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Bin immer gekränkt, das ist nicht normal!

mMe_bkec~cxi hat die Diskussion gestartet


Hi Leute,

irgendwie nehme ich mir dauernd Dinge zu Herzen, die eigentlich nicht persönlich gegen mich gerichtet sind. Dazu gehören zum Beispiel Dinge wie:

- Provokationen von anderen im Straßenverkehr

- Kommentare kinderfeindlicher Rentner, wenn ich mit meinem Sohn spazieren bin

- Der schlecht gelaunte Busfahrer, der nicht mal auf Grüßen antwortet

- Mein partysüchtiger Nachbar, der permanent zu laut ist, obwohl ich mit ihm drüber gesprochen habe

- Im Kasernenton vom Straßenarbeiter angeschrien werden, weil in der Zwischenzeit ein vorübergehendes Parkverbotsschild wegen Baustelle aufgestellt wurde, OBWOHL mein Auto da vorher stand

- Die schlecht gelaunte Sprechstundenhilfe des Arztes, die schnippisch meine Terminvorschläge abschmettert

- Blockierungen meiner Ideen auf der Arbeit

- Übersehen meiner Person im Alltag, z.b. umgerannt werden in der Stadt. Passiert eben häufig.

- Und, und und.

Das sind jetzt nur Fallbeispiele.

Kognitiv weiß ich, dass die Leute meine Grenzen nicht überschreiten, um mir als Person damit wehzutun, sondern dass manche eben auch einen schlechten Tag haben oder ganz einfach etwas komisch/auf Konfrontationskurs ist.

Das Problem dabei bin ICH. Ich komme mit dieser empfundenen Ablehnung sehr schlecht zurecht. Ich bin da viel zu sentimental. :-/

Um mein Selbstbewusstsein ist es nicht schlecht bestellt. Auch kann ich gut kontern, wenn ich angegriffen werde. Ich hatte mal zwei Semester lang Selbstbewusstseinstraining und auch Durchsetzungsfähigkeit. Ich werde auch als durchsetzungsfähig beschrieben.

Neulich im Supermarkt meinte aber z.B. eine Rentnerin: ,,Armes Kind! Wie kann man so eine Mutter haben!" und deutete auf mein TAtoo. Einfach mal so.

Theoretisch sollte man sich das nicht zu Herzen nehmen, aber es kränkt mich sehr, fühle mich dann den ganzen Rest des Tages seelisch verwundet.

Wie schafft man es, sich ein dickeres Fell zuzulegen?

Das gelassen hinzunehmen und Menschen, die einem nicht passen, einfach Menschen sein zu lassen?

Ich bin über Tipps dankbar! *:)

Antworten
kHeins>texin


Das ist nicht so einfach, was du da anstrebst, denn die Situationen, die du beschreibst, sind schon durch grenzüberschreitend und nicht einfach Übersensibilität. Menschen, die so reagieren, wie du das beschrieben hast, sind rücksichtslos. Ich finde den Anspruch zu hoch, dass man darauf gelassen reagieren soll. Du solltest also erst mal prüfen, ob deine Vorstellung von dir "Ich muss gelassen reagieren" überhaupt realistisch ist. Wenn man nicht gerade der Dalai Lama ist, ist das schwierig (und selbst der wird auch mal provoziert).

Wenn ich mal überlege, hilft mir bei Provokationen (bin zwar nicht leicht gekränkt, aber sehr schnell wütend) eigentlich mir zu sagen: Ich habe ein Gefühl, aber ich bin nicht mein Gefühl. Da ist Wut, ok, das akzeptiere ich, aber Wut ist nur eine Facette. Die Wut beherrscht mich nicht, wenn ich das nicht will. Dumme Menschen, die die Wut in mir hervorholen, beherrschen mich ebenfalls nicht.

Außerdem gehören Kränkungen und Provokationen in gewisser Weise zum Alltag dazu. Das sollte man akzeptieren. Einfach versuchen, nicht zu erwarten, dass sich alle Menschen immer nur lieb haben :)z

Das Positive daran suchen: Jede solche Erfahrung führt dazu, dass man sich ein dickeres Fall anlacht.

