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Therapie für Versager

E7hemalliger Nlutzer (#5}730x12)


Ich habe dich da einfach etwas wörtlich genommen: Ein Mensch musst nichts haben, außer sich selbst.

Ja, wie erkläre ich das nur, ich bin nicht so wortgewandt wie du - das hat Danae richtig erkannt , du hast eine gute Ausdrucksweise und Wortwahl . Das kannst jetzt nicht mehr leugnen, dich selber abwerten- da es hier zu lesen ist 8-)

Es geht nicht ums Haben , es geht um das Zwischenmenschliche , mir scheint du kannst das nicht trennen und machst es von Erfolg und Glanz abhängig.

So ist es aber bei vielen Menschen nicht, klar - es gibt immer Ausnahmen , dafür gibt es Filter.

Zudem: Welche Gesellschaft hat denn der, der nichts ist und nichts kann? Höchstens ein paar oberflächliche "Freund-" oder eher Bekanntschaften.

Nur ob diese Begegnungen dann auch im eigenen Leben bleiben, wenn man keinerlei Fundament bei sich hat das ist die Frage!

Was hast du erlebt , dass dich so klein macht bzw. du dich selber so wegwischst .

Es liest sich, als müsstest du verzweifelt jedes Fleckchen Gutes an dir, das man entdeckt oder entdecken könnte sofort schwarz anmalen damit es ja nicht sichtbar wird.

E<hem|aliger cNutzerI (#573l01x2)


dass

LFichtAmHo.rizonxt


@ Porzellanseele

LichtAmHorizont

hm, ich hab da nicht einen Brösel von Ironie gefunden, sondern ein Stück Zorn überzogen mit einer Schicht Provokation . So ist es manchmal mit dem geschriebenen Wort ohne Mimik.

Gut, Provokation war auch dabei. Nicht die feine englische Art. Aber Menschen, die einem beweisen möchten (müssen?), dass sie wirklich Grund haben für Minderwertigkeitskomplexe, weil sie wirklich vom Schicksal hart getroffen wurden, weil sie nicht nur Komplexe haben, sondern minderwertig sind, während sich alle anderen mit Minderwertigkeitskomplexen dies nur einbilden oder Luxusprobleme haben, reizen mein Gemüt manchmal.

Und ich werde den Eindruck nicht los, dass der TE allem voran darauf aus ist, Bestätigung dafür zu bekommen, dass ihn das Schicksal besonders hart getroffen hat.

Was hast du erlebt , dass dich so klein macht bzw. du dich selber so wegwischst .

Es liest sich, als müsstest du verzweifelt jedes Fleckchen Gutes an dir, das man entdeckt oder entdecken könnte sofort schwarz anmalen damit es ja nicht sichtbar wird.

(Porzellanseele)

Das meine ich...

@ Borlag

Reale Minderwertigkeit ist nicht therapierbar. Finde Dich damit ab, zu den Verlierern dieses Planeten zu gehören. Muss es auch geben. Ohne die würden die Gewinner ja nicht mehr auffallen.

Dein Therapeut tut mir jetzt schon leid. Du klaust ihm Zeit für ein unlösbares Problem.

Und was machen all diejenigen, die daran leiden?

Das, was Du vorhast: 1. Therapie,

2.

einige körperliche Erkrankungen angehen,

versuchen weitere 10kg Muskelmasse zuzulegen,

meine Essstörung überwinden,

eine weitere Sportart beginnen um Ausdauer und Koordination zu verbessern,

irgendeinen ömmeligen Job beginnen.

B,orl:ag


Und du hast offensichtlich Mut. Das ist auch gut.

Ich stehe einfach mit dem Rücken zur Wand. Sonderlich mutig finde ich mein Vorhaben also nicht. :=o

Auch lassen deine Ausdrucksweise und Wortwahl nicht auf einen dummen Menschen schließen.

Ich würde auch nicht unbedingt sagen, dass ich "dumm" bin. Ich bin aber eben nicht intelligent genug.

Nicht intelligent genug um meine körperlichen Makel zu kompensieren, nicht intelligent genug für einen Ausbildungs- und somit später Berufspfad, der mich interessieren würde und den Bekannte von mir erwarten (obwohl sie nicht viel von mir halten!).

Wer durchschnittlich intelligent ist, aber aus unbekannten Gründen einfach keine Informationen behalten kann wirkt zudem auch einfach dumm. Denn ein großer Teil des zuvor gelernten Allgemeinwissens fehlt dieser Person. Und genau das wird mit Dummheit assoziiert.

