Vielleicht wär eine Abklärung beim Endokrinologen nicht falsch. Auch, um dir deine Ängste vielleicht etwas zu nehmen.

Sxilbe#rmo\ndaugxe


Wenn man kein Diabetiker ist kann man "gefühlte" Unterzuckerungen haben aber keine "echten" Wenn doch, sollte das ein Arzt (ja, Endokrinologe) abklären. Alles Gute !

R%aOineKr8


Hallo Nadi,

warum hast du vor dem niedrigen BZ Angst. Befürchtest du, damit umzufallen oder sogar noch schlimmeres? Das brauchst du nicht, weil du ohne BZ-senkende Medikamente gar nicht in eine gefährliche Hypo abrutschen kannst. Für dich ist so eine Hypo bestimmt sehr unangenehm, aber mehr kann nicht passieren.

Sehr wahrscheinlich handelt es sich bei dir um alimentäre Hypoglykämien. Das heißt, dass die Insulinantwort auf die Mahlzeit verspätet und dann überschießend auftritt. Je mehr KH du bei der Mahlzeit isst und ganz besonders je mehr schnelle KH, desto höher steigt der BZ und umso weiter fällt er nachfolgend ab. Die erste Gegenmaßnahme wäre also eine moderate Reduzierung der KH und die Vermeidung von schnell ins Blut gehenden KH (Weißmehl, Zucker, ...). Probiere einfach aus, ab so eine Maßnahme bei dir hilft. Vielleicht befreit sie dich bereits von den heftigsten Unterzuckerungsereignissen.

Die Empfehlung zum Endokrinologen hast du ja bereits erhalten. Neben allen Untersuchungen wird er dir sehr wahrscheinlich auch die obigen Ratschläge zur Ernährungsumstellung geben. Deshalb kannst du damit auch sofort beginnen.

Ich wünsche dir viel Erfolg, Rainer

nGadFi2?00x5


Vielen Dank für die Antworten.

Genaue Arztbezeichnungen kenne ich jetzt nicht, aber ich gehe einmal im Jahr zu meinem Schilddrüsen Doc und lasse meine Blutwerte checken. In der Schwangerschaft musste ich L-thyroxin25 nehmen und seitdem ist es wohl gut. Er meint meine Werte sind grenzwertig, aber er will mir nix geben da ich dann schnell in eine Überfunktion rutschen kann. ":/ werde mir morgen aber gleich einen Termin besorgen.

@ Rainer8

Ja du hast recht, ich habe angst umzufallen oder in so ein Koma zu fallen. Dr Google erklärt einem das ja so schön. :[]

Da ich diesmal so einen niedrigen Wert hatte war das gefundenes Fressen für meine Angst.

Aber du meinst sowas kann mir nicht passieren?

Es ist doch krank, ich bin 27 Jahre alt, wiege 60Kg bei 1,73m und gehe keinen Schritt ohne mein Blutdruck Gerät und Blutzucker Gerät aus dem Haus. :°(

Rkainerv8


Du hast recht, ich habe angst umzufallen oder in so ein Koma zu fallen. Dr Google erklärt einem das ja so schön. :[]

Das kannst du, ohne dass du Insulin spritzt oder bestimmte Diabetes-Tabletten (SH) nimmst, wirklich nicht. Die 2,7 waren schon ein sehr niedriger Wert. Viel weiter absinken wird der BZ bei dir nicht. Bei den niedrigen 2,7 warst du aber von Hilflosigkeit oder sogar von einem Koma noch sehr weit entfernt. Dahin wirst du auch ohne die entsprechenden Medikamente nicht kommen. Du brauchst echt keine solche Angst zu haben.

Den Traubenzucker brauchst du auch nicht, um so etwas zu vermeiden, sondern nur, damit du dich nicht mehr so schlecht fühlst. Du kannst also ruhig mal versuchen, das miese Gefühl auszuhalten und rausfinden, ob es auch ohne Traubenzucker wieder besser wird.

Falls es dich tröstet, du bist nicht die einzige mit solchen Problemen. Die meisten Ärzte stehen so etwas hilflos gegenüber. Wenn jemand etwas findet, dann wirklich nur der Endokrinologe. Sei aber bitte nicht enttäuscht, wenn er deine Werte noch für normal genug hält und dir nur die Ernährungsempfehlung zur Vermeidung von schnellen KH gibt. Sehr viel mehr kann auch er in vielen Fällen nicht tun.

LG Rainer

n:adij20705


Das Problem ist auch, dass ich manchmal nicht weiß ob es Panik oder Unterzuckerung ist.

