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Gute Zahlen, schlechte Zahlen

nLott]ranquiglizxed hat die Diskussion gestartet


Hallo, ich habe da so ein Problem, also Zwänge habe ich schon seit ich klein bin, alle möglichen von Kontrollzwang bis Waschzwang und eben Grübeln. Zahlen spielten immer eine große Rolle. Mittlerweile nimmt das aber etwas über Hand, ich muss alles was ich mache auf bestimmte Zahlen ausrichten.

Die Glückszahlen bringen mir Glück und ich kann damit Umstände positiv beeinflussen, das ist eigentlich eine gute Sache und hilft mir, aber wenn ich es halt nicht mache passiert etwas. Und die schlechten Zahlen muss ich vermeiden, das hätte sonst schlimme Folgen.

Ich muss Schlucken bis mein Hals weh tut, Blinzeln, Fernsehprogramme umschalten, den Stuhl eine bestimmt Anzahl hin und her schieben und er darf dabei nicht über eine bestimmte Stelle. Also egal was ich mache, ich muss es auf eine bestimmte Art tun.

Ich komme halt gar nie zur Ruhe, ein Film anschauen ist unmöglich, oder ein Buch lesen. Ich würde einfach gerne mal abschalten können, aber ich kann das seit Jahren nicht, das ging soweit, dass ich von Benzodiazepinen abhängig wurde, um einfach mal Ruhe im Kopf zu kriegen, die Ärzte haben mir ja nicht geglaubt.

Hände wasche ich nicht mehr so oft wie früher, aber schon noch oft, das Problem daran ist, dass die Haut rau und rissig ist und blutet, ich denke dann, dass ich alles mit Blut voll schmiere, was aber gar nicht so ist, es blutet ja nicht stark, aber ich denke, dass kleine Blutpartikel, welche ich nicht sehe vorhanden sind und fasse darum bestimmte Gegenstände gar nicht an. Eincremen kann ich mir sparen, weil ich die Creme später wieder abwasche.

Hat jemand auch so ein Problem mit Zahlen, oder ähnliche Zwänge? Danke, nottranquilized

Antworten
F^ifa8fofxumm


Lieber notrranquilized,

deine Beiträge hier im