Es geht nicht ums Haben , es geht um das Zwischenmenschliche , mir scheint du kannst das nicht trennen und machst es von Erfolg und Glanz abhängig.

So ist es aber bei vielen Menschen nicht, klar - es gibt immer Ausnahmen , dafür gibt es Filter.

Ich sehe tatsächlich nicht wie das zu trennen ist. Ein Mensch, der nichts kann und nichts zu bieten hat ist einfach nur langweilig.

Nichts als ein Anhängsel und somit so wie ich schrieb:

Zudem: Welche Gesellschaft hat denn der, der nichts ist und nichts kann? Höchstens ein paar oberflächliche "Freund-" oder eher Bekanntschaften.

Nur ob diese Begegnungen dann auch im eigenen Leben bleiben, wenn man keinerlei Fundament bei sich hat das ist die Frage!

Was hast du erlebt , dass dich so klein macht bzw. du dich selber so wegwischst .

Es liest sich, als müsstest du verzweifelt jedes Fleckchen Gutes an dir, das man entdeckt oder entdecken könnte sofort schwarz anmalen damit es ja nicht sichtbar wird.

Fast ausschließlich Kritik habe ich erlebt. Und jede vereinzelte Art von Lob war auch nichts anderes als ein Aufheiterungsversuch. Bezogen auf lächerliche Nichtigkeiten, die sowieso jeder kann.

Als würde man ein Kind übermäßig loben, nur weil es nach 30 falschen Aufgaben mal eine triviale Aufgabe richtig hat.

Über gute Seiten an mir, die tatsächlich eine Bedeutung haben würde ich mich freuen und sie ganz und gar nicht verstecken.

Gut, Provokation war auch dabei. Nicht die feine englische Art. Aber Menschen, die einem beweisen möchten (müssen?), dass sie wirklich Grund haben für Minderwertigkeitskomplexe, weil sie wirklich vom Schicksal hart getroffen wurden, weil sie nicht nur Komplexe haben, sondern minderwertig sind, während sich alle anderen mit Minderwertigkeitskomplexen dies nur einbilden oder Luxusprobleme haben, reizen mein Gemüt manchmal.

Das was du beschreibst ist eben diese fiktive Minderwertigkeit, die ich im Eingangsbeitrag angesprochen habe. Also Personen, die ein stark übertrieben kritisches Selbstbild haben. Ich möchte nicht sagen, dass das ein geringeres Problem darstellt! Nur eben, dass bei mir ein grundlegend anderes Problem besteht.

Und ich werde den Eindruck nicht los, dass der TE allem voran darauf aus ist, Bestätigung dafür zu bekommen, dass ihn das Schicksal besonders hart getroffen hat.

Dafür brauche ich keinerlei Bestätigung und wenn das doch mein heimliches Verlangen wäre, dann würde ich sicherlich nicht hier danach suchen.

Das, was Du vorhast: 1. Therapie,

2.

einige körperliche Erkrankungen angehen,

versuchen weitere 10kg Muskelmasse zuzulegen,

meine Essstörung überwinden,

eine weitere Sportart beginnen um Ausdauer und Koordination zu verbessern,

irgendeinen ömmeligen Job beginnen.

Ziemlich viele Lösungswege für eine unlösbares Problem ":/

Lass das doch bitte bleiben mit der Ironie. Ich hatte nicht vor jemanden zu verärgern. Solche Antworten führen dann nur zu Verwirrung.

kaeins%tRexin


Also ja, solche Therapien gibt es. Wobei sie natürlich nicht den Fokus auf "Versagen" legen. Darum gehts auch nicht.

So eine Therapie kreist wohl darum, was in deiner Vergangenheit dein (negatives) Selbstbild geprägt hat und wie man solche Vorkommnisse abschließt. Ebenso die Frage, was du im Leben anstrebst und welche Barrikaden dich daran hindern, es umzusetzen.

In die Richtung könnte es schon gehen.

Ich persönlich würde nie im Leben mit der Krankenkasse über eine Therapie reden, sondern mit meinem Hausarzt. Der muss ja eh den Konsiliarbericht erstellen und wäre die erste Anlaufstelle. (Sag halt, du hast Probleme mit der Psyche beim Terminausmachen).

B6orlaxg


Also ja, solche Therapien gibt es. Wobei sie natürlich nicht den Fokus auf "Versagen" legen. Darum gehts auch nicht.

