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Meine Spezielle Situation einfach mal schreiben

Tkechnikpbeg/eisotertxer hat die Diskussion gestartet


Guten Morgen...

Vorerst aufgrund meiner Krankheit muss ich das schreiben: Das hier geschriebene gilt genau für "jetzt" kann sein, das sich in Zukunft - schon Morgen - alles total ändert...

Ich möchte einfach nach vielen Anläufen hier mal meine Situation beschreiben, einfach um wie Med1 es vorschlug "mir das Herz auszuschütten". Ich bin 29 Jahre und derzeit aufgrund des bald bevorstehenden Urlaubsendes wieder relativ unglücklich. Urlaub ist so schön, man kann sich ausschlafen, seine eigenen Projekte machen - findet Zeit für sich selbst, vor allem wenn man wie ich auchnoch durch Mobbing in der Lehre rel. schwer psych krank ist (sehr starke Zwangsgedanken - magisches denken vor allem).

Bei mir kam einfach viel zusammen, das ich jetzt da bin, wo ich bin. Schon in jungen Jahren entedeckte ich eine Begeisterung für Elektronik, und sah dies auch als Berufswunsch, doch ich habe trotz viel lern Unterstützung seitens meiner Eltern nur einen mittelmäsig guten Realschulabschluss (vor allem Mathematik ist da schlimm, und genau die bräuchte man bei einem meiner Traumberufe) und so wurde ich natürlich bei den für mich interessanten Firmen nicht genommen. Ich bekam zwar eine Ausbildung die "irgendwas" mit Elektronik zu tun hatte, aber da wurde ich wegen meinem Verhalten gemobbt, und auch der Beruf machte mir keinen Spaß. Hinzu kommt die Technologische Entwicklung. Ein Beruf der mir Spaß machen würde wäre der "alte" Radio und Fernsehtechniker, der Geräte auf dem techn. Stand der 70er-80er Jahre repariert. In solche kann man sich wunderbar reindenken, und findet oft den Fehler... es macht einfach Spaß soetwas zu reparieren, aber natürlich, der Beruf - den gibts "mehr oder weniger" nichtmehr. Viele Werkstätten haben geschlossen verkauften ihre Messausrüstung bei ebay - klar, die wenigstens reparieren Heutzutage noch einen Röhrenfernseher...

Da ich viele Dinge im Leben aushalten musste (Verlust 1 Hodens, ettliche Jahre lang eine Pilzinfektion im Intimbereich die erst nach ettlichen Versuchen behandelt werden konnte sowie später auch das Mobbing) könnt ihr sicher verstehen, das ich mich immer mehr vom "Realen" Leben zurückgezogen habe - in Fantasie und Scifi Welten, und dort mittlerweile mehr oder weniger "glücklich" bin...

Die Leute "riechen" regelrecht das ich nicht zur "durchschinttlichen" Gesellschaft gehöre, und ich werde auch manchmal auf mein Aussehen angesprochen - dabei garnichtmal so auf das deutliche Übergewicht (110Kg bei 1,92m) sondern auf meine dauer - Augenringe. Als hätte ich die Nacht durchgemacht, derweil sehe ich selbst mit viel Schlaf so aus, wie andere, die eine Nacht durchgemacht haben... Früher nutzten "die" das um mich zu Mobben, Heute werde ich (da ich mir durch Kollegiales Verhalten wenigstens einen "neutralen" Ruf bei den neuen Kolleginnen / Kollegen erarbeitet habe die auch nicht die aus der Ausbildung sind, zumindest überwiegend - und daher vorbelastet wären) akzeptiert und höchstens im Guten drauf angesprochen (Hast du zu wenig Geschlafen... Was sind denn das für Ränder unter den Augen).

