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Depressionen, finde meinen Weg nicht mehr

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Bin dennoch etwas enttäuscht von dem Gespräch. Irgendwie mag sie in vielen Punkten recht haben, das weiß ich auch... aber dennoch hab' ich es so noch nie erlebt. Hatte mir Unterstützung gewünscht und fühle mich total hängengelassen. :(v Würde mich kaum jetzt nochmal wg. der Krise zu ihr trauen, weil sie so barsch reagiert hat. Das brauch' nicht auch noch.

Dann hat sie immer wieder gesagt "Ich kann Ihnen nicht mehr helfen" und das so laut, als würde sie mich anschreien. Die anderen Patienten guckten schon komisch, als ich rauskam. :-X

LJau5renx B.


Medikamtekönnen nur erste Hilfe und Krücken sein, und Dir helfen sie nicht mal. Also wäre echt die Klinik die Option. Alles andere ist ja im Grunde bereits ausgeschöpft.

In der Klinik sollten vorrangig die alten, bisher nicht aufgearbeiteten Erlebnisse und Gefühle Thema sein. Denn vorher wird sich die Last nicht wegheben - wie Du selbst schon ganz richtig gespürt hast. Du MUSST da dran!

LsaurenZ B.


Zu Deiner Enttäuschung über die Therapeutin noch: Du hast offenbar eher die verständnisvolle Übermutter in ihr gesucht, und dafür hat sie sich verweigert. Ich denke, das war keine Hartherzigkeit oder Unproffessionalität, sondern ein Versuch, Dich in die Richtung "Klinik" zu bewegen. SIE kann Dir vermutlich wirklich nicht mehr helfen, und vielleicht war Deine Haltung so, dass sie meinte, es Dir so knallhart sagen zu müssen.

sTunsetc_x2015


Du MUSST da dran!

Ja, das stimmt und das möchte ich auch wirklich angehen. Früher hatte ich so eine Angst vor dem Thema, ich dachte immer, es zieht mich völlig runter, wenn ich darüber spreche und es an mich heranlasse. Zum Glück ist das nicht mehr so und ich will es rauslassen.

Blöd ist ja immer, dass es in Klinken, also zumindest in der Psychiatrie, wo sich mich eingewiesen hätte (da war ich schon mal), nur ein Einzel die Woche gibt. Das ist arg wenig zum Aufarbeiten. :-(

s,unAs|et_92015


Zu Deiner Enttäuschung über die Therapeutin noch: Du hast offenbar eher die verständnisvolle Übermutter in ihr gesucht, und dafür hat sie sich verweigert. Ich denke, das war keine Hartherzigkeit oder Unproffessionalität, sondern ein Versuch, Dich in die Richtung "Klinik" zu bewegen. SIE kann Dir vermutlich wirklich nicht mehr helfen, und vielleicht war Deine Haltung so, dass sie meinte, es Dir so knallhart sagen zu müssen.

Das mag sein. ":/ Ob es allerdings in Richtung Klinik bei ihr ging, weiß ich nicht mal wirklich... sie sprach auch von Jobsuche nach dem Motto "manche Sachen müssen eben getan werden" und dann von Klinik... also dies und das. Und weiter mit ihr drüber sprechen erschien mir dann auch sinnlos nach ihren o.g. Aussagen.

LMaur?en $B.


Hm, ich denke, sie hat was die Jobsuche angeht einfach Deine eigene Zerrissenheit aufgefangen und Dir widergespiegelt. Eventuell wollte sie Deine eigene Entscheidung dafür oder dagegen forcieren; kann natürlich niemand so recht wissen. Wie wäre es, sie nach ihrer Intention zu fragen und auch ganz direkt, wieso sie meint, Dir nun nicht mehr helfen zu können? falls Du doch noch einmal mit ihr sprechen willst.

Dass Du nun eingesehen hast, wie wichtig die unangesprochenen Dinge sind, ist :)^ :)= Aber nicht nur sehen und wissen: TUN! Es ist lebenswichtig für Dich.

sOunsetH_201x5


Wie wäre es, sie nach ihrer Intention zu fragen und auch ganz direkt, wieso sie meint, Dir nun nicht mehr helfen zu können? falls Du doch noch einmal mit ihr sprechen willst.

Wäre sicher interessant, aber ich beschränke meine Besuche dort zunächst auf das Abholen von Rezepten. Für so eine Art Gespräch müsste es mir besser gehen, da bin ich im Moment nicht so zu aufgelegt.

Aber nicht nur sehen und wissen: TUN! Es ist lebenswichtig für Dich.

Ich wünschte, mein Verstand würde mal meine Gefühle besiegen... aber es stimmt und ich weiß das...!!!

Ezhema.liger Nutzie!r (#578x069)


Ich kann deine Enttäuschung bezüglich des Termines verstehen. Du hast dir scheinbar andere Hilfe erhofft, als dir diese Psychiaterin bieten kann.

Nimm dir trotzdem zu Herzen was sie gesagt hat. Und Medikamente können keine Probleme lösen, sondern nur unterstützen. Die Hauptarbeit musst du leisten.

