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Motive von Menschen

S[ilkPexarl


Bei Dir ist mehr Goodwill. Mich nerven einfach solche Texte, und andere offensichtlich auch. Bin im allgemeinen aber zu höflich, um mich darüber zu beschweren. Und der TE muss ja auch nicht darauf eingehen. Aber sagen dürfen muss man's mal.

j|us t_lookixng?


Also Virtuose willst du sein. Schön. Aber bitte nicht beim Schreiben. :-X

Ein Arzt kann kein Arzt sein ohne Patienten die es zu heilen gibt.

Doch, kann er. Genauso wie der Musiker Musiker ist auch wenn niemand seine Musik hört. Ob der Arzt praktiziert oder nicht, er ist trotzdem Arzt. Was wäre denn dann zB ein pensionierter Arzt? Also um jetzt mal eine häufige Erscheinung zu wählen. Ist der plötzlich wieder Gymnasiast? Oh, die Mathematik aus der 12. braucht er jetzt auch nicht mehr. Ist der dann nur noch Grundschüler?

mEond+Fstefrne


Ein Arzt ohne Patienten, ein Musiker ohne Publikum oder ein Schriftsteller ohne Leser, das macht in der Tat nicht viel Sinn.

Aber auch wenn es keinen Sinn macht, das was Du bist, Deine Identität, wird nicht festgelegt durch Anerkennung von außen, sondern durch das Wissen um Deine Talente und Fähigkeiten im Innern.

Und ja, meiner Meinung nach hast Du es, wie jeder andere Mensch auch, dieses innere Wissen um Deine Talente, Deine Berufung, Deine Identität, auch wenn es verschüttet ist durch eine Vielzahl von Menschen, die im falschen Moment "Buh" und "nein" gerufen haben, und dadurch zu Deiner Verunsicherung beitrugen.

Etwas anderes ist es, wenn es darum geht, Geld zu verdienen. Dann dann ist nicht so sehr Deine Identität als Motivation gefragt, sondern das, wofür der Kunde zahlt.

Die begnadete Sängerin muss beispielsweise als Schlagersternchen ihr Dasein fristen, weil es das ist, wofür sie vom Publikum Anerkennung bekommt in Form von Beifall und Geld.

Auch der zu Höherem berufene Schriftsteller muss schon mal Trivialliteratur produzieren mit seichten und gefälligen Geschichten, schönen Worten, kurzen Sätzen und vielen Absätzen, damit das lesende Publikum sich bloß nicht anstrengen muss. Selbstverständlich bedient er sich dabei großzügig aus der Klischeekiste, um nur nicht den bis dato noch geneigten Leser oder auch die Leserin mit ungewohnten, neuen Gedanken zu überfordern oder irritieren.

Also, Deine Motivation von Innen und die Anerkennung von Außen sollten im Idealfall der Kompass sein, um die goldene Mitte realitätsbezogenen und sinnhaften Handelns zu finden.

S#ini stra


Superantwort mond+sterne :)^

sAchneckes19x85


a) Ich fand den Eröffnungsbeitrag (im Gegensatz zu den ganzen Beziehungs-er-hat-auf-Facebook-seinen-Status-geändert-Fäden) überhaupt nicht schlimm ;-D

b) Die nachfolgenden Reaktionen können meiner Meinung nach in die Fragestellung mit einfließen: Warum lesen wir so einen Text nicht zu Ende bzw. bewerten ihn, bevor wir zum finalen Teil kommen (den fand ich übrigens am Besten) ?


Zum Thema: Ich glaube, die Mischung aus beidem macht's. Sicherlich brauchen wir als Menschen die Anerkennung von Außen bzw. messen uns an dieser (Van Gogh hat sich ja auch das Ohr abgeschnitten), andererseits braucht es auch den Mut zum Nischendasein. Würden wir nur auf gesellschaftliche Anerkennung abzielend handeln, dann gäbe es nur noch Ärzte und Ingenieure. Würden wir nur auf persönlichen Kriterien handeln, dann gäbe es wohl tausend Mal mehr Künstler (nicht, dass es nicht so schon genung Pseudo-Künstler gäbe ]:D ).

