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Umgangston mit Psychologen

G~eerdmeter


oder Folgendes. Das wird dir jetzt ganz ung gar nicht gefallen. Weil es nicht ins Bild passt. Aber mir gefällt auch vieles nicht, von daher ist das doch eigentlich gerecht.

Bin ich vor zwei jahren entlassen worden, und da hat er gemeint: "nicht einfach alles weglassen (Medis), sonst waren die 4 Monate umsonst."

Hm. Ich hatte dann in der Folge recht wenig eingenommen. War nicht so gut verträglich. Darauhin hat man begonnen, mir tierischst das Leben schwer zu machen. Und damit ich mich nicht so dagegen errege, ähm, wie schreib ich das jetzt am Besten. Naja, die Leute hatten ja noch ihre roten Klamotten. Brauchten sich ja keine neuen mehr zuzulegen, für diesen Fall.

Ich bin fast verrückt geworden, wo ich das gesehen hab. Dass sich dies wiederholt. Meiner Ärztin war das sehr unangenehm, als ich es ansprach. Tja.

Inzwischen: nehm ich ein halbes Jahr gar nix mehr. Und vorher auch sehr wenig. Tja, und meine schwere PSYCHOSE, meldet sich einfach nicht. Mmh.

Könnte es etwa sein, dass man mir das damals UNNÖTIGERWEISE angetan hat? Das ganze land zum 2.mal... ???

ich darf mich da gar nicht reindenken, in diese Möglichkeit, ich werd dabei fast verrückt.

(Das ist übrigens nur EIN Beispiel, von Hunderten.)

G,eemrdpexter


da wird ein Leben nachhaltig zerstört - nein, das ist NICHT übertrieben ausgedrückt. Und alle machen mit. Alle sind der Meinung, es geht halt nicht anders und ist richtig so.

L(ichtADmHor-izonxt


Naja, die Leute hatten ja noch ihre roten Klamotten. Brauchten sich ja keine neuen mehr zuzulegen, für diesen Fall.

Ich bin fast verrückt geworden, wo ich das gesehen hab. Dass sich dies wiederholt. Meiner Ärztin war das sehr unangenehm, als ich es ansprach. Tja.

Bitte was?

Inzwischen: nehm ich ein halbes Jahr gar nix mehr. Und vorher auch sehr wenig. Tja, und meine schwere PSYCHOSE, meldet sich einfach nicht. Mmh.

Sicher?

SAuntflowert_73


Mal gnaz kurz und knapp: Sind es Einzelfälle, dann muss man halt weitersuchen. Geschieht es quasi IMMER, musst Du wohl doch mal DEIN Verhalten beleuchten.

Ansonsten:

Es kann durchaus sein, dass ich in der Vergangenheit oft Dinge sehr stark betont, oder vehement abgestritten habe. Also schon allein vom Tonfall her. Naja. Hab halt Angst vor Fehlbehandlung und Überbehütung, und denke, dass sich diese Angst auf diese Art geäußert hat. (das müssten die doch eigentlich erkennen!)

So einfach "erkennen" tut man es nicht. Oder wenn, dann hütet man sich davpr, DIREKT und SOFORT diese Schublade aufzumachen. Man macht sich schrittweise ein Bild. Und wenn DU es so fomulieren kannst, dann mach' genau DaS in so einem Gespräch.

So, jetzt bin ich wieder in der Erklärerrolle. Das wollen die auch immer nicht. Im Grunde solls ja auch anders sein; das DIE einem alles erklären. Und nicht umgekehrt.

Aber es ist DEINE Verantwortung, DEIN DenkenHandeln/Fühlen dem Therapeuten darzulegen. Wie Du Dinge siehst, empfindest, erklärst, Zusammenhänge herstellst. Das kann niemand so erkennen. DU bist der Experte FÜR DICH. Der Therapeut für das, was man mit dem, was IST, macht, um zum gewünschten Ziel zu kommen.

Inzwischen: nehm ich ein halbes Jahr gar nix mehr. Und vorher auch sehr wenig. Tja, und meine schwere PSYCHOSE, meldet sich einfach nicht. Mmh.

Sicher? Denn die Dinge, die ich nachfolgend zitiere, finde ich bedenklich. Sehr sogar.

Könnte es etwa sein, dass man mir das damals UNNÖTIGERWEISE angetan hat? Das ganze land zum 2.mal... ???

Das GANZE LAND soll Dir also etwas angetan haben? Wie? Warum?

ich darf mich da gar nicht reindenken, in diese Möglichkeit, ich werd dabei fast verrückt.

Mit allem Respekt: Der Gedanke ist verrückt. Deine Angst angesichts dieser Sichtweise durchaus nachvollziehbar. Aber: Das Problem liegt im Grundgedanken.

(Das ist übrigens nur EIN Beispiel, von Hunderten.)

Und GENAU DAS stimmt mich bedenklich. So viele Dinge, nicht nur Einzelsituationen: Es klingt arg nach Psychose. Tut mir leid, das so sagen zu müssen. Rote Klamotten, ein Land tut Dir etwas an, schwere Psychose die nach dem Absetzen von Medikamenten nicht mehr auftritt aber HUNDERTE merkwürdiger Alltagsbegebenheiten?!

Pass' auf Dich auf. Denke bitte über eine erneute Medikamenteneinnahme nach. Sprich' mit Deinen Ärzten. Und: Tu' Dir eine erneute massive Psychose nicht an.

