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Eltern kümmern sich nicht um mich - schon über 10kg abgenommen.

EUscShelibachxer


Wohlstandsprobleme sind das!!!

M1aryL]oux2004


Wohlstandsprobleme sind das!!!

Jeder in dieser Welt kämpft mit seinen eigenen Problemen und Sorgen! Ich hoffe du holst dein Wasser noch aus dem Brunnen oder von einer Quelle direkt.. ;-)

u$nkomUplizixert


Mein Posting sollte keine Kritik sein. Eher eine Erklärung warum die ersten Postings in die falsche Richtung gingen.

Eine To-do-Liste hat der TE, hoffentlich hat Knerzel noch die Kraft dazu. Also Knerzel die Zeit läuft ab - also zuerst das Wichtigste Hausarzt oder psychologischer Dienst.

@ Eschelbacher

Du hast keine Ahnung was eine Depression aus einem machen kann. Die Krankheit heißt nicht umsonst "Wollen, aber nicht können". Selbst alltäglichste Dinge z. Bsp. regelmäßig essen ist da nicht mehr möglich. Und ja - so eine Depression kann jeden treffen, blitzschnell wie ein Gewitter

K%nerOze/l


Guten Morgen,

ich war bei meiner Hausärztin und habe mit ihr geredet. Sie hat mich an einen Psychologen / Neurologen überwiesen und in der ortsansässigen Reha angerufen. Zumindest heute, kann ich dort essen. Alles weitere soll ich dann morgen mit dem Herr Doktor besprechen.

Habt ihr Tipps, wie man sowas am besten durchsteht? Ich hab vorhin schon geweint wie ein Schlosshund und ihr dabei noch nichteinmal viel erzählt. Auch tritt jetzt eine plötzliche Angst auf, über das was mich erwarten wird.

EFhemAalig!er NuTtzer (F#58064x9)


Von deiner psychisch labilen Situation mal abgesehen, Bafög hat doch nichts mit dem Wohlwollen der Eltern zu tun. Das steht jedem in der Ausbildung zu und man muss während der Ausbildung nicht arbeiten gehen, um sich seinen Mindestunterhalt zu verdienen. Wenn die Eltern zu viel verdienen, um Bafög zu bekommen, müssen sie Unterhalt zahlen. Ist generell nicht einfach, das durchzusetzen und einen Anwalt gegen die Eltern zu nehmen. Muss sicher im Endeffekt auch gar nicht sein. Es sollte ihnen nur bewusst sein. Es ist mir klar, dass das gerade in deiner Situation sehr schwer wäre. Aber ich verstehe nicht, wieso hier einige davon reden, das sei ein Wohlstandsproblem und du solltest einfach arbeiten gehen.

Cbomrxan


Am liebsten würde man einfach in seinen vier Wänden sitzen und abwarten bis man stirbt. Alle um dich herum verstehen sowieso nicht wie du fühlst oder was du durchmachst.

Die Finanzen und das BaföG sind deine geringsten Probleme. Du bist psychisch total angeschlagen und deswegen nicht in der Lage, Kraft für dein Leben aufzubringen.

Wo in Rheinland-Pfalz lebst du? Ich kenne z.B. in Andernach die Rhein-Mosel-Fachklinik, wo du als akuter Notfall unterkommen könntest. Wenn du eher in der Pfalz lebst gibt es dort bestimmt andere Adressen.

Dein Hausarzt ist der erste Ansprechpartner, das hast du schon richtig gemacht. :)z

Du hast diesen Beitrag unter "Beruf, Alltag und Umwelt" gepostet und aufgrund deiner Studienfragen haben auch einige genau so geantwortet, nämlich als würden sie "Alltagsprobleme" lösen. Dabei haben wohl einige übersehen, dass bei dir psychische Ursachen vorliegen und mit Alltagsantworten geantwortet. Das war sicherlich nicht gedacht, um dich noch runterzuputzen und ich glaube, jetzt dürfte jedem klar geworden sein, dass man von dir in der jetztigen Situation kein Handeln erwarten kann, wie es ein gesunder 22-Jähriger könnte. Ich werde aber die Moderation bitten, den Faden zu verschieben, dass dein Thema im richtigen Psychologieforum behandelt wird.

tDsun#ami_xxe


Faden verschoben.

EOhem;aligerT Nu1tze"r (#458x871)


Zudem drückst du dich vor dem seit 4 Jahren überfälligen Sprung in die Selbstständigkeit.

