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Nicht zur Ruhe kommen

STpi]nnKerixn


... oh, und im Verharmlosen sind die auch alle ganz groß. "Das eine Gläschen Wein am Abend"... jaja, und in Wirklichkeit ist es die ganze Flasche. Kenn ich alles.

ftal-co peVlegri0noidexs


Du solltest ehrlich zu deinem Psychiater sein und ihm sagen, dass du die Medikamente missbrauchst und Hilfe brauchst. Du bist nicht der erste Patient der so etwas macht und wirst Hilfe bekommen.

Ich habe vor Jahren Benzos und Schlafmittel missbraucht und es dann beim Psychiater und Psychologin zugegeben. Die Medikamente musste ich dann abgeben. Und jeden Tag dahin, um sie dort einzunehmen.

Dadurch bin ich davon losgekommen. Schlafmittel gab es dann aber nicht. Das hat mir geholfen. Auch dir können sie helfen davon loszukommen. Du musst dir aber helfen lassen und mitarbeiten.

E7hemnalig;erq Nu+tzerd (#5780069x)


Antfortas, egal wie ich mich verhalte, es läuft immer wieder aufs gleiche hinaus, ich scheine da irgendwelche Charakterzüge zu haben, welche provozieren.

Vielleicht habe ich das etwas zu voreilig darauf bezogen, was mich an diesem Faden genervt hat. Dann

Es ist gut und wichtig, wenn dir gezeigt wird, welche Charakterzüge auf den Therapeuten einen negativen Eindruck machen. Die sind (in den meisten Fällen) neutraler als Bekannte und Freunde. Nimm dir die Kritik an deinem Charakter doch zu Herzen und ändere das.

n~ottrtanq@uilixzed


Antfortas:

Wie reagieren denn die Therapeuten auf dich?

Einer schrie mich mal an, und hat mich auch sonst immer provoziert, "um mich aus der Reserve zu locken, ich war damals ein verschüchtertes Kind.

Dann meine Therapeutin in der letzten Klinik war genervt und meinte ich meckere nur, dann sagte sie auch, ich könne die Treppen hochspringen (habe Knieschmerzen, damit wollte sie wohl andeuten, dass die Schmerzen ja nicht so schlimm sein können, oder dass ich gar keine Schmerzen habe) und der Gipfel war, dass sie sagte "ich wollte WIEDER eine Tavor" ich habe NUR EIN EINZIGES mal aus triftigem Grund nach einer Tavor gefragt, nur weil meine Benzodiazepinwerte erhöht waren.

AUf Falco pegrinoides und Spinnerin antworte ich heute Abend, muss jetzt los

nrotItranZqu~ili+zxed


Achso zur Ergänzung noch, allgemein nehmen mich Ärzte nicht ernst, oder zumindest fühle ich mich nicht ernst genommen

nPo!ttraHnq,uilizVed


Spinnerin:

Na klar... im Faden über's Abilify hast du mit der Dosis experimentiert und damit, es nur alle zwei Tage zu nehmen, das Seroquel nimmst du "nach Bedarf" zwischen 25 und 200 mg ohne Wissen deines Psychiaters, beim Vortioxetin hast du einfach mal so die Dosis verdoppelt, etc. So wie sich bei mir persönlich Dosisänderungen auswirken kann ich mir vorstellen, wie man sich fühlen muss, wenn man vier unterschiedliche Medikamenten so unregelmäßig einnimmt. Du pfuschst ständig in deinem Hirnstoffwechsel herum und wunderst dich dann darüber, wie es dir geht.

Also es stimmt schon, dass ich gerne mal an meiner Medikamentendosis herumspiele, mittlerweile aber nicht mehr so. Beim Abilify war es halt aus dem Grund, weil es mich so unruhig gemacht hat und zur Zeit nehme ich es auch nicht. Seroquel reichen mir mittlerweile fast immer 25mg, mein Psychiater weiß aber, dass ich auch mal mehr nehme, wenn ich nicht schlafen kann. Vortioxetin, ja stimmt, nehme aber jetzt einfach wieder 10mg wie verordnet, denke nicht, dass mehr auch mehr hilft.

Am kritischsten ist wohl der Lyrica Abusus zu sehen, es ist das einzige von den Medikamenten, welches abhängig machen kann.

Ich bin seeeehr suchtanfällig, schon bei meinem ersten Kontakt mit Benzos habe ich die wie Smarties gegessen. Eine Zeitlang habe ich mich jeden Tag betrunken, mittlerweile aber nicht mehr zum Glück.

Und ehe du das im Griff hast brauchst du dich um gar nichts anderes zu kümmern. Es KANN so nicht besser werden. Wie schon gesagt.