Vielleicht nur einen souveränen Satz heraushauen statt zu erwarten, die Situation lösen zu können. Der bösartigen alten Dame kann man zum Beispiel erwidern: Das sehe ich nicht so./Sie liegen falsch./Lassen Sie mich in Ruhe./

Mehr braucht es nicht immer, um souverän zu sein.

s2evJenthrexe


habe ich auch ab und zu zumeist wenn ich einen Hänger haben und mein Selbstbewusstsein angeschlagen ist

Es liegt dann an Dir, mir hilft dann wenn ich mir vorstelle wie selbstsichere Menschen auf solche kleinen Provokationen reagieren würden

Oder ich mir ins Gedächtnis rufe das ich selbst weit derbere Sprüche auch dann und wann anderen an den Kopf schmeiße

in depressiver Phase macht man sich Gedanken drüber, ist man hingegen gutgelaunt und ausgelassen erwiedert man die Bemerkung einfach mit einem ähnlich derben Spruch und grinst sich eins.

JTuli-So nnxe_


Kenne ich (und einige User hier ]:D ). Ich lerne da viel von meinem Freund. Er wird auch wegen seiner Piercings oder Tattoos dumm angemacht. Er lächelt das einfach weg und fertig. Egal, was für Sprüche kommen, er hat eine Natur, an der ich dringend arbeiten muss. Oft klappt es und es ist toll, die dummen Gesichter zu sehen, wenn andere ihr Ziel nicht erreichen konnten.

Bei mir habe ich schon beobachtet, dass ich sehr empfindlich bin, wenn es zu viele Baustellen in meinem Leben gibt. Wenn einfach überhaupt nichts mehr klappt oder das Schicksal uns wieder böse mitspielen möchte. Wenn es läuft, bin ich besser drauf und frage mich dann auch, weshalb ich mich wegen fremden Leuten so habe runterziehen lassen.

Kann es bei dir ähnlich sein? Bist du momentan in einer Extremsituation? Gibt es Änderungen in deinem Leben? Falls nicht, versuche, die Kommentare nicht an dich ranzulassen. Die Leute gehen ihrer Wege und haben ihre dummen Sprüche wohl schon lange vergessen, während du noch grübelst und dich schlecht fühlst.

Alles Gute

s8chumsFetier%25


Hey @:) Ich kenne das auch sehr gut. Bin auch dauernd gleich persönlich gekränkt oder fühl mich angegriffen *:) Irgendwie muss ich aber auch ständig blöde Kommentare einstecken %:| Ich denke, manche Leute riechen es, wenn man etwas sensibler ist. Aber ich hoffe, dass sich das mit der Zeit noch legt! *:)

Was ich mache, wenn mich was ganz doll gekränkt hat und ich nicht drüberstehen kann...klingt vielleicht blöde, mir hilft es aber:

Ich gehe nach dem Nachhausekommen sofort unter die Dusche und ziehe mich um. Dann hab ich das Gefühl, dass der Tag (und damit die Beleidigung) abgewaschen ist und jetzt alles wieder neutralisiert ist. Als Zwischenlösung ist das für mich einfach okay @:)

sbeveAnthrxee


Ich denke, manche Leute riechen es, wenn man etwas sensibler ist.

nein, die eigene Wahrnehmung gauckelt das nur vor

viele von diesen angeblichen Kränkungen nimmt man normal gar nicht war oder interpretiert sie völlig anders

aus einer kleinen witzig gemeinten Lästerei wird dann ein gemeiner persönlicher Angriff

man ist dann halt übersensibilisiert und paranoid

Gj.RTrexten


@ me_becci

Also ich ärgere mich auch über solche Dinge, die du eben nanntest, und ich muß dann aufpassen, dass ich dann nicht brutal beleidigend werde.

Der dummen Rentnerin in Sachen Tatoo hätte ich wohl gesagt: "Das so eine dumme Person wie sie das so sehen muß, ist klar!"

Bei mir ist es so, dass es dann immer zu einem richtigen lautstarken Gefecht kommen kann, von daher bin ich froh, nicht in solche Situationen zu kommen.

Homo sapien ist halt zumeist widerwärtig, so meine Meinung.