Jetzt macht doch mal halblang. Ist doch nun wirklich nicht so, dass jeder mal locker-flockig mit 18 auszieht, das kommt doch auf so viele Faktoren an - Verhältnis zu den Eltern, Ausbildungssituation, Freundeskreis vor Ort etc. Ich kenne einige psychisch völlig Gesunde, die bis Mitte oder Ende 20 noch bei den Eltern gewohnt haben. In anderen europäischen Ländern ist es sogar völlig unüblich, mit 18 direkt das Weite zu suchen.

Ich selbst bin allerdings mit 18 ausgezogen und würde es dem TE auch raten - NACHDEM er professionelle Hilfe bekommen hat. Der Auszug hat bei mir das vorher nicht vorhandene Selbstwertgefühl EXTREM gestärkt - endlich leben ;-)

Gut, dass der Hausarzt direkt reagiert hat :)^

dcanaje87


Habt ihr Tipps, wie man sowas am besten durchsteht? Ich hab vorhin schon geweint wie ein Schlosshund und ihr dabei noch nichteinmal viel erzählt. Auch tritt jetzt eine plötzliche Angst auf, über das was mich erwarten wird.

Es ist in Ordnung zu weinen. Ehrlich. Das findet niemand peinlich oder unpassend oder so. Gerade in dem Kontext nicht.

KZran?ichx68


In jedem Leben gibt es Krisen und Zeiten, in denen man sich in einer verzweifelten Lage befindet.

Habe Vertrauen in das Leben und irgendwann wirst auf die jetzige Zeit zurückschauen und sie als Teil Deines lebenslangen Wachstums verstehen.

Aber jetzt konkret: Wenn sich keiner um Dich kümmert, musst du es selbst tun: Kümmere dich zum Beispiel um Deinen Körper, damit Du wieder stärker wirst. Koch dir gute wärmende Suppen und gib Kuerbisoel dazu.Mach Dir warmen Kakao mit Gewürzen.

Zum Arzt zu gehen ist auch eine gute Idee, vielleicht verschreibt er dir uebergangweise Antidepressiva.

Dann versuche Dich auf eigene Beine zu stellen und aus der krankmachenden Situation herauszukommen.

Ich wünsche Dir jedenfalls alles Gute!

J6oxri


Ich bin entsetzt, wie hier auf Knerzel eingedroschen wird. Es hat bestimmt Überwindung gekostet, über seine Situation zu schreiben und hat dabei vielleicht an der ein oder anderen Stelle nicht die richtigen Worte getroffen. Außerdem hat er vielleicht das falsche Unterforum ausgewählt. Aber all das ist doch noch kein Grund so auf ihm herumzuhacken.

Hier ist ein Mensch, der ganz offensichtlich in einer sehr prekären Lage ist, die sogar lebensbedrohlich ist. Er hat extremes Untergewicht (BMI 14). Er ist aber durchaus in der Lage, zu reflektieren, dass es so nicht weitergehen kann. Und da macht er hier den ersten Schritt - und dann solche Antworten :-o

@ Knerzel:

Lass Dich von den anderen Antworten nicht verunsichern und herunterziehen. Sie haben insofern Recht, dass Du allein etwas ändern kannst - auch wenn Du dazu Hilfe brauchst. Aber Du musst Dich entscheiden, etwas zu tun und Dir aktiv Hilfe suchen.

Aber Du hast den ersten richtigen Schritt ja schon getan, indem Du zu Deiner Hausärztin gegangen bist. Sie hat Dich richtig an einen Psychologen überwiesen. Hab keine Sorge, es passiert dort nichts Schlimmes. Wenn Du weinen musst, dann weine, das ist in Deiner Lage nur zu verständlich. Berichte dort offen und ehrlich über Deine Situation, alle Details sind wichtig. Sprich auch Deine Idee mit einem stationärem Aufenthalt an. Der Arzt wird schon wissen, wohin er Dich schicken muss. Es gilt jetzt erstmal Deine gesundheitliche und psychische Lage zu stabilisieren, damit Du die Kraft findest, Dich um die Sachthemen (Geld, Wohnung etc.) kümmern kannst.

Hast Du gar keine anderen Kontakte (Freunde, Verwandte, Kommilitonen), die Du evtl. vor Ort um Hilfe bitten kannst.

Ich wünsche Dir viel Kraft und alles Gute, damit Du Dein Leben auf die Reihe kriegst.