War heute bei meiner Oma und habe mal mit dem Gerät von ihr gemessen und mit meinem, meins hat 5,6 angezeigt und meine Oma's 7,1. Ja was stimmt denn nun? ":/ Nun habe ich mir schön geredet, dass mein Gerät spinnt. ;-D

Werde wie gesagt morgen aber nochmal den Doc anrufen und mein Blut checken lassen. Bin der Meinung mal gelesen zu haben, dass eine Schilddrüsen Funktion (weiß aber nicht ob Über oder Unter) auch Unterzuckerungen sowie Angst und Panikattacken auslösen können.

Lg Nadi

k$leiIner_drgache<nqst{ern


Dein Problem ist nur deine Panik, sonst gar nichts. Bei Nicht-Diabetikern gibt es KEINE wirkliche Unterzuckerung, da passiert rein gar nichts.

SCil-bermondxauge


Hallo einWertUnterzuckerung von 2,7 millimol/L wäre eine Unterzuckerung aber wahrscheinlich hat das Gerät gesponnen

JA eine Schilddrüsenstörung kannUnterzuckerung Panikattacken und auch sogenannte gefühlte Unterzuckerungen auslösen

Was heißt grenzwertig ? TSH um 4 ? Oder bei 0.28 ? Soso schnell bekommt man keine Überfunktion...

MPonbsti


Zunächst: Ich leide ganz eindeutig nicht an Diabetes. Trotzdem kenne ich massive Unterzuckerungszustände. Ich habe sie z.B. regelmäßig, wenn ich vor körperlicher Bewegung Kaffee trinke und/oder etwas Süßes esse.

Selbstverständlich messe ich meinen Blutzucker nicht ständig. Unterzucker merke ich im übrigen auch ohne Messung. Abhilfe: 1 Banane, Studentenfutter oder Brot. Auf Wanderungen habe ich stets Studentenfutter in der Tasche.

Panikattacken können sich ähnlich wie eine Unterzuckerung auswirken ... aber eben nur ähnlich.

Mgons!ti


kleiner_drachenstern

Bei Nicht-Diabetikern gibt es KEINE wirkliche Unterzuckerung

Das ist - mit Verlaub - Unsinn. Ich hatte schon wirkliche Unterzuckerungen, die mich nicht nur einmal in die Notaufnahme brachten. Diagnose jedes Mal: Hyperglykämie.

MFeisteAr_Glaxnz


Hypo ;-)

k,leKiner_d/rakch=enstern


@ Monsti:

dann muss aber definitiv eine Erkrankung bei dir vorliegen, wenn kein unerkannter Diabetes, dann eben eine andere.

Gesunde Menschen sterben, entegegen der Befürchtung der TE, definitiv nicht an einem zu niedrigen Blutzuckerspiegel und darum geht es ja.

MTonstxi


Natürlich stirbt ein gesunder Mensch nicht an Hypoglykämie (danke Meister_Glanz ;-) ), unangenehm ist es dennoch. Nun ja, ich hatte Morbus Hirschsprung. Ob die ständigen Unterzuckerungszustände damit zusammenhingen, weiß ich allerdings nicht. Ich wollte nur anmerken, dass auch bei Nicht-Diabetikern ein echter Hypo möglich ist.

INsabxell


Weil so extrem unterzuckert fühlte ich mich nicht, es ging erst los als ich den Wert sah- Panik!

Also - Du siehst es doch selbst ;-).

....und gehe keinen Schritt ohne mein Blutdruck Gerät und Blutzucker Gerät aus dem Haus

Ja, das zu tun ist bei eigentlicher Gesundheit, bzw. wenn nach Untersuchungen nichts festgestellt wurde, wirklich einer (leichten) Hypochondrie oder Angststörung geschuldet.

Monsti

Panikattacken können sich ähnlich wie eine Unterzuckerung auswirken ... aber eben nur ähnlich.

Die Symptome mögen ähnlich sein, ja. Der Ursprung ist aber ein Anderer und letztendlich eben die/der Auslöser.

Wenn ich z.B. zu wenig esse, dann kann das eine Panikattacke hervorrufen - das äußert sich dann auch in Schwäche, Zittrigkeit etc. als Auslöser, dadurch bekomme ich Panik, es werden Adrinalin und seine Freunde ausgeschüttet und die Symptome verschlimmer sicht. Diese köperlichen Symptome mögen einer - krankheitsbedingten - Unterzuckerung ähneln, sind dennoch dem in keiner Weise gleichzustellen.

Die TE schreibt:

Weil so extrem unterzuckert fühlte ich mich nicht, es ging erst los als ich den Wert sah- Panik!

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