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Therapie für Versager

G].TkreXten


Schau dir menschen mit Handycap an, was die schaffen....und die nicht jammern.....

Das ist der Grund, warum ich beim Suchen nie fündig wurde. So sehr hängt man schon am Handy.

Zur Sache:

Das kann man so nicht sagen, dass jemand, der die Dusche bedienen kann auch den Rest des Lebens alleine schafft. Und der Vergleich mit Leuten mit Handicap hinkt da auch, denn wenn einer "nur" ein körperliches Handicap hat und psychisch stark und fit ist, der packt es auch. Hingegen jemand der laufen kann und schwere Depressionen hat, packt es nicht...trotz Bedienenkönnen der Dusche...

Abgesehen davon duscht derjenige womöglich dann auch nicht mehr, denn das ist Depressiven oft schon zu viel Last.

E(hemZaliger Nuqtzer #(#5780x69)


Ich finde es generell sehr widerlich, wenn außenstehende Personen die egenen Probleme mit der Lebenssituation anderer Menschen vergleichen.

Dass andere Menschen trotz Behinderung ein zufriedenes Leben führen und man selbst keinen Hunger zu leiden hat, ist schön und gut, aber es löst die eigenen Probleme nicht. Nein, sie werden dadurch nicht einmal besser. Merkwürdig! %-|

BUoCrlxag


Du bist kein Realist. Nicht bezüglich Deiner Person. Wärst Du bezüglich Deiner Person realistisch würde daraus automatisch eine Anpassung Deiner Ansprüche an Deine eigene Leistungsfähigkeit folgen. Einem Realisten ist klar, dass er von einem Raben, der ein intelligentes Tier ist, nicht erwarten kann, dass er eine Doktorarbeit zum Thema chemische Zusammensetzung von Regenwasser abgibt, obwohl ein Rabe dazu sicher einiges zu sagen hätte. Ein Realist verlangt nichts unmögliches von einer Situation oder einem Menschen. Auch nicht von sich selbst! Er verlangt das bestmöglichste - gut - aber nichts unrealistisches. Was bestmöglichst unter den betreffenden Umständen ist bestimmt der Realist selbst. Und für diese Bewertung trägt der Realist auch selbst die Verantwortung.

Zum Realismus gehört auch mit den Folgen des Realismus umzugehen. Das tut uns allen weh. Deshalb gibt es ja auch so viel Selbstbetrug. Das ist nichts anderes als Realitätsvermeidung. Wir alle vermeiden Realität wenn sie uns weh tut. Wann tut sie weh? Wenn wir sie nicht annehmen und akzeptieren können.

Versteh mich nicht falsch - es ist nicht einfach ein Realist zu sein. Aber Du bist keiner. Du bist dann einer, wenn Du herausgefunden hast was Du selbst von Dir realistisch machbar erwarten kannst. Wenn Du akzeptieren kannst, dass Du ein Mensch mit Schwächen und Stärken bist. Wenn Du Mitgefühl -zuerst für Dich selbst und dann für andere - gelernt hat.

Solange Du das nicht weisst bist Du ein Forscher Deiner selbst: Was geht - was geht nicht. Dabei kannst Du als Supermarktkassierer anfangen und Dich langsam hocharbeiten, oder ein Studium beginnen und es in den Sand setzen. Das ist egal! Wichtig ist, dass Du es rausfindest und erforschst! Es ist Dein Leben. Sei Dir wert es für Dich selber zu leben.

Ein wirklicher Realist ist jemand der sich anschaut was er aus dem machen kann was da ist. Realisten sind tough. Und nicht so superhäufig wie uns viele Menschen gerne glauben machen wollen ;-).

Viel Kraft dazu!

Ja klar, das ist natürlich ein einfaches Statement für jemanden, der schon all diejenigen Fähigkeiten hat um Großes zu erreichen.

Jemand, der sich gar nicht erst automatisch anpassen muss. Und all diejenigen, die zwar ihre mangelnden Fähigkeiten realistisch einschätzen können, ihre Situation aber dennoch unerträglich finden können dann natürlich keine Realisten sein.

Also:

Ein Pessimist bin ich nicht, weil ich stets auf eine Lösung meiner Probleme hoffe und trotz Ungewissheit weiter an mir arbeite.