Lo.vaxnPelt


Mir ist aufgefallen: all' Deine Fallbeispiele beschreiben Interaktionen mit Fremden. Es kann also im großen und ganzen nichts mit Dir zutun haben. Als Ursache fällt mir dazu nur ein, dass um Dein Selbstbewusstsein wohl doch nicht so gut bestellt ist, wie Du das gerne hättest und zum anderen (ohne Dir zu nahe treten zu wollen) auch ne gehörige Portion Egozentrismus - denn sie waren ja zum vorherigen und sind zum nächsten/übernächsten genauso unfreundlich - wie kommt es da zu einer persönlichen Interpretation?

Es gibt nunmal schlechtgelaunte Menschen und ja, auch ganz und gar unmögliche Menschen. Erstere tun mir in solchen Situationen leid, über letztere ärgere ich mich auch manchmal - aber nicht selten tun sie mir ebenfalls auch nur leid.

So eng, wie wir heutzutage zusammenleben, knirscht und knarzt es nicht selten an manchen stellen - und man kann sich ja nunmal oft nicht aussuchen, auf wen man trifft.

Wenn mir unangebrachte Unhöflichkeit u.ä. entgegen kommt, zweifel' ich manchmal an der Gesellschaft - aber eben nicht an mir, mit den Launen und Manieren Fremder hab ich ja nichts zutun.

Wie sieht es denn mit Deinen näheren sozialen Kontakten aus? Erlebst Du in Deinem direkten Umfeld Respekt, Wertschätzung, Anerkennung? Gibt es dort vielleicht ein "zu wenig", sodass die von Dir beschriebenen Situationen eine zu starke persönliche Bedeutung bekommen?

g{ato


Das ist nicht so einfach, was du da anstrebst, denn die Situationen, die du beschreibst, sind schon durch grenzüberschreitend und nicht einfach Übersensibilität. Menschen, die so reagieren, wie du das beschrieben hast, sind rücksichtslos. Ich finde den Anspruch zu hoch, dass man darauf gelassen reagieren soll.

Sehe ich ganz anders. Ich finde das nur bedingt grenzüberschreitend. Das sind doch (leider) Situationen, die vielen Menschen häufig passieren. Viel kann man mit der richtigen Einstellung, Ignoranz und Lächeln erreichen.

- Provokationen von anderen im Straßenverkehr

Einfach ignorieren und lächeln. Die haben vielleicht einen schlechten Tag oder sind unzufrieden. Kein Grund, dir den Tag vermiesen zu lassen.

- Kommentare kinderfeindlicher Rentner, wenn ich mit meinem Sohn spazieren bin

Manche haben immer etwas zu meckern. Einfach ignorieren. Ich muss manchmal grinsen, weil ich es lustig finde, dass sie ihre feste Meinung haben, ohne dass sie einen oder die Situation kennen.

- Der schlecht gelaunte Busfahrer, der nicht mal auf Grüßen antwortet

Ein Freund hat dann folgende Strategie: extrem freundlich sein. Manche gucken dann sehr irritiert. Ich frage mich dann immer nur, was da los ist: vielleicht hatte er Streit mit seiner Frau, seine Mutter liegt im Krankenhaus, er hat schlechte Nachrichten bekommen oder es ist einer dieser verdammten Tage, wo alles schief läuft und man einfach schlechte Laune hat. Daher habe ich Verständnis.

- Mein partysüchtiger Nachbar, der permanent zu laut ist, obwohl ich mit ihm drüber gesprochen habe

Da solltest du dich fragen, ob du vielleicht zu "nett" warst und überlegen, ob es Zeit ist für härtere Mittel.

- Im Kasernenton vom Straßenarbeiter angeschrien werden, weil in der Zwischenzeit ein vorübergehendes Parkverbotsschild wegen Baustelle aufgestellt wurde, OBWOHL mein Auto da vorher stand

- Die schlecht gelaunte Sprechstundenhilfe des Arztes, die schnippisch meine Terminvorschläge abschmettert

Siehe oben beim Busfahrer. Ein anderer Freund hat zudem folgende Strategie: wenn er irgendwo hinkommt, grüsst er freundlich, egal ob das die Kassiererin an der Kasse, die Putzfrau oder sonstwer ist. Wenn man anderen mit Freundlichkeit begegnet, dann verläuft das Gespräch schon häufig positiver als erwartet. Wenn ich sehe das Stress ist, dann bin ich zwar auch freundlich, versuche das Anliegen aber kurz zu halten und bin verständnisvoll, wenn die Person kurz angebunden ist. Das sollte man dann nicht mit Unfreundlichkeit verwechseln.

