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Therapie für Versager

_}Par4vati_


Nein, aber von vielen. Und von fast jedem, mit dem ich längeren Kontakt habe.

Na, das klingt ja schon anders ;-)

Ich habe auch hier und da die beste Klausur in der Klasse geschrieben. Hier wird ja gerne auf der Formulierung rumgeritten.

Ich war also nicht immer überall der Schlechteste. In irrelevanten Einzelfällen nicht. Aber geht es um eine längerfristige Gesamtbewertung bin ich beinahe in allen Bereichen unterstes Niveau.

Das kann aber auch daran liegen, dass das Gymnasium für dich zu anspruchsvoll war. Das ist ja auch kein Drama, nur kann ich dann nicht verstehen, warum man dann nicht auf eine Mittelschule wechselt ":/ Aber wie auch immer... du hast ja letztendlich das Abitur geschafft. Vielleicht nicht mit tollen Noten, aber bestanden ist bestanden. Trotz allem wirst du doch auch irgendein Fach gehabt haben, welches dir mehr lag als die anderen. Oder?

Und wie hattest du dein Studium ausgewählt, was du wieder abgebrochen hast? Hast du einfach irgendwas ausgewählt oder nicht doch eher eins, was am ehesten deinen Interessen und Fähigkeiten entsprach?

Muss ich da jetzt alles aufzählen?

Job, Studium, Wissen, Beziehungserfahrung, soziale Kompetenzen, Führerschein, Körper und so weiter.

Ich bin auf dem Stand eines 12 Jährigen.

Und du glaubst, dass das bis an dein Lebensende so bleiben wird? Du bist ja nicht der einzige auf der Welt, der das alles in deinem Alter noch nicht hat. Wichtig ist doch, ob man in dem Zustand verharren, oder etwas daran ändern will. Und natürlich, wird man nicht alles auf einmal bekommen, das kommt alles erst mit der Zeit.

Zudem sind das auch Dinge, die du von dir erwartest, weil es andere gern so sehen wprden. Allerdings ist es dein Leben und es hat keiner das Recht irgendwelche Erwartungen an dich zu stellen.

Wie soll man einen Weg finden, wenn man gar nicht weiß wonach man suchen soll?

Irgendwann und irgendwo musst du ja mal anfangen aus deinem Muster hersuszubrechen sonst drehst du dich bis an dein Lebensende nur im Kreis.

Was mir aufgefallen ist: Du scheinst ehrgeizig zu sein, kannst dich gut ausdrücken und bist rhetorisch gewandt. Das sind doch schon mal ein paar Dinge, wo man ansetzen kann.

Männer, die aussehen wie 12 jährige Chemo-Patienten im kritischen Zustand sind echt toll!"

Hab ich jetzt so noch nie gehört.

Du siehst das schon wieder so negativ. Man muss dich nicht zwingend toll finden um dich nicht zu kritisieren.

B}orxlag


Ok - dann folge ich Deinem Beispiel und finde es auch nur nervig.

Nerven wollte ich dich nun wirklich nicht. Das tut mir Leid. Ich hatte nur einen anderen Grund erwartet.

Das kann aber auch daran liegen, dass das Gymnasium für dich zu anspruchsvoll war. Das ist ja auch kein Drama, nur kann ich dann nicht verstehen, warum man dann nicht auf eine Mittelschule wechselt ":/

Weil das Gymnasium an sich nicht schwierig war (was natürlich auch an meiner Fächerwahl lag). Ich musste nicht kämpfen um dabei zu bleiben. Nur habe ich eben keine tollen Leistungen erbracht und mich nicht verbessern können.

Je komplexer ein Thema wird desto stärker stagniert meine Verbesserung.

Deswegen waren Naturwissenschaften auch immer zu viel für mich. Deswegen fiel ich von der 1 in Deutsch im Grundkurs auf eine 4 im nächsten Jahr im Hauptfachkurs (und blieb auch im Bereich 3-4). Deswegen wurde ich Jahr für Jahr immer schlechter in Französisch und so weiter.

Ich glaube ich stoße einfach irgendwann auf eine Barriere, die ich nicht mehr überwinden kann. Andere Menschen überwinden diese Hürde mit erhöhtem Einsatz, während ich auf diesem Niveau bleibe. Diejenigen Fehler, die ich mache werde ich dann nicht mehr los.

