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Therapie für Versager

Ekhemali3ger Nutzer &(#573x012)


uvg41

toller Beitrag und trifft es gut, denke ich.

ELhemJaliger N$utze|r (#57301x2)


Der eine glänzt durch seinen Beruf, der andere durch sein Hobby, ein anderer durch tolle soziale Fertigkeiten. Viele durch eine Kombination daraus. Irgendetwas muss man haben. Irgendjemand muss man sein.

Borlag

man muss nichts haben , sein - außer bei sich selber und sich selber .

Ist für Menschen ,die es vielleicht als Kind nicht sein durften und an Leistung gemessen wurden , schwer zu begreifen. Deshalb kann da eine Therapie sehr wohl hilfreich sein .

Enhemaliiger NutVzer (#}57x2661)


Ein Mensch, der körperlich nicht dazu in der Lage ist Fußball zu spielen wird für eine Fußballmannschaft von geringem Wert sein.

Jemand, der Physik nicht verstehen kann wird in einem Physikstudium von geringem Wert sein, jemand der schlechte Gene hat und dafür keinen Ausgleich wird einen geringen Wert auf dem Partnermarkt haben. Die Liste lässt sich beliebig weit fortführen. Aus diesen Qualitäten setzt sich ein Mensch zusammen. Jeder der also überall geringe Qualität aufweist ist minderwertig.

Was ist das denn für ein Ergebnis? Person 1 kann A, aber X nicht, Person 2 kann B, aber X nicht, du kannst X, aber A und B nicht. Also kannst du sehr wohl etwas. In diesem einfachen Vergleich sogar ebenso viel, wie die anderen Personen.

Merkst du was?

PZeddxi


Tja, Verlierer, wer ist das. ??

Die Menschen in Afrika, die nichts zu essen haben? Wo Kinder verhungern?

Thailändische Kinder, die von Touristen mißbraucht werden?

Eine Mutter, die erst jahrelang ihr Kind die eigenen Eltern pflegt, keinen Beruf ausüben kann und darum nichts in der Gesellschaft wert ist. ? Oder ist es nur der eigene Geist, der einem das vorgaukelt und man sieht vor lauter Pech das Glück nicht mehr? Oder aber man macht was aus seinem Leben, denkt nicht dran, ob man zu groß, zu klein ist, zu dick, zu dünn ist, oder eine Behinderung hat. Es kommt im Leben darauf an, was man draus macht.

Ein Geschäftsinhaber hatte ein Schild über seine Tür genagelt,

darauf war zu lesen "Hundebabys zu verkaufen."

Dieser Satz lockte Kinder an. Bald erschien ein kleiner Junge und fragte,

"Für wie viel verkaufen sie die Babys?" Der Besitzer meinte "zwischen 30 u.

50 Dollar.

Der kleine Junge griff in seine Hosentasche und zog etwas Wechselgeld

heraus. "Ich habe 2,37 Dollar, kann ich mir sie anschauen?"

Der Besitzer grinste und pfiff.

Aus der Hundehütte kam seine Hündin namens Lady, sie rannte den Gang seines

Geschäfts hinunter, gefolgt von fünf kleinen Hundebabys.

Eins davon war einzeln, ersichtlich weit hinter den Anderen.

Sofort sah der Junge den humpelnden Kleinen. Er fragte, "was fehlt diesem

kleinen Hund?"

Der Mann erklärte, dass als der Kleine geboren wurde, der Tierarzt meinte,

er habe ein kaputtes Gelenk und wird für den Rest seines Lebens humpeln.

Der kleine Junge, richtig aufgeregt, meinte, "den kleinen Hund möchte ich

kaufen!"

Der Mann antwortete, "nein, den kleinen Hund möchtest du nicht kaufen.

Wenn Du ihn wirklich möchtest, dann schenke ich ihn Dir."

Der kleine Junge war ganz durcheinander. Er sah direkt in die Augen des

Mannes und sagte: " Ich möchte ihn nicht geschenkt haben. Er ist ganz

genauso viel wert wie die anderen Hunde und ich will für ihn den vollen

Preis zahlen. Ich gebe ihnen jetzt die 2,37 Dollar und 50 Cents jeden Monat,

bis ich ihn bezahlt habe. Der Mann entgegnete, "du musst diesen Hund

wirklich nicht bezahlen, mein Sohn. Er wird niemals rennen, hüpfen und

spielen können wie die anderen kleinen Hunde.