Wie auch immer... Was mir mehr zu schaffen macht ist der Job. Vorweg, ich habe einen Job der zwar sehr primitiv ist (Produktion immer die gleichen Abläufe mehr oder weniger) aber viele wären neidisch auf den Job. Vertraglich eine 4 Tage Woche, spitzen Bezahlung und sehr gute Leistungen vom Betrieb aus (Flexibel Urlaub nehmenbar, auch sehr lange nicht wie im Dorfbetrieb max 1-2 Wochen weil man nicht ersetzbar ist)... Dennoch ist das schlimm für mich, denn ich möchte einfach noch mehr Freizeit - noch mehr Freizeit um meine Privaten Hobbyprojekte zu machen, denn das was ich Beruflich nicht machen kann, oder was mir aus IQ Gründen wohl leider für immer verwehrt bleiben wird (Vermutung) mache ich privat, und ich bin auch sehr glücklich darin - und es macht mir immensen Spaß mich mit div. Leuten darüber auszutauschen. Ich würde auch sehr gerne einfach selber "Bausätze" erstellen, diese im großen Stil verkaufen mit Kleingewerbe - aber - da schiebt der Staat einem indirekt einen Riegel vor, in dem "er" so viele Gesetze und Auflagen macht, das es als kleiner privat Bastler quasi unmöglich ist legal soetwas "überdie Bühne zu bringen". Das mich das zusätzlich runterzieht könnt ihr euch ja sicher denken...Es wird auch eher schlimmer als besser, zumindest so. Früher war es "ok" wenn man sich vom Schrottplatz ausm Elektroschrott ein gefundenes Radio oder ähnliches Gerät mit nach Hause nahm - zumindest wurde es scheinbar geduldet. Jetzt, vor kurzem wurde ein Gesetz verabschiedet das dies nun verbietet...

Ich gehe mal kurz auf meine Krankheit ein, dem Magischen Denken. Dieses ist bei mir wirklich extremst (!) ausgeprägt. Es wurde nie behandelt, und ich sehe auch keinen Sinn darin, es behandeln zu lassen. Was will der Psychologe schon ändern? Die Grundursachen sind ja die, das ich unzufrieden mit meinem Leben bin. Frustrierender Job (vgl. mit dem was ich machen wollte), Elektronik aus der Heutigen Zeit, die für "durchschnittschlaue" mehr oder weniger net zu kapieren ist, da so komplex - und - ein mehr oder weniger "Verbot" vom Staat selber was auf die Beine zu stellen. Mein Traum wäre es, selber Bausätze zu entwickeln und verkaufen - das würde kombiniert mit einem 450€ Putz Job o.ä. reichen um mich selbst zu versorgen wenngleich es kein Luxusleben wäre aber ein Job den man liebt, den macht man gerne und ist glücklich darin. Das merke ich bei Familienmitgliedern, denen es so geht die ihr Hobby zum Beruf gemacht haben doch um meine Bausätze 100% legal zu verkaufen müsste ich müsste ich so viele Gesetzlichen Auflagen einhalten, so viel wissen... es ist einfach praktisch nach meinem Wissen nicht durchführbar. Zudem habe ich mich mittlerweile echt schon so tief in diese scifi - fantasy Welten geflüchtet, das ich dort tlw. eher reale Emotionen wie Freude, Trauer, Spaß empfinde, als im echten Leben. Was soll ich den erzählen, wenn wiedermal Verwantschafts treffen ist? Der typische Smalltalk bleibt bei mir aus, da ich eher genau erläutern kann, wie ein "alter" Radio funktioniert, als eben Weltpolitische Themen zu diskutieren und zu erörtern... Also sitze ich oft die 2-3h dauernden Besuche da, und rede mehr oder weniger kein Wort. Einmal hatte ich einen guten Tag, und die Themen fielen so, das ich von einem Magazin Sachen zitieren konnte. Dafür wurde ich von meinen Eltern regelrecht gelobt... achja, bei denen ich mit 29 übrigens immernoch wohne. Wozu ausziehen? Wenn man so unter Zwängen leidet. Dann käme ich gegen 16:40 von der Arbeit heim (wo ich in der Frühschicht um 3:30-3:40 aufstehen muss) und muss noch Kochen, Haushalt machen - was gerade mit Magischen Denken Zwängen sehr schlimm ist.

Das weitere Problem ist, das durch die Zwänge Sachen "verboten" werden. Wenn ich in die Arbeit gehe, habe ich ettliche Triggerpunkte, die es mir quasi schon verbieten am "freien Tag" zu basteln, obwohl ich das vor hatte - und ja, das geht dann so weit, das ich echt am freien Tag net bastel... um den Gedanken nachzugeben... Es ist immer die gleiche Leier, "irgendwas ganz schlimmes passiert - wenn ich dies oder jenes mache" so sind die Zwangsgedanken... wirklich schlimm...Manchmal komme ich dagegen an, aber ein Tag ist regelrecht ein "Kampf" geworden weil sich der "Kobold im Kopf" alles mögliche als Triggerpunkt aussucht, das kann ein Tür aufhalten sein, ein Händeschütteln, ein Knopf am Automaten drücken... nur einer von vielen Triggerpunkten die ich da jeden Tag "aushalten" muss. Gegenüber den Leuten in der Arbeit lass ich mir natürlich nix anmerken, ich arbeite ganz normal verhalte mich von Sozialen Defiziten ("Die üblichen Themen") ganz normal... doch innerlich kämpfe ich, und leide ich oft und denke schon wieder nach wie ich irgendeinen Gedanken jetzt aushebeln kann (sehr komplexe Gedankengänge oft)