Ein Optimist bin ich nicht, weil ich nicht jede Idee kritiklos annehme.

Und ein Realist bin ich auch nicht.

Was bin ich denn?

Schließt sich gegenseitig aus. Deine depressiven Symptome werden erst dann besser werden, wenn du in allen Bereichen zufrieden bist - ob durch erreichen deines Zieles oder durch runterschrauben der eigenen Ansprüche - oder aber eine gewisse Akzeptanz gelernt hast.

Zufriedenheit durch das Herunterschrauben von Ansprüchen. Na das wäre doch ein Motto für den Wahlkampf, das ankommen würde!

Wer einsam und mittellos ist soll eben lernen genau damit zufrieden sein. So funktioniert der Mensch . . . oder?

Je nach eigenen Vorraussetzungen ist das vielleicht unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich. Zu mal ein Kassierer theoretisch auch glücklicher sein kann, als ein promovierter Chef.

Sofern er andere Dinge im Leben hat, die dem Chef eben fehlen!

uhv g41


meinst Du das eigentlich alles ernst, was Du hier schreibst? Deine Ausdrucksweise macht sehr klar, dass Du nicht gerade dumm bist. Der Inhalt Deiner Zeilen steht dazu allerdings in Widerspruch.

SvorBomxan


@ Borlag

Was wäre dein größter Wunsch für deine eigene Entwicklung? Aber ein Wunsch, der auch wirklich in Erfüllung gehen kann, der dir also möglich ist.

Bwo9rlaxg


meinst Du das eigentlich alles ernst, was Du hier schreibst? Deine Ausdrucksweise macht sehr klar, dass Du nicht gerade dumm bist.

Wenn man versucht die Intelligenz einer Person anhand ihrer Ausdrucksweise einzuschätzen wird das Ergebnis wohl viel zu ungenau und oftmals auch einfach komplett unpassend sein.

Ich denke nicht, dass ich fürchterlich dumm bin, aber ich bin nicht klug genug um meine anderen Nachteile auszugleichen.

Hinzu kommt noch meine miserable Merkfähigkeit. Mit dem Kopf kann ich also schon mal nicht punkten.

Der Inhalt Deiner Zeilen steht dazu allerdings in Widerspruch.

Welche Zeilen genau und warum?

Was wäre dein größter Wunsch für deine eigene Entwicklung? Aber ein Wunsch, der auch wirklich in Erfüllung gehen kann, der dir also möglich ist.

Das macht eine Antwort wieder schwer, denn ich weiß ja nicht was mir möglich ist und was nicht.

Wenn es nur eine einzige Sache sein darf, dann wohl eine erfolgreiche Therapie. Einfach weil das (theoretisch, bei optimalem Ergebnis) mehrere grundliegende Probleme löst und somit auch diverse Türen öffnet.

u2vg4x1


Eigentlich alle Zeilen. Du äusserst Dich so als ob Du grundlegende Dinge nicht verstehen würdest, was aber in Anbetracht Deiner offenbar vorhandenen Intelligenz nicht der Fall sein kann.

Letzten Endes ist jeder der hier noch antwortet selber schuld. Der einzige Zweck Deiner Fäden dürfte es sein, zu manipulieren und Aufmerksamkeit auf Dich zu ziehen. Kommt einem auch arg bekannt vor, die Platte hat nen knacks, was med1 betrifft.

B}orlaxg


Eigentlich alle Zeilen. Du äusserst Dich so als ob Du grundlegende Dinge nicht verstehen würdest, was aber in Anbetracht Deiner offenbar vorhandenen Intelligenz nicht der Fall sein kann.

Kannst du mir ein Beispiel nennen?

Der einzige Zweck Deiner Fäden dürfte es sein, zu manipulieren und Aufmerksamkeit auf Dich zu ziehen.

Wo manipuliere ich denn?

Du hingegen scheinst nur provozieren zu wollen.

Sbohromxan


Wenn es nur eine einzige Sache sein darf, dann wohl eine erfolgreiche Therapie. Einfach weil das (theoretisch, bei optimalem Ergebnis) mehrere grundliegende Probleme löst und somit auch diverse Türen öffnet.

Wann wäre eine Therapie denn erfolgreich aus deiner Sicht? Und welche grundliegenden Probleme würde es lösen und welche Türen öffnen?