Und wenn man sich dadurch dann auch nicht mehr mündlich am Unterricht beteiligt endet man mit miesen Abiturnoten.

Aber wie auch immer... du hast ja letztendlich das Abitur geschafft. Vielleicht nicht mit tollen Noten, aber bestanden ist bestanden. Trotz allem wirst du doch auch irgendein Fach gehabt haben, welches dir mehr lag als die anderen. Oder?

Und wie hattest du dein Studium ausgewählt, was du wieder abgebrochen hast? Hast du einfach irgendwas ausgewählt oder nicht doch eher eins, was am ehesten deinen Interessen und Fähigkeiten entsprach?

;-D

"Gut" war ich in Fremdsprachen, Grundkurs Mathematik und Geschichte. Was willst du da schon großartig studieren?

Wohlgemerkt nicht gut genug um mich mit anderen Menschen auf einer Fremdsprache (abseits vom Englischen) unterhalten zu können. Oder mir geschichtliche Fakten merken zu können.

Und du glaubst, dass das bis an dein Lebensende so bleiben wird? Du bist ja nicht der einzige auf der Welt, der das alles in deinem Alter noch nicht hat. Wichtig ist doch, ob man in dem Zustand verharren, oder etwas daran ändern will. Und natürlich, wird man nicht alles auf einmal bekommen, das kommt alles erst mit der Zeit.

Das wird wohl nicht so bleiben. Aber nehmen wir an ich würde von jetzt an plötzlich in "normaler" Geschwindigkeit diejenigen wichtigen Fertigkeiten erlernen, die mir derzeit fehlen. Dann bin ich mit 33 auf dem Niveau eines 22 Jährigen. Auch nicht viel besser.

Zudem sind das auch Dinge, die du von dir erwartest, weil es andere gern so sehen wprden. Allerdings ist es dein Leben und es hat keiner das Recht irgendwelche Erwartungen an dich zu stellen.

Und trotzdem tut es jeder. Jede Person, die ich bereits kenne. Jede Person, die ich kennenlernen werde. Jeder Arbeitgeber, bei dem ich mich bewerbe.

Irgendwann und irgendwo musst du ja mal anfangen aus deinem Muster hersuszubrechen sonst drehst du dich bis an dein Lebensende nur im Kreis.

Absolut richtig! :)^

Du siehst das schon wieder so negativ. Man muss dich nicht zwingend toll finden um dich nicht zu kritisieren.

Wir sprachen ja von "Geschmack". Genau dieses Negative kritisieren Leute an mir. Weder "toll" noch "egal" habe ich diesbezüglich gehört.

L%ichtmAm,Hori3zonut


@ Borlag

Ich glaube ich stoße einfach irgendwann auf eine Barriere, die ich nicht mehr überwinden kann. Andere Menschen überwinden diese Hürde mit erhöhtem Einsatz, während ich auf diesem Niveau bleibe. Diejenigen Fehler, die ich mache werde ich dann nicht mehr los.

Ist bei mir nicht anders. Ich habe mich damit abgefunden.

Das wird wohl nicht so bleiben. Aber nehmen wir an ich würde von jetzt an plötzlich in "normaler" Geschwindigkeit diejenigen wichtigen Fertigkeiten erlernen, die mir derzeit fehlen. Dann bin ich mit 33 auf dem Niveau eines 22 Jährigen. Auch nicht viel besser.

Besser so als stehen bleiben, oder?

Wir haben viele Gemeinsamkeiten, wie ich feststelle. Ich hänge in meiner Entwicklung nämlich auch hinterher. Manchmal gräme ich mich deswegen noch und schäme mich auch und versuche, meine Unfähigkeit auf bestimmten Gebieten zu verstecken, meistens aber ist es mir egal, da ich ja sowieso nichts daran ändern kann. Und ich habe auch längst festgestellt, dass die Zuneigung anderer mir gegenüber nicht davon abhängt, ob ich mir geschichtliche Daten merken oder eine Fremdsprache perfekt sprechen kann.

DCaMpastxer


Je komplexer ein Thema wird desto stärker stagniert meine Verbesserung.

