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Psychische Probleme und Ängste im Arbeitsalltag.

P)roHblemBxj86 hat die Diskussion gestartet


Hallo ich bin 29 Jahre alt und hoffe ich kann hier Hilfe finden.

Kurz zu mir.

Ich bin ein sehr sorgfältiger , nachdenklicher und genauer Junger Mann und wohn seit 7. Jahren mit meiner Freundin zusammen.

Wir beide stehen mit beiden Beinen im Leben, haben beide natürlich auch Arbeit und genau da komme ich geich zu meinen Problem.

Alles begann mit dem Start meiner ersten Arbeitsstelle nach der Ausbildung 2009.

Dort habe ich mich über viele Jahr bis Mitte 2013 kaputt machen lassen.

(viele Überstunden , sehr wenig Pausen , schwierige Kunden , von mir wurde Arbeit erwartet die ich hätte garnicht machen dürfen (keine Kenntnisse oder Lehrgänge) , teilweise hingen Menschenleben an der ganze Sache und ich musste mich ständig aufs neue dagegen wehren.

Das ganze habe ich viele Jahr mit gemacht. Ich war Jung und froh meinen ersten festen Job zu haben.

Mitte 2013 habe ich dann das erste mal eine Fachärztin für Psychiatrie & Psychotherapie aufgesucht und bis bis heute bei Ihr in Behandlung. Ich hatte mit Depression , Burn Out , Zwängen und Ängsten zu kämpfen. Darauf hin habe ich eine Therapie gemacht und war fast ein halbes Jahr zuhause. Ich nehme aktuell immer noch das Medikament Paroxetin.

Nach meiner Wiedereingliederung habe ich die Chance bekommen meine Abteilung zu Wechseln. Ich war Anfangs in der Technik und durfte dann in den Vertrieb. Alles war super Happy ich hatte deutlich weniger Probleme , die mich übrigens auch Zuhause verfolgen. (Kontrollzwang) Leider erhielt ich dann Ende 2014 die Kündigung weil es finanziell nicht gut um unsere Firma geschehen war.

Die Arbeit dort hat mir wirklich Freude gemacht und mir ging es deutlich besser.

Inzwischen arbeite ich seit Anfang 2015 in einer neuen Firma. Wieder in der Technik. Mir wurde ein ganzes Jahr Einarbeitung zugesichert weil es in eine ganz andere Richtung ging. Von dieser habe ich leider nur ca ¼ Jahr erhalten. Danach wurde ich ins offene Feuer geworfen , da mein Kollege plötzlich ungeplant in Vaterschaft verschwand. Ich habe die Probleme in meiner alten und auch in meiner neuen Firma oft angesprochen. Geändert hat sich leider nie was. Außerdem habe ich Mitte November auch meiner aktuellen Firma mitgeteilt, das ich in der Vergangenheit diese Probleme hatte. Leider ohne Erfolg , es ging danach so weiter und man gab mir das Gefühl und äußerte sich auch so, das ich so eigentlich nur noch ein Stein im Weg meines Chefs bin. Ich muss dazu sagen das ich auch viele Kollegen habe die es nachvollziehen können und selber schon diese Probleme hatten. Letztendlich war es so das ich ab Anfang Dezember wieder bis Neujahr daheim war , weil ich ganz einfach nicht wieder an den Punkt kommen will , an dem ich bereits 2013 war.

Mir ging es schon wieder wirklich schlecht. Mein Chef hätte mich am liebsten los , allerdings geht das nicht so einfach zwecks Betriebsrats.

Auch ich würde hier gerne weg und bewerbe mich aktuell auch schon wieder auf andere Stellen. Ich bin aktuell den 2 Tag wieder auf Arbeit und es hat sich einfach nix geändert. Es läuft alles genau so weiter. Ständig werden von mir Dinge erwartet die ich garnicht erledigen darf. Ich habe einfach riesen Angst davor das Leute Schaden durch mich nehmen weil ich dazu Getränkt werde dies zu tun. Und ich in meiner aktuellen Situation ach schneller Fehler mache. Allerdings kann ich auch nicht kündigen. ich brauche das Geld und kann mir keine Sperre beim Arbeitsamt leisten. Ich habe auch nach einer Versetzung auf eine andere Stelle gefragt. Ohne Erfolg.

Nun meine Frage an euch. Habe ich durch meine Ärzte die Möglichkeit auch zu kündigen ohne das ich eine Sperre bekomme.

Ich möchte einfach nicht mehr das es so wird wie Früher.

Mir geht es schon wieder schlecht genug.

LG und Danke

Antworten
N_umb(er OfQ TheY Be(asxt


Es läuft alles genau so weiter. Ständig werden von mir Dinge erwartet die ich garnicht erledigen darf. Ich habe einfach riesen Angst davor das Leute Schaden durch mich nehmen weil ich dazu Getränkt werde dies zu tun.

Dann mach diese Arbeiten nicht mehr. Ich denke dein Chef kann dich nicht kündigen, wenn du dich weigerst Arbeiten auszuführen, für die du nicht qualifiziert bist, vor allem wenn du anderen Leuten damit massiv schaden kannst.

Dass du dich im Moment weiter bewirbst, ist auf jeden Fall der richtige Schritt. Wenn du das Gefühl hast, dass da nichts mehr zu retten ist bei deinem jetzigen Arbeitgeber, dann kannst du natürlich auch auf ärztlichen Rat kündigen. Ich weiß ja nicht, inwieweit dich dein Hausarzt da unterstützt. Ein guter Arzt wird auf jeden Fall erkennen, wie es dir geht und dass du nicht ewig warten kannst bis du was neues gefunden hast. Ich selbst habe auch schon mal auf ärztlichen Rat gekündigt, weil ich irgendwann gesundheitlich am Ende war und sich jobtechnisch so schnell auch nichts getan hat.

t9sunami{_xxe


Einen med. bedenklichen Beitrag gelöscht.

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