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Eltern kümmern sich nicht um mich - schon über 10kg abgenommen.

vXampiwrellax75


Ooops, sorry, Handy hat die beiden weiteren Seiten nicht angezeigt.

P}aul_+ReJverxe


Ähhhhh.... MXone, das ist lebensgefährliches Untergewicht, da kommt man auf jeden Fall erst mal in ein Krankenhaus und die entscheiden dann wie es weitergeht.

Arbeiten kann man in dem Ernährungszustand im Normalfall auf jeden Fall nicht mehr.

Ich denke es spricht hier auch niemand von körperlich anstrengender Arbeit...

dNanaxe87


Paul_Revere

Bei einer entsprechenden Depression kann man gar nicht mehr arbeiten. Bin mal drei Wochen nicht einkaufen gegangen weil keine Kraft. Hab da nur Toastbrot gegessen und Milch getrunken, das hat ein Mitbewohner immer mitgebracht und für alle hingestellt.

Jemand mit der akuten körperlichen Erkrankung kann auch nicht erst arbeiten gehen um die Zuzahlungen leisten zu können, so rum funktioniert das nicht. Wenn man wieder weiter oben ist hat man auch die Kraft beim Bafög-Amt um Geld zu strampeln oder zu arbeiten und auszuziehen. Aber wenn man nichtmal mehr die Kraft hat Zahnpasta auf die Bürste zu packen, dann steht etwas anderes als erstes auf der Liste.

P~aul[_Re]vere


Bei einer entsprechenden Depression kann man gar nicht mehr arbeiten. Bin mal drei Wochen nicht einkaufen gegangen weil keine Kraft. Hab da nur Toastbrot gegessen und Milch getrunken, das hat ein Mitbewohner immer mitgebracht und für alle hingestellt.

Jemand mit der akuten körperlichen Erkrankung kann auch nicht erst arbeiten gehen um die Zuzahlungen leisten zu können, so rum funktioniert das nicht. Wenn man wieder weiter oben ist hat man auch die Kraft beim Bafög-Amt um Geld zu strampeln oder zu arbeiten und auszuziehen. Aber wenn man nichtmal mehr die Kraft hat Zahnpasta auf die Bürste zu packen, dann steht etwas anderes als erstes auf der Liste.

Ich bin mir dessen bewusst welche Vorgehensweise am besten wäre. Aber nicht jedem wird der optimale Weg ermöglicht.

Wie stellst du dir das vor? Er soll jetzt eine Therapie machen (vermutlich monatelang, zuzüglich Wartezeit) und währenddessen nichts tun? Weiterhin kein Geld verdienen und in dieser Situation verharren, die mit Sicherheit einen großen Einfluss auf seine Psyche hat?

Ich war selbst bei 45kg auf 173cm und weiß wie belastend das für die Psyche eines jungen Mannes ist. Er muss zunehmen und eine Therapie machen. Am besten auch noch ausziehen. Dazu benötigt er Geld.

Und wer "mit Leib und Seele" studieren kann, der schafft es auch stattdessen etwas Geld zu verdienen.

Bräuchte er kein Geld würde ich andere Optionen sehen. So aber leider nicht.

dRanaxe87


Nö, nur weil man das eine kann, kann man noch lange nicht was anderes.

Ich würde eher sagen das man die Dinge paralell angeht. Punkt 1 wäre vielleicht ein kurzer stabiliserender Klinikaufenthalt inklusive Medikamention die ihn erstmal wieder aufrichtet und von da aus Bafög-Amt, Antrag auf Vorrausleistung. Und dann Wohnung suchen. Paralell sich auf Wartelisten setzen lassen oder in den Semesterferien eine Tagesklinik anstreben, je nachdem was in seiner Gegend geht.

MOXxone


Ich sehe das ähnlich wie Paul_Revere.

Ich finde es im übrigen bissl Sonderbar wie die Leute hier reagieren ..

Eine negative Vergangenheit haben viele, ich im übrigen auch. Hatte auch mal eine Essstörung.

Das Problem ist: Er "muss" eigentlich nicht Arbeiten wie er sagt .. Das heißt für mich: Er kann arbeiten, will es aber nicht. Sonst würd er nicht sagen Er muss nicht arbeiten ..

Und wie gesagt wenn jemand Studieren kann dann kann er auch Arbeiten ..