PoaulU_Rexvere


Ich glaube einige lesen hier nicht richtig oder können sich nicht in mein Problem hineinversetzen.

Um ganz ehrlich zu sein glaube ich, dass du deine Lage nicht richtig einschätzen kannst, oder aber willst:

Ich schrieb, dass ich in einer erbärmlichen Lücke wohne. Damit meine ich in einem dunklen Keller, welcher kein warmes Wasser und keine funktionierende Heizung bietet. Zudem habe ich keinen Zugriff auf Medien (Fernseh, Computer). Das Einzige was noch geblieben ist, ist mein Handy. Außerdem habe ich weder Geld noch etwas wirklich essbares Zuhause, was mich auf vordermann bingen würde.

Genau deswegen musst du arbeiten gehen.

Ihr sagt mir ich soll eine Arbeit suchen, versteht aber nicht, dass ich gerade an einem Tiefpunkt stehe. Ich hab im letzten Jahr, durch einen Vorfall, sehr viel verloren und bin wie erwähnt durch meine physische Statur nur so von Selbstzweifel durchfressen. Jeder der schon einmal sehr untergewichtig war, weiß wovon ich rede.

Es geht hier nicht um die Frage was du gerne tun möchtest. Es geht darum was du tun kannst. Ob psychische Beschwerden oder nicht: Ohne Geld wird sich deine Situation nicht bessern. Und das Geld musst du dir eben verdienen.

Bei weitem nicht jeder kann einfach das Studium oder die Ausbildung verfolgen, die er gerne möchte. Wer kein Geld für ein Studium hat muss damit zunächst warten.

Willkommen in der Realität.

Mit einer Therapie alleine werden die Begleitumstände, die dir dein Leben zusätzlich schwer machen, nicht verschwinden. Das wiederrum wird den Fortschritt der Therapie verlangsamen, oder im schlimmsten Fall, stoppen.

WYaterEli2


Wenn deiner Eltern den BaföGantrag nicht ausfüllen wollen und du Anspruch auf BaföG hast, kann das BaföG-Amt sie dazu zwingen und wenn sie dann nicht zahlen, sogar das Geld komplett vorstrecken. Also erster Gang ist der zum BaföG-Amt.

Eine andere Möglichkeit auf die Schnelle wäre, dir einen kleinen Job zu suchen, damit du was zu essen hast. Viele Studenten arbeiten nebenbei, weil sie solche Eltern haben oder auch einfach nur so.

Das Jugendamt ist natürlich nicht mehr zuständig, da du über 18 bist. Und Kindergeld kannst du aber ab 18 auf Antrag auch an dich direkt zahlen lassen.

Wenn du es nicht schaffst, die Anträge zu stellen, weil du gar nichts mehr richtig schaffst, würde ich auch empfehlen zum Hausarzt zu gehen und eine Therapie einzuleiten. Ich weiß auch nicht, ob bei dir nicht eine Esstörung, Depression oder irgendwas vorliegt. Dann sind meine Tipps zum Geld und Arbeiten natürlich erstmal utopisch.

Hjanc}a


Habt ihr Tipps, wie man sowas am besten durchsteht? Ich hab vorhin schon geweint wie ein Schlosshund und ihr dabei noch nichteinmal viel erzählt. Auch tritt jetzt eine plötzliche Angst auf, über das was mich erwarten wird.

Knerzel

Einfach Augen zu und durch.

Du hast den ersten Schritt in die richtige Richtung gemacht.

Jetzt kommt der Stein ins Rollen.

Es ist verständlich, dass Du heulen musst wie ein Schlosshund, weil sich bei Dir viel aufgestaut hat.

Unsicherheit und Angst sind auch völlig in Ordnung, wenn etwas Neues auf Dich zukommt.

Du bekommst jetzt Hilfe und kannst erstmal körperlich wieder zu Kräften kommen.

Geh einfach einen Schritt nach dem anderen. Mit der Hilfe bist Du irgendwann wieder selbst handlungsfähig.

Ich drücke Dir die Daumen und wünsche Dir alles Gute.

vcampSirel(lax75


Ähhhhh.... MXone, das ist lebensgefährliches Untergewicht, da kommt man auf jeden Fall erst mal in ein Krankenhaus und die entscheiden dann wie es weitergeht.

Arbeiten kann man in dem Ernährungszustand im Normalfall auf jeden Fall nicht mehr.

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