Hmmm, also von Benzos werde ich wohl immer psychisch abhängig sein, egal wie lange ich keine nehme, denke ich immer wieder daran. Ansonsten suche ich eben Flucht aus dem Leben, ich denke wenn es mir besser gehen würde, müsste ich nicht flüchten, ich meine, ich habe jahrelang alles so ertragen, als ich dann nicht mehr konnte habe ich die am einfachsten verfügbare Droge (Alkohol) missbraucht.

falco pelegrinoides:

Du solltest ehrlich zu deinem Psychiater sein und ihm sagen, dass du die Medikamente missbrauchst und Hilfe brauchst. Du bist nicht der erste Patient der so etwas macht und wirst Hilfe bekommen.

Ich habe vor Jahren Benzos und Schlafmittel missbraucht und es dann beim Psychiater und Psychologin zugegeben. Die Medikamente musste ich dann abgeben. Und jeden Tag dahin, um sie dort einzunehmen.

Dadurch bin ich davon losgekommen. Schlafmittel gab es dann aber nicht. Das hat mir geholfen. Auch dir können sie helfen davon loszukommen. Du musst dir aber helfen lassen und mitarbeiten.

Ich bin von keinem Medikament abhängig, das einzige meiner Medikamente, welches abhängig machen kann ist Lyrica. Die anderen machen nicht abhängig, ich habe nichts davon, wenn ich mehr nehme, habe keine Lust darauf, ich habe als es mir ganz schlecht ging mittags mehrere hundert mg Seroquel genommen, um zu schlafen, aber ich hatte deswegen keine Lust darauf mehr zu nehmen, es ist auch nicht sonderlich angenehm, man kriegt Herzrasen und Panik davon bis man denn mal einschläft.

ANtfortas:

Dann

Es ist gut und wichtig, wenn dir gezeigt wird, welche Charakterzüge auf den Therapeuten einen negativen Eindruck machen. Die sind (in den meisten Fällen) neutraler als Bekannte und Freunde. Nimm dir die Kritik an deinem Charakter doch zu Herzen und ändere das.

Wenn die das professionell mitteilen würden, würde ich das ja annehmen, kritikfähig bin ich eigentlich schon, zumindest versuche ich es zu sein, aber allzuschnell vergessen Psychologen ihren Beruf und sind dann einfach nur (un)menschlich unprofessionell.

g1h,ost{ablxe


Vielleicht sollte dich das zum nachdenken anregen. Mitgefühl und Verständnis sind nur bis zu einem gewissen Punkt angebracht und hilfreich.

Antfortas

Ich wundere mich immer wieder aufs Neue, welch unglaublichen Quatsch man hier im Forum immer wieder lesen muß...meine armen Augen...

Dsé.liéxe


Hmmm, also von Benzos werde ich wohl immer psychisch abhängig sein, egal wie lange ich keine nehme, denke ich immer wieder daran.

Du weißt aber, dass Benzos ganz schnell ganz schön abhängig machen können? Auch körperlich? Deshalb sollte man die auch nicht länger als 2 Wochen nehmen.

Außerdem baut man da ziemlich flott eine Toleranz auf. Ich steh bei 5mg immer noch kerzengerade und merke nichts, deshalb nehme ich sie jetzt gar nicht mehr.

Seroquel war bei mir aber das selbe Spiel. Die erste Dosis mit 25mg hat mich total umgehauen, aber schon kurze Zeit später ist gar nichts mehr passiert. Letztendlich wurde ich so heftig hoch dosiert (und parallel noch Atosil), dass es wirklich ein Wunder war, dass ich noch stehen konnte und dann habe ich auch da beschlossen, dass ich das nicht mehr mache.

Vielleicht ist das auch ein bisschen individuell und ich entwickel nur unheimlich schnell eine Toleranz, aber ich würde da trotzdem aufpassen. Weil davon wieder wegzukommen kann anstrengend sein.

Vielleicht sollte dich das zum nachdenken anregen. Mitgefühl und Verständnis sind nur bis zu einem gewissen Punkt angebracht und hilfreich.

Antfortas

Ich wundere mich immer wieder aufs Neue, welch unglaublichen Quatsch man hier im Forum immer wieder lesen muß...meine armen Augen...

Ich find das gar nicht Quatsch.

ujvg4G1


Was ist eigentlich das zugrundeliegende Problem bei Dir? Oder kam das "einfach so"? Wie war Kindheit, Jugend? Bist Du ein Missbrauchsopfer? Was ist passiert, dass es Dir nun so geht?

L`aurens 5B.