Mal ehrlich: Ich stand vor einiger Zeit vor einem 90.000 Euro-Gemälde und das hätte jeder Penner von der Straße (inklusive mir) so hingekriegt ;-D


Ich habe ja selber - aus Leidenschaft - eine Geisteswissenschaft studiert. Damals war ich nur auf meine eigenen Interessen fokussiert, Job / Geld / Zukunft hat mich wenig interessiert. Ich habe es nicht (!) bereut, aber heute würde ich wohl zu einem Zwischending raten (also z.B. eine Nische, wo man finanziell nicht die Staubmäuse fressen muss) raten. Prinzipiell halte ich es für durchaus bedenklich, wenn man seine Ausbildung / Studium / Interessen nur nach dem ausrichtet, was die "Wirtschaft momentan (angeblich) braucht".

Ich sehe mit 30 sehr viele, die nach dem Motto "Erst kommt das Fressen, dann die Moral" agieren :(v

Dementsprechend finde ich es toll, dass es junge Leute gibt, die sich auf ihre Interessen fokussieren, neue Wege beschreiten oder sich was trauen :)^ Gott sei dank! :)^

Umgekehrt ist man nicht immer 20 und sollte auch dies bei Zukunftsentscheidungen bedenken.

Richtig gruselig finde ich die Menschen, die nur nach dem Nutzen-Prinzip handeln. Erst heute in den Nachrichten gehört: Die 62 reichsten Menschen der Welt besitzen so viel, wie 3,6 Milliarden der ärmsten Menschen :(v :-/

s&ensiberlmaxn


Doch. Ich habe nur die erste Hälfte gelesen, es wurde zunehmend immer mühsamer, dann habe ich aufgehört.

Ha, ha, da haben viele wohl noch nicht Thomas Mann gelesen, [[http://www.alternativ-grammatik.de/pdfs/mann3.pdf z.B. soetwas]]. ;-)

@ TE

Ich glaube, dass es da kein Entweder <-> Oder gibt. Sowohl die Anerkennung durch andere Menschen halte ich für den Menschen, der sich oft als soziales Wesen wohlfühlt, als auch die individuelle Verarbeitung persönlicher Sinneseindrücke, die der betreffende Mensch als schön oder als angenehm empfindet, sind meines Erachtens Motivation für Menschen, so zu handeln, wie sie handeln.

Kxleixo


El Pintor

Dieser Faden soll der Frage nachgehen warum wir (also der Mensch) etwas tun. Es geht dabei also um die grundlegenden Motive des Menschen.

So eine ähnliche Frage gibt es ja auch bei Vorstellungsgesprächen: Warum stehen sie jeden Morgen auf? Hat mir gerade eine Freundin erzählt, dass sie das gefragt wurde. Sie meinte, sie hätte sich die Antwort: weil der Wecker läutet verkniffen. ]:D

Die Frage interessiert mich natürlich aus deshalb weil ich selbst oft über nachdenke warum ich etwas tue bzw. warum und was ich tun soll.

Aus meiner Sicht tun Menschen das, was sie wollen (es sei denn, es steht einer mit einer Knarre hinter ihnen und zwingt sie). Sonst würden sie es ja nicht tun. Es gibt die Jammerer, die die Dinge tun, weil sie es sollen, müssen, brauchen. Andere sehen es positiv und tun die Dinge, weil sie sie wollen. Diese Einstellung macht es sicher einfacher und sie werden auch zufriedener und glücklicher sein, als jene, die sich sagen, dass sie die Dinge tun, weil sie es "müssen".

Aber hier soll es vorrangig darum gehen, wie erwähnt allgemein zu erörtern warum man etwas "sein" will.

Weil man so konditioniert wurde, was man tun soll, tun muss und was man zu brauchen hat oder weil man sich bewusst dazu entscheidet, was und wie man sein will. Viele wurden ja mit diesen Glaubenssätzen erzogen und haben sie auch reflektiert oder unreflektiert übernommen.

Ausgangspunkt meiner Überlegungen war folgender: Die Identität einer Person zum jetzigen Zeitpunkt speist sich vorrangig aus der Historie einer Person als auch aus der unmittelbaren Umgebung. Die Identität setzt das vorhanden sein von anderen Menschen voraus. Ich kann erst etwas "sein" indem ich mit anderen in Wechselwirkung trete die mir signalisieren ob das was ich zu sein versuche auch wirklich bin.