Wow. Damit bist Du menschlich, denn es geht tatsächlich JEDEM so. Natürlich ist die Grenze individuell verschieden, trotzdem gehört dies mit Sicherheit zu einer menschlichen Grunderfahrung.

Ich bin mir eh schon ziemlich sicher, dass ich mir hier nun die Finger wundschreiben werde, ohne auch nur minimal bei Dir anzukommen, trotzdem tu ich das einfach mal - vielleicht bin ich ein Optimist? ;-)

Nach einem ersten Durchlesen des Fadens hier mal mein Input:

1) Du bist ziemlich intelligent und rhethorisch gewandt - und ich bin nicht der erste der das schreibt. Damit hast Du eine Fähigkeit, die mit Sicherheit nicht jeder hat (auch nicht jeder in diesem Forum ;-) )

2) Du bist vermutlich depressiv - das scheinst Du ja auch zu wissen. Und möchtest etwas dagegen ändern :)^

3) Deine Depressivität bedingt vermutlich all Deine Symptome - und Deine Argumentationsstruktur in diesem Faden scheint mir ein Hauptsymptom derselben zu sein.

Damit wird dieser Faden überflüssig.

Was bleibt Dir zu tun? Stecke die Kraft die Du hast darein, so schnell wie möglich einen guten Therapeuten zu finden und spar Dir die Auseinandersetzung mit uns.

Ich wünsche Dir einen guten Therapeuten und eine erfolgreiche Therapie. Und danach ein Leben in dem Du wieder die Kraft hast zu realisieren, dass man durchaus einen Nebenjob als Kassierer haben und dabei studieren kann. Oder (tatsächlich!) auch als Kassierer glücklich werden kann.

_~Parvaxti_


Weil das Gymnasium an sich nicht schwierig war (was natürlich auch an meiner Fächerwahl lag). Ich musste nicht kämpfen um dabei zu bleiben. Nur habe ich eben keine tollen Leistungen erbracht und mich nicht verbessern können.

Ist das nicht ein Widerspruch in sich? Entweder, man bringt bessere Leistungen indem man mehr dafür tut oder man stagniert trotz eines Mehraufwandes. Wenn letzteres der Fall ist, dann ist der Schwierigkeitsgrad wohl tatsächlich zu hoch.

Je komplexer ein Thema wird desto stärker stagniert meine Verbesserung

Das geht doch vielen so. Da ist doch auch nicht so tragisch. Vielleicht bist du auch weniger ein Theoretiker sondern mehr Praktiker.

"Gut" war ich in Fremdsprachen, Grundkurs Mathematik und Geschichte. Was willst du da schon großartig studieren?

Das ist ja schon mal etwas. Ich habe aber ehrlich gesagt keine Ahnung, was es alles für Studiengänge gibt, da ich selbst nicht studiert habe. Dennoch wird man damit doch einiges anfangen können. Du müsstest dich einfach mal beraten lassen. Vielleicht haben auch die User hier ein paar Vorschläge. Zudem muss es nicht zwingend ein Studium sein. Eine Ausbildung wäre ebenfalls möglich.

Bezüglich der Finanzierung des Studiums (wenn es eines sein soll) findet sich doch sicher auch ein Weg.

Wohlgemerkt nicht gut genug um mich mit anderen Menschen auf einer Fremdsprache (abseits vom Englischen) unterhalten zu können.

Das ist doch letztendlich eine Sache der Übung.

Das wird wohl nicht so bleiben. Aber nehmen wir an ich würde von jetzt an plötzlich in "normaler" Geschwindigkeit diejenigen wichtigen Fertigkeiten erlernen, die mir derzeit fehlen. Dann bin ich mit 33 auf dem Niveau eines 22 Jährigen. Auch nicht viel besser.

Was ist so schlimm daran? Wichtig ist doch, dass du dein Leben überhaupt wieder auf die Reihe bekommst. Später interessiert sich keine Sau mehr dafür, ob du ein Spätzünder warst.

Und trotzdem tut es jeder. Jede Person, die ich bereits kenne.

Dann mach denen deutlich, dass das deine und nicht ihre Angelegenheit ist, wie du dein Leben gestaltest.

Jeder Arbeitgeber, bei dem ich mich bewerbe.