Der kleine Junge langte nach unten und krempelte sein Hosenbein hinauf, und

zum Vorschein kam sein schlimm verkrümmtes, verkrüppeltes linkes Bein,

geschient mit einer dicken Metallstange.

Er sah zu dem Mann hinauf und sagte, "Na ja, ich kann auch nicht so gut

rennen und der kleine Hund braucht jemanden, der Verständnis für ihn hat.

Der Mann biss sich auf seine Unterlippe. Tränen stiegen in seine Augen, er

lächelte und sagte, "Mein Sohn, ich hoffe und bete, dass jedes einzelne

dieser kleinen Hundebabys einen Besitzer wie dich haben wird."

Sxunfilowerg_73


Dein Therapeut tut mir jetzt schon leid. Du klaust ihm Zeit für ein unlösbares Problem.

:(v :|N

Da hat jemand ganz offensichtlich Leidensdruck und hält sich für minderwertig. Warum sollte er keine Hilfe in Anspruch nehmen dürfen? Immerhin sollte man sich vor Augen führen, dass es eine Menge Leute gibt, die auch ein eher bescheidenes Leben führen, aber dennoch zufrieden sind. Es kann und muss nicht jeder Glanzleistungen erbringen. Aber im Rahmen seiner Möglichkeiten glücklch werden können.

Hier wird überahupt nicht deutlich, ob der TE FAKTISCH der "totale Versager" ist. Oder es Problembereiche gibt, andere positive Bereiche aber ausgeblendet werden. Oder gar eine depressive Symptomatik diese negative Sichtweise fördert oder zur Folge hat. Zumindest eine grundsätzliche therapeutische Abklärung dieser Punkte wäre sinnvoll.

Fakt ist aber auch: Man muss an sich arbeiten wollen. Bereit sein, die eigene Perspektive/ das Wertesystem zu hinterfragen. Neue Dinge zu wagen. Denn das machen Menschen, wo Dinge nicht gut laufen, oft auch nicht mehr. Und rauben sich Chancen, neue positve Erfahrungen zu machen.

L]ichtAfmHogriz2onxt


@ Porzellanseele

Ich finde den Beitrag von uvg41 auch sehr treffend. Und beim nächsten Mal vergesse ich hoffentlich nicht, an meine solchen Beiträge wie die, die Deine Verwunderung auslösen, "Achtung, Ironie" zu schreiben. Ich bezweifele, dass der Inhalt dessen, was uvg41 schreibt, beim TE wirklich ankommt. Wenn er es doch versteht, braucht er keine Therapie mehr.

B0ogrlag


1. Deine Ansichten ändern oder

Es geht hier nicht um eine Ansicht oder Einstellung. Nur diese zu ändern würde nichts verändern.

"Wert" als objektive Sache gibt es nicht. Von daher gibt es auch keine objektive Minderwertigkeit. Es gibt nur eine "brauchbarkeit, aus bestimmten Blickwinkeln". Was Du beschreibst ist die "soziale Brauchbarkeit" oder auch den "Wert, den jemand für die Industrie hat".

Es ist eine reale subjektive Minderwertigkeit. Eine festgelegte mangelhafte Qualität, die sich aus den Wertvorstellungen unserer Gesellschaft ergibt. Die Industrie ist nur ein Teil davon.

Wahres Selbstwertgefühl ist davon völlig losgekoppelt. Es ist eine tiefe Akzeptanz und Selbstliebe, einfach ein "per se liebenswert sein, weil man halt auf der Welt ist". Jeglicher "Wert in Abhängigkeit von Leistungen" ist ein pathologisches Konzept und führt, wenn man es in der Kindheit vorgekaut bekommt, zu seelischen Schäden.

Es reicht, zu sagen, "ich bin wertvoll weil Gott mich liebt" (o.ä.). Auch in einer Therapie kann es nur um ein derartiges Selbstwertgefühl gehen.

Jeder mensch, der sich als (wirklich, substanziell) "wertvoll" empfindet und ein (wirklich) gesundes Selbstwertgefühl hat, findet sich "bedingungslos wertvoll, aus sich selber heraus". Jedes Selbstwertgefühl welches an besondere Fähigkeiten gekoppelt ist, ist einer eine narzisstische Fassade (die dazu noch den gewaltigen Druck erzeugt, die Fähigkeiten jederzeit einsetzen zu können und aufrechtzuerhalten).