- Blockierungen meiner Ideen auf der Arbeit

Da gibt es entsprechende Strategien, wie man durchsetzungsfähiger wird. Das kann man lernen.

- Übersehen meiner Person im Alltag, z.b. umgerannt werden in der Stadt. Passiert eben häufig.

Selbstbewusster werden um "gesehen" zu werden.

Wie schafft man es, sich ein dickeres Fell zuzulegen?

Das geht natürlich nicht von heute auf morgen, aber mir hat geholfen zu schauen, wie andere mit bestimmten Situationen umgehen und diese in meinen Augen besser lösen. Am Anfang ist es schwer sich aus alten Verhaltens- und Denkmustern zu lösen, aber je häufiger man diese Strategien anwendet, desto einfacher wird es. @:)

s8eUventYhrexe


meine Beiträge bezogen sich zumeist auf Interaktionen mit Bekannten, Freunden oder Familienmitgliedern

Äußerungen von Fremden, lass ich generell nicht an mich heran. Da denke ich höchstes "was ein Idiot" und ignoriere sie i.d.R.

Die Fallbeispiele passieren mir eher selten, die überwiegende Mehrheit der Fremden mit denen ich interagiere sind neutral oder freundlich.

mYeYlinkxa


Ein anderer Freund hat zudem folgende Strategie: wenn er irgendwo hinkommt, grüsst er freundlich, egal ob das die Kassiererin an der Kasse, die Putzfrau oder sonstwer ist. (gato)

Das ist eine Strategie? Ich dachte immer, das nennt man soziales Miteinander.

G6.T{retxen


Mir ist aufgefallen: all' Deine Fallbeispiele beschreiben Interaktionen mit Fremden. Es kann also im großen und ganzen nichts mit Dir zutun haben. Als Ursache fällt mir dazu nur ein, dass um Dein Selbstbewusstsein wohl doch nicht so gut bestellt ist, wie Du das gerne hättest und zum anderen (ohne Dir zu nahe treten zu wollen) auch ne gehörige Portion Egozentrismus - denn sie waren ja zum vorherigen und sind zum nächsten/übernächsten genauso unfreundlich - wie kommt es da zu einer persönlichen Interpretation?

Es gibt nunmal schlechtgelaunte Menschen und ja, auch ganz und gar unmögliche Menschen. Erstere tun mir in solchen Situationen leid, über letztere ärgere ich mich auch manchmal - aber nicht selten tun sie mir ebenfalls auch nur leid.

So eng, wie wir heutzutage zusammenleben, knirscht und knarzt es nicht selten an manchen stellen - und man kann sich ja nunmal oft nicht aussuchen, auf wen man trifft.

Wenn mir unangebrachte Unhöflichkeit u.ä. entgegen kommt, zweifel' ich manchmal an der Gesellschaft - aber eben nicht an mir, mit den Launen und Manieren Fremder hab ich ja nichts zutun.

Wie sieht es denn mit Deinen näheren sozialen Kontakten aus? Erlebst Du in Deinem direkten Umfeld Respekt, Wertschätzung, Anerkennung? Gibt es dort vielleicht ein "zu wenig", sodass die von Dir beschriebenen Situationen eine zu starke persönliche Bedeutung bekommen?

L.vanPelt

Das ist ja nun verdrehter Quatsch, was du schreibst. Als wäre ein Mensch, wenn er nur genügend Selbstbewußtsein hat, unangreifbar.

Das sind falsche, absurde Theorien, und so ist das auch nicht, bei keinem. Es sei denn, derjenige lügt sich was vor.

Wer ehrlich ist, gibt zu, sich angegriffen zu fühlen.

Das Ganze hat auch was mit richtig und falsch zu tun.

Nochmal das Beispiel mit der Rentnerin und der Mutter mit Tattoo.

Es ist einfach FALSCH, eine Mutter mit Tattoo anzugreifen, sie sei wegen dem Tattoo eine schlechte Mutter.

