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Suche nach Anlaufpunkt um Hilfe für Mutter zu finden

sNunnyl_ife14x7 hat die Diskussion gestartet


Hallo ans Forum,

Ich bin auf der Suche nach einer Anlaufstelle um Hilfe für meine Mutter zu erhalten.

Situation:

Meine 72-jährige Mutter erlitt vor etwa 25 Jahren einen Schlaganfall und ist seitdem Halbseitengelähmt. Wenige Jahre später begann sie durch nächtliche Träume eine übernatürliche spontane Heilung ihrer Behinderung vorauszusehen. Diese Träume wurden mit den Jahren immer intensiver und detaillierter, bis sie anfing exakte Daten für diese spontane Heilung vorauszusehen/träumen. Diese Daten lagen zuerst Monate auseinander, die Zeitabstände dazwischen wurden aber immer kürzer. Sie erwartet heutzutage fast jeden 2. Tag das "Ereignis". Sie wandelt in Träumen auftretende Ereignisse in Worte um und errechnet aus den Anfangsbuchstaben dieser Wörter dann Datumsangaben. Mit jedem verstrichenen Datum an dem diese Heilung nicht eintrat wurde ihre Enttäuschung größer, Sie klammert sich aber weiterhin fest an diese Daten.

Sie zieht sich seit Jahren immer mehr zurück und will so gut wie nicht mehr aus dem Haus bzw. andere Leute außer dem familiären Umfeld sehen. Vor einem halben Jahr ist Ihr Ehemann plötzlich verstorben, welcher sich bis dahin um alle alltäglichen Dinge gekümmert hat. Ich machte mir daraufhin sehr große Sorgen um Sie, da sie sich äußerte das das einfachste wohl sei Ihm zu folgen, muss aber sagen das Sie seitdem deutlich mehr Stärke gezeigt hat als ich es erwarten konnte.

Sie schläft nur wenige Stunden pro Nacht und steht mehrfach auf und trinkt dann jeweils ein kleines Messglas "klosterfrau". Sie nimmt außerdem ein Schlafmittel vor dem zu Bett gehen um überhaupt einschlafen zu können. Sie hat vor 1-2 Jahren ganz kurzzeitig (1woche etwa) ein Psychopharmaka erhalten, das aber nicht vertragen

Sie führt relativ detaillierte Aufzeichnungen über Ihre Träume und Ihre erwarteten Heilungstermine. Als ich diese vor kurzem überflog wurde mir bewusst wie stark sie sich damit quält und wie viel ihrer wenigen Kraft es Ihr raubt. Der allererste Satz den ich Ihren Aufzeichnungen entnahm lautete: "Wie soll ich denn in dieser Verfassung noch Freude empfinden können." Welcher mich direkt an eine (schwere?) Depression denken ließ.

Es gibt natürlich noch so viele weitere Details die ich hier jetzt nicht alle aufschreibe um den ersten Post nicht gleich zu überladen. Ich bitte um Gedanken/Meinungen um Wege/Stellen der Hilfe zu finden. Meine Mutter erkennt auch das sie Hilfe benötigt um aus ihrer jetzigen Situation zu entkommen und hoffentlich irgendwann einmal wieder Freude am Leben haben zu können.

Vielleicht hat jemand schoneinmal erfahrungen mit ähnlichen Symptomen gemacht und kann davon berichten.

Viele Grüße und danke im Voraus für alle Antworten

Sunnylife147

Antworten
NBoOrdix84


Hat sie noch einen Hausarzt der sie kennt und mit dem du reden kannst ? Ansonsten geh zum sozialpsychiastrischen Dienst in der Nähe. Ohne professionelle Hilfe von außen ist die Sache auf jeden Fall nicht in den Griff zu bekommen, egal welches psychische Problem da jetzt genau vorliegt.

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