Du musst dich einem Arbeitgeber gegenüber nur gut verkaufen können. Das ist natürlich für jemanden, der gesundheitliche Probleme hat oder hatte, nicht einfach, da man dann in Erklärungsnot kommt. Aber da ist bei dir Hopfen und Malz sicher noch nicht verloren. Da bist du sogar noch in einer besseren Position als ich ;-)

Wir sprachen ja von "Geschmack". Genau dieses Negative kritisieren Leute an mir.

Wenn jemand dein Äußeres kritisiert, dann ist es auch eine Frage des Geschmacks. Egal ob dich jemand zu dick, zu dünn, zu groß oder zu klein empfindet - es ist Geschmackssache. Klar, man kann es kritisieren, aber die Frage ist doch, was du aus der Kritik ziehst. Wenn jemand etwas kritisiert, was dir selbst nicht gefällt, dann ändere es. Wenn du dich aber nur veränderst, weil andere es wollen, obwohl es dir selbst nicht viel ausmacht, dann ist es ein verbiegen und macht dich nicht zwangsläufig glücklicher.

Bko!rlHaxg


Besser so als stehen bleiben, oder?

Wir haben viele Gemeinsamkeiten, wie ich feststelle. Ich hänge in meiner Entwicklung nämlich auch hinterher. Manchmal gräme ich mich deswegen noch und schäme mich auch und versuche, meine Unfähigkeit auf bestimmten Gebieten zu verstecken, meistens aber ist es mir egal, da ich ja sowieso nichts daran ändern kann. Und ich habe auch längst festgestellt, dass die Zuneigung anderer mir gegenüber nicht davon abhängt, ob ich mir geschichtliche Daten merken oder eine Fremdsprache perfekt sprechen kann.

Und wovon hängt sie dann ab?

Wow. Damit bist Du menschlich, denn es geht tatsächlich JEDEM so. Natürlich ist die Grenze individuell verschieden, trotzdem gehört dies mit Sicherheit zu einer menschlichen Grunderfahrung.

Ist natürlich richtig. Mir ging es eben darum, dass die Grenze bei mir nicht sehr hoch ist.

Ich bin mir eh schon ziemlich sicher, dass ich mir hier nun die Finger wundschreiben werde, ohne auch nur minimal bei Dir anzukommen, trotzdem tu ich das einfach mal - vielleicht bin ich ein Optimist? ;-)

Nach einem ersten Durchlesen des Fadens hier mal mein Input:

1) Du bist ziemlich intelligent und rhethorisch gewandt - und ich bin nicht der erste der das schreibt. Damit hast Du eine Fähigkeit, die mit Sicherheit nicht jeder hat (auch nicht jeder in diesem Forum ;-) )

2) Du bist vermutlich depressiv - das scheinst Du ja auch zu wissen. Und möchtest etwas dagegen ändern :)^

3) Deine Depressivität bedingt vermutlich all Deine Symptome - und Deine Argumentationsstruktur in diesem Faden scheint mir ein Hauptsymptom derselben zu sein.

Damit wird dieser Faden überflüssig.

Was bleibt Dir zu tun? Stecke die Kraft die Du hast darein, so schnell wie möglich einen guten Therapeuten zu finden und spar Dir die Auseinandersetzung mit uns.

Ich wünsche Dir einen guten Therapeuten und eine erfolgreiche Therapie.

Danke, die Therapie ist derzeit tatsächlich meine einzige Hoffnung.

Und danach ein Leben in dem Du wieder die Kraft hast zu realisieren, dass man durchaus einen Nebenjob als Kassierer haben und dabei studieren kann. Oder (tatsächlich!) auch als Kassierer glücklich werden kann.

So ganz ohne Förderung brauchen Studenten doch Nebenjob und Studienkredit o.Ä. .

Ist das nicht ein Widerspruch in sich? Entweder, man bringt bessere Leistungen indem man mehr dafür tut oder man stagniert trotz eines Mehraufwandes. Wenn letzteres der Fall ist, dann ist der Schwierigkeitsgrad wohl tatsächlich zu hoch.