So eine Therapie kreist wohl darum, was in deiner Vergangenheit dein (negatives) Selbstbild geprägt hat und wie man solche Vorkommnisse abschließt. Ebenso die Frage, was du im Leben anstrebst und welche Barrikaden dich daran hindern, es umzusetzen.

In die Richtung könnte es schon gehen.

Gut, danke!

Ich persönlich würde nie im Leben mit der Krankenkasse über eine Therapie reden, sondern mit meinem Hausarzt. Der muss ja eh den Konsiliarbericht erstellen und wäre die erste Anlaufstelle. (Sag halt, du hast Probleme mit der Psyche beim Terminausmachen).

Warum genau würdest du die Krankenkasse nicht konsultieren?

Und ein Konsiliarbericht wird doch erst nach der Probatorik erforderlich, oder nicht?

Also besorgt man sich zuerst einfach einen Termin, nimmt diesen wahr und muss sich anschließend um Dinge wie die Krankenkasse und den Konsiliarbericht kümmern, richtig?

LbichtAmH>orizoxnt


@ Borlag

Das war jetzt nicht ironisch gemeint. Wenn Du Dich auf den aufgezählten Gebieten defizitär empfindest (zu krank, zu wenig Muskeln usw.), ist es doch sinnvoll, etwas dagegen zu tun, und das hast du ja vor.

Widerspricht sich mit dem, was ich früher schrieb, ich weiß…

Wenn Du Dich als nicht intelligent genug, zu langweilig usw. empfindest, ist es naheliegend, etwas dagegen zu tun.

Ich habe eine Bekannte, die ich für weit weniger intelligent halte als Dich, und sie liest alles mögliche über Themen, von denen sie glaubt, dass es anerkannt wird, etwas darüber zu wissen, und die sie selbst aber auch interessieren. Und tatsächlich kann sie sich mit weiter gefächertem Wissen ein wenig über ich sage mal "fehlende Grundintelligenz" hinweg helfen, da sie durch ihr Wissen trotzdem zu einer vielseitigen Gesprächspartnerin geworden ist. Sie ist engagiert, das merkt man, das macht sie interessant. Dass sie auf anderen Gebieten (Rechtschreibung zum Beispiel) weniger bewandert ist, stört da keinen mehr.

Und ich finde sogar, das sind Dinge, die man ganz ohne Therapie selbst bewerkstelligen kann, um sich selbst ein besseres Gefühl zu geben. Und wenn es einem hilft, mehr Muskeln zu haben - bitte, warum nicht? Ich finde das nicht verwerflich.

Ich hoffe, Du liest jetzt nicht wieder Ironie, wo diesmal keine ist.

SEunfUlower_ 7x3


An die Krankenkasse würde ich mich nicht wenden, weil die auch nur Listen herausgeben. Die nicht immer auf dem aktuellen Stand sind.

Procedere: Psychotherapeuten suchen. Die 5 sog. probatorischen Gespräche in Anspruch nehmen. Schauen, ob es passt. Die Antragsformalitäten übernimmt der Therapeut. Der drückt einem auch das Konsiliarfomular in die Hand und schickt einen damit los. Das war's auch schon. Wenn man erstmal einen Termin bei einem Therapeuten mit Kasenzulassung hat, muss man außer Versichertenkarte vorzeigen und Konsil beim Arzt abgeben nichts mehr machen.

S:unf5loweMr_x73


Was man aber machen sollte:

1. Überlegen, welche Therapierichtung einen am ehesten anspricht.

2. Überlegen, ob man einen jungen/alten/männlichen/weiblichen Therapeuten will.

dDie MT~ortxe


Du brauchst da niemanden mit Therapievorschlägen.

wozu gibts denn therapeuten?

die sind darauf geschult dinge zu erkennen die man selbst nicht wahrnimmt ;-)

d6aYnae8x7


Ich stehe einfach mit dem Rücken zur Wand. Sonderlich mutig finde ich mein Vorhaben also nicht.

Du solltest hier mal in den sogenannten Jungmann-Threads stöbern. Dann weißt du das du mutig bist. ;-)

Wer durchschnittlich intelligent ist, aber aus unbekannten Gründen einfach keine Informationen behalten kann wirkt zudem auch einfach dumm. Denn ein großer Teil des zuvor gelernten Allgemeinwissens fehlt dieser Person. Und genau das wird mit Dummheit assoziiert.

Da kommt dir Generation Smartphone doch entgegen. Warte darauf das die ersten nachschlagen wie sich ihr Nachname buchstabiert. Dir ist bewusst das eine Essstörung auf die Gedächtnisleistung schlagen kann? Ebenso wenn man ein häusliches Umfeld hat in dem man mit Angst lernt.

