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Nicht zur Ruhe kommen

SVpi`nnerxin


Deine Entscheidung. Willst du so leben oder willst du es nicht. Willst du es nicht, gibt es immer einen Weg hinaus. Und für den Weg hinaus habe ich gerade einen konkreten Vorschlag gemacht (und es ist nicht der erst Tipp, den du hier bekommst, und nicht mal der erste von mir).

die Unruhe war vor den Medikamenten da.

Völlig egal, ob die Unruhe vorher schon da war oder nicht. Es wird durch Medikamentenmissbrauch nicht besser, und der ist momentan der Faktor, der am leichtesten aus der Welt zu schaffen ist, und daher zuerst bearbeitet werden sollte.

es geht alles den Bach runter

Oh, bitte nicht so passiv. Den Karren fährst du höchstpersönlich am Lenker sitzend gegen die Wand. Es ist nicht die böse Krankheit, es sind nicht die unwirksamen Medikamente, es sind nicht die unfähigen Ärzte. Du allein entscheidest das.

und das hoffentlich schnell, ich habe nämlich echt keine Lust mehr

Dann stell nicht ständig Fragen, die einen auf die falsche Fährte lenken, dass du Hilfe suchst. Du suchst nämlich gar keine. Es gibt diese Hilfe. Du willst sie nicht.

Alles freier Wille, was dir passiert.

nGottr&anqWuilixzed


Jo genau ich bin selber schuld. Nicht mal nen Film kann ich am Stück schauen, alles meine schuld

SkpinnJerixn


Von Schuld steht da nichts. Da steht, du hast es selbst in der Hand.

Ich verstehe, dass deine Situation verzweifelt und festgefahren ist, und ja, ich weiß, wie du dich fühlst. Ich war auch mal an dem Punkt, und nicht nur einmal. Laut meiner Ärzte bin ich sehr schwer krank, habe ohne weiteres die Schwerbehinderung anerkannt bekommen. Ich sage auch nicht, dass du freiwillig leidest. Aber du kannst etwas gegen dein Leiden tun, und du tust es nicht.

Arsch hoch oder absaufen - du selbst entscheidest, welchen Weg von beiden du einschlagen willst. Bei ersterem wirst du garantiert jede Unterstützung bekommen, die du brauchst. Dass es kein Zuckerschlecken ist, sondern harte Arbeit, und dass nach der Therapie nicht direkt Rosen auf dich herabregnen werden, und dass es Rückschläge geben wird, sage ich dir direkt dazu. Aber das Leben, das auf dich wartet, wenn du diese Arbeit geleistet hast, ist jeden einzelnen mühsamen Schritt dahin wert. Ein lebenswertes Leben. Das kannst du haben. Nimm es dir.

Konkrete Vorschläge für den ersten Schritt hast du bekommen. Gehen musst du ihn selbst, niemand wird kommen und dich retten.

Und noch ein persönliches Wort: ehrlich gesagt habe ich keine Lust, gegen eine Mauer anzureden und mich anmaulen zu lassen, obwohl ich mich um dich bemühe. Ich finde das sehr respektlos und verletzend, und habe keine Energie für so etwas. Was ich dir zu sagen hatte, habe ich gesagt. Daher verabschiede ich mich von dir und wünsche dir das Beste.

Alles Gute.

Ejhemalig\er Nutze2r 5(#578`069)


Ich kann mich den Worten von Spinnerin nur anschließen.

n=o,ttIranqui\lixzed


Freut mich, wenn ihr euch einig seid

Wo habe ich jemand angemault? Ist ja auch egal.

