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Wiederkehrende Träume

a5irm5ax2x510 hat die Diskussion gestartet


Ich träume generell sehr viel und auch sehr intensiv, jedoch nie schöne Dinge, sondern ich habe ständig Albträume.

Wenn ich beginne, mich mehr damit zu beschäftigen, kann ich mich jeden Morgen an meine Träume erinnern.

Dabei ist mir aufgefallen, dass eine Art von Traum immer wieder kommt, vielleicht alle paar Wochen.

Im Traum werde ich entweder von einer Katze angegriffen, die mich dann kratzt, mit ihrem Pfoten nach mir schlägt und mich dabei anfaucht, oder aber ich werde von einem Hund gebissen, der sich dann richtig in mir festbeisst.

Ich weiß im Traum schon, dass das Tier mich angreifen wird und ich bin dem schutzlos ausgeliefert.

Ich habe keine Erklärung dafür, ich habe und hatte nie Haustiere und komme auch selten in Kontakt mit Hunden oder Katzen, von daher kann es eigentlich keine alltägliche Situation sein, die zufällig im Traum auftaucht.

Hat jemand eine Idee?

Antworten
S6prin%gchxild


Also ich habe spontan Assoziationen dazu, aber in meinen Augen wären Deine eigenen wichtiger. Hast Du da Ideen? Zum Beispiel ist das ja ein sehr aggressives Verhalten, das die Tier zeigen - gibt es in Deinem Leben jemanden, der sich Dir gegenüber aggressiv verhält?

a irmyaAx25x10


Es gab schon einige Menschen, die sich mir gegeneüber aggresiv verhalten haben, momentan gibt es da niemandem. Mein Vater ist verbal mir gegenüber sehr verletztend. Aber ihn hätte ich mit meinen Träumen gar nicht in Verbindung gebracht.

Generell träume ich häufig von aggresiven und schutzlosen Situationen, beispielsweise habe ich vor 2 Nächten geträumt, vergewaltigt worden zu sein und als ich Hilfe suchte, wurde das nur dahingehend ausgenutzt, dass die Person mich ebenfalls vergewaltigen wollte und mich während des ganzen Traums verfolgte.

Dieser Traum hat mich am Morgen danach sehr mitgenommen, auch wenn es nur ein Traum war.

SXprilngcAhild


Versteh ich, dass Dich das verfolgt. :)_

Eine sehr lange Zeit hatte ich auch ständig Alpträume, zum Beispiel, dass ich verfolgt werde und da hat Schutzlosigkeit auch eine große Rolle gespielt. Immer schlossen die Türen nicht richtig, waren aus Papier oder hatten Bewegungsmelder oder sonstwas, oder ich bin auf einen Baum geklettert, bei dem die Zweige alle zu dünn waren etc. Das hatte offenbar etwas mit einer mangelnden Fähigkeit, sich abzugrenzen, zu tun, denn seit ich das "übe" sind diese Träume viel weniger geworden. Kannst Du Dich gut abgrenzen und Deinen Standpunkt verteidigen?

Was assoziierst Du denn mit Hunden und Katzen?

Und als Tipp nebenbei: ich denke mir immer, wenn ich aufwache, ein gutes Ende für den Traum aus. :-)

EkhPema{ligerl Nutzeyr (#X52861x1)


Welche Sorte Mensch umgibt dich denn so?

Bist du auf dich allein gestellt?

Hast du ungelöste Konflikte zb in der Familie, Beziehung, Job?

Gurot4tig


Also eine Katze ist ein Tier, welches deutlich zeigt, wann es beschmust werden will und wann nicht. Hier zeigt sich für mich eine Ambivalenz die du einer anderen Person gegenüber hast. Du kannst dir also nicht sicher sein, wie sie sich dir gegenüber verhält. Würde zum Vater ja auch passen. Da steht dann die Liebe dem verletzenden Verhalten gegenüber.

Ein Hund ist eher wie ein kleines Kind, dem man sagen muss, wo es lang geht. Dieser steht für mich dann eher für dein inneres Kind, dass versucht sich zu wehren.

avirm@akx251x0


Entschuldigt meine späte Antwort, ich habe es früher nicht geschafft.

Also Katzen mag ich nicht, eigentlich überhaupt nicht. Ich finde sie unheimlich, weil sie so unberechenbar sind. Verschmuste Katzen hab ich nie kennengelernt ;-) Und wenn Katzen, zb von Freunden, auf mich treffen mögen sie mich auch gar nicht.

Hunde hingegen mag ich eigentlich gerne. Aber im Traum beissen sie sich richtig fest, und lassen gar nicht mehr los.

Ich habe mal vor ein paar Monaten mit einer Psychologin diese Art von Träume besprochen,sie meinte die Katze stehe für meine Mutter und der Hund für meinen Vater.

Naja, das hab ich nicht wirklich so sehen können, schien mir recht einfach die Tiere nach Geschlecht zuzuordnen.

Ich habe schon einiges durch in meinem Leben, insbesondere in den letzten 10 Jahren. Ich war so krank, dass ich fast gestorben wäre. Ich wurde körperlich misshandelt und sexuell missbraucht, meine Mutter ist Alkoholikerin seitdem ich ein Kind bin.

Natürlich sind das alles schlimme Dinge, aber ich komme damit eigentlich ganz gut zurecht und würde sagen, dass ich schon genügend darüber mit meiner damaligen Psychologin gesprochen habe.

Aber ich schlafe momentan auch so extrem schlecht, unabhängig von den Albträumen. Ich schrecke alle paar Nächste hoch, sitze aufrecht im Bett und habe im ersten Moment das Gefühl, ich würde keine Luft mehr bekommen, wodurch ich so panisch werde, dass ich aus dem Bett aufspringe. Das alles geschieht wirklich nur in paar Sekunden und dann schlafe ich wieder ein. Ich habe aber keinen Albtraum davor. Und ich kann mir keinen Reim darauf machen, was mich so hochschrecken lässt.

G}rotqtig


Geht ja nicht darum, ob du Katzen magst oder nicht, bzw. diese dich nicht mögen. Es geht darum für was eine Katze im übertragenen Sinne stehen kann. Eben weil eine Katze sehr verschmust sein kann, aber im nächsten Moment die Krallen ausfährt. So wie du deinen Vater beschreibst, ist er für mich eher die Katze. Deine Mutter ist Alkoholikerin, also im Prinzip auf sich gestellt hilflos, jemand, für den du als Kind vielleicht die Verantwortung übernehmen musstest. Das passt auf den Hund.

Es geht also nicht darum, wie du zu den Tieren stehst. Sondern halt darum, wofür sie stehen.

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