Für Traumata gibt es spezielle Kliniken. Ein stationärer Aufenthalt würde ich in erster Linie als Stabilisierung sehen. Du musst in kleinen Schritten denken.

Für die Tiere würde sich sicher eine Betreuung finden lassen. Du solltest jetzt in erster Linie an dich denken.

K=lemio


sunset_2015

Vom Jobcenter, da ich mich fristgerecht arbeitssuchend gemeldet habe.

Ach, okay. Könnte Dir jemand dabei helfen, die Bewerbungen zu schreiben?

Ich muss mir erstmal einen Therapeuten suchen... auch das ist mir lange bewusst, aber ich habe es bisher nicht geschafft. Ich bräuchte aber dringend jemanden. Wo ich das Gefühl von Sicherheit erstmal bekomme, der mir Halt gibt - und mit dem dann endlich an das Trauma kann...

Könnte Dir denn die Therapeutin keine Empfehlung geben oder für eine ambulante Therapie überweisen? Ich weiß, Du bist vom letzten Gespräch enttäuscht, aber bis dahin warst Du ja zufrieden.

De Wurzel aller Probleme liegt wohl in der Kindheit... Mi****auch. Irgendwie habe ich es nie geschafft, das aufzuarbeiten. Einiges aus meiner Kindheit oder später schon, damit komme ich gut klar, aber irgendwie ist da noch einiges, wo ich bisher nicht dran konnte. Aber es beeinflusst mein Leben eben immernoch und ich glaube, bevor das abgearbeitet ist, wird nichts "gut" werden. Ich möchte es auch mal rauslassen - und dann bestenfalls hinter mir lassen.

Das kann ich verstehen. Das heißt zuerst einmal, dass Du schon Fortschritte gemacht hast. Hast Du denn Dinge gelernt, die Dir dann geholfen haben, stabil zu bleiben. Welche Art der Sicherheit hat dir die Theapeutin gegeben? Die Arbeit hast ja eigentlich Du gemacht.

Katastrophal. Momentan gehe ich zwischen 02.00 und 03.00 ins Bett und stehe dann kaum noch vor 15.00 auf. Dann mache ich mich fertig und verlasse nochmal die Wohnung gegen 17.00 oder so. Einkaufen, Freunde sehen (momentan aber meist nur eine Freundin, weil mich zuviel gute Stimmung runterzieht), meine Mutter besuchen. Abends zurück, Fernseher an und alles von vorn.

Wie könnte der Tagesablauf ausschauen? Ich meine jetzt kein Ideal, sondern wo könntest Du Verbesserungen machen, die Dir auch Energie geben? Also ein kleiner Schritt zur Verbesserung Deines Tagesablaufes?

Das ist das Problem... ich bin so zerrissen... mir geht's einfach schlecht momentan und ich traue mir nicht mal ein Vorstellungsgespräch zu, geschweige denn, einen neuen Job anzufangen (wenn ich überhaupt in absehbarer Zeit noch was finden würde). Andererseits merke ich auch, dass mir der Gedanke an April, wenn ich eben wirklich ohne Job dastehen werde, fast Angst macht. Es gibt mir noch mehr das Gefühl, dumm, unfähig, nutzlos usw. zu sein, was ich ja eh sehr schnell habe bei mir selbst. Und irgendwie hat mich der Verlust des Jobs schon mächtig runtergerissen.

Was wäre denn realistisch? Was könntest Du schaffen? Was willst Du schaffen?

Womit hast Du Dich stabilisiert, so lange Du in Therapie warst, mit der Therapeutin zufrieden und die Arbeit hattest?

Andererseits kämpfe ich echt seit vielen Jahren immer wieder mit den Depressionen und ich hab' die letzten Monate das Gefühl, dass mich jedes neue Tief weiter, tiefer fallen lässt, als das letzte. Ich will und kann nicht mehr lange so damit leben. Wobei ich hier nicht weiß, ob mir eine ambulante Therapie nicht auch erstmal den nötigen Halt bieten könnte und die Aufarbeitung dessen, was noch fehlt, der Kernteil aller Probleme eigentlich, dann erfolgen könnte.

Ich weiß nicht, ob das nicht generell bei der Aufarbeitung so ist. Es ist schon nicht immer nur ein steigen. Ich denke, Tiefs gehören auch dazu und müssen kein schlechtes Zeichen sein.

Ja, das stimmt und das möchte ich auch wirklich angehen. Früher hatte ich so eine Angst vor dem Thema, ich dachte immer, es zieht mich völlig runter, wenn ich darüber spreche und es an mich heranlasse. Zum Glück ist das nicht mehr so und ich will es rauslassen.

Das kannst Du zum Teil ja auch hier machen, oder?

Ich wünschte, mein Verstand würde mal meine Gefühle besiegen... aber es stimmt und ich weiß das...!!!

Willst Du es denn tun? Muss ist halt schon in der Redewendung etwas, das einen selbst stressen kann. Du möchtest es ja doch auch tun, oder? Das wäre auch ein positiverer Zugang.