Ja, das kann der Ausgangspunkt eines Menschen sein, der um die 20 ist. Oder er hat seinen einen Identitätsprozess gestartet und dann ist es nicht mehr so, dass er das Ergebnis der Erziehung ist, die er genossen hat. Mit 30/40/50 kann es immer noch so aussehen wie Du es beschreibst, muss aber nicht. Die eigene Identität muss nicht unbedingt dem der Außenwelt entsprechen. Selbstbild und Fremdbild übereinstimmen nicht immer und auch nicht 100%ig. Ist ja auch nicht unbedingt notwendig.

Also ein Schriftsteller, Musiker, Künstler usw. wird erst zu diesem durch ein Publikum welches die Rolle bestätigt. Ein Arzt kann kein Arzt sein ohne Patienten die es zu heilen gibt. Die entscheidende Frage nun ist also, würde ein Romancier auch Romane schreiben wenn er wüsste niemand würde sie jemals lesen?

Es gibt viele Schriftsteller, Maler oder generell Künstler, die sich als solche identifizieren ohne dass sie durch ein Publikum oder andere Gremien als solche anerkannt sind.

Schreibt er aus rein intrinsischen Gründen (der Sache wegen) oder lechzt er insgeheim nach Anerkennung?

Wenn du abends schlafen gehst und ans Schreiben denkst und wenn du morgens aufwachst und nur ans Schreiben denken kannst, dann bist du der geborene Schriftsteller. -Rainer Maria Rilke-

Wenn man sich zum Beispiel die Zahlen anschaut was junge Menschen werden wollen dann spielt die Reputation eines Faches (Berufes) eine nicht unerhebliche Rolle.

Und wie schaut es nach 20 – 30 Jahren Ausübung eben dieses Berufes aus? Sind die dann glücklich und zufrieden mit dieser Wahl?

Ich denke völlige Unabhängigkeit in der Meinungsbildung kann und wird es nie geben, wir werden immer in sozialen Strukturen eingebettet sein, in und nach ihnen handeln.

Was ist mit den Menschen, die alle anderen Berufe ergreifen?

Nur halte ich dies für ein wenig problematisch da der Grad an Fremdbestimmung in dem Maße wächst, indem wir nach Anerkennung buhlen. Natürlich kann man sich einer Sache um Ihrer selbst Willen zuwenden, oder sich die Verbesserung als ein Lebensprinzip auferlegen. Ich will ein Virtuose sein.

Menschen, die nach der Anerkennung anderer lechzen, haben eine Sisyphusarbeit. Meiner Meinung nach wird damit keiner glücklich und zufrieden und nicht selten endet diese Arbeit in einer ernstzunehmenden Krankheit, die sie völlig außer Kraft setzt und sie einsam und allein sind.

Natürlich kann man sich einer Sache um Ihrer selbst Willen zuwenden, oder sich die Verbesserung als ein Lebensprinzip auferlegen. Ich will ein Virtuose sein. Natürlich gibt es daneben mannigfaltige Gründe etwas zu tun, Bedürfnis nach Zugehörigkeit, Sicherheit, Sinnerleben, Hedonismus usw. Ich wollte hier mal eine Diskussion anstoßen vielleicht habt ihr ja noch ein paar weitere interessante Gedanken zu dem Thema.

Ich kenne recht viele, die nicht wegen anderer eine Arbeit machen, sondern weil die Arbeit sie begeistert, interessiert und sie diese mit Leidenschaft machen. Das sind auch die Menschen, die mich in der Regel überzeugen, sei es der Bäcker, die Putzfrau, der Manager oder der Verkäufer. Diese Begeisterung steckt an, weil ich sehe, wie sehr sie das lieben, was sie tun.

Etl Pitntxor


Bei Dir ist mehr Goodwill. Mich nerven einfach solche Texte, und andere offensichtlich auch. Bin im allgemeinen aber zu höflich, um mich darüber zu beschweren. Und der TE muss ja auch nicht darauf eingehen. Aber sagen dürfen muss man's mal.

Was genau nervt dich denn bitte ? Ok ich gebe zu ich habe stilistisch vielleicht nicht unbedingt geglänzt aber wie ich schon erwähnt habe geht es mir jetzt auch nicht darum den super witzig hip formulierten Text zu schreiben. Das könnte ich übrigens bei Bedarf auch. Ich fürchte hier wurden Zentrale Thesen auch nicht verstanden. Nochmal damit jeder es versteht: ein Arzt oder ein Beruf X sind soziale Konstrukte , ich verweise hier mal auf erving goffmann " wir spielen alle Theater ". Streng genommen tun sich schon bei der Beschreibung der Dinge diverse Lücken auf, aber drauf gehe ich jetzt nicht ein.