NXotMichaelxCaine


Ja klar, das ist natürlich ein einfaches Statement für jemanden, der schon all diejenigen Fähigkeiten hat um Großes zu erreichen.

Realismus ist ein Konzept. Nicht mehr und nicht weniger. Es existiert als solches unabhängig von einzelnen Menschen. Ob ich ein Konzept verstanden habe oder nicht hat nichts damit zu tun ob ich sonst noch andere Fähigkeiten habe oder nicht. Was steckt tatsächlich hinter Deiner Aussage?

Konzepte unterstützen Menschen z.B. in Gruppenprozessen, -zielsetzungen und so weiter. Zwischenmenschlich benutzen wir Konzepte in der Kommunikation, um unkonkrete substanzlose Dinge zu beschreiben. Sie vereinfachen quasi die Menge der Kommunikation, die wir leisten, um einer Gruppe zugehörig zu sein. Kannst Du Dir z.B. anhand von Religion klar machen: Ein völlig fremder Mensch, der ab einem bestimmten Zeitpunkt jeden Tag zum Abendgebet in einer Moschee erscheint wird von den dort anwesenden als Moslem erkannt und behandelt.

Und all diejenigen, die zwar ihre mangelnden Fähigkeiten realistisch einschätzen können, ihre Situation aber dennoch unerträglich finden können dann natürlich keine Realisten sein.

Auch zu diesem Satz die Frage: Was steckt hinter Deiner Aussage?

Ich biete mal eine Interpretation an - ob die passt entscheidest Du selber: Realist zu sein scheint aus Deiner Sicht irgendwie attraktiv. Du willst diesem "Club der Realisten" beitreten. Was tust Du also? Du pappst Dir eine Mitgliederbadge an und diskutierst los. Egal welches Thema ( ich übertreibe mal zu Veranschaulichung): Du bist Realist. Warum brauchst Du das Label? Was nutzt Dir dieses Label in Bezug auf andere Menschen?

Es vermittelt Menschen die Du nicht kennst zunächst einen bestimmten Eindruck, der allgemein mit dem Konzept Realismus verbunden ist. Wenn Menschen das nicht hinterfragen schreiben sie Dir zunächst Eigenschaften zu, die mit diesem Konzept verbunden sind. Das tun sie vielleicht so lange bis sie etwas über Dich erfahren, was nicht zu diesem Konzept passt. ( siehst Du hier im Faden).

Was Du jetzt forderst, ist dass man doch bitte das Konzept so anpasst, dass auch Du ein Realist sein kannst. Dann wäre aber das Konzept "Realismus" an sich aber völlig nutzlos was dem Zweck der Kommunikationsvereinfachung zu wider laufen würde?! Und nur dazu ist es doch da?

Wenn Du dem Club der "Ich bin 1,95 m" Männern beitreten wollen würdest, aber selbst 1,96 m oder 1,94 m groß bist, kannst Du Dich auch nicht hinstellen und sagen: Ich will aber. Es entspräche nicht der tatsächlichen Realität.

Wie also fängst Du an das Konzept Realismus für Dich zu nutzen? Damit es Dir weiterhilft? Das wäre eine spannende Frage der Du nachgehen könntest. Dabei könntest Du recht schnell darauf stossen, dass Differenzierung dabei ungemein hilft. Dabei wirst Du feststellen, dass Du in Teilbereichen Deines Lebens selbstverständlich realistische Einschätzungen treffen kannst, deren Realität auch andere prüfen und sehen können. Wenn Du dann anfängst das dafür so zu kommunizieren stärkst Du das Vertrauen der anderen in Dich, weil deren Realitätsprüfung bezüglich dieser Themen und Deiner Person ebenfalls wieder positiv ausfällt.

Ein Pessimist bin ich nicht, weil ich stets auf eine Lösung meiner Probleme hoffe und trotz Ungewissheit weiter an mir arbeite.

Ein Optimist bin ich nicht, weil ich nicht jede Idee kritiklos annehme.

Das ist eine merkwürdige Form von Optimismus Definition. Ein Optimist ist doch nicht zwangsläufig naiv und rennt jeder Idee nach, die ihm ein anderer anbietet? Auch ein Optimist sucht sich seine Ziele und Konzepte, denen er folgen will selbst aus?! Er ist doch nicht wahllos?

