» »

Therapie für Versager

_-Pabrvbatix_


Alle.

Auch, wenn du es mir jetzt nicht glauben magst: Ich nicht. Ich halte dich nur für einen sehr anstrengenden Charakter. Wenn du dich im Real Life auch so gibst wie hier... *puh*

In solchen Foren sind doch sowieso alle übermäßig nett. In der Realität und wenn man mich besser kennen würde, sieht das schon ganz anders aus.

In Foren habe ich eher den Eindruck, dass man oft sehr direkt und weniger höflich miteinander umgeht aufgrund der Anonymität.

_KParvaxti_


Hast du dich mal um einen Therapieplatz bei einem Therapeuten oder in einer Klinik gekümmert? Ich weiß nicht mehr, ob du dazu schon mal was geschrieben hast...

uuvg4i1


Ich empfehle, Dich mal mit dem Gedanken zu beschäftigen, dass das, was Dich abstoßend macht, nicht Dein "Versagertum" ist, sondern Dein beharrliches Festklammern an Deiner Negativität.

Aber irgendwie kommt einem das auch alles so altbekannt vor..

sackgasse :(v

BSoIrlxaxg


Auch, wenn du es mir jetzt nicht glauben magst: Ich nicht. Ich halte dich nur für einen sehr anstrengenden Charakter. Wenn du dich im Real Life auch so gibst wie hier... *puh*

Ich glaube nicht, dass Leute damit je ein Problem hatten. Das wurde mir nämlich noch nie gesagt.

In Foren habe ich eher den Eindruck, dass man oft sehr direkt und weniger höflich miteinander umgeht aufgrund der Anonymität.

Ich denke, dass das wohl auf das Thema ankommt. Geht es um das Leiden einer Person so wirken viele Antworten als kämen sie aus einer hoffnungsvollen Traumwelt, in der alles irgendwie wieder gut wird.

Hast du dich mal um einen Therapieplatz bei einem Therapeuten oder in einer Klinik gekümmert? Ich weiß nicht mehr, ob du dazu schon mal was geschrieben hast...

Ja bei einem Therapeuten, der Termin ist aber noch Monate entfernt. Einen zusätzlichen Termin beim Psychiater versuche ich derzeit noch zu ergattern. Dort wird mir aber ständig gesagt, dass keine neuen Patienten mehr aufgenommen werden.

Ich empfehle, Dich mal mit dem Gedanken zu beschäftigen, dass das, was Dich abstoßend macht, nicht Dein "Versagertum" ist, sondern Dein beharrliches Festklammern an Deiner Negativität.

Aber irgendwie kommt einem das auch alles so altbekannt vor..

sackgasse :(v

Wo bin ich denn negativ? Vor wenigen Tagen wurde mir noch empfohlen meine Situation zu akzeptieren. Und wenn diese eben negativ ist . . . ?

S>unfRlowe?r_7x3


Deine Situation ist nicht halb so negativ, wie Du jeden einzelnen Aspekt darstellst. Aber genau dieses ständige "Aber" und dieses Abschmettern von jeglichem positiven Aspekt macht es anstrengend mit Dir. Kann mich da _parvati_ und uvg41 (v.a.) nur anschließen.

Frage Dich selber mal, was DU davon hast, alles so negativ zu sehen...!

BEor0laxg


Aus meinem Blickwinkel sehe ich ja nichts zu negativ, sondern bewerte es passend.

Was soll ich denn positiv sehen?

Die Arbeitslosigkeit und die miserable berufliche Perspektive?

Fehlende soziale Kontakte?

Die mangelhafte körperliche Gesundheit?

Den mangelhaften "männlichen" Körper?

Ich frage mich vorallem, was ich davon hätte irgendetwas davon positiv zu sehen. Mein Leben verbessert sich dadurch mit Sicherheit nicht. Und neutral ist es nicht. Denn dann hätte es keinen Einfluss auf mein Leben und dem ist nicht so.

_EParvbatix_


[[https://www.palverlag.de/Pessimismus.html]]

Sau^nflrobwer_7x3


Ich frage mich vorallem, was ich davon hätte irgendetwas davon positiv zu sehen. Mein Leben verbessert sich dadurch mit Sicherheit nicht.