Es geht mir auch hier nicht darum Aufmerksamkeit zu erhaschen sondern um eine inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Thema identität, da mich das ziemlich beschäftigt . Und dabei stehen meine eigenen Gedanken im Vordergrund nicht die der Literatur. Ich bin mir natürlich bewusst das schon viel in der Soziologie und der Philosophie darüber geforscht wurde aber wie ich bereits erwähnt habe soll das keine wissenschaftliche Abhandlung von Identitätstheorien werden. Und ja ich schreibe das hier in diesem Forum weil ich bedauernswerterweise im Alltag keinen Menschen habe mit dem ich diese Gedanken teilen kann. Nicht dass das besonders klug hier wäre aber Leute scheinen bei diesem Thema desinteressiert zu sein bzw. können damit nichts anfangen ( siehe Forum) .Ich weiß das Auge liest mit, diesmal tippe ich vom Smartphone was der Ästhetik wohl eher schadet .

ScilkIPexarl


Okay, Du willst es nochmal lesen:

Mich nervt nichts Inhaltliches - wie könnte es? Du stellst ja eine an sich interessante Frage.

Nur ohne jegliche Gliederung bzw. Absatz einen relativ langen und komplizierten Text zu posten, ist zumindest unhöflich gegen die (erwünschten) Leser.

Du gehörst nicht zur "Egal wie ihr das findet, ich schreibe trotzdem alles klein und ohne Satzzeichen"-Fraktion - das ist noch die Steigerung der Unhöflichkeit - bist offenbar ein intelligenter Mensch, und die kleine Mühe des übersichtlichen Schreibens wäre doch kaum eine gewesen, oder? Hingegen wäre sie es, wie Du an mehreren "Genervt"-Antworten sehen kannst, wert gewesen. - So, Du hast gefragt, ich habe geantwortet. :-)

Nun kamen ja inzwischen trotzdem einige Antworten zur Sache, von den Geduldigen und Toleranteren. ;-)

sMchne@ckem198x5


@ sensibelman

Ha, ha, da haben viele wohl noch nicht Thomas Mann gelesen

Weder Joseph, noch seine Brüder, können das Grauen entfachen, das mir der lieber Settembrini im Zauberberg zugefügt hat. ;-D

L$icht7AmH@oGriz|onxt


Nun kamen ja inzwischen trotzdem einige Antworten zur Sache, von den Geduldigen und Toleranteren.

Warum klingt das in meinen Ohren wie "von den gutmütigen Trotteln, die sich sehr viel gefallen lassen"?

G:rottxig


Ich habe alles gelesen. Ergebnis: Der Mensch ist so. Es gibt halte solche und solche.

Ich würde nur gerne die Dummheit ausrotten.

m ond:+snternxe


Ich wollte hier mal eine Diskussion anstoßen vielleicht habt ihr ja noch ein paar weitere interessante Gedanken zu dem Thema.

Nein, wenn ich Dich richtig interpretiert habe, findest Du ausschließlich Deine eigenen Gedanken zu dem Thema interessant.

>:(

Nochmal damit jeder es versteht: ein Arzt oder ein Beruf X sind soziale Konstrukte , ich verweise hier mal auf erving goffmann " wir spielen alle Theater ". Streng genommen tun sich schon bei der Beschreibung der Dinge diverse Lücken auf, aber drauf gehe ich jetzt nicht ein.

Es tut mir leid, aber damit verstehe ich jetzt noch weniger. Und wenn ich nach Erving Goffmann googeln würde, würde ich vermutlich feststellen, dass Du irgendwo daneben getippt hast.

Also, ich lass mich nur auf eine inhaltliche Diskussion ein, wenn Du auch Inhalte postest.

SwilktPeQaxrl


Warum klingt das in meinen Ohren wie "von den gutmütigen Trotteln, die sich sehr viel gefallen lassen"?