Optimismus und Pessimismus sind Grundhaltungen. Ein einzelner Mensch kann z.B. sehr optimistisch bezüglich der eigenen Zukunftserwartungen sein aber gleichzeitig zu irgendeinem speziellen Thema (z.B. einem Umwelt oder politischen Thema) extrem pessimistisch.

Und ein Realist bin ich auch nicht.

Was bin ich denn?

Du bist - wie über 99 % der Menschen - bezüglich unterschiedlicher Lebensthemen von allem etwas. Die spannende Frage die wir alle erst im Lauf des Lebens beantworten können ist: was wollen wir überwiegend sein und wie finden wir dort hin?

Zufriedenheit durch das Herunterschrauben von Ansprüchen. Na das wäre doch ein Motto für den Wahlkampf, das ankommen würde!

Wer einsam und mittellos ist soll eben lernen genau damit zufrieden sein. So funktioniert der Mensch . . . oder?

Wer einsam und mittellos ist, ist genau das: einsam und mittellos. Es nutzt nichts, wenn er sich ständig wiederholt: Ich will nicht einsam und mittellos sein. Oder: Es ist unfair, dass ich einsam und mittellos bin. Oder: Es ist für alle anderen viel einfacher.

Nichts davon ändert etwas an seinen Lebensumständen oder?

Was konkret ändert etwas an seinen Lebensumständen?

Aber ein Wunsch, der auch wirklich in Erfüllung gehen kann, der dir also möglich ist.

Das macht eine Antwort wieder schwer, denn ich weiß ja nicht was mir möglich ist und was nicht.

Wenn Du es nicht weisst, wer soll es wissen? Unser ganzes Leben besteht doch für jeden von uns darin herauszufinden was uns möglich ist und was nicht, oder? Wir lernen das indem wir Dinge tun, scheitern, etwas anderes tun, scheitern, etwas anderes tun, Erfolg haben und so weiter. Du wirst jetzt vermutlich sofort damit argumentieren, dass Du nie Erfolg hast und wie "man" dann von Dir erwarten kann, dass Du es weiter versuchst, wo "andere" es doch so leicht haben und viel eher durch Erfolg bestätigt werden?

Das tragische ist, dass "man" von Dir nicht nichts erwartet. Du erwartest etwas von Dir. Etwas diffuses großes. Je unkonkreter desto mehr schliesst Du Dich im Schmerz ein.

[[https://www.youtube.com/watch?v=GM4jtnR6pww I'm not living up to my full potential]]

L2ich_tAmaHo:rizoxnt


@ Borlag

Du schreibst, als wäre es Dein erklärtes Ziel, alle davon zu überzeugen, dass es Dich mit Deinen Mankos besonders hart getroffen hat, Du besonders schlecht/dumm/klein/unsportlich etc. bist, dass Du im Gegensatz zu allen anderen mit Minderwertigkeitskomplexen Dir das nicht nur einbildest, als seien alle, wirklich alle besser als Du, niemand könnte Dich verstehen, weil ja alle von erhabenen Podesten aus argumentieren, während Du als einziger wirklich im Dreck sitzt. Warum Du dann überhaupt eine Therapie machen willst, ist mir ein Rätsel. Wenn Du so bist, wie Du Dich darstellst (real minderwertig...), wird Dir keine Therapie der Welt helfen. Und wenn Du gegen Deinen Therapeuten genauso an argumentierst wie hier, tut er mir ehrlich leid. (Damit bin ich wieder bei dem, was ich weiter vorne geschrieben hatte - was nicht so gut ankam.)

E.hemalYigerk Nu8tz>er (#5D78069x)


Also:

Ein Pessimist bin ich nicht, weil ich stets auf eine Lösung meiner Probleme hoffe und trotz Ungewissheit weiter an mir arbeite.

Ein Optimist bin ich nicht, weil ich nicht jede Idee kritiklos annehme.

Und ein Realist bin ich auch nicht.

Was bin ich denn?

Auch Pessimisten hoffen auf Lösungen und arbeiten an sich selbst. Allerdings würde ich dich eher als depressiv einstufen, nicht als Pessimist.

Schließt sich gegenseitig aus. Deine depressiven Symptome werden erst dann besser werden, wenn du in allen Bereichen zufrieden bist - ob durch erreichen deines Zieles oder durch runterschrauben der eigenen Ansprüche - oder aber eine gewisse Akzeptanz gelernt hast.