1. Zwischen Deinem Pessimismus und übetriebenem Optimismus gäbe es immer noch Realismus.

2. Dein Leben würde sich verbessern, wenn Du nicht allen Ansatzpunkten die Chance nehmen würdest, eine Veränderung zu ermöglichen. DU hast es in der Hand, aus Deinem Leben was zu machen. Sicherlich ist nicht alles rosig, aber Du bist auch noch keine 50. Du kannst bzgl. Job was machen, bzgl. sozialer Kontakte auch. Selbst seine Gesundheit kann man teilweise beeinflussen.

Aber Du siehst nur das Negative und nimmst Dir die Chance, eine Perspektive zu entwickeln, aus der man erste Schritte hin zum Ziel ableitet. Aus der man Kraft und Motivation zieht, Schritt für Schritt zu gehen. Was Dich von einer positiven Veränderung abhält, sind nicht die realen Ist-Probleme. Sondern dass Du sämtliche Optionen und Ansatzmöglichkeiten von vornherein abschmetterst, ohne (ggf. mit Hilfe) mal was versucht zu haben.

m*cCfQundae


@ Borlag:

was spricht denn dagegen, dass du nicht jeden Tag eine Bewerbung rausschickst? was genau hält dich denn davon ab?

B.or7l&ag


[[https://www.palverlag.de/Pessimismus.html]]

Der Fehler, der gerne gemacht wird ist jedem, der eine negative Situation anerkennt zu unterstellen er sei Pessimist.

Wie im Artikel beschrieben sehen Pessimisten alles negativ. Aber auch ein Optimist/Realist kann einfach in eine schlechte Lebenssituation kommen und anerkennen, dass es sich um so eine handelt. Sofern man kein naiver Hardcore-Optimist ist wird man auch die Zukunft halbwegs realistisch einschätzen können und eingestehen, wenn etwas nicht rosig aussieht.

1. Zwischen Deinem Pessimismus und übetriebenem Optimismus gäbe es immer noch Realismus.

Meiner Meinung nach bin ich Realist.

2. Dein Leben würde sich verbessern, wenn Du nicht allen Ansatzpunkten die Chance nehmen würdest, eine Veränderung zu ermöglichen. DU hast es in der Hand, aus Deinem Leben was zu machen. Sicherlich ist nicht alles rosig, aber Du bist auch noch keine 50. Du kannst bzgl. Job was machen, bzgl. sozialer Kontakte auch. Selbst seine Gesundheit kann man teilweise beeinflussen.

Aber Du siehst nur das Negative und nimmst Dir die Chance, eine Perspektive zu entwickeln, aus der man erste Schritte hin zum Ziel ableitet. Aus der man Kraft und Motivation zieht, Schritt für Schritt zu gehen. Was Dich von einer positiven Veränderung abhält, sind nicht die realen Ist-Probleme. Sondern dass Du sämtliche Optionen und Ansatzmöglichkeiten von vornherein abschmetterst, ohne (ggf. mit Hilfe) mal was versucht zu haben.

Überhaupt nicht! Ich habe hier schon geschrieben, was ich alles tun werde und angedeutet, was ich schon alles getan habe! Ich verharre nicht einfach in meiner Situation, weil ich denke "Bringt doch eh alles nichts.". Trotz Zweifel tue ich etwas.

Bei einigen Vorschlägen frage ich allerdings vorher nach um Zweifel zu beseitigen. Einfach, weil ich häufig mögliche Probleme früh erkenne und diese dann logischerweise aus der Welt schaffen will.

was spricht denn dagegen, dass du nicht jeden Tag eine Bewerbung rausschickst? was genau hält dich denn davon ab?

Nichts. Die Joblosigkeit ist ja eine vorübergehende Sache, nur ein akutes aber kein langfristiges Problem. Die fehlende berufliche Perspektive ist hingegen ein langfristiges Problem.

E4hemali.ge9r lNut/zer (#x578069)


Pessimisten sind immer der Ansicht, sie wären Realisten. In Wirklichkeit sehen Realisten die Tatsachen. Sich einzugestehen, dass etwas nicht rosig aussieht, bedeutet nicht automatisch, den Teufel an die Wand zu malen. Realisten sind sich durchaus auch den Chancen und Möglichkeiten, die eine solche Situation mit sich bringt, bewusst.

