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Angst vor Urologen

S1tep|hRan8x7 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich habe ein großes Problem. Seit ca einem halben Jahr kann ich nicht mehr urinieren. Deswegen wurde mir ein Katheter gelegt (erst ein Harnröhrenkatheter, später Bauchdeckenkatheter). Das war von Anfang an für mich ein fürchterliches Erlebnis und war nur unter Morphium für die Urologen machbar.

Im Moment muss der Bauchdeckenkatheter alle 6 Wochen gewechselt werden. Das ist eigentlich aus medizinischer Sicht extrem einfach, dauert keine 2 Minuten und ist wohl angeblich völlig schmerzfrei. Nur so ist es leider nicht für mich. Ich habe jedes Mal riesige Angst davor und weh tun tut es meistens auch.

Ich bin deswegen auch in psychosomoatischer Behandlung, allerdings geht es trotzdem von mal zu mal schlechter. Inwzwischen habe ich vom Psychiater Diazepam und Tilidin für die Wechsel verschrieben bekommen. Aber es bringt alles nichts. Mit jedem Wechsel wird die Situation für mich unerträglicher.

Nach dem letzten Wechsel hat mich mein Urologe in die Psychiatrie geschickt. Ich bin auch hin gefahren, allerdings meinte die Psychiaterin dass es keinen Sinn machen würde da zu bleiben. Sie meinte, dass sie das alles an ein Trauma erinnern würde und dass sie es sinnvoll fände die Katheterwechsel unter einer Kurznarkose durchzuführen.

Die Idee finde ich gut, nur leider versteht das kein Urologe. Diesen Donnerstag habe ich wieder einen Termin zum Wechseln und habe jetzt schon Panik. Ich überlege im Moment zur Psychiatrie zu fahren und mich einzuweisen, habe aber Angst dass man mich wieder weg schickt.

Bin in mehreren Psychosomatischen Kliniken auf der Warteliste.. Habe aber leider keine Ahnung wann ich endlich irgendwo aufgenommen werde.

Hat hier vielleicht jemand Tipps oder Ideen? Vor allem auch wie ich einen Urologen finde, der mir eine Kurznarkose gibt?

Antworten
E0hemalige,r Nut5zer (#578069x)


Ich kann deine Angst gut nachvollziehen. Du hast nun leider nicht die Möglichkeit, den Termin aufzuschieben.

Ich würde dir deswegen raten, offen mit dem Urologen über deine Situation zu sprechen und ihm um eine Narkose bitten, wie es ja auch empfohlen wurde.

S#tephkan87


um eine Woche verschieben ginge noch. Der Katheter ist erst 5 Wochen drin (weiss nicht warum der urologe den termin so gelegt hat, vermutlich ist er nächste Woche nicht in der Praxis).

Er kennt das Problem natürlich. Das letzte Mal war im wahrsten Sinn des Wortes ein Kampf. 2 Personen mussten meine Beine festhalten damit der Urologe arbeiten konnte. Ich habe vor Panik geschrien.

Ich kann dem Urologen da aber auch keinen Vorwurf machen. Abwarten bringt inzwischen auch nichts mehr. Ich beruhige mich da auch nach 15 Minuten nicht..

Beim letzten Mal hat ich eine ordentliche Dosis eines Opiats genommen (Tilidin) und ein Beruhigungsmittel.

Im Moment denke ich, dass ich den Termin absage. Freitag habe ich dann einen Termin bei meinem Arzt für Psychosomatik. Ich hoffe dass er vielleicht in irgendeiner Klinik anrufen kann damit man mir eine leichte Narkose gibt.

Wenn alle Stricke reissen, versuche ich mich in eine Psychiatrie einweisen zu lassen.. Dann würden die sich hoffentlich schon was einfallen lassen..

Soweit meine Gedanken im Moment. Die Vorstellung den Termin Donnerstag wahrzunehmen ist für mich leider so fürchterlich, dass ich nicht glaube, dass ich es schaffen würde die Praxis zu betreten.

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