LichtAmHorizont

Och nein, Haserl! Das sind aber wirklich nur Deine Ohren, weiter nix. ;-D

E5l1 PinUtpor


Und ja, meiner Meinung nach hast Du es, wie jeder andere Mensch auch, dieses innere Wissen um Deine Talente, Deine Berufung, Deine Identität

So eine Aussage ist natürlich sehr kritisch weil das implizieren würde wir kämen schon mit einer gewissen Präferenz für bestimmte Dinge auf die Welt. Dennoch denke ich dass Talente und Interessen Hand in Hand, was auch irgendwie logisch ist und Sinn macht. Ein handwerklich unbegabter Mensch wird wohl kaum eine Schreinerlehre absolvieren. Menschen suchen sich in der Regel die Nische in der sie Ihre Fähigkeiten am Besten zum Ausdruck bringen können. In diesem Sinne kann man nur das werden was man schon ist.

Nachteilig an dieser Betrachtungsweise ist natürlich die fehlende Dynamik. Würdest du auch behaupten die Berufung eines Arbeiterkindes liegt darin Gebäudereiniger zu werden, weil er von den Eltern ein besonderes Talent darin hat den Boden zu wienern?

Ich habe ja selber - aus Leidenschaft - eine Geisteswissenschaft studiert. Damals war ich nur auf meine eigenen Interessen fokussiert, Job / Geld / Zukunft hat mich wenig interessiert. Ich habe es nicht (!) bereut, aber heute würde ich wohl zu einem Zwischending raten (also z.B. eine Nische, wo man finanziell nicht die Staubmäuse fressen muss) raten. Prinzipiell halte ich es für durchaus bedenklich, wenn man seine Ausbildung / Studium / Interessen nur nach dem ausrichtet, was die "Wirtschaft momentan (angeblich) braucht".

Ja nun wenn es für seine Nische keinen Markt gibt ist das natürlich wenig erquicklich, wobei vieles ja auch gar nicht darauf ausgelegt ist. Der leidenschaftliche BWLer ist da natürlich im Vorteil.

Aus meiner Sicht tun Menschen das, was sie wollen (es sei denn, es steht einer mit einer Knarre hinter ihnen und zwingt sie). Sonst würden sie es ja nicht tun. Es gibt die Jammerer, die die Dinge tun, weil sie es sollen, müssen, brauchen. Andere sehen es positiv und tun die Dinge, weil sie sie wollen.

Ja aber warum wollen sie es? In der Regel muss der Zielzustand mit irgendetwas positiven verknüpft sein (es sei denn du bist masochist ;-)) Und dieses Ziel muss einem lohnenswert erscheinen , Kosten und Mühen übertreffen ansonsten wird man dieses Ziel nicht in Angriff nehmen.

Menschen, die nach der Anerkennung anderer lechzen, haben eine Sisyphusarbeit. Meiner Meinung nach wird damit keiner glücklich und zufrieden und nicht selten endet diese Arbeit in einer ernstzunehmenden Krankheit, die sie völlig außer Kraft setzt und sie einsam und allein sind.

Ja da gebe ich dir vollkommen recht , aber ich bezweifle eben ob es eben wirklich nur um die Tätigkeit an sich geht welche man ausführt sondern eben auch um Prestige, Status, Macht, Geld, Reputation usw. Das mag je nach inneres Motivationssystem eben unterschiedlich sein.

Nein, wenn ich Dich richtig interpretiert habe, findest Du ausschließlich Deine eigenen Gedanken zu dem Thema interessant.

Das war nicht hier auf das Forum bezogen ;-). Ich will mich nicht mit Identitätstheorien auseinandersetzen weil ich weiß jede dieser Theorien ist nur eine Theorie und hat ihre Schwächen. In der Philosophiegeschichte gibt es haufenweise Literatur dazu. Überall geht man von bestimmten Prämissen aus und leitet anhand davon seine Theorie ab, das mag dann alles in sich schlüssig sein. Aber wenn man die Prämissen anzweifelt wird die ganze Theorie hinfällig. Korrigiert mich wenn ich da falsch liege.

Das ist auch der Grund warum ich keine Geisteswissenschaft studieren mag, es erscheint mir einfach manchmal müßig und ziellos. Denn das Studium zahlreicher Suhrkamp taschenbücher würde mich nur noch rätselhafter auf die Welt blicken lassen.

Es tut mir leid, aber damit verstehe ich jetzt noch weniger. Und wenn ich nach Erving Goffmann googeln würde, würde ich vermutlich feststellen, dass Du irgendwo daneben getippt hast.

Also, ich lass mich nur auf eine inhaltliche Diskussion ein, wenn Du auch Inhalte postest.

Wenn du das Buch gelesen hättest wüsstest du welche Bezugspunkte man zu diesem Thema knüpfen könnte.

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