Die Arbeit kotzt mich an und das Leben genauso, mich hat niemand gefragt ob ich leben will

Und alles triggert mich, ätzend

Ich würde ja saufen, wenn alk nicht soviele Kalorien hätte, aber benzos und lyrica sind sowieso viel besser, nur kann ich das nicht so oft missbrauchen

An medizinische Hilfe glaube ich nicht mehr, hab alles durch. Älter als 30 will ich nicht werden

n|ottrqaKnquiVlized


Noch ein Wort von mir, Menschen mit diversen charakterneurosen, Störungen und depression sind nicht immer einfach, aber dass selbst Therapeuten dafür kein Verständnis haben ist die Höhe und musste ich immer wieder feststellen, leider konnte ich mich damals noch nicht wehren

D(é.lMiée


Ich kann dich verstehen, glaube ich.

Aber ich bin mir ganz sicher, dass du nicht daran kaputt gehen willst, sonst würdest du nämlich nicht hier schreiben. Du willst irgendwo doch Hilfe.

Die Worte der anderen fand ich richtig gut, lies dir das ein paar Ml durch und denk drüber nach. Da ist weit mehr los nur ein Fünkchen Wahrheit dran und auch, wenn es mir mit der Umsetzung auch schwer fällt, fand ich es hilfreich, das mal vor Augen geführt zu bekommen. Also danke dafür!

C6lo&nd"yqkxe


Sag mal, hast Du Dich in Deinem Eingangspost verschrieben ? Da steht von guten und schlechten "Zahlen". Sicher meinst Du "Zeiten" ?? Ich kannte einen Patienten mit guten und schlechten Zahlen- schlimm!!

Was Lyrica betrifft- wirst Du zunehmen. Dir liegt doch so viel an Deiner Figur, oder ?

Ich meine Sertralin ist für Zwänge besser geeignet- Lyrica ist zudem ein Schmerzmittel.

Edhemali4ger NNut_zer u(g#5780Q69x)


Noch ein Wort von mir, Menschen mit diversen charakterneurosen, Störungen und depression sind nicht immer einfach, aber dass selbst Therapeuten dafür kein Verständnis haben ist die Höhe und musste ich immer wieder feststellen, leider konnte ich mich damals noch nicht wehren

Vielleicht sollte dich das zum nachdenken anregen. Mitgefühl und Verständnis sind nur bis zu einem gewissen Punkt angebracht und hilfreich.

nMottran^quilcizexd


Also was halt überhaupt nicht stimmt ist das mit dem Medikamentenmissbrauch, ich bekomme 4 verschiedene Medikamente verschrieben, die muss ich nehmen. Das einzige von dem ich mir manchmal mehr genehmige ist Lyrica, ist nicht optimal, sehe ich ein, aber es bietet mir kurzzeitige Flucht aus der Depression und ist besser als sich zu betrinken.

Ansonsten, ja, es waren gute Worte dabei und ich bin nicht einfach, ich hab als erstes so einen Reflex Gründe zu finden, wieso mir sowieso nichts hilft, das wirkt vielleicht unfreundlich.

Clondyke, ich meinte schon Zahlen, ich habe Zahlen, welche mir Glück bringen, au diese Zahlen sollte ich immer kommen und Zahlen welche ich vermeiden sollte.

Ich nehme vom Lyrica nicht zu, es steigert zwar meinen Appetit, aber d.h. ja nicht, dass ich deswegen etwas essen muss und Wassereinlagerungen kann ich auch keine feststellen. Sertralin ist doch so ein SSRI, dieses hatte ich zwar noch nicht, aber Venlafaxin, Citalopram und Konsorten. Lyrica bekomme ich gegen Ängste.

Antfortas, egal wie ich mich verhalte, es läuft immer wieder aufs gleiche hinaus, ich scheine da irgendwelche Charakterzüge zu haben, welche provozieren.

D9é.li"ée


Ich bin auch so, erstmal fliehen.

Aber bringt auf lange Sicht nichts.

Wenn du ja weißt, dass du so bist, dann halte einen Moment inne und denk drüber nach. Mit dem Willen, keine Rechtfertigung finden zu wollen.