Zufriedenheit durch das Herunterschrauben von Ansprüchen. Na das wäre doch ein Motto für den Wahlkampf, das ankommen würde!

Wer einsam und mittellos ist soll eben lernen genau damit zufrieden sein. So funktioniert der Mensch . . . oder?

Ganz genau. Man muss nicht immer alles haben, um glücklich sein zu können. Dinge, die man sich (er)kaufen kann, machen auch nicht glücklich. Rein objektiv alles zu haben, ist kein Garant für Glück.

Wirklich wichtig ist, die Einstellung zum Leben und die Verwirklichung eigener Träume und Vorstellungen. Und natürlich schöne Erlebnisse und Gefühle.

Je nach eigenen Vorraussetzungen ist das vielleicht unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich. Zu mal ein Kassierer theoretisch auch glücklicher sein kann, als ein promovierter Chef.

Sofern er andere Dinge im Leben hat, die dem Chef eben fehlen!

Warum? Nur weil ein promovierter Chef mehr verdient und ein höheres Ansehen als ein Kassierer hat, muss er nicht zufrieden mit seinem Job sein. Vielleicht ist der Kassierer sogar glücklicher in seinem Job, als sein Chef. Und auch das Privatleben des Chef's muss nicht zwangsläufig besser sein, weil er eine höhere Stelle bekleidet und gut verdient.

Bxorlaxg


Wann wäre eine Therapie denn erfolgreich aus deiner Sicht? Und welche grundliegenden Probleme würde es lösen und welche Türen öffnen?

Eine Therapie wäre dann erfolgreich, wenn durch sie (möglichst viele) grundlegende Probleme gelöst werden.

Dazu gehören unter anderem:

-Essstörung: Wonach ich weiter an meinem Körper arbeiten könnte, um weiter Muskulatur aufzubauen.

-Psychosomatische Beschwerden: Inwiefern mir deren Beseitigung weiterhilft weiß ich erst wenn mir bekannt ist welche meiner Beschwerden tatsächlich psychisch bedingt sind.

-Depression/Soziale Phobie o.Ä.: Was (laut Mitgliedern in diesem Forum) ein notwendiger Schritt ist um nicht ständig in der Öffentlichkeit beleidigt zu werden.

Realismus ist ein Konzept. Nicht mehr und nicht weniger. Es existiert als solches unabhängig von einzelnen Menschen. Ob ich ein Konzept verstanden habe oder nicht hat nichts damit zu tun ob ich sonst noch andere Fähigkeiten habe oder nicht. Was steckt tatsächlich hinter Deiner Aussage?

Konzepte unterstützen Menschen z.B. in Gruppenprozessen, -zielsetzungen und so weiter. Zwischenmenschlich benutzen wir Konzepte in der Kommunikation, um unkonkrete substanzlose Dinge zu beschreiben. Sie vereinfachen quasi die Menge der Kommunikation, die wir leisten, um einer Gruppe zugehörig zu sein. Kannst Du Dir z.B. anhand von Religion klar machen: Ein völlig fremder Mensch, der ab einem bestimmten Zeitpunkt jeden Tag zum Abendgebet in einer Moschee erscheint wird von den dort anwesenden als Moslem erkannt und behandelt.

Auch zu diesem Satz die Frage: Was steckt hinter Deiner Aussage?

Ich biete mal eine Interpretation an - ob die passt entscheidest Du selber: Realist zu sein scheint aus Deiner Sicht irgendwie attraktiv. Du willst diesem "Club der Realisten" beitreten. Was tust Du also? Du pappst Dir eine Mitgliederbadge an und diskutierst los. Egal welches Thema ( ich übertreibe mal zu Veranschaulichung): Du bist Realist. Warum brauchst Du das Label? Was nutzt Dir dieses Label in Bezug auf andere Menschen?

Es vermittelt Menschen die Du nicht kennst zunächst einen bestimmten Eindruck, der allgemein mit dem Konzept Realismus verbunden ist. Wenn Menschen das nicht hinterfragen schreiben sie Dir zunächst Eigenschaften zu, die mit diesem Konzept verbunden sind. Das tun sie vielleicht so lange bis sie etwas über Dich erfahren, was nicht zu diesem Konzept passt. ( siehst Du hier im Faden).