Ich bin trotz meines Mehraufwandes stagniert. Aber in einem Bereich, der für das Gymnasium ausgereicht hat. Nur eben nicht für tolle Noten. D.h. ich musste mich für meinen Abschluss nicht sonderlich reinhängen. Ein deutlich Besserer wäre mir aber auch nicht möglich gewesen.

Das geht doch vielen so. Da ist doch auch nicht so tragisch. Vielleicht bist du auch weniger ein Theoretiker sondern mehr Praktiker.

Ich glaube ich habe hier schon mehr als deutlich gemacht, dass ich davon überzeugt bin gar nichts zu sein. ;-D

Das ist doch letztendlich eine Sache der Übung.

Nicht wenn man die grammatikalischen Grundregeln und das Vokabular immer wieder vergisst!

Dann mach denen deutlich, dass das deine und nicht ihre Angelegenheit ist, wie du dein Leben gestaltest.

Und dann machen sie mir deutlich, dass ich nicht ihre Angelegenheit bin. Und dann bleibt man alleine.

Du musst dich einem Arbeitgeber gegenüber nur gut verkaufen können. Das ist natürlich für jemanden, der gesundheitliche Probleme hat oder hatte, nicht einfach, da man dann in Erklärungsnot kommt. Aber da ist bei dir Hopfen und Malz sicher noch nicht verloren. Da bist du sogar noch in einer besseren Position als ich ;-)

Warum glaubst du das zu wissen?

Wenn jemand etwas kritisiert, was dir selbst nicht gefällt, dann ändere es.

Mir gefällt es selbst ja auch nicht. Ein Mann sollte auch aussehen wie ein Mann.

Lgicht6Am&Hor[ilzbont


@ Borlag

Und ich habe auch längst festgestellt, dass die Zuneigung anderer mir gegenüber nicht davon abhängt, ob ich mir geschichtliche Daten merken oder eine Fremdsprache perfekt sprechen kann.

Und wovon hängt sie dann ab?

Gegenseitige Sympathie.

Ist natürlich richtig. Mir ging es eben darum, dass die Grenze bei mir nicht sehr hoch ist.

Ich schätze meine niedriger ein als Deine. Soll ich mich jetzt erschießen?

_~Parvoatix_


So ganz ohne Förderung brauchen Studenten doch Nebenjob und Studienkredit o.Ä. .

Würdest du kein Bafög bekommen?

Ich glaube ich habe hier schon mehr als deutlich gemacht, dass ich davon überzeugt bin gar nichts zu sein. ;-D

Wenn du natürlich schon so fest davon überzeugt bist, dann ist dir echt nicht mehr zu helfen. Wieso sagst du dir nicht einfach: "Ich weiß noch nicht was ich bin und kann." Damit hälst du dir Optionen offen.

Nicht wenn man die grammatikalischen Grundregeln und das Vokabular immer wieder vergisst!

Das könnte an deiner psychischen Konstitution liegen. Es kann aber auch daran liegen WIE und wie oft du übst.

Im Gegensatz zu dir dachte ich ja immer, dass ich für Fremdsprachen zu blöd sei. Ich war zwar in der Schule auch nicht besonders schlecht darin aber auch nicht so gut, weil ich dafür nie gelernt und mich nur im Unterricht mit der Sprache beschäftigt habe. Erst vor über einem halben Jahr habe ich mit einer Lern-App angefangen richtig zu lernen. Jeden Tag mind. eine halbe Stunde. Und ich merke, dass es gar nicht so schwer ist wie ich immer dachte.

Und dann machen sie mir deutlich, dass ich nicht ihre Angelegenheit bin. Und dann bleibt man alleine.

Dann würde ich auch lieber allein bleiben als mich mit solchen Menschen abzugeben.

Warum glaubst du das zu wissen?

Weil ich nun mal meine Lebensgeschichte kenne. Aber ich will sie jetzt hier nicht ausbreiten.

Mir gefällt es selbst ja auch nicht. Ein Mann sollte auch aussehen wie ein Mann

Ich habe halt mehr den Eindruck gewonnen, dass du diese Einstellung auch nur wegen der jahrelangen Demütigungen erlangt hast. Was auch nicht so verwunderlich ist.

B{orl3ag


Gegenseitige Sympathie.

Und worauf basiert die?

Ich schätze meine niedriger ein als Deine. Soll ich mich jetzt erschießen?