EIhemjalipger Nutzer~ (#5(78069)


Antfortas, egal wie ich mich verhalte, es läuft immer wieder aufs gleiche hinaus, ich scheine da irgendwelche Charakterzüge zu haben, welche provozieren.

Ich bin jetzt mal ein bisschen direkter: Das einzige, was an deinem Verhalten wirklich provoziert, ist deine Wehleidigkeit.

Du eröffnest ständig neue Fäden, erzählst von deinen Problemen - willst aber Ratschläge und Tipps nicht annehmen. Kurz und knapp: Niemand kann dir helfen und das Leben ist einfach ungerecht zu dir.

Es gibt viele Menschen denen das Schicksal übel mitgespielt hat und/oder die mit psychischen Problemen zu kämpfen haben. Der wesentliche Unterschied ist aber, dass diese Menschen aktiv etwas tun, um aus dem Loch herauszukommen. Es wird niemand kommen, der dich aus dem Loch rauszieht - das muss man selbst tun.

nNotttranqxuiliEzed


Dé.liée, hast recht, das könnte ich mal probieren

Antfortas, das war jetzt auf Therapeuten bezogen. Ansonsten kann ich aber sagen dass ich schon Tipps annehme es hieß immer ich soll nochmal in eine Klinik, was ich getan habe, mir wurde auch immer dazu geraten Medikamente zu nehmen, auch dazu habe ich mich dann irgendwann entschlossen.

In deinem letzten Absatz scherst du alle Menschen über einen Kamm.

Deinem letzten Satz kann ich aber zustimmen.

Ezhemali.g6er N.utzepr H(#5780 69)


Nun, dass es auch Menschen gibt, die vorzeitig aufgeben, ist ja kein Geheimnis.

Wie reagieren denn die Therapeuten auf dich?

S*pinne'rin


Also was halt überhaupt nicht stimmt ist das mit dem Medikamentenmissbrauch, ich bekomme 4 verschiedene Medikamente verschrieben, die muss ich nehmen. Das einzige von dem ich mir manchmal mehr genehmige ist Lyrica, ist nicht optimal, sehe ich ein, aber es bietet mir kurzzeitige Flucht aus der Depression und ist besser als sich zu betrinken.

Na klar... im Faden über's Abilify hast du mit der Dosis experimentiert und damit, es nur alle zwei Tage zu nehmen, das Seroquel nimmst du "nach Bedarf" zwischen 25 und 200 mg ohne Wissen deines Psychiaters, beim Vortioxetin hast du einfach mal so die Dosis verdoppelt, etc. So wie sich bei mir persönlich Dosisänderungen auswirken kann ich mir vorstellen, wie man sich fühlen muss, wenn man vier unterschiedliche Medikamenten so unregelmäßig einnimmt. Du pfuschst ständig in deinem Hirnstoffwechsel herum und wunderst dich dann darüber, wie es dir geht.

Glaube mal nicht, dass ich das Wort Medikamentenmissbrauch leichtfertig in den Raum stelle. Man sieht an deinen Fäden und Beiträgen hier, dass deine Gedanken sich häufig um das Thema Medikamente drehen und wie du sie am besten nimmst. Und wenn jemand sagt, dass das nicht sehr gesund ist, oder dass es Missbrauch ist (haben ja auch schon andere geschrieben), weist du das strikt von dir und suchst tausend Rechtfertigungen ("ich mach das doch nur, damit ich schlafen kann"etc pp). Auch ein Hinweis darauf, was genau da schief läuft.

Und nein, es ist nicht besser als sich zu betrinken (was nicht heißen soll, dass du dich betrinken sollst), das eine ist ebenso Substanzmissbrauch wie das andere. Ich kenne Trinker, und die reden alle genau das gleiche wie du. "Ich süchtig? Niemals! Ich tu das nur weil blablabla".

Und ehe du das im Griff hast brauchst du dich um gar nichts anderes zu kümmern. Es KANN so nicht besser werden. Wie schon gesagt.

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