L=aurevn Bx.


Das "Muss" kam ja zuerst von mir, ich habe es Sunset praktisch in den Mund gelegt. War nicht so gut, sorry.

Ich meine es so, dass sie es sich selbst zuliebe tun "muss" in dem Sinne, damit sich wirklich etwas Grundlegendes ändern kann - weil es ihr so schlecht geht. Sie leidet ja an etwas, von dem sie sich selbst wünscht, dass sie es verarbeiten könnte.

Natürlich sollte sie nichts tun, was sie nicht selbst will. Nur ist sich zu überwinden und sich einen Schubs zu geben, manchmal auch gut.

K%leixo


Lauren B.

Das "Muss" kam ja zuerst von mir, ich habe es Sunset praktisch in den Mund gelegt. War nicht so gut, sorry.

Ich war der Meinung, sie hätte es zuerst geschrieben, aber sie hat es ja übernommen. Ich selbst achte da darauf, weil ich für dieses mich stressen großes Potential habe. ]:D Deswegen habe ich es erwähnt. Mir macht es mir meine Einstellung klar und ich kann besser auf mich achten. Das war jetzt nur als Anregung gedacht und nicht als Kritik. :-)

Ich meine es so, dass sie es sich selbst zuliebe tun "muss" in dem Sinne, damit sich wirklich etwas Grundlegendes ändern kann - weil es ihr so schlecht geht. Sie leidet ja an etwas, von dem sie sich selbst wünscht, dass sie es verarbeiten könnte.

Ich hatte das schon so verstanden. :-)

Natürlich sollte sie nichts tun, was sie nicht selbst will. Nur ist sich zu überwinden und sich einen Schubs zu geben, manchmal auch gut.

Unbedingt. :)^ Letztlich "muss" man sich dann schon ein bisschen Disziplinieren und das ist die Herausforderung, sich liebevoll weiter voranzutreiben, aber nicht überfordern und nicht zu vergessen, dass es zum Ziel führen wird, dass es einem besser gehen wird. Ohne den Tritt in den Hintern von sich selbst, wird es nicht funktionieren.

Lya/ure^nK B.


Alles klar, Kleio. Wir sind einer Meinung. :)^ :)z

K leio


:-)

n)othoWfa)gxa


Warum bist du (noch) nicht krankgeschrieben? In deiner jetztigen Verfassung bist du doch gar nicht arbeitsfähig.

Bin in fast exakt der gleichen Situation: Im März 2015 habe ich meinen Job unverschuldet verloren. Bin dann allmählich wieder in die Depression gerutscht ( mein treuer Begleiter seit ca 15 Jahren, hab das mal mehr mal weniger gut im Griff). Der Druck vom Arbeitsamt war in der Situation nicht gerade hilfreich. Es gibt allerdings beim Arbeitsamt für "Fälle" wie uns auch Hilfe: Psychologischer Dienst (dazu kann dir ggf. dein Vermittler was sagen) oder die sog. Ganzheitliche Integrationsberatung. Bei diesen Mitarbeitern kann man evtl mit etwas mehr Verständnis rechnen.

Aber- so wie du deine Situation schilderst, bist du z.Zt. nicht arbeitsfähig. Wenn du dich jetzt krankschreiben lässt, bekommst du noch 6 Wochen lang Lohnfortzahlung und danach Krankengeld. Ich würde nicht bis zum Bezug von ALG 1 warten, denn sonst wird das Krankengeld danach bemessen. Aber da würde ich mich an deiner Stelle nochmal konkret schlau machen.

Ich bin z.Zt. in einer psychosomatischen Akutklinik (keine Psychatrie) und obwohl es hier auch wenig Einzelgespräche gibt, tut mir einfach der Tapetenwechsel und die Struktur (morgens aufstehen, geregelte Mahlzeiten etc) gut. Erkundige dich doch evtl. mal nach spez. Traumakliniken.

Alles Gute :)_

sMunset_2S01x5


Ich beantworte Eure Posts mal einzeln. Mein Internet hat nun schon meinen fertigen Text verschluckt... >:(

@ Antfortas

Ich kann deine Enttäuschung bezüglich des Termines verstehen. Du hast dir scheinbar andere Hilfe erhofft, als dir diese Psychiaterin bieten kann.

Allerdings, ja. Ich fühle mich noch mehr allein als vor dem Termin. Nun weiß ich, dass sie nicht unbedingt eine Ansprechpartnerin für mich und meine Probleme ist. :|N

Für Traumata gibt es spezielle Kliniken. Ein stationärer Aufenthalt würde ich in erster Linie als Stabilisierung sehen. Du musst in kleinen Schritten denken.

Nur haben diese Kliniken auch immer so lange Wartezeiten... ich kann ja nun nicht über ein Jahr noch zu Hause bleiben... es ist alles so kompliziert und ja, es ärgert mich wirklich, dass ich mit ihr nicht darüber reden kann. Es ist schließlich ihr Job...

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