Das habe ich überall, und durch sehen einer Doku im Tv die psych. Kranke begleitete und erklärte wurde es nurnoch schlimmer, weil ich mir Zwänge "abgesehen" habe, die ich jetzt in meine Zwänge mit einbau. Es gibt mehr oder weniger Regeln, und so darf ich dies dann nicht, und hier nicht und da nicht... Daher habe ich selbst in dem fast 4 Wöchigen Urlaub, den ich jetzt hatte, nicht ansatzweise so viel geschafft, wie ich vor hatte...

Ende Teil 1

Antworten
TXechnikpbegecisterxter


Ich hab immerwieder vor auszuziehen - raus von meinen Eltern die mich übrigens super unterstützen und alles perfekt und harmonisch ist aber würde ich den Job kündigen, was ich dann vor hätte gäbs mir zu viele Diskussionen. Also Ausziehen, Job kündigen und die Gedanken auf einen Schlag zu ignorieren (das habe ich sogar mal wo erfolgreich geschafft) und einfach "zu leben" damit meine ich auch entlich die Projekte anfangen in meinem Hobby, die mir zu groß sind um sie mit Gedanken durchzuziehen, weils ja auch oft so ist, das ich einen Tag an einer Platine arbeite, und sie dann wegwerfe oder verschenke weil "so viele böse Gedanken drinnen stecken" vor denen Betroffene wie ich reale Ängste empfinden. Mit dem gespaarten Geld das bei einer Mietwohnung derzeit für ca. 10 Jahre schönes Leben reichen würde. Aber dann? Nach 10 Jahren? Wenn ich erstmal den Genuss der Freiheit gekostet habe, bringen mich keine 10 Pferde mehr in die Arbeit, und auch der alte Job hat eine "Stolzheitsklausel" das wenn man selber kündigt, das notiert wird, und man nichtmehr eingestellt wird. Aber so... Ich habe so oft Angst vorm Sterben...Angst davor das ich wegen Job und Zwängen nicht genug schaffe weil mein Kopf so "voll" ist von Ideen und Projekten, die ich gerne umsetzen würde, das ich oftmals schon nach Monaten so viele neue Ideen hab, das ich vergessen habe, was ich vor 6 Monaten bauen wollte. Denn wenn man in dieser Arbeit steht denkt man nach was man neues bauen könnte, und die Ideen fliessen nur so... das geht so weit, das ich mich da oft Gedankentechnisch reinsteiger, und dann teilweise 2h+ darüber nachdenke. Da ich in meinem Zimmer mal testweise einen Rauchmelder hatte, dieser aber wegen meines Hobbies (Löten) Fehlalarme produzierte flog der raus. Jetzt habe ich Ruhe bis 2017, dann ist der gesetzlich vorgeschrieben aber auch so fühl ich mich nicht wohl. Ein Rauchmelder ist eine gute Sache, aber bei mir halt einfach "ungünstig". Aber jetzt, wo ich keinen mehr habe, bekomme ich manchmal einen Gedanken in den Kopf, das ich ja durch einen Zimmerbrand ersticken könnte (der von el. Geräten ausgehen könnte, ich weis da ja aufgrund meines Hobbies die Gefahren) und dann schlaf ich extrem schwer ein, weil ich dauernd drüber nachdenk. Genauso auch Gesundheitliche Probleme, Ärzte sagen ich hab Bluthochdruck, klar, bei dem Übergewicht - aber ich nehm aus Psych. Gründen nix dagegen ein. Ledeglich bei der letzten Untersuchung habe ich es durch Entspannen würde ich fast sagen geschafft, die Ärzte zu befriedigen, denn ich hatte dann einen Blutdruck der an der "gerade noch ok" Obergrenze war (auch etwas nervöser bei Arzt Besuchen). Und genau diese Gedanken, diese Ängste untermauern wieder den Willen auszuziehen, und noch 10 Jahre "einen drauf zu machen" wie ich es nennen würde... Doch das wiederrum wiederspricht sich mit dem Wunsch möglichst alt zu werden usw usv. Es ist einfach perspektivlos. Wenn ich wieder arbeiten muss, fehlen mir Tage, Wochen an denen ich für mich wichtige Projekte hätte machen können - nicht durch die Arbeitszeit ich meine "klar, dadurch auch" eher durch die Gedanken, die mir sehr oft aber nicht immer am Montag schon wieder verbieten am Samstag meine "neue Idee" in die Praxis umzusetzen...