Da geht mir die Hutschnur hoch, weil man der Alten einfach nicht einbleuen kann, dass es nicht so ist.

Ich kann so eine Dummheit einfach nicht nachvollziehen und auch nicht so stehen lassen. Ich kann solche Leute nicht mit solchen falschen Meinungen leben lassen, daher meide ich sie. Und würde ich so angemacht, bekämen diese Leute einen erniedrigenden Spruch, was auch wichtig ist, denn die sollen lernen, dass sie Mist labern. Und wenn sie schon nicht lernen, sollen sie wenigsten an der verbalen Prügel spüren, dass andere sie so nicht leiden können.

gVatxo


Das ist eine Strategie? Ich dachte immer, das nennt man soziales Miteinander.

Strategie ist vielleicht nicht das richtige Wort, aber leider wissen viele tatsächlich nicht, dass man das so macht.

Darüberhinaus gibt es immer noch welche, die nur ein "Hallo" als Antwort vor sich hin murmeln und andere, die den Leuten in die Augen schauen, lächeln und "Guten morgen/Tag/Abend", "Bitte" und "Danke" sagen, bevor die andere Person etwas sagt.

Lv.veanPeOlt


@ G.Treten

Das ist ja nun verdrehter Quatsch, was du schreibst. Als wäre ein Mensch, wenn er nur genügend Selbstbewußtsein hat, unangreifbar.

Ich finde Deinen Tonfall schon recht verwunderlich, aber gut.. Es geht doch gar nicht darum, sich bei Angriffen zur Wehr zu setzen oder seine Grenzen zu wahren, wie die TE ja selbst schrieb:

Auch kann ich gut kontern, wenn ich angegriffen werde.

Es geht um das Gefühl der Kränkung, das Persönlichnehmen und dieses Gefühl dann auch noch mit nach Hause zu tragen.

Das Ganze hat auch was mit richtig und falsch zu tun.

(...)Und würde ich so angemacht, bekämen diese Leute einen erniedrigenden Spruch, was auch wichtig ist, denn die sollen lernen, dass sie Mist labern. Und wenn sie schon nicht lernen, sollen sie wenigsten an der verbalen Prügel spüren, dass andere sie so nicht leiden können.

'N bisschen aggressiv, oder? Wie gesagt, es nicht darum, sich Unverschämtheiten gefallen lassen zu müssen sondern um den emotionalen Umgang.

Und es wäre schon ein bisschen Realsatire, dem grummeligen Busfahrer ein wütendes:"Das geht aber auch ein bisschen freundlicher, Sie Arsch*och!" entgegen zu schmettern. ;-) :-D

Als weitere Theorie neben persönlichen Empfindlichkeiten möchte ich noch den regionalen Aspekt einwerfen: vielleicht hab ich einfach Glück, (entgegen den Vorurteilen) in einer außerordentlich freundlichen und kommunikativen Stadt zu wohnen, ich weiß, dass es andererorts durchaus anders ist.. Ein nettes Pläuschchen mit fremden in Bus und Bahn ist zwar kein Dauerzustand, aber eben auch nichts ungewöhnliches.. Ebenso ein Zwitschern mit der Kassiererin oder der Sprechstundenhilfe - immer noch authentisch und nicht anbiedernd oder "amerikanisch". Es ist (zumindest gefühlt) wirklich selten, dass man hier auf grummelige Menschen trifft und selbst die nimmt man mit heiterer Leichtigkeit (und nimmt sie deswegen womöglich auch gar nicht so wahr).

s`evXeMnthrxee


Da geht mir die Hutschnur hoch, weil man der Alten einfach nicht einbleuen kann, dass es nicht so ist.

du bist ein genauso arm dran wie die TE, fühlst dich von jedem falsch behandelt, gekränkt oder erniedrigt.

Selbstsichere Menschen lassen solche negative Hintergrundstrahlung an sich abperlen und verschwenden keinerlei Energie an sowas.

Dagegen vorgehen zu wollen ist ein Kampf gegen Windmühlen, also ist jeder Gedanke oder Emotion darüber unsinnig.

Die meisten Leute die sich zuviel mit sowas beschäftigen sind im Falle einer echten Konfrontation hilflos und finden keine angemessene Reaktion darauf

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