Nicht zur Ruhe kommen = du kommst nicht zu ihr. Wartest du, dass sie zu dir kommt?

nVottranq4uil_ized


Dé.liée:

Du weißt aber, dass Benzos ganz schnell ganz schön abhängig machen können? Auch körperlich? Deshalb sollte man die auch nicht länger als 2 Wochen nehmen.

Außerdem baut man da ziemlich flott eine Toleranz auf. Ich steh bei 5mg immer noch kerzengerade und merke nichts, deshalb nehme ich sie jetzt gar nicht mehr.

Seroquel war bei mir aber das selbe Spiel. Die erste Dosis mit 25mg hat mich total umgehauen, aber schon kurze Zeit später ist gar nichts mehr passiert. Letztendlich wurde ich so heftig hoch dosiert (und parallel noch Atosil), dass es wirklich ein Wunder war, dass ich noch stehen konnte und dann habe ich auch da beschlossen, dass ich das nicht mehr mache.

Vielleicht ist das auch ein bisschen individuell und ich entwickel nur unheimlich schnell eine Toleranz, aber ich würde da trotzdem aufpassen. Weil davon wieder wegzukommen kann anstrengend sein.

Ja, weiß ich aus eigener Erfahrung. Ich nehme sie nie 2 Wochen am Stück. 5mg von welchem Benzo? Man sollte je nach Situation das passende wählen. Für die Arbeit nehme ich z.B. Xanax, es flutet schnell an, wirkt rein anxiolytisch, macht nicht müde, sediert nicht und die Metaboliten haben keine längere Halbwertszeit wie Alprazolam selber, es kumuliert also bei häufigerer Einnahme nicht wie z.B. Valium.

Also mir reichen (fast) immer 25mg Seroquel zum Schlafen. Habe auch noch nie gehört, dass es eine Toleranz aufbaut, dann würde es ja abhängig machen, aber in geringer Dosierung wirkt es antihistaminerg, ob man der Wirkung gegenüber eine Toleranz aufbauen kann weiß ich nicht, wie gesagt mir reichen 25mg, muss die Dosis nicht erhöhen, habe auch noch nie gehört, dass sich eine Toleranz aufbaut.

uvg41:

Was ist eigentlich das zugrundeliegende Problem bei Dir? Oder kam das "einfach so"? Wie war Kindheit, Jugend? Bist Du ein Missbrauchsopfer? Was ist passiert, dass es Dir nun so geht?

Habe verschiedene Probleme. mir bereitet nichts Freude, habe keine Hobbies, ich kann nicht mal ein Film am Stück anschauen, oder ein Buch lesen z.B. Im zwischenmenschlichen Bereich kommt es immer zu Problemen. Alles bleibt liegen, mache keine Briefe mehr auf.

Als Kind war ich schüchtern und seit der Pubertät bin ich depressiv. Ich glaube nicht dass es einen Auslöser dafür gibt.

Lauren B.:

Nicht zur Ruhe kommen = du kommst nicht zu ihr. Wartest du, dass sie zu dir kommt?

Ich finde Sie nicht, nur Benzodiazepine oder Lyrica bescheren mir sie. Aber sonst keine Chance, kann nicht mal ein Film am Stück anschauen.

Nicht zur Ruhe kommen = du kommst nicht zu ihr. Wartest du, dass sie zu dir kommt?

L#aurenx B.


Du liest dich einerseits so, als ob du mit den verschiedenen Tabletten einen Zustand erreicht hast, wie du einigermaßen klar kommst. Vielleicht geht es für dich darum, es so akzeptieren, damit zu leben. Es gibt ja viele Menschen, die auf die Einnahme bestimmter Medikamente angewiesen sind.

Wenn du andererseits unter Unruhe leidest, gehört die vielleicht zu nicht änderbaren Nebenwirkungen der Tabletten? Was sagt dein Arzt dazu? Auch mit unangenehmen Nebenwirkungen müssen sich viele herumschlagen, wenn sie Medikamente brauchen.

n>ottrPa%nquil5ized


Ja, ich muss es wohl akzeptieren.

Mein Arzt sagt eigentlich nicht viel dazu, man kann eh nicht viel machen

u(vgx41


Also Du hast keine Erinnerungen an traumatische Erlebnisse.. mobbing, missbrauch, übles Elternhaus?

Was für ein Verhältnis hast Du zu Deinen Eltern? Hast Du Geschwister?

nLottpran5qeui\lized


Nicht wirklich. Mobbing teilweise schon, aber nichts so extremes, ich konnte mich halt nie wehren.

Meine Eltern sind geschieden, mein Bruder Tod. Mit meinem Vater habe ich keinen Kontakt mehr, er war spielsüchtig, die Mutter trinkt gerne Alkohol, mit ihr verstehe ich mich aber ganz gut.

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