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ich bin so (lebens?)müde...

MUonik6a6x5


Ich würde es nicht als Schuld sehen. Aber auch sowas lernt man, schau da in Zukunft genauer hin. Dass du wegen deiner Kleinen auf ihn wütend bist, ist vielleicht ganz gut für dich. Dadurch kommst du leichter drüber weg.

L1ia2nz-Ji5ll


Allerdings gibt es dann so auch kein Zurück mehr für ihn. Falls Probleme oder das Aus seiner Beziehung drohen, muss er damit woanders hin. Er hat mir den Rücken gekehrt und nicht ich ihm. Damit muss er nun klarkommen.

Für mich liest sich das alles eher wie ein überfälliger Befreiungsschlag seinerseits.

Alias 716970


Befreiungsschlag? Mag sein, aber selbst das geht nicht ohne Verletzungen oder Verluste. Und ändert nichts an meinen momentanen Gefühlen. Es mag verständlich sein, dass er sich befreit. Aber was ändert sich durch diese Gewissheit für mich? Verarbeiten und der kleinen Maus es beibringen muss ich ja trotzallem. :°(

mXaripxosa


Wie klein ist denn die Maus, um die es hier geht?

Alias 716970


Das Kind ist sieben Jahre alt und kennt somit den vermeintlich besten Freund der Mama schon von kleinauf an. Er ist durch die enge Freundschaft eine feste Bezugsperson für mein Kind geworden. Das wird bitter für uns beide. Auch wenn man das als Befreiungsschlag deklariert. Es ändert einfach nichts. Zumindest erst vorerst.

Msonikxa65


Er ist durch die enge Freundschaft eine feste Bezugsperson für mein Kind geworden. Das wird bitter für uns beide.

Ja, aber ein bisschen Eigenverantwortung musst du dir dafür auch zuteilen lassen. Ist eine soo derart enge Freundschaft (noch dazu zu einem Mann..) noch im Rahmen des "Normalen"? Da hätten bei mir auf jeden Fall die Alarmglocken geläutet. Das hat schon was von "dusche mich, aber mach mich nicht nass". Es ist ja wie eine Beziehung gewesen.

Alias 716970


Da muss ich widersprechen. Es ist niemals wie eine Beziehung gewesen. Es hat auch jeder sein eigenes Ding gemacht. Aber wenn es hart auf hart kam, war man füreinander da. Wir haben natürlich auch vieles gemeinsam unternommen, sind zusammen feiern gegangen usw. Aber wir sind nicht ständig aufeinander gehockt.

Haben uns gegenseitig geholfen und Neuigkeiten ausgetauscht oder über Probleme gesprochen. Der eine hat dem anderen zugehört. Wie das allgemein ist in einer Freundschaft.

Mag sein, dass ich da eine Mitverantwortung habe, doch ist das dann nicht bewusst geschehen. Im Gegenteil, wir haben unsere Freundschaft zwischendurch immer neu resettet.

dzoomhyide


Bezeichnend finde ich hier, dass du dich nicht für ihn freust sondern darüber sinnierst was dir / deiner Tochter entgeht.

MLonjikax65


Ich hatte es so verstanden, dass er eine Bezugsperson für deine Tochter geworden ist. Für mich klang das eben wie eine Art von Beziehung, obwohl es keine war, das ist mir schon klar. Ich meine die reine Intensität. Hattest du in der Zeit dieser Freundschaft eine Liebesbeziehung? Wenn ja, konntest du mit ihm darüber reden?

Alias 716970


@ doomhide

doch, ich freue mich tatsächlich für ihn. Ich habe ihm doch auch die vielen nötigen Schubser in ihre Richtung gegeben. Aber muss ich das denn immer wieder betonen?

Bin doch kein egoistischer, mißgünstiger Mensch. Es tut nur einfach so weh, wieder so etwas erleben zu müssen.

@ Monika65

Du hast recht. Er ist eine enge Bezugsperson für mein Kind geworden. Hab dich wohl mißverstanden, tut mir leid. Ja, ich hatte während unserer Freundschaft 2 Liebesbeziehungen. Aus der sehr langen ist meine Maus entstanden. Wir haben sogar sehr oft darüber gesprochen. Auffällig war nur, dass er immer meinen Parntern für alles die Schuld gab, wenn Probleme auftraten innerhalb der Beziehung. Warum fragst du?

MVodnikLa6Z5


Ich wollte mit der Frage nur wissen, ob er deine Liebespartner akzeptieren konnte, ob du darüber mit ihm reden konntest. Hätte ja auch Eifersucht im Spiel sein können.

Alias 716970


Ja. Eifersucht war zwischendurch auch ein Thema bei ihm. Jedoch konnten wir immer über alles reden und klären. Ich habe die Freundschaft nicht zuletzt meines Kindes wegen auch aufrecht erhalten. Ob das ein Fehler war?

T.his Twwiligh|t Gar:den


Also... du wußtest ganz klar, dass er mehr von dir wollte, du wolltest nicht.


Wenn man dann aber eine Beziehung über so viele Jahre weiterführt, so eng, dass der Freund sogar eine Bezugsperson für dein Kind war, er zwischendurch, wenn du eine Liebesbeziehung hattest eifersüchtig war, was deutlich machte, dass er nach wie vor eigentlich mehr von dir wollte... wenn man DAS alles im Zusammenhang sieht, verstehe ich, dass er dir jetzt den Rücken gekehrt hat und gegangen ist.


Er hatte nie eine Chance als Mann/Partner bei dir, aber als Freund hattest du ihn gerne um dich/euch.

Da bist du wirklich extrem blauäugig gewesen. Freundschaften halten eben so wenig ewig, wie die meisten Beziehungen. Und so wie du es hier beschreibst, wa es weit mehr als eine Freundschaft oder familiäres Verhältniss... jedenfalls von seiner Seite aus. Das hätte dir klar sein müssen.


Was ist mir dem Vater der Kleinen?

Alias 716970


Was ist mir dem Vater der Kleinen?

Er hat kein Interesse an seinem Kind. Ihm stehen aber nach wie vor alle Türen offen, falls sich daran mal etwas ändern sollte.

Ob nun blauäugig oder nicht, es bleibt trotzdem arschig von ihm, dass er mir offenbar etwas vorgemacht hat. Die momentane Wut auf ihn tut mir gut. Mit Schuldzuweisungen oder Vorwürfen kommt man nicht so richtig weiter. Ich habe ja schon eingesehen, dass ich eine Mitverantwortung trage. Aber dieses ätzende Gefühl bleibt trotzdem. :°(

TFhis TwiTligfht Gxarden


es bleibt trotzdem arschig von ihm, dass er mir offenbar etwas vorgemacht hat

Hat er das wirklich?

Er hat dir doch gezeigt/gesagt, dass er eigentlich mehr von dir wollte... und war eifersüchtig, wenn du eine Beziehung hattest.


Ich glaube eher, du hast die Augen vor der Wahrheit fest verschlossen, weil du ihn eben als Freund behalten wolltest und nicht die Konsequenz ziehen wolltest, die du eigentlich hättest ziehen müssen...

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