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Jetzt ist Schluß - mein Leben wird aufgeräumt

JCuli-%Son$ne_ hat die Diskussion gestartet


Ich habe es so satt. Überall Baustellen in meinem Leben. Hiermit versuche ich, alles aufzuschreiben, was mich belastet und dann Stück für Stück gegen alle Missstände anzukämpfen. Ich hoffe, diese Liste hilft mir dabei, mein Leben aufzuräumen und mir aufzuzeigen, dass es vorwärts geht und ich nicht immer an Punkt 0 liegen bleibe, wie ich das Gefühl habe.

Bitte keine Kommentare, die mich herunterziehen. Dies möchte ich für mich alleine machen und die Liste poste ich öffentlich, damit der Druck da ist, etwas zu ändern.

Heute ist der 22.01.16. Nach meinem Zusammenbruch vor vier Tagen muss etwas in meinem Leben geschehen. Nun die Liste, was mich herunterzieht.

1. Das Chaos im Haushalt. Durch die Kleine kann ich nicht putzen.

1a Wohnzimmer aufräumen und putzen.

1b Küche aufräumen und putzen.

1c Schlafzimmer aufräumen und säubern (dauert länger)

1d Flur aufräumen und putzen

1e Bad aufräumen und putzen

2. Schmerzen im Herzbereich untersuchen lassen.

3. Schmerzen mit Lähmungserscheinungen im Rücken in den Griff bekommen (angeblich psychosomatisch)

4. Endlich mal mehr als 5 Stunden schlafen können.

5. Wasser aus dem Körper bekommen.

6. Endlich Freund wiedersehen.

7. Sky Probleme bearbeiten.

8. Ebay Abmahnung erledigen

9. Ebay Käufer ermahnen, der gewerblich Waren anbietet, aber nicht zurücknimmt.

10. Verein fragen, ob er selbst Plagiate verkauft oder was das alles soll.

11. Fernkurs lernen und Hausaufgaben einsenden.

12. Trauer in den Griff bekommen.

13. Mutter wegen Krebsangst (Angst vor Rückfall) unterstützen

14. Vater in seiner letzten Lebenszeit versuchen zu verzeihen.

15. Geld verdienen, um glücklicher Leben zu können und keine Existenzangst mehr zu haben.

16. Tod der Sternenkinder akzeptieren.

17. Freitod des Bruders akzeptieren lernen und nicht immer überlegen, wie man ihn hätte retten können.

18. Nicht von den Kleinen stressen lassen und dennoch versuchen, arbeiten zu können.

19. Mehr Zeit für die Kinder zu haben und mehr zu unternehmen.

20. Glücklich werden

Belohnung: Freund wiedersehen und irgendwann Kitten einziehen lassen. Später vielleicht wird der Traum eines Hundes wahr (in 2-10 Jahren)

Nochmals: Bitte keine Kommentare, dass mache ich für mich alleine und hoffe, durch den öffentlichen Druck mehr erreichen zu können und nicht wieder vorschnell zu resignieren.

Antworten
EChIemaligere Nutzer (y#578x069)


Nochmals: Bitte keine Kommentare, dass mache ich für mich alleine und hoffe, durch den öffentlichen Druck mehr erreichen zu können und nicht wieder vorschnell zu resignieren.

Du willst also überhaupt keine Antworten, selbst wenn sie konstruktiv und unterstützend wären? ":/

NnoVtMichh*aelCxaine


:)=

Kannst Du englisch? Einer Freundin hat diese [[http://habitforge.com/ Seite]] geholfen gute Gewohnheiten zu etablieren!

K]leixo


Juli-Sonne_

Bitte keine Kommentare, die mich herunterziehen. Dies möchte ich für mich alleine machen und die Liste poste ich öffentlich, damit der Druck da ist, etwas zu ändern.

Ich verstehe den Sinn des Fadens noch nicht genau. Es ist ja ein Forum, was bedeutet, dass es da Kommentare geben wird. So ganz für Dich alleine machst Du es nicht, sonst hättest Du es in Dein Tagebuch geschrieben.

Worum konkret soll es in dem Faden gehen? Welche Art Kommentare würden Dir helfen?

EHhemaligepr Nu{tzerM (#5x72661)


Tag,

sie will keine Kommentare, die sie runterziehen. Aber so wie ich das verstehe, ist Konstruktiv OK. Daher mal mein Versuch:

1. Das Chaos im Haushalt. Durch die Kleine kann ich nicht putzen.

Ich würde für mich so eine Liste anders forumlieren. Phrase wie "ich kann nicht" würde ich weglassen. Das Chaos im Haushalt stört dich, daran willst du etwas ändern, ein "ich kann nicht" negiert direkt, dass du was daran ändern kannst. Schreibe entweder in Vergangenheit, das klingt dann nach "ich verändere jetzt was! Punkt!" oder lass es weg.

1a Wohnzimmer aufräumen und putzen.

Immer klein anfangen. Ich hatte das Problem auch. Ich habe dann immer Schritt für Schritt was getan. Erst hat es damit angefangen, dass ich Zeug, das ich benutzt habe, direkt dannach aufräume. Ein auffschieben gab es dann nichtmehr. Als ich das drin hatte, hab ich einmal klar Schiff gemacht in einer Gewaltaktion. Vorher hätte das keinen Sinn gehabt, da ich dann recht schnell wieder Chaos hätte. Dadurch, das ich mir zuerst angeeignet habe, zeug direkt wegzupacken hatte die gewaltaktion dann den Effekt, dass es garnichtmehr so weit gekommen ist. Selbiges natürlich für die Küche. Ich habe mir angewöhnt: Erst das Kochgeschirr aufräumen und ggf. abspülen und DANN erst essen und langsam angewöhnen, das wärhend dem Kochen zu machen. Nach dem Essen war ich immer im Fresskoma und da hatte ich keine Lust mehr.

4. Endlich mal mehr als 5 Stunden schlafen können.

Hierzu kann ich dir die Schlafhygiene ans Herz legen. Manches davon klingt bescheuert, aber es hilft ungemein. Auch ein Wakeup Light (musst du probieren, ob das was für dich ist) hat bei mir das Aufwachen gefördert und ich war fitter. Natürlich drauf achten, eine gute Matraze zu haben, nachschauen, wieviel schlaf du brauchst, etc. Einfach experimentieren.

Setz dich selbst bitte nicht zu sehr unter druck. Rückschläge akzeptieren, die passieren (und zwar jedem, der etwas ändert!), nicht zuviel auf einmal machen, alles schön der Reihe nach, auf den Körper hören, wann es zuviel ist. Belohne dich auch mal! Sprich: Nimm dir auch mal zeit für dich, für deine Hobbies, geh spazieren und mach Sport (gut für die Psyche).

Wünsche dir viel Erfolg beim Lebenswandel!

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