Dir ist - laut eigenen Aussagen - ja eigentlich gar nicht mehr zu helfen. Das ist okay, jeder wie er meint. Dann verstehe ich allerdings nicht, warum du eine Therapie machen willst. Laut dir kann man dir ja gar nicht helfen - die Situation ist einfach zu auswegslos.

S0unfJlXowrerx_73


Du WIRST es irgendwann tun. Aber lies' Dich doch mal den aden hier durch. Ständig Wenn und Aber und selbst bei ansatzweiser positiver Sichtweise (s.o., Bewerbungen schreiben) schmetterst Du im Abgang alles wieder ab.

Nichts. Die Joblosigkeit ist ja eine vorübergehende Sache, nur ein akutes aber kein langfristiges Problem. Die fehlende berufliche Perspektive ist hingegen ein langfristiges Problem.

Du kannst nicht promovierter Chef sein, wenn Du nicht mal eine Ausbildung hast. Du hast Abi und abgebrochenes Studium, mehr nicht. Ist nicht toll, aber kann man drauf aufbauen. Aber Du weißt JETZT schon, dass Du eh keine Perspektive hast.

Und so krass es klingt:

Dir ist - laut eigenen Aussagen - ja eigentlich gar nicht mehr zu helfen. Das ist okay, jeder wie er meint. Dann verstehe ich allerdings nicht, warum du eine Therapie machen willst. Laut dir kann man dir ja gar nicht helfen - die Situation ist einfach zu auswegslos.

Stimmt dann irgendwie... Andersrum: WARUM willst Du tatsächlich die Therapie machen? Erkläre es, vielleicht kommt dann mal was Positives.

Fakt ist: Ohne kleinste erste Schritte kommst Du nicht voran. Aber deren Sinn und Zweck schmetterst Du jedes Mal ab.

B$o|r)lag


Pessimisten sind immer der Ansicht, sie wären Realisten. In Wirklichkeit sehen Realisten die Tatsachen. Sich einzugestehen, dass etwas nicht rosig aussieht, bedeutet nicht automatisch, den Teufel an die Wand zu malen. Realisten sind sich durchaus auch den Chancen und Möglichkeiten, die eine solche Situation mit sich bringt, bewusst.

Dann bin ich Realist.

Dir ist - laut eigenen Aussagen - ja eigentlich gar nicht mehr zu helfen. Das ist okay, jeder wie er meint. Dann verstehe ich allerdings nicht, warum du eine Therapie machen willst. Laut dir kann man dir ja gar nicht helfen - die Situation ist einfach zu auswegslos.

Das habe ich niemals gesagt. Mir ist in vielerlei Hinsicht zu helfen, aber nicht in allen Bereichen bis zu dem Grad mit dem ich zufrieden wäre.

Du WIRST es irgendwann tun. Aber lies' Dich doch mal den aden hier durch. Ständig Wenn und Aber und selbst bei ansatzweiser positiver Sichtweise (s.o., Bewerbungen schreiben) schmetterst Du im Abgang alles wieder ab.

Ich sehe alles so positiv wie ich es sehen kann. Wenn mir jemand sagt "Geh halt trainieren, wenn du männlicher aussehen möchtest." dann tue ich das. Dennoch weiß ich, dass ich selbst dann niemals wirklich kräftig aussehen werde. Nicht mal so wie manche es einfach von Natur aus sind. Dazu habe ich einfach nicht den Körperbau. Ich sage nur "aber" wenn es auch berechtigt ist. Ich kann männlicher aussehen, aber nicht männlich.

Du kannst nicht promovierter Chef sein, wenn Du nicht mal eine Ausbildung hast. Du hast Abi und abgebrochenes Studium, mehr nicht. Ist nicht toll, aber kann man drauf aufbauen. Aber Du weißt JETZT schon, dass Du eh keine Perspektive hast.

Ich habe auch nicht vorgehabt sofort ganz oben zu sein. Als Kassierer im Supermarkt werde ich allerdings nie promovierter Chef sein. Jobmöglichkeiten? Ja. Perspektive? nein. Werde ich arbeiten? Ja. Werde ich glücklich sein? Nein.