G[ekerjdeteNr


Rote Klamotten, ein Land tut Dir etwas an, schwere Psychose die nach dem Absetzen von Medikamenten nicht mehr auftritt aber HUNDERTE merkwürdiger Alltagsbegebenheiten?!

Pass' auf Dich auf. Denke bitte über eine erneute Medikamenteneinnahme nach. Sprich' mit Deinen Ärzten. Und: Tu' Dir eine erneute massive Psychose nicht an.

Tja, Sunflower, wie fändest du jetzt folgendes:

Da bin ich bei der Tafel, und bekomme zwei, statt nur ein Stück Melone. (ich hatte gesagt, ich will nur eines.)

danach rutscht mir die Fahrradtasche aus der Halterung, und der ganze Mist wird zerquetscht. Sehr schön. (ich hatte die Tasche vorher ordentlich eingehängt.)

Ich fahr weiter, die kopfhörer drauf. Recht flott. Trotzdem werd ich überholt, von zweien, die sich sehr lauf zurufen: "Und damit dann noch kilometerweit bis zu hause!!!".

Naja.

Den nächsten tag (und die nächsten Wochen) fällt mir auf: jeder zweite Radfahrer hat plötzlich dicke Fahrradtaschen, meist orange oder schwarz - weiß - rot. (Ach stimmt, die altbekannte Farbkombi.)

Ich weiß nicht recht, wie ein Mensch so ein Erlebnis jemals verarbeiten soll, und kann auch nicht sagen, inwiefern mir so ein Erlebnis "helfen" sollte.

Weiß nur, dass es eine an Beispiellosigkeit nicht zu überbietende Frechheit ist, mir nach einem solchen Vorkommnis zu sagen, ich solle meine Psychose behandeln lassen.

Wenn mir hier oder auch anderswo auch nur EIN EINZIGES VERRÜCKTES BEISPIEL genannt werden kann, wo ich etwas behauptet habe, was keinen Bezug mit der Realität mehr aufwies, dann denk ich drüber nach.

Im Übrigen ist es natürlich so: wenn man mich jetzt UNBEDINGT in diese Schiene schieben will, dann geht das recht leicht. Also, da brauch ich mich hier auch nicht zu bemühen. Ja, genau, ich lass es. Ich meld mich ab. Tschaui.

SCun2f.lowIerx_73


Du stellst Bezüge zwischen Dingen her, die nichts miteinander zu tun haben. Banale Alltagssituationen, banales Alltagspech. Jedem geht mal etwas kaputt und man lebt nicht in einem menschenleeren Umfeld. Aber was andere miteinander reden, bezieht sich halt nicht auf einen selber.

Letztlich ist dieses Sehen von Zusammenhängen zwischen diesen völlig banalen, vorkommenden, nichtssagenden Alltagsituationen bei Dir auffällig und bedenklich.

L9ichtAmUHorjizo/nt


Als ich mir als Teenager endlich ein bestimmtes teures Paar Schuhe kaufen konnte, auf das ich wochenlang gespart hatte, trugen plötzlich ganz viele andere auch solche Schuhe. Als hätten sie nur darauf gewartet, um mir das Besonderheitsgefühl zu nehmen. Natürlich war das totaler Unsinn. Das war nichts weiter als selektive Wahrnehmung. Einbildung. Und so ist es auch bei Dir mit den Fahrradtaschen.

Begib Dich in Behandlung!

d#evil0indisxguise


Mh, es kann ja sein, dass du recht hast und alles genau so ist, wie du es wahrnimmst. Dann solltest du dich erheblich genauer ausdrücken. Du ergeht dich in "man" und für andere nicht verstehbaren Andeutungen.

Was genau ist das Problem mit roter Kleidung? Wieso hast du das zweite Stück Melone nicht einfach liegengelassen oder weiterverwendet oder zurückgegeben? Und was haben Radfahrer dir angetan? Im übrigen solltest du im Straßenverkehr eh keine Kopfhörer tragen.

Was bei mir angekommen ist: "Ich werde mit sinnlosen Quälerei verfolgt. Die Täter agieren perfekt vernetzt. Jeder könnte sich plötzlich als Teil des Komplotts gegen mich erweisen. Die Taetergruppe kennzeichnet sich durch bestimmte Farben." Wolltest du wirklich dies oder etwas Ähnlich sagen? Dann sage ich dir: es ist dein gutes s Recht, auf Behandlung bzw Medikamente zu verzichten. Überlege darüber Bitte gut, ob es dir die Konsequenz wert ist, dass fast jeder auf deine stark abweichende Wahrnehmung ablehnend reagieren wird. Bedenke Bitte auch, dass du in eine negative Dynamik gerätst. : Die Leute reagieren negativ auf deine nicht nachvoziehbare Wahrnehmung, dadurch fühlst du dich erst recht darin bestätigt, daß alle Welt es auf dich abgesehen hat.

Wenn du willst, dass das Verfolgungsgefuehl aufhört. , wirst du deinen Therapeuten etwas mehr vertrauen müssen. Es kann selbstverständlich sein, dass sie dir wirklich nicht gut zuhören oder jede Lebensregung vondir als krankhaft interpretieren. Darin geschieht dir wwahrscheinlich wirklich Unrecht. Die Melonengeschichte liest sich aber dennoch nicht wie die Wahrnehmung eine s völlig gesundenMenschen.

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