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Nicht zur Ruhe kommen

nTott$ra?nquilizexd hat die Diskussion gestartet


Hallo, ich habe da so ein Problem,

eigentlich schon immer. Und zwar kann ich einfach nicht zur Ruhe kommen, also so einfach hinsetzen und etwas tun geht nicht, Konzentrieren geht ganz schlecht.

Ich habe gute und schlechte Zahlen, muss immer versuchen auf die guten zu kommen. Hände wasche ich sehr oft, so dass sie aufgeplatzt sind und weh tun. Das kann man ja alles unter Zwang verbuchen. Ich denke aber, dass trägt alles dazu bei, dass ich keine Ruhe im Kopf kriege.

Bin sehr angetan von Benzodiazepinen, die schalten den Kopf aus, aber ich kann nicht dauernd Benzos einwerfen. Neuerdings habe ich ein anderes Medikament für mich entdeckt, es mach mich im Kopf, nunja irgendwie doof, aber auf angenehme Art. Aber das muss doch auch alles ohne Pillen gehen? Bin ich so kaputt, dass es nicht anders geht?

Kann man zur Ruhe kommen lernen?

Antworten
EFhemaligezr Nu"t*zeGr (#57E8069)


Mit Benzodiazepinen schädigst du dein Gehirn dauerhaft, also solltest du jeglichen Medikamentenmissbrauch lassen. Bist du denn in Behandlung?

Ich denke durchaus, dass man lernen kann, zur Ruhe zu kommen. Allerdings ist deine Ausgangslage denkbar schlecht. Zuerst musst du deine Zwänge in den Griff bekommen.

nTot'tranqueilixzed


Ein benzodiazepinentzug, so grässlich er auch ist, hinterlässt i.d.r. keine dauerhaften Schäden, benzodiazepine ansich auch nicht, es sind sehr sichere Medikamente, wenn nur der entzug nicht wäre. Die GABA-rezeptoren regeln wieder runter, nur braucht das eine weile.

Ich bin nicht wirklich in Behandlung, gehe nur alle paar Monate zu einem psychiater, um meine medis abzuholen, also das Rezept für die medis.

Wenn es nur zwänge wären könnte man das angehen, aber mein ganzes Leben ist ein einziges Trümmerfeld und ich schaffe es wohl nie besser zu leben, ich hasse es

NMum]ber OOf T%he] xBeast


Aber irgendwo musst du ja schon anfangen, damit sich was zum positiven verändern kann.

E+hemakliHger mNut2zer x(#5738069x)


Die dauerhafte Einnahme von Benzodiazepinen erhöht das Risiko von Alzheimer massiv und schädigt das Gehirn nachhaltig - z. B. was die Konzentration betrifft. Das wurde mir in einer Nervenklinik von einer Neurologin bestätigt.

Der Entzug ist dabei das geringste Problem.

Jede Reise beginnt mit dem ersten Schritt. Das hört sich kitschig an, ist aber so. Manchmal kann es lange dauern, bis man an sein Ziel gelangt. Und manchmal kann es einem auch völlig überfordern. Wichtig ist nur, dass man anfängt, etwas zu verändern. Irgendwann macht es sich - trotz Zweifel - bezahlt.

ncottr8anqutilized


NOTB, habe schon oft angefangen, aber es wurde immer zerstört

Antfortas, das wusste ich nicht, nunja nehme sie ja nicht so häufig und sie verbessern meine Lebensqualität und konzentieren kann ich mich sowieso nicht.

Es sieht einfach so aus, dass ich vor mich hin lebe: Aufstehen, Sport, Arbeiten, TV schauen, schlaen. AM WOchenende: Aufstehen, Sport, TV schauen, Sport, schlafen. Man könnte sovieles machen, doch mir macht nichts Spaß und es wrd sich auch nichts mehr ändern, das ist seit 12 Jahren so und zum Teil schon immer. Ich hasse mich so sehr dafür dass ich mich wieder schneide. Mich wird niemals jemand lieben, aber das ist mein kleinstes Problem.

E)hemalciger fNutzerg (#6578S069x)


Da kommt es nicht unbedingt auf die Häufigkeit der Einnahme an, sondern auch auf die Dauer.

Man hat nie allzu goßen Einfluss darauf, ob man geliebt wird. Aber man hat immer die Wahl, sich selbst zu lieben.

nVottra$nquilLi3zed


okay hm ja, dauerhat kann ich auf Benzos nicht verzichten, schon allein nicht wegen der Arbeit, dabei versuche ich natürlich vorallem einen Entzug zu vermeiden, über langfristige Schäden mag ich mir nicht auch noch den Kopf zerbrechen

und Liebe brauche ich nicht, weder Fremdliebe, noch Eigenliebe

n1ottra?nquilizxed


bin mal gespannt was man in ein paar Jahren über Lyrica sagt, ich meine es ist ja schon nett dieser Nebel im Kopf, aber es gibt ja jetzt schn kritische Stimmen, egal wenn ich schon sterben muss, dann halbwegs zufrieden

EHhemaligerL UNutzeir (#t57806x9)


Jeder Mensch braucht Zuneigung und Liebe. Das halte ich für essentiell um ein zufriedenes Leben führen zu können.

n5ottra)nquixlized


Es muss doch aber auch ohne gehen, wenn man es nicht haben kann

EVhemaliYger NYutzer (#5i78069x)


Natürlich geht es auch ohne. Aber denkst du nicht, dass es sich negativ auf einen normalen Menschen auswirkt?

nzottra'nqui!lized


Doch auf einen normalen schon schon

S{pinMnerxin


Du wirst es vermutlich nicht hören wollen, aber ich denke, sehr viel von deiner "Unruhe" ist selbstgemacht durch deinen Medikamentenmissbrauch. Das ist das Problem, wo du momentan ansetzen musst, und nicht an den Symptomen. Das kann doch gar nicht funktionieren. Als ich dich neulich mal gefragt hatte, was du so alles nimmst, hast du mir vier Medikamente aufgezählt, die du nimmst, wie es dir gerade einfällt. Da ist es doch klar, dass Nebenwirkungen/Entzugserscheinungen verursacht werden, die du dann aber wiederum mit anderen Medikamenten behandeln willst, weil du sie als Symptome deiner psychischen Krankheit(en) interpretierst. Da jetzt auch noch Benzos draufschmeißen... ja, sicher die allerbeste Idee, die jemals jemand hatte.

Ja, ich weiß, dass du auch diesen Beitrag hier wieder schönreden und ignorieren wirst, aber irgendwo habe ich noch die Hoffnung, dass du irgendwann Vernunft annimmst und dir Hilfe suchst, bevor noch größerer Schaden entsteht. Du schadest dir selbst massiv.

n7ottran{quwilixzed


die Unruhe war vor den Medikamenten da. Wo soll ich mir denn noch Hilfe holen, daran glaube ich nicht mehr, es geht alles den Bach runter und das hoffentlich schnell, ich habe nämlich echt keine Lust mehr

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