Was Du jetzt forderst, ist dass man doch bitte das Konzept so anpasst, dass auch Du ein Realist sein kannst. Dann wäre aber das Konzept "Realismus" an sich aber völlig nutzlos was dem Zweck der Kommunikationsvereinfachung zu wider laufen würde?! Und nur dazu ist es doch da?

Das wäre ganz platt gesagt eine blödsinnige Verhaltensweise. Meine vorherigen Beiträge sollten kein bestehendes Konzept verändern. Ich habe lediglich an der von dir hier präsentierten Definition des Konzepts gezweifelt. Bevor ich also im Detail auf deinen Beitrag eingehe brauche ich also eine weitgehend anerkannte Definition des Realismus-Begriffes, die die von dir hier präsentierte Prämisse der automatischen Selbstanpassung von Realisten beinhaltet.

Könntest du mir sagen wo genau ich die finden könnte?

Das ist eine merkwürdige Form von Optimismus Definition. Ein Optimist ist doch nicht zwangsläufig naiv und rennt jeder Idee nach, die ihm ein anderer anbietet? Auch ein Optimist sucht sich seine Ziele und Konzepte, denen er folgen will selbst aus?! Er ist doch nicht wahllos?

Eben! Dennoch wird mir hier genau auf dieser Grundlage der Optimismus als Teil meiner Grundhaltung abgesprochen.

Weil ich nicht jeden Vorschlag ohne zu hinterfragen annehme.

Du bist - wie über 99 % der Menschen - bezüglich unterschiedlicher Lebensthemen von allem etwas. Die spannende Frage die wir alle erst im Lauf des Lebens beantworten können ist: was wollen wir überwiegend sein und wie finden wir dort hin?

Sicherlich. Beschränken wir uns also auf die Themensammlung, die wir hier besprechen.

Wer einsam und mittellos ist, ist genau das: einsam und mittellos. Es nutzt nichts, wenn er sich ständig wiederholt: Ich will nicht einsam und mittellos sein. Oder: Es ist unfair, dass ich einsam und mittellos bin. Oder: Es ist für alle anderen viel einfacher.

Nichts davon ändert etwas an seinen Lebensumständen oder?

Was konkret ändert etwas an seinen Lebensumständen?

Hat ein Gefühl zwangsläufig die Aufgabe einen Lebensumstand zu verändern? Unzufriedenheit hat so wie du es beschreibst keinen Platz in dieser Welt. Wer unzufrieden ist hat sich automatisch an die Umstände anzupassen. Entweder durch Ausbau von Fähigkeiten oder Herunterschrauben von Ansprüchen.

Es darf also niemand unzufrieden sein.

Wenn Du es nicht weisst, wer soll es wissen? Unser ganzes Leben besteht doch für jeden von uns darin herauszufinden was uns möglich ist und was nicht, oder? Wir lernen das indem wir Dinge tun, scheitern, etwas anderes tun, scheitern, etwas anderes tun, Erfolg haben und so weiter. Du wirst jetzt vermutlich sofort damit argumentieren, dass Du nie Erfolg hast und wie "man" dann von Dir erwarten kann, dass Du es weiter versuchst, wo "andere" es doch so leicht haben und viel eher durch Erfolg bestätigt werden?

Das tragische ist, dass "man" von Dir nicht nichts erwartet. Du erwartest etwas von Dir. Etwas diffuses großes. Je unkonkreter desto mehr schliesst Du Dich im Schmerz ein.

Ich habe die Bedingung "etwas, das dir möglich ist" für die Antwort auf die Frage "Was möchtest du?" auch nicht gestellt.

Genau deswegen schreibe ich, dass es die Antwort schwer bis unmöglich macht. Ich kann es nicht wissen, bevor ich es nicht probiert habe.

Du schreibst, als wäre es Dein erklärtes Ziel, alle davon zu überzeugen, dass es Dich mit Deinen Mankos besonders hart getroffen hat, Du besonders schlecht/dumm/klein/unsportlich etc. bist, dass Du im Gegensatz zu allen anderen mit Minderwertigkeitskomplexen Dir das nicht nur einbildest, als seien alle, wirklich alle besser als Du, niemand könnte Dich verstehen, weil ja alle von erhabenen Podesten aus argumentieren, während Du als einziger wirklich im Dreck sitzt.