SJunfwlo+wer_7x3


Dir ist bewusst das eine Essstörung auf die Gedächtnisleistung schlagen kann? Ebenso wenn man ein häusliches Umfeld hat in dem man mit Angst lernt.

Zum einen das. Und zum anderen fressen diese ständigen Grübel- & Selbstabwartungsspiralen, dieses ständige Vergleichen unglaublich viele kognitive Ressourcen. Letztlich ist es ein übler Teufelskreis: Man hat irgendwo eine Ausgangspunkt, wo man sich nicht mag, Defizite merkt. Auf die fokussiert man. Das fristt Kapazitäten, also werden die Defizite ggf. deutlicher. Weil sie es werden, bemerkt man es und man konzentriert sich nochmehr drauf. Es kommen noch mehr negative Gedanken und Denkmuster hinzu, weil man sich ja bestätigt sieht. Und so geht es immer weiter bergab, bis nix Positives mehr bleibt und man nur noch die Dinge sieht, die nicht gut genug sind. Was sie irgendwann auch nicht mehr sind, weil man zu viel drüber nachdenkt, vergleicht, grübelt,...

Bei Älteren gibt es sogar den Begriff "Pseudodemenz". Die wirken dann so schusselig, als ob sie dement seien. Dahinter steckt aber eine depressive Symptomatik, die sich halt auch sehr deutlich in punkto Gedächtnis/Konzentration bemerkbar macht. Auch bei Jüngeren. Die Essstörungsfolgen setzen sich dann noch drauf.

EohemaligeUr Nutzer A(q#573012x)


Über gute Seiten an mir, die tatsächlich eine Bedeutung haben würde ich mich freuen und sie ganz und gar nicht verstecken.

Sie haben für dich noch keine Bedeutung . :-)

B>orlxag


Das war jetzt nicht ironisch gemeint. Wenn Du Dich auf den aufgezählten Gebieten defizitär empfindest (zu krank, zu wenig Muskeln usw.), ist es doch sinnvoll, etwas dagegen zu tun, und das hast du ja vor.

Ja, dass dein letzter Beitrag nicht ironisch gemeint war hatte ich verstanden. Mein Kommentar zur Ironie war auf deine vorherigen Beiträge bezogen. Das habe ich nicht genau genug dargestellt.

Wenn Du Dich als nicht intelligent genug, zu langweilig usw. empfindest, ist es naheliegend, etwas dagegen zu tun.

Ich habe eine Bekannte, die ich für weit weniger intelligent halte als Dich, und sie liest alles mögliche über Themen, von denen sie glaubt, dass es anerkannt wird, etwas darüber zu wissen, und die sie selbst aber auch interessieren. Und tatsächlich kann sie sich mit weiter gefächertem Wissen ein wenig über ich sage mal "fehlende Grundintelligenz" hinweg helfen, da sie durch ihr Wissen trotzdem zu einer vielseitigen Gesprächspartnerin geworden ist. Sie ist engagiert, das merkt man, das macht sie interessant. Dass sie auf anderen Gebieten (Rechtschreibung zum Beispiel) weniger bewandert ist, stört da keinen mehr.

Und ich finde sogar, das sind Dinge, die man ganz ohne Therapie selbst bewerkstelligen kann, um sich selbst ein besseres Gefühl zu geben. Und wenn es einem hilft, mehr Muskeln zu haben - bitte, warum nicht? Ich finde das nicht verwerflich.

So habe ich das in den letzten Jahren sogar auch schon gemacht. Ich habe zig Bücher über unterschiedlichste (für mich interessante) Themen gelesen, sei es Biologie, Chemie, Geschichte, Kunst, Kultur, Sprachen usw . Mein Problem ist mein Gedächtnis. Es ist so als hätte ich keines der Bücher gelesen, weil nichts hängen bleibt. Auch nicht bei Themen mit denen ich mich langfristig beschäftige. Sonst ist der Ratschlag natürlich ideal! Ich würde gerne mit Wissen glänzen. Denn Wissen macht interessant. Und es macht vorallem Spaß.

Muskeln baue ich auch schon seit einem Jahr auf. Vor einigen Wochen habe ich begonnen zu zeichnen. Ich versuche vieles und doch bin ich in keiner Sache gut.

Ich hoffe, Du liest jetzt nicht wieder Ironie, wo diesmal keine ist.