Nein, es dreht sich ja nicht für jeden Menschen alles um die eigene Lerngrenze.

Würdest du kein Bafög bekommen?

Nein. Deswegen habe ich die Idee mit dem Studium auch verworfen.

Wenn du natürlich schon so fest davon überzeugt bist, dann ist dir echt nicht mehr zu helfen. Wieso sagst du dir nicht einfach: "Ich weiß noch nicht was ich bin und kann." Damit hälst du dir Optionen offen.

Dann werde ich das machen. Scheint ja echt die Wunderlösung zu sein.

Das könnte an deiner psychischen Konstitution liegen. Es kann aber auch daran liegen WIE und wie oft du übst.

Im Gegensatz zu dir dachte ich ja immer, dass ich für Fremdsprachen zu blöd sei. Ich war zwar in der Schule auch nicht besonders schlecht darin aber auch nicht so gut, weil ich dafür nie gelernt und mich nur im Unterricht mit der Sprache beschäftigt habe. Erst vor über einem halben Jahr habe ich mit einer Lern-App angefangen richtig zu lernen. Jeden Tag mind. eine halbe Stunde. Und ich merke, dass es gar nicht so schwer ist wie ich immer dachte.

Ich muss eben ständig alles nachschlagen. Auch gängige deutsche Begriffe. Verschiedene Lernstrategien habe ich auch schon ausprobiert. Es bleibt nichts hängen. Ich hoffe einfach mal, dass es ein Symptom der psychischen Probleme ist.

Dann würde ich auch lieber allein bleiben als mich mit solchen Menschen abzugeben.

Das würde bedeuten für immer allein zu sein. Denn ich kenne das wie gesagt nicht anders. Habe ich nun die letzten 2 Jahrzehnte lang zufälligerweise diejenigen Menschen, die nicht so denken und handeln übersehen? ":/

Ich habe halt mehr den Eindruck gewonnen, dass du diese Einstellung auch nur wegen der jahrelangen Demütigungen erlangt hast. Was auch nicht so verwunderlich ist.

Das mag seinen Teil dazu beigetragen haben. Aber auch bei anderen "Männern", die in einer ähnlichen Situation sind konnte ich immer sehen, dass sie benachteiligt sind. Allein deswegen wäre ich also zu meiner jetzigen Einstellung gekommen.

LTichtA0mHorizxont


Gegenseitige Sympathie.

Und worauf basiert die?

Auf gegenseitiger Sympathie...(?)

Die Frage kannst Du nicht ernst meinen!?

Man fühlt sich eben zueinander hingezogen, versteht sich auf Anhieb, redet nicht aneinander vorbei, fühlt sich in der Nähe des anderen nicht verkrampft, versteht sich auch ohne Worte... usw.

Was ist denn für Dich ausschlaggebend, ob Du jemanden sympathisch findest?

B'orxlag


Auf gegenseitiger Sympathie...(?)

Die Frage kannst Du nicht ernst meinen!?

Man fühlt sich eben zueinander hingezogen, versteht sich auf Anhieb, redet nicht aneinander vorbei, fühlt sich in der Nähe des anderen nicht verkrampft, versteht sich auch ohne Worte... usw.

Aber das alles ist doch nicht relevant für langfristige Zuneigung (und das beinhaltet für mich Respekt)?!

Was du da beschreibst führt nur zu einer kurzzeitigen Sympathie. Man findet sich nett, spricht miteinander, trifft sich hier und da. Das wars. Für langfristige Zuneigung muss man das Leben einer Person in irgendeiner Form mehr bereichern, als irgendeine andere beliebige Person.

Was ist denn für Dich ausschlaggebend, ob Du jemanden sympathisch findest?

Ich bin da nicht in der Position irgendetwas zu verlangen. Mein Leben bereichert sowieso jede Person, die charakterlich nicht absolut furchtbar ist.

Lvi)ch;tAm Hborizoxnt


Wenn Du so über Dich selbst denkst, ist das geradezu eine Einladung, Dich schlecht zu behandeln.

SXunflo_werx_73


Job, Studium, Wissen, Beziehungserfahrung, soziale Kompetenzen, Führerschein, Körper und so weiter.

Ich bin auf dem Stand eines 12 Jährigen.