Und diese Art von Selbstwertgefühl ist nur dann hilfreich, wenn die Person tatsächlich etwas kann. Jemand mit Wert, der sich für minderwertig hält wird sich unnötig das Leben versauen. Dort hilft Selbstwert.

Ein Mensch mit isoliertem Selbstwert, aber fehlender Qualität wird von Außen weiterhin negativ bewertet werden.

Und das wir Menschen davon unabhängig sind oder sein sollten stimmt nicht. Die Zufriedenheit einer Person hängt (sofern gewisse Grundvoraussetzungen wie ein mehr oder weniger sicheres Überleben erfüllt sind) immer von dem ab, was ihr Umfeld besitzt. Wie es den Mitmenschen ergeht.

Jemand der wenig besitzt und dessen Umfeld ebenso wenig besitzt wird glücklicher sein als jemand, der etwas mehr besitzt, während sein Umfeld viel mehr besitzt. (solange, wie erwähnt, eine gewisse Mindestgrenze überschritten ist)

Führe eben ein Verliererleben. Das ist eben so, wenn man ein Verlierer ist. Pech gehabt.

Ich habe dir eine Frage gestellt, die du beantworten solltest. Ansonsten helfen mir ironische Beiträge nicht weiter.

man muss nichts haben , sein - außer bei sich selber und sich selber .

Also glaubst du, dass ein Mensch, der vollkommen alleine lebt auf Dauer glücklich sein wird?

Merkst du was?

Ehrlich gesagt nicht, nein.

In meinem Fall (und Beispiel) hat

Person 1 Fähigkeit A, aber nicht X

Person 2 Fähigkeit B, aber nicht X

Person 3 (ich) nicht Fähigkeit X und auch nicht Fähigkeit Y, Z, A oder B. Gar keine.

Tja, Verlierer, wer ist das. ??

Die Menschen in Afrika, die nichts zu essen haben? Wo Kinder verhungern?

Thailändische Kinder, die von Touristen mißbraucht werden?

Eine Mutter, die erst jahrelang ihr Kind die eigenen Eltern pflegt, keinen Beruf ausüben kann und darum nichts in der Gesellschaft wert ist. ?

Das sind tatsächlich Verlierer, aber eine ganz andere Art von tragischen Verlieren. Ihnen wird das Verlierer-Dasein durch ihre Lebensumstände aufgezwungen, ganz unabhängig von ihrem Potenzial.

Oder ist es nur der eigene Geist, der einem das vorgaukelt und man sieht vor lauter Pech das Glück nicht mehr? Oder aber man macht was aus seinem Leben, denkt nicht dran, ob man zu groß, zu klein ist, zu dick, zu dünn ist, oder eine Behinderung hat. Es kommt im Leben darauf an, was man draus macht.

Ein Geschäftsinhaber hatte ein Schild über seine Tür genagelt,

darauf war zu lesen "Hundebabys zu verkaufen."

Dieser Satz lockte Kinder an. Bald erschien ein kleiner Junge und fragte,

"Für wie viel verkaufen sie die Babys?" Der Besitzer meinte "zwischen 30 u.

50 Dollar.

Der kleine Junge griff in seine Hosentasche und zog etwas Wechselgeld

heraus. "Ich habe 2,37 Dollar, kann ich mir sie anschauen?"

Der Besitzer grinste und pfiff.

Aus der Hundehütte kam seine Hündin namens Lady, sie rannte den Gang seines

Geschäfts hinunter, gefolgt von fünf kleinen Hundebabys.

Eins davon war einzeln, ersichtlich weit hinter den Anderen.

Sofort sah der Junge den humpelnden Kleinen. Er fragte, "was fehlt diesem

kleinen Hund?"

Der Mann erklärte, dass als der Kleine geboren wurde, der Tierarzt meinte,

er habe ein kaputtes Gelenk und wird für den Rest seines Lebens humpeln.

Der kleine Junge, richtig aufgeregt, meinte, "den kleinen Hund möchte ich

kaufen!"

Der Mann antwortete, "nein, den kleinen Hund möchtest du nicht kaufen.

Wenn Du ihn wirklich möchtest, dann schenke ich ihn Dir."

Der kleine Junge war ganz durcheinander. Er sah direkt in die Augen des

Mannes und sagte: " Ich möchte ihn nicht geschenkt haben. Er ist ganz

genauso viel wert wie die anderen Hunde und ich will für ihn den vollen

Preis zahlen. Ich gebe ihnen jetzt die 2,37 Dollar und 50 Cents jeden Monat,

bis ich ihn bezahlt habe. Der Mann entgegnete, "du musst diesen Hund

wirklich nicht bezahlen, mein Sohn. Er wird niemals rennen, hüpfen und

spielen können wie die anderen kleinen Hunde.

Der kleine Junge langte nach unten und krempelte sein Hosenbein hinauf, und

zum Vorschein kam sein schlimm verkrümmtes, verkrüppeltes linkes Bein,

geschient mit einer dicken Metallstange.

Er sah zu dem Mann hinauf und sagte, "Na ja, ich kann auch nicht so gut

rennen und der kleine Hund braucht jemanden, der Verständnis für ihn hat.

Der Mann biss sich auf seine Unterlippe. Tränen stiegen in seine Augen, er

lächelte und sagte, "Mein Sohn, ich hoffe und bete, dass jedes einzelne

dieser kleinen Hundebabys einen Besitzer wie dich haben wird."

Eine schöne Geschichte. Diese Art von Akzeptanz und Wertvorstellung ist bei der menschlichen Interaktion in unserer Gesellschaft allerdings nicht üblich, oder zumindest nicht in jedem Fall anwendbar.

Ich wäre in dem Fall die einige Meter tiefer lebende und ebenso verkrüppelte Ratte, die niemand im Haus haben möchte.

Hier wird überahupt nicht deutlich, ob der TE FAKTISCH der "totale Versager" ist. Oder es Problembereiche gibt, andere positive Bereiche aber ausgeblendet werden.

Meine Aussage, dass Ersteres der Fall ist muss an Deutlichkeit ausreichen. Sollte Zweiteres der Fall sein wird der Therapeut das erkennen und entsprechend handeln. Mich interessiert aber vorallem was bei ersteren Fällen geschieht.

Fakt ist aber auch: Man muss an sich arbeiten wollen. Bereit sein, die eigene Perspektive/ das Wertesystem zu hinterfragen. Neue Dinge zu wagen.

Das tue ich.

aGshee


Wenn du sowohl körperlich unkoordiniert bist als auch beim Lernen schwach, wäre eventuell da anzusetzen hilfreich. Das geht auch im Erwachsenenalter noch.

D!.=oris xL.


Borlag , du übersiehst etwas was ich bei dir positiv finde , du gehst auf fast jeden Schreiber ein , das macht nicht jeder .

ERhemaligeYr yNutzer (#T572661)


Ich habe dir eine Frage gestellt, die du beantworten solltest. Ansonsten helfen mir ironische Beiträge nicht weiter.

Sorry, frei raus: das ein6zige, was dir hilft, ist eine therapie. Und zwar zügig... Ich sehe in dieser Diskussion überhaupt keinen Sinn, da du überhaupt nicht empfänglich bist für sinnvolle Ratschläge und nur das glaubst, was du meiner Meinung nach glauben WILLST. Das könnte auch ein Grund für das alleinsein sein. Sorry, aber ich hätte keine Lust mit jemandem was zu unternehmen, der sich in seinem Elend suhlt und nichts an Ratschlägen annimmt. Denk mal drüber nach... Ich bin jedenfalls raus...

Edhemvaliger Nuqtzer (8#57;301x2)


LichtAmHorizont

hm, ich hab da nicht einen Brösel von Ironie gefunden, sondern ein Stück Zorn überzogen mit einer Schicht Provokation . So ist es manchmal mit dem geschriebenen Wort ohne Mimik.

Borlag

man muss nichts haben , sein - außer bei sich selber und sich selber .

Also glaubst du, dass ein Mensch, der vollkommen alleine lebt auf Dauer glücklich sein wird?

Warum denkst du , dass ein Mensch- der mehr bei sich selber ist und nicht so leistungsbezogen lebt , alleine ist ?

Es gibt /gab Tage , so "Ichmagmicheinfachtage" völlig unabhängig von Leistung und "Habenwollen", da fallen einem Begegnungen manchmal in den Schoß . Wegen dieser Leichtigkeit und Zufriedenheit , die man an solchen Tagen ausstrahlt.

Ich finde , du bist da zu weit weg von dir selber - aber genau da fängt der Weg an .

B=orlaxg


Wenn du sowohl körperlich unkoordiniert bist als auch beim Lernen schwach, wäre eventuell da anzusetzen hilfreich. Das geht auch im Erwachsenenalter noch.

Das mache ich auch. Das ist aber alles Mangelbehebung, nicht Stärkenausbau!

Ich werde eine Psychotherapie machen,

einige körperliche Erkrankungen angehen,

versuchen weitere 10kg Muskelmasse zuzulegen,

meine Essstörung überwinden,

eine weitere Sportart beginnen um Ausdauer und Koordination zu verbessern,

irgendeinen ömmeligen Job beginnen.

Das möchte ich schnellstmöglich alles machen und wenn ich das alles geschafft habe, dann bin ich weiterhin in diesen Bereichen "nur" normal. Das sind dann nicht meine Stärken, sondern nur keine großen Defizite mehr. Eine Menge von denen gibt es dann weiterhin in anderen Bereichen, aber eben keinerlei Stärken.

Das soll weder Jammerei noch Ausrede sein. Ich möchte nur darlegen, dass es mir dann dennoch nicht gut gehen wird, weil ich nicht "gut" sein werde.

Borlag , du übersiehst etwas was ich bei dir positiv finde , du gehst auf fast jeden Schreiber ein , das macht nicht jeder .

Das ist aber nur eine Entscheidung und keine Fähigkeit.

Sorry, frei raus: das ein6zige, was dir hilft, ist eine therapie. Und zwar zügig... Ich sehe in dieser Diskussion überhaupt keinen Sinn, da du überhaupt nicht empfänglich bist für sinnvolle Ratschläge und nur das glaubst, was du meiner Meinung nach glauben WILLST.

Wo bin ich denn nicht empfänglich für Ratschläge?

Das könnte auch ein Grund für das alleinsein sein. Sorry, aber ich hätte keine Lust mit jemandem was zu unternehmen, der sich in seinem Elend suhlt und nichts an Ratschlägen annimmt. Denk mal drüber nach... Ich bin jedenfalls raus...

Nein, daran liegt es nicht.

Warum denkst du , dass ein Mensch- der mehr bei sich selber ist und nicht so leistungsbezogen lebt , alleine ist ?

Ich habe dich da einfach etwas wörtlich genommen: Ein Mensch musst nichts haben, außer sich selbst.

Zudem: Welche Gesellschaft hat denn der, der nichts ist und nichts kann? Höchstens ein paar oberflächliche "Freund-" oder eher Bekanntschaften.

Es gibt /gab Tage , so "Ichmagmicheinfachtage" völlig unabhängig von Leistung und "Habenwollen", da fallen einem Begegnungen manchmal in den Schoß . Wegen dieser Leichtigkeit und Zufriedenheit , die man an solchen Tagen ausstrahlt.

Nur ob diese Begegnungen dann auch im eigenen Leben bleiben, wenn man keinerlei Fundament bei sich hat das ist die Frage!

_ZParvkati_


Es geht hier nicht um eine Ansicht oder Einstellung. Nur diese zu ändern würde nichts verändern.

Wenn du schon diese Unterteilung von realer Minderwertigkeit und eingebildeter Minderwertigkeit machst, dann hilft es dir sowieso nur, wenn du dich selbst änderst. Seien es deine Ansichten oder sei es etwas anderes, was dich im Leben voran bringen könnte. Wichtig ist nur, dass überhaupt erst mal eine Änderung in die richtige Richtung erfolgt.

Das mache ich auch. Das ist aber alles Mangelbehebung, nicht Stärkenausbau!

Ich werde eine Psychotherapie machen,

einige körperliche Erkrankungen angehen,

versuchen weitere 10kg Muskelmasse zuzulegen,

meine Essstörung überwinden,

eine weitere Sportart beginnen um Ausdauer und Koordination zu verbessern,

irgendeinen ömmeligen Job beginnen.

Das zeigt mir, dass du ziemlich ehrgeizig bist, solltest du das wirklich alles durchziehen! Ist Ehrgeiz etwa keine Stärke?

Das möchte ich schnellstmöglich alles machen und wenn ich das alles geschafft habe, dann bin ich weiterhin in diesen Bereichen "nur" normal. Das sind dann nicht meine Stärken, sondern nur keine großen Defizite mehr. Eine Menge von denen gibt es dann weiterhin in anderen Bereichen, aber eben keinerlei Stärken.

Das soll weder Jammerei noch Ausrede sein. Ich möchte nur darlegen, dass es mir dann dennoch nicht gut gehen wird, weil ich nicht "gut" sein werde.

Lese ich jetzt richtig raus, dass du nicht zum Durchschnitt gehören sondern auch etwas besonderes sein bzw. leisten möchtest?

Und in was möchtest du den gerne gut sein, wenn dir das, was du erreichen willst, noch nicht gut genug ist?

BKorlUag


Wenn du schon diese Unterteilung von realer Minderwertigkeit und eingebildeter Minderwertigkeit machst, dann hilft es dir sowieso nur, wenn du dich selbst änderst. Seien es deine Ansichten oder sei es etwas anderes, was dich im Leben voran bringen könnte. Wichtig ist nur, dass überhaupt erst mal eine Änderung in die richtige Richtung erfolgt.

Eben!

Das zeigt mir, dass du ziemlich ehrgeizig bist, solltest du das wirklich alles durchziehen! Ist Ehrgeiz etwa keine Stärke?

Naja, eben: Sollte ich das alles schaffen. Ich bin nicht ehrgeizig, ganz und gar nicht. Ich bin nur naiv.

Ich hoffe, dass ich meine Essstörung irgendwie überwinden kann und ich hoffe mit irgendeinem blöden Job genug Geld machen zu können um mich dann auch vernünftig ernähren zu können um dann Muskelmasse aufzubauen während ich eine Ausdauersportart beginne. All das natürlich noch bevor die Psychotherapie vollendet ist. Versuchen werde ich das trotzdem.

Lese ich jetzt richtig raus, dass du nicht zum Durchschnitt gehören sondern auch etwas besonderes sein bzw. leisten möchtest?

Es kommt auf die Verwendung des Begriffes "besonders" an. Jeder durchschnittliche Mensch kann etwas besonders gut, in dem Sinne, dass er etwas kann was nicht alle durchschnittlichen Menschen können. In der Hinsicht möchte ich etwas besonders gut können.

Jemand der hobbymäßig boxt, wird besser boxen als alle anderen durchschnittlichen Menschen, die nicht hobbymäßig boxen (sondern eben andere Stärken haben, die er nicht hat).

Was ich nicht meine ist, dass ich besonders in einer Teilmenge des Durchschnitts herausstechen möchte. Also Beispielsweise: Besser boxen als andere Boxer.

Und in was möchtest du den gerne gut sein, wenn dir das, was du erreichen willst, noch nicht gut genug ist?

Wenn ich frei wählen könnte? Dann würde ich gerne, für meine Verhältnisse, gute Erfolge beim Kraftsport sehen und klug genug für ein Studium sein, das mich inhaltlich interessiert. ;-D

dqanaDex87


Borlag , du übersiehst etwas was ich bei dir positiv finde , du gehst auf fast jeden Schreiber ein , das macht nicht jeder .

Das ist aber nur eine Entscheidung und keine Fähigkeit.

Aber Entscheidung treffen zu können ist eine Fähigkeit und keine so weit verbreitete wie man meinen möchte. Ein beeindruckend großer Teil der Menschheit treibt eher so vor sich hin und nimmt was sich ergibt ohne bewusste Entscheidungen zu treffen. Meist ist ihnen das gar nicht so bewusst, erst wenn etwas ganz ausser der Reihe passiert wird das vielleicht, aber auch nur vielleicht, hinterfragt.

Wenn man dann auch noch gute Entscheidungen trifft die vom Respekt vor anderen Menschen zeugen und von einer guten Kommunikationskultur dann ist das schon mehr als ich für gewöhnlich von meinen Mitmenschen erwarte.

Versuchen werde ich das trotzdem.

Und du hast offensichtlich Mut. Das ist auch gut.

Auch lassen deine Ausdrucksweise und Wortwahl nicht auf einen dummen Menschen schließen.

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