Ich definiere mich mittlerweile als Kompliziert und etwas eigenbrödlerisch. Das hat sich auch durch viele Enttäuschungen mit Internet Bekanntschaften - Kumpels fürs Bastelhobby - so eingerichtet. Ich habe viel Geld verloren (4 Stelliger Betrag) weil ich vielen "Online Kumpels" Geräte kaufte, da sie weniger Geld hatten - Geräte für das gemeinsame Hobby. Aber leider bin ich da oft auf Ignoranz gestoßen so nach dem Motto "Danke, das du mir das gekauft hast, es war genau 10 Minuten interessant und jetzt interessierts mich nichtmehr". Die Verbindung zu meinen 2 Besten Freunden aus der Schul bzw. Kindergartenzeit ist auch mehr oder weniger getrennt worden. Der eine zog um, und man schreibt sich nichtmehr und redet nichtmehr (derzeit) und der andere sagt zwar per email das ihm unsere Freundschaft wg vergangener Erlebnisse extrem wichtig sei - unternimmt aber genau "0" um das auch zu zeigen. Demzufolge habe ich ihn das auch sehr spüren lassen, als wir uns an Weihnachten in der Kirche wieder sahen, und ich denke durch mein Verhalten ist die ihm "so wichtige Freundschaft" nurnoch eine Ebene tiefer gerutscht - aber hey, ich habe auch meinen Stolz. Eine Freundschaft muss gepflegt werden, und wenn man sich Monatelang net sieht, net chatet usw usv ist das für mich keine Freundschaft. Ich bin übrigens aus meiner Sicht hier nicht der passive part - aber er, wenn ich ihm was vorschlag, hat er meistens keine Lust... Keine Freundin haben / Jungfrau? Hab ich mich mehr oder weniger damit abgefunden zumindest auf der Ebene, das ich mir net im Dezember sage "ach, ich brauch keine Freundin" und im Februar bin ich extrem down, weil alle eine haben (So war es Jahrelang) nein, ich habs echt geschaft über diesen Punkt hinauszukommen... Wenn ich mir schon schwer tue, Freunde zu finden - wie soll es dann mit einer Freundin klappen?

Kurz zusammengefasst...

Ich bin ziemlich frustriert in meinem Leben und ein Gesellschaftlicher Außenseiter. Ich mache einen Job, der mir keinen Spaß macht und mich die "Laune" schon Tage vor Urlaubsende runterzieht (Körperliche Auswirkungen - Übelkeit usw usv) doch ich sehe kaum Alternativen, da ich für meinen Traumjob net schlau genug bin - meiner Meinung nach und den anderen Traumjob gibts nichtmehr. Ich habe mehr oder weniger keine "echten" Freunde mehr (außer wen den ich im Inet kennengelernt habe, uns trennen aber leider ca.260km und er is Körperlich krank daher etwas eingeschränkt aber ich mag ihn wirklich sehr hab ihn sehr ins Herz geschlossen auch gemeinsames Hobby)... Eigendlich bin ich ja ein motivierter, zielstrebiger Mensch, würde gerne Selber Elektronikartikel für spezielle Interessengruppen herstellen und verkaufen - das wird mir aber mehr oder weniger verboten durch extrem strenge Auflagen und Gesetze seitens des Staates... Und ich bin durch Mobbing psychisch krank geworden, was mich sehr im Leben einschränkt - ich mich auch desshalb Gesellschaftlich als eher untauglich einstufe (Ich kann eher über Transistoren reden als über Fussball, Oktoberfest, Party machen Promi Klatsch...) und ich bin oft schon Tage bevor mein Urlaub endet "miess drauf" weil ich weis, was mir wieder bevorsteht...

Ich wollte mir einfach - wie eingangsseitig erwähnt - mal den Frust von der Seele schreiben.

Allerbeste Grüße

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