Stimmt dann irgendwie... Andersrum: WARUM willst Du tatsächlich die Therapie machen? Erkläre es, vielleicht kommt dann mal was Positives.

Um die (hoffentlich) depressiven Symptome zu therapieren. Die stören nämlich immens.

Fakt ist: Ohne kleinste erste Schritte kommst Du nicht voran. Aber deren Sinn und Zweck schmetterst Du jedes Mal ab.

Nein tue ich nicht.

NIotuMmichauelCaiWne


Dann bin ich Realist.

aber nicht in allen Bereichen bis zu dem Grad mit dem ich zufrieden wäre.

Du bist kein Realist. Nicht bezüglich Deiner Person. Wärst Du bezüglich Deiner Person realistisch würde daraus automatisch eine Anpassung Deiner Ansprüche an Deine eigene Leistungsfähigkeit folgen. Einem Realisten ist klar, dass er von einem Raben, der ein intelligentes Tier ist, nicht erwarten kann, dass er eine Doktorarbeit zum Thema chemische Zusammensetzung von Regenwasser abgibt, obwohl ein Rabe dazu sicher einiges zu sagen hätte. Ein Realist verlangt nichts unmögliches von einer Situation oder einem Menschen. Auch nicht von sich selbst! Er verlangt das bestmöglichste - gut - aber nichts unrealistisches. Was bestmöglichst unter den betreffenden Umständen ist bestimmt der Realist selbst. Und für diese Bewertung trägt der Realist auch selbst die Verantwortung.

Zum Realismus gehört auch mit den Folgen des Realismus umzugehen. Das tut uns allen weh. Deshalb gibt es ja auch so viel Selbstbetrug. Das ist nichts anderes als Realitätsvermeidung. Wir alle vermeiden Realität wenn sie uns weh tut. Wann tut sie weh? Wenn wir sie nicht annehmen und akzeptieren können.

Versteh mich nicht falsch - es ist nicht einfach ein Realist zu sein. Aber Du bist keiner. Du bist dann einer, wenn Du herausgefunden hast was Du selbst von Dir realistisch machbar erwarten kannst. Wenn Du akzeptieren kannst, dass Du ein Mensch mit Schwächen und Stärken bist. Wenn Du Mitgefühl -zuerst für Dich selbst und dann für andere - gelernt hat.

Solange Du das nicht weisst bist Du ein Forscher Deiner selbst: Was geht - was geht nicht. Dabei kannst Du als Supermarktkassierer anfangen und Dich langsam hocharbeiten, oder ein Studium beginnen und es in den Sand setzen. Das ist egal! Wichtig ist, dass Du es rausfindest und erforschst! Es ist Dein Leben. Sei Dir wert es für Dich selber zu leben.

Ein wirklicher Realist ist jemand der sich anschaut was er aus dem machen kann was da ist. Realisten sind tough. Und nicht so superhäufig wie uns viele Menschen gerne glauben machen wollen ;-).

Viel Kraft dazu!

E,hema9liger0 NutUzer (#d5780"69)


Das:

Das habe ich niemals gesagt. Mir ist in vielerlei Hinsicht zu helfen, __aber nicht in allen Bereichen bis zu dem Grad mit dem ich zufrieden wäre.

... und das:

Um die (hoffentlich) depressiven Symptome zu therapieren. Die stören nämlich immens.

Schließt sich gegenseitig aus. Deine depressiven Symptome werden erst dann besser werden, wenn du in allen Bereichen zufrieden bist - ob durch erreichen deines Zieles oder durch runterschrauben der eigenen Ansprüche - oder aber eine gewisse Akzeptanz gelernt hast.

Ich habe auch nicht vorgehabt sofort ganz oben zu sein. Als Kassierer im Supermarkt werde ich allerdings nie promovierter Chef sein. Jobmöglichkeiten? Ja. Perspektive? nein. Werde ich arbeiten? Ja. Werde ich glücklich sein? Nein.

Je nach eigenen Vorraussetzungen ist das vielleicht unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich. Zu mal ein Kassierer theoretisch auch glücklicher sein kann, als ein promovierter Chef.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Psychologie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH