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Kann ich den Kampf gewinnen?

NxuM<oWoxP hat die Diskussion gestartet


Ich entschuldige mich schonmal für meine vielleicht wirren Gedanken. Aber ich muss so einiges loswerden.

Weiß gar nicht wo ich richtig anfangen soll, ich versuche es.

Ich bin psychisch krank, war es glaub ich schon immer. Weiß auch was die "Auslöser" sind. Aber darum gehts mir gar nicht, das Kind ist halt in den Brunnen gefallen und ich komme einfach nicht damit klar das ich immer anders denke.

Für mich sind viele Sachen (bitte aufpassen das gilt nur für mich) Suizidgründe (keine Sorge bin nicht suizidal) Diese Gedanken sind sehr häufig in meinem Kopf. Habe das Gefühl ich kann nichts mehr retten.

Puhhh, mir kommt der Text nicht sehr aufschlussreich vor, eigentlich könnt ihr gar nichts dazu schreiben, weil ihr nichts über mich wisst. Falls doch jemand schreibt, gerne Fragen stellen. Dann weiß ich worauf ich mich konzentrieren muss. ;-)

Danke fürs lesen.

Nu

Antworten
d&anaFe8x7


Worum willst du kämpfen?

NluMoQWxoP


Um mein Leben, auf der einen Seite will ich nicht sterben und trotzdem ist diese Lösung immer wieder in meinem Kopf.

NFuMloWoP


Hallo danae87,

danke das du geschrieben hast.

d anCae87


Ja, aber das ist zu vage. Du brauchst nen Ziel, ein richtiges. Was macht das Leben lebenswert? Und was steht dem im Wege? Wenn man einen Kampf gewinnen will muss man die eigene Position gut kennen, das Ziel im Blick haben und erst dann kann man eine Strategie erarbeiten. Sind die Punkte Eigene Position (also Probleme, Strukturen und soweiter) und das Ziel klar vor deinem Auge oder eher noch nicht?

ENhemaliuger` Nutkzer 6(#5780z69)


Was belastet dich derzeit denn so, dass es Suizidgründe für dich wären?

dGanae@8x7


Dafür nicht. ;-D

NbuCMo(WtoP


Klingt zwar doof, fühle mich gerade sogar von meinem eigenen Faden überfordert. Ein Ziel wenn man es Ziel nennen kann, ist mit meiner Krankheit gut leben zu können. Meinen Mitmenschen nicht zur Last zu fallen bzw. sie nicht zu verletzen.

Ich muss auch sagen, viele Außenstehende wissen nicht das ich so krank bin, die wissen zwar das ich längere Zeit in einer Klinik war und es mir manchmal nicht gut geht (kann schlecht meine Gefühle beschreiben) aber ansonsten funktioniere ich ganz gut.

Was belastet mich so?

Habe das Gefühl es sind tausend Dinge.

Ein kleines Beispiel für meine Gedanken: Irgendwann die Tage habe ich eine Sendung mit Versprechern gesehen, für mich wäre das ein gefühlter Weltuntergang, Versprecher und je mehr ich mich konzentriere umso mehr hab ich das Gefühl ich verhaspel mich und dann denken die Leute ich bin dumm. Das war jetzt nur ein kleines Bespiel.

Ich muss auch dazu sagen bei anderen Menschen sehe ich die Sache ganz anderes. Bin viel "milder".

Falls es interessant ist ich bin 29 Jahre alt und Diagnosen Borderline Persönlichkeitsstörung und schwere Depressionen bzw. hängt das ja alles zusammen (mir ist es auch egal wie man es nennt). Bin zurzeit gerade in einer Warteschleife für eine ambulante Therapie. Das heißt wir haben jetzt schon alle paar Wochen ein Gespräch.

So muss jetzt erstmal aufhören, besuche jetzt meine Schwester (positive Aktivitäten und so ;-) )

Danke nochmal fürs lesen und schreiben (erleichtert mich)

dEanaxe87


Klingt zwar doof, fühle mich gerade sogar von meinem eigenen Faden überfordert. Ein Ziel wenn man es Ziel nennen kann, ist mit meiner Krankheit gut leben zu können. Meinen Mitmenschen nicht zur Last zu fallen bzw. sie nicht zu verletzen.

Mitmenschen erstmal am Arsch, um es hart auszudrücken. Du lebst dein Leben für dich oder gar nicht, das ist am Ende was über bleibt. Also was heißt ut leben können? Beruflich? Familie oder lieber nicht? Hobby?

Du musst mir nicht schnell antworten, lass dir Zeit, ich häng hier eh zuviel rum. ;-)

NruMoWxoP


Meine Antwort hat jetzt länger gedauert, wie ich wollte. War wirklich schon am überlegen den Thread löschen zu lassen, weil mich das innerlich wieder so überfordert hat.

Das ist immer viel einfacher gesagt wie getan. Mir gehen meine Mitmenschen nicht am Arsch vorbei bzw. mir gehts nicht am Arsch vorbei was andere über mich denken. Kann das auch nicht abstellen.

