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Depersonalisation / Derealisation

rzando1m_daxwg


Hey! Ich bin selbst ein leidenschaftlicher Zocker und habe mit diesem Gefühl der Derealität und Depersonalisation zu kämpfen. Ein guter Freund mit dem ich aufgewachsen bin hat genau das gleiche. Heute ist mir durch den Sinn gegangen dass sowas am Stress liegen kann der (unter anderem!) durch zu intensives/konzentriertes Zocken ausgelöst wird. Während Nicht-Zocker in manchen Momenten gar nichts tun bzw. nichts was einen mental anstrengt entspannen sie sich und bekommen einen klaren Kopf. Wenn man allerdings jemand ist der es nicht ausstehen kann nichts zu tun (ganz besonders wir als Zocker) nutzen wir die Zeit nicht zum Entspannen sondern vielmehr zum Zocken, während wir denken dass uns soetwas entspannt. Ich sehe es zwar als Ausgleich aber beim LoL/Dota/CS zocken wird man eigentlich sehr unter Stress gesetzt. Das raubt einem die Energie einfachste Dinge zu tun und man kommt mit der Umwelt nicht mehr klar, eben die gleichen Symptome wie bei Müdigkeit. Nur mal ein Gedanke.

S*pinVn4erin


Neuroleptika sind was anderes als Antiepileptika, aber das nur am Rande. Insgesamt erscheint mir das jedenfalls alles sehr mit Bomben auf Spatzen geschossen - wegen einer leichten Derealisation drei Wochen in die Psychiatrie und derartige Medikamente?

HDatvioelef|ragexn


Ja vielleicht ist es zu übertrieben, aber was soll ich machen? Ich hab damit keinerlei Erfahrungen und das Einzige was ich machen kann ist doch den Ärzten zu vertrauen das Sie das best mögliche machen...

S|pinnTerxin


Eine gute Frage. Ich bin weder ein Arzt noch kenne ich deine Situation genau, aber mir kommt das alles etwas seltsam vor. Aus deinem Text kann man mehrere (Verdachts-)Diagnosen herauslesen, und es scheint dir selbst nicht klar zu sein welche es denn nun genau ist. Wäre aber wichtig. Ist es nun Derealisation, eine depressive Entwicklung, Panikattacken, oder eine Angststörung.

Es ist natürlich sehr subjektiv, aber ich würde wegen so einer Symptomatik nicht regelmäßig und womöglich länger andauernd Psychopharmaka einnehmen. Und es ist meines Wissens nach unüblich gleich mit Pregabalin oder gar mit irgendwelchen Neuroleptika anzufangen, ohne vorher anderes probiert zu haben. Das sind schließlich keine Bonbons.

Auf jeden Fall würde ich den neuen Arzt dazu genau befragen: welche Diagnose wurde genau gestellt, warum gleich dieses Medikament und kein anderes.

Und wie andere schon geschrieben haben: von einer Gesprächstherapie hättest du sicher mehr als von einer rein medikamentösen Behandlung. An deiner Stelle würde ich diesbezüglich zeitnah bei Psychologen herumtelefonieren und anfragen, weil die Wartezeiten sehr lang sein können, wenn du Pech hast.

H-atvieQlefraxgen


Ja, ich soll Pregabalin ja nur noch 3 Monate nehmen. Meinte die Ärztin, dann komplett ohne Medikamente. Näheres habe ich auch noch nicht erfahren aber das werd ich sicherlich noch.

Werde diese Woche noch den Psychologen kontaktieren. Den auf den letzten Termin hab ich auch gute 4-5 Wochen warten müssen, genau weiß ich das aber nicht mehr :)

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