Es ist zwangsläufig mein Ziel geworden die Teilnehmer dieser Diskussion davon zu überzeugen, weil niemand meine Lage kennt, also auch nicht nachvollziehen kann. Erst wenn meine Lage erkannt wird kann ich Antworten auf die Ursprungsfrage des Themas erwarten.

Dass ich als einzige Person im Dreck sitze habe ich übrigens nie geschrieben.

Warum Du dann überhaupt eine Therapie machen willst, ist mir ein Rätsel. Wenn Du so bist, wie Du Dich darstellst (real minderwertig...), wird Dir keine Therapie der Welt helfen.

Zumindest ist das eine konkrete, wenn auch ernüchternde, Antwort auf die eigentliche Frage, die ich hier stelle. :-|

Auch Pessimisten hoffen auf Lösungen und arbeiten an sich selbst. Allerdings würde ich dich eher als depressiv einstufen, nicht als Pessimist.

Und die Depression ist deiner Auffassung nach eine Lebenshaltung?

Bzgl. Pessimismus:

Lebensauffassung von Menschen, die alles von der schlechten Seite betrachten; Grundhaltung ohne positive Erwartungen, Hoffnungen

Ich hoffe weiterhin stets auf etwas Gutes.

Ganz genau. Man muss nicht immer alles haben, um glücklich sein zu können. Dinge, die man sich (er)kaufen kann, machen auch nicht glücklich. Rein objektiv alles zu haben, ist kein Garant für Glück.

Wirklich wichtig ist, die Einstellung zum Leben und die Verwirklichung eigener Träume und Vorstellungen. Und natürlich schöne Erlebnisse und Gefühle.

Das widerspricht sich aber nun. Zunächst stimmst du mir zu, dass jemand der unzufrieden ist es ganz einfach in der eigenen Hand hat zufrieden zu sein: Er hat seine Ansprüche an das Leben zu verringern bis er zufrieden ist.

Dann schreibst du allerdings wieder, dass schöne Erlebnisse und Gefühle (die hingegen von der Außenwelt und eben nicht einzig und allein von der Person selbst abhängig sind) ebenso wichtig sind.

Brauche ich nun positive Erlebnisse für meine Zufriedenheit, oder aber überhaupt die niedrigsten Ansprüche?

Wie genau verringere ich meine Ansprüche auf ein Minimum? Das weiß ich nämlich nicht.

Warum? Nur weil ein promovierter Chef mehr verdient und ein höheres Ansehen als ein Kassierer hat, muss er nicht zufrieden mit seinem Job sein. Vielleicht ist der Kassierer sogar glücklicher in seinem Job, als sein Chef.

Der Chef wird allerdings die Möglichkeit haben Kassierer zu werden, umgekehrt wird das weitaus schwieriger.

Eine mögliche Unzufriedenheit des Kassierers ist also ein größeres Problem als die mögliche Unzufriedenheit des Chefs.

Und auch das Privatleben des Chef's muss nicht zwangsläufig besser sein, weil er eine höhere Stelle bekleidet und gut verdient.

Richtig, deswegen schrieb ich ja:

Sofern er andere Dinge im Leben hat, die dem Chef eben fehlen!

LQichtA-mHori1zont


Es ist zwangsläufig mein Ziel geworden die Teilnehmer dieser Diskussion davon zu überzeugen, weil niemand meine Lage kennt, also auch nicht nachvollziehen kann. Erst wenn meine Lage erkannt wird kann ich Antworten auf die Ursprungsfrage des Themas erwarten.

Was an Deiner Lage wurde denn bisher nicht erkannt?

Es darf also niemand unzufrieden sein.

Natürlich darf man unzufrieden sein. Unzufriedenheit ist ja der erste Schritt, um eine Veränderung anzustreben. Allerdings sollte man wissen, dass man als 1,50-Mann kein Basketballer werden kann und als 1,50-Frau kein Model.

Gelassenheitsgebet:

Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,

den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann,

und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

Eyhe8mali>ger N!utzer F(#5i7806x9)


Auch Pessimisten hoffen auf Lösungen und arbeiten an sich selbst. Allerdings würde ich dich eher als depressiv einstufen, nicht als Pessimist.