Überhaupt nicht! :)^

An die Krankenkasse würde ich mich nicht wenden, weil die auch nur Listen herausgeben. Die nicht immer auf dem aktuellen Stand sind.

Procedere: Psychotherapeuten suchen. Die 5 sog. probatorischen Gespräche in Anspruch nehmen. Schauen, ob es passt. Die Antragsformalitäten übernimmt der Therapeut. Der drückt einem auch das Konsiliarfomular in die Hand und schickt einen damit los. Das war's auch schon. Wenn man erstmal einen Termin bei einem Therapeuten mit Kasenzulassung hat, muss man außer Versichertenkarte vorzeigen und Konsil beim Arzt abgeben nichts mehr machen.

Gut! :)z Danke für die Erläuterung.

Was man aber machen sollte:

1. Überlegen, welche Therapierichtung einen am ehesten anspricht.

Ich hatte gehofft, dass mir das der Therapeut sagen kann. Mich spricht nämlich das mit der größten Erfolgschance am ehesten an.

2. Überlegen, ob man einen jungen/alten/männlichen/weiblichen Therapeuten will.

Hab mich da schon entschieden :-)

Da kommt dir Generation Smartphone doch entgegen. Warte darauf das die ersten nachschlagen wie sich ihr Nachname buchstabiert. Dir ist bewusst das eine Essstörung auf die Gedächtnisleistung schlagen kann? Ebenso wenn man ein häusliches Umfeld hat in dem man mit Angst lernt.

Mit dem Begriff Essstörung muss ich wohl vorsichtiger umgehen. Ich weiß gar nicht, ob das was ich habe eine fest definierte Essstörung ist. Ich bin nämlich nicht mangelernährt o.Ä. . Es ist nur so, dass ich Essen verabscheue und besonders langsam esse. Das stört mich im Alltag immens und behindert mich in vielerlei Hinsicht. Mein abnormales Essverhalten möchte ich überwinden.

Zum einen das. Und zum anderen fressen diese ständigen Grübel- & Selbstabwartungsspiralen, dieses ständige Vergleichen unglaublich viele kognitive Ressourcen. Letztlich ist es ein übler Teufelskreis: Man hat irgendwo eine Ausgangspunkt, wo man sich nicht mag, Defizite merkt. Auf die fokussiert man. Das fristt Kapazitäten, also werden die Defizite ggf. deutlicher. Weil sie es werden, bemerkt man es und man konzentriert sich nochmehr drauf. Es kommen noch mehr negative Gedanken und Denkmuster hinzu, weil man sich ja bestätigt sieht. Und so geht es immer weiter bergab, bis nix Positives mehr bleibt und man nur noch die Dinge sieht, die nicht gut genug sind. Was sie irgendwann auch nicht mehr sind, weil man zu viel drüber nachdenkt, vergleicht, grübelt,...

Bei Älteren gibt es sogar den Begriff "Pseudodemenz". Die wirken dann so schusselig, als ob sie dement seien. Dahinter steckt aber eine depressive Symptomatik, die sich halt auch sehr deutlich in punkto Gedächtnis/Konzentration bemerkbar macht. Auch bei Jüngeren. Die Essstörungsfolgen setzen sich dann noch drauf.

Ich hoffe ein wenig darauf, dass es soetwas in der Art ist, weil so ebenfalls Hoffnung besteht, dass man das Problem beheben kann und ich nicht "einfach nur so" daneben bin.

Sie haben für dich noch keine Bedeutung . :-)

Und helfen mir bei den großen Hürden Arbeit, Körper, Soziales nicht weiter :-|

_7Parv9atix_


Ich würde gerne mit Wissen glänzen. Denn Wissen macht interessant. Und es macht vorallem Spaß.

Für mich wäre eher der interessanter, welcher sich auch selbst lieben kann, als jemand, der mit Wissen prahlt um sein geringes Selbstwertgefühl zu überspielen.

Arbeite an deinem Selbstwert, dann kommt der Rest von allein. Denn wenn du dich selbst lieben kannst, dann hast du auch eine andere (positivere) Ausstrahlung und wirst auch von anderen mehr gemocht.

Muskeln baue ich auch schon seit einem Jahr auf. Vor einigen Wochen habe ich begonnen zu zeichnen. Ich versuche vieles und doch bin ich in keiner Sache gut.

Nimm dir nicht zu viel vor sondern konzentriere dich lieber auf wenige Dinge. Und vielleicht musst du auch einfach akzeptieren "nur" zum Durchschnitt zu gehören, wie so viele andere Menschen auch.

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