Gut leben heißt für mich, nicht bei jeder Kleinigkeit so einen Selbsthass und die Suizidgedanken zu bekommen. Mehr eigentlich nicht. Meine "Rahmenbedingungen" sind schon sehr gut. Bin seit Jahren in einer festen Beziehung, wir lieben uns und ich weiß dieser Mann steht immer hinter mir. Er hat mir auch schon vieles verziehen bzw. lebt damit. Beruflich, mhhh hab keinen richtigen Berufswunsch. Ich arbeite um Geld zu verdienen.

Da wären wir fast wieder beim Thema ich weiß manchmal gar nicht was ich will. Alles unterdrückt, mich unterdrückt.

Elhemalige%r Nu;tzer (#"578069x)


Ein kleines Beispiel für meine Gedanken: Irgendwann die Tage habe ich eine Sendung mit Versprechern gesehen, für mich wäre das ein gefühlter Weltuntergang, Versprecher und je mehr ich mich konzentriere umso mehr hab ich das Gefühl ich verhaspel mich und dann denken die Leute ich bin dumm. Das war jetzt nur ein kleines Bespiel.

Soll ich dir etwas verraten? Kein Mensch denkt, dass du dumm bist, wenn du dich verhaspelst. Das wirkt sogar ungemein sympathisch. Wir alle sind nicht perfekt und jeder - damit meine ich wirklich jeder - verspricht sich mal. Kleine Fehler sind nicht schlimm - sondern sogar positiv. Das ist wissenschaftlich bewiesen. :-)

Gut leben heißt für mich, nicht bei jeder Kleinigkeit so einen Selbsthass und die Suizidgedanken zu bekommen. Mehr eigentlich nicht.

Eine Therapie ist mehr als notwendig. Kümmere dich bitte sofort darum. @:)

Was dir auch helfen könnte: Überprüfe deine Gedanken (Angst, Selbsthass) und ihren Realitätsgehalt - wie du es bei einem guten Freund sehen würdest. Beispiel: Dir fällt ein Teller auf den Boden und es zerbricht. Ist das ein Grund für Selbsthass? Würde ich einen guten Freund dafür hassen? Nein? Dann sind diese Gedanken unangebracht.

Ich hoffe, ich habe das einigermaßen verständlich erklärt. |-o

Wenn du möchtest, kannst du auch in's Forum schreiben. Sozusagen als Überbrückung.

Du kannst dir auch immer die Zeit nehmen, die du brauchst. Wenn du überfordert bist, drehst du einfach den Computer ab und machst dir einen Tee.

Da wären wir fast wieder beim Thema ich weiß manchmal gar nicht was ich will. Alles unterdrückt, mich unterdrückt.

Und wenn du ganz genau darauf achtest? Was willst du z. B. jetzt in diesem Moment?

M?amm#ut8x6


Hallo NuMoWoP

ich kann dich gut verstehen. Diese Situation mit den Suizidgedanken kenne ich auch schon seit Jahren zu gut. Sie drängen sich immer wieder, auch bei kleinsten Vorfällen und Situationen in den Vordergrund. Nicht so sehr, dass sie das komplette Denken überschatten würden, aber sie sind da. Immer wieder so als ob eine leise Stimme im Kopf sagen würde: "Aber du könntest doch ...!" Nach und nach zehrt das an den Nerven und zieht einen mal mehr mal weniger runter.

Ist das bei auch so ähnlich?


Auch in Bezug auf deine Unsicherheit hier zu schreiben erkenne ich mich wieder. Habe auch mit jedem einzelnen Beitrag und Thread von mir zu kämpfen und möchte es am liebsten alles wieder rückgängig machen.


Kann dir leider keine Tipps geben aber vielleicht hilft es dir ja so lesen, dass andere gleiche Probleme haben.

N8uMo!WoP


Hallo Antfortas,

das mit den Fehlern ist ja so, dass es nur bei mir und meistens nur für mich schlimm ist. Bei anderen finde ich es auch sympathisch.

Bin zurzeit in ambulanter Therapie, stationär wäre wahrscheinlich nicht das verkehrteste. Die Konsequenzen kann ich aber nicht tragen, ich müsste dafür meinen Nebenjob aufgegeben. Wir sind ein kleines Team da kann ich schlecht für ein paar Wochen ausfallen.

Das mit der Realitätsprüfung funktioniert leider nicht bei mir. Rein vom Wissensstand weiß ich ja das ich total überempfindlich bei mir selber bin.

Kann es aber nicht abstellen, ich fühle es so und die Gefühle können sehr stark sein.

Jetzt gerade will ich einfach nur meine Arbeit erledigen. Kann zum Glück im Hauptjob meine Zeit frei einteilen und ich trinke mir jetzt einen Kakao.

N9uMoWxoP


Hallo Mammut86,

es erleichtert (klingt das in dem Zusammenhang nicht schon wieder doof?) das es andere Menschen mit gleichen Gedanken und Gefühlen gibt.

Danke dir dafür.

dKanaex87


Ok, kein Selbsthass mehr ist doch schonmal ein Ziel. Inwiefern war das denn in der ambulanten Therapie schon Thema?

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