12jährige haben kein Abitur und keinen Führerschein. Bezehungserfahrungen sind nichts, was man nicht nachholen kann. Soziale Kompetenzen kann man in einer Therapie lernen. Körper: Gut, dann bist Du halt eher klein und mickrig. Sind witzigerweise die meisten meiner Kollegen. Und sind trotzdem nette Menschen, ganz unterschiedlich von Sympathie, Interessen, Beziehungsstatus und und und.

Für langfristige Zuneigung muss man das Leben einer Person in irgendeiner Form mehr bereichern, als irgendeine andere beliebige Person.

Nöö, Freundschaft beruht auf Gegenseitigkeit. Zeit miteinander verbringen mögen und sowas. "Bereichern" muss man nichts bzw. tut man, indem man man selber ist und es halt "passt". Allerdings muss manin Freundschaften investieren. Sich nett zu finden und dann NICHT aktiv zu werden mit dem Gedanken, dass man eh nix zu bieten hat, ist der SICHERSTE Weg, eine aufkeimende Freundhscaft im Keim zu ersticken. Man muss SELBER Interesse signalisieren und nicht nur auf Bestätigung der anderen warten.

Aber hier ist wieder mal dieses Negative, was sich durch den Faden zieht: Komplette Abwertung Deiner Person. Weigerung, auch nur den kleinsten Ansatzpunkt zu sehen. Kaputtreden von den meisten Dingen, die Dir aufgezeigt werden. Und dann so absurde Vergleiche wie der 12jährige (s.o.).

S}oromaxn


Sunflower_73, auch wenn ich deine Beiträge hier sehr, sehr schätze:

Aber hier ist wieder mal dieses Negative, was sich durch den Faden zieht: Komplette Abwertung Deiner Person. Weigerung, auch nur den kleinsten Ansatzpunkt zu sehen. Kaputtreden von den meisten Dingen, die Dir aufgezeigt werden. Und dann so absurde Vergleiche wie der 12jährige (s.o.).

Der OP nannte Depressionen und psychosomatische Beschwerden in seinem Ausgangsposting. Mir ist dabei nicht klar, was "Krankheit" ist, und gerade nicht von willentlich beeinflusst werden kann. Und was doch.

Ich glaube, genau so wie man einen 1-Beinigen nicht darauf hinweisen muss, dass er nur noch auf 1 Bein läuft (und dabei etwas ungelenk wirkt), lohnt sich oben dieses Aussage, die letztlich nur das resümiert, was er vorne schon indirekt schrieb. Vielleicht ist es gerade Ausdruck seiner Erkrankung.

Einem 1-Beinigen gibt man gängig zwei Gehhilfen/Rollstuhl und/oder eine Beinprothese, und Reha-Sport. Die Motivation des Patienten braucht es aber in jedem Fall.

Borlag, suchst du nach so etwas für dich? Also mal bildlich gesprochen?

Bsorl=ag


Wenn Du so über Dich selbst denkst, ist das geradezu eine Einladung, Dich schlecht zu behandeln.

Was genau meinst du? Weil ich schreibe, dass ich nicht in der Position bin Ansprüche zu stellen?

12jährige haben kein Abitur und keinen Führerschein.

Na siehst du, den habe ich auch nicht.

Soziale Kompetenzen kann man in einer Therapie lernen.

Ist das so? Wie funktioniert das?

Körper: Gut, dann bist Du halt eher klein und mickrig.

Ich möchte dir nicht zu Nahe treten, aber ich habe durch diese Aussage das Gefühl, dass du nicht nachvollziehen kannst wie schwerwiegend so ein Problem für einen Mann sein kann.

"Gut, dann ist das halt so." ist so eine Allgemeinantwort, die immer passt (oder eben nie).

Und dann so absurde Vergleiche wie der 12jährige (s.o.).

Und leider ist dieser Vergleich eben nicht absurd. Er passt perfekt.

Einem 1-Beinigen gibt man gängig zwei Gehhilfen/Rollstuhl und/oder eine Beinprothese, und Reha-Sport. Die Motivation des Patienten braucht es aber in jedem Fall.

Borlag, suchst du nach so etwas für dich? Also mal bildlich gesprochen?

Ich suche professionelle Hilfe.

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