Wenn man ihn jetzt Rät "Junge mach ne stationäre Therapie" und er bekommt wirklich nen Platz (Was Schwer ist, ich spreche aus Erfahrung) was dann? Der TE erhofft sich das seine Eltern da auch mit eingebunden werden ..

Was ist aber wenn die Eltern nicht mitspielen? Was ist wenn nach der Therapie alles ist wie vorher? Selbst mit Barfög ist es noch gar nicht gesagt dass der TE so Leben kann wie er es sich vorstellt .. Gehen nicht umsonst unzählige Studenten nebenher Arbeiten ..

Meiner Meinung nach ist es Gefährlich einfach zu sagen "Du hast psychische Probleme, geh in ne Klinik" .. Denn er flüchtet aus der Situation Verantwortung für sich selbst zu übernehmen .. Wenn er das künftig immer so macht, nämlich wenns zuviel wird und er sich abgemagert hat in die Klinik zu flüchten wie soll dieser Mensch dann irgendwann Selbstständig werden und lernen Probleme zu meistern?

Denn Momentan erkennt man nur dass der TE Umstand A bis Z die Schuld gibt, mir fehlt da ein wenig Selbsterkenntnis und Kritik ..

Das klingt vielleicht viel Kühler als es beabsichtigt ist, ich hab nichts gegen den TE und ich hoffe er kommt da raus .. Aber das ganze muss auf ne gesundene Ebene laufen ohne Flucht ..

Ich hatte damals selbst eine Essstörung, hab knapp 1 Jahr keine feste Nahrung gegessen und war abgemagert. Ich kann mich also in die Situation hineinversetzen ..

Der TE kann aber Essen wenn er die Nahrung bereitgestellt bekommt die er möchte (sofern ich jetzt nicht etwas Überlesen habe), die einfachste Lösung ist da nunmal Geld, und das bekommt man durch Arbeiten .. Wie gesagt Bafög ist ja schön und gut aber wenn er Daheim wohnt kriegt er auch nicht das meiste Geld .. Und an seine Wohnumstände ändert sich ja auch nichts.

Wenn er fertig studiert hat, keinen Job findet und auch keinen Anspruch mehr auf Bafög hat was dann? Dann kommt er wieder in die gleiche Situation ..

Ähhhhh.... MXone, das ist lebensgefährliches Untergewicht, da kommt man auf jeden Fall erst mal in ein Krankenhaus und die entscheiden dann wie es weitergeht.

Scheinbar ja nicht ,der TE war doch beim Arzt mit dem Ergebnis dass er heute in ne Rehaklinik essen darf und zum Psychologen überwiesen wurde ..

Ich frag mich auch warum ich hier so Anecke, ich bashe den TE nicht nieder und verwehre ihm keine Hilfe. Hab vorgeschlagen zum Arzt und zur Tafel zu gehen ..

Jeder soll seine Hilfe bekommen aber du kannst gerne mal in eine Klinik für Essgestörte gehen und die Fälle dir dort mal angucken .. Da sind junge Mädels und Jungs die nichts Essen, die nichts Essen KÖNNEN .. Und die Plätze in solchen Einrichtungen sind mager .. Von daher verzeiht mir wenn ich dbzgl. reflektiere und eine ambulante Therapie für sinnvoller halte als eine Stationäre die den größten Sinn hat sich den Problemen zu entziehen ..

Ich bin aber kein Arzt von daher ist das auch nur meine Meinung .. Wem sie nicht gefällt bitte aber stellt es doch nicht so dar als würd ich den TE belächeln, ihn nicht ernst nehmen oder ihn total bekloppte Sachen vorschlagen ..

Iwngefaxera


Ich weiß nicht, ob das schon geschrieben wurde, aber hier ist ein Artikel zu dem Thema:

[[http://www.bafoeg-rechner.de/FAQ/vorausleistung.php]]

Wenn noch Fragen offen sind, ruf am besten beim zuständigen BAföG-Amt an, die MitarbeiterInnen sind meist sehr nett und helfen einem bei solchen Fragen.

u-vg4x1


"Übernahme von Eigenverantwortung" bedeutet aber, wenn man erstmal auf einem bestimmten Depressions-Level ist, auch nichts anderes mehr als "dafür sorgen, dass man in eine Klinik kommt".

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