Und die Depression ist deiner Auffassung nach eine Lebenshaltung?

Nein. Was lässt dich darauf schließen?

Ich habe selbst die Erfahrung gemacht, dass eine depressive Verstimmung die eigene Sicht stark einschränkt und zum Negativen hin verändert. Das ist das Wesen einer Depression.

Bzgl. Pessimismus:

Lebensauffassung von Menschen, die alles von der schlechten Seite betrachten; Grundhaltung ohne positive Erwartungen, Hoffnungen

Ich hoffe weiterhin stets auf etwas Gutes.

Du denkst doch nicht ernsthaft, dass Pessimisten nie positive Erwartungen oder Hoffnungen haben? ":/

Ganz genau. Man muss nicht immer alles haben, um glücklich sein zu können. Dinge, die man sich (er)kaufen kann, machen auch nicht glücklich. Rein objektiv alles zu haben, ist kein Garant für Glück.

Wirklich wichtig ist, die Einstellung zum Leben und die Verwirklichung eigener Träume und Vorstellungen. Und natürlich schöne Erlebnisse und Gefühle.

Das widerspricht sich aber nun. Zunächst stimmst du mir zu, dass jemand der unzufrieden ist es ganz einfach in der eigenen Hand hat zufrieden zu sein: Er hat seine Ansprüche an das Leben zu verringern bis er zufrieden ist.

Dann schreibst du allerdings wieder, dass schöne Erlebnisse und Gefühle (die hingegen von der Außenwelt und eben nicht einzig und allein von der Person selbst abhängig sind) ebenso wichtig sind.

Brauche ich nun positive Erlebnisse für meine Zufriedenheit, oder aber überhaupt die niedrigsten Ansprüche?

Du wirfst gerade mehrere Aussagen meinerseits in einen Topf.

1. Der Mensch ist nie völlig unabhängig von anderen Lebewesen und seinen Lebensumständen.

2. Allerdings kann er selbst bestimmen, wie er mit bestimmten Situationen umgeht und sein Leben gestaltet. Manche Dinge kann man nicht ändern und sollte man deswegen akzeptieren. Andere kann man ändern und das sollte man auch tun, wenn man dadurch glücklicher wird.

Wie genau verringere ich meine Ansprüche auf ein Minimum? Das weiß ich nämlich nicht.

Es geht nicht darum, seine eigenen Ansprüche auf ein Minimum runterzuschrauben, sondern unrealistische Vorstellungen zu erkennen und zu akzeptieren.

Warum? Nur weil ein promovierter Chef mehr verdient und ein höheres Ansehen als ein Kassierer hat, muss er nicht zufrieden mit seinem Job sein. Vielleicht ist der Kassierer sogar glücklicher in seinem Job, als sein Chef.

Der Chef wird allerdings die Möglichkeit haben Kassierer zu werden, umgekehrt wird das weitaus schwieriger.

Eine mögliche Unzufriedenheit des Kassierers ist also ein größeres Problem als die mögliche Unzufriedenheit des Chefs.

Schwieriger, aber nicht unmöglich.

Zu mal es auch nicht unbedingt einfach für einen Chef sein dürfte, sich trotz seiner Qualifikation für den Job eines Kassierers zu bewerben. Vermutlich würden ihn die meisten Menschen seines Umfeldes und künftige Arbeitgeber gar nicht ernstnehmen. Das ist zwar eher ein soziales Problem, aber es stellt trotzdem eine Schwierigkeit dar.

Und auch das Privatleben des Chef's muss nicht zwangsläufig besser sein, weil er eine höhere Stelle bekleidet und gut verdient.

Richtig, deswegen schrieb ich ja:

Sofern er andere Dinge im Leben hat, die dem Chef eben fehlen!

In dem Zusammenhang, dass ein Kassierer nur zufriedener als ein Chef sein könne, wenn er etwas hätte, was dem Chef in seinem Privatleben fehlt. Unabhängig davon muss ein Kassierer auch nicht weniger glücklich als ein zufriedener Chef sein, nur weil seine Position im Unternehmen nicht so hoch ist.

Lebensvorstellungen und Werte sind unterschiedlich. Ein glücklicher Normalbürger muss nicht weniger zufrieden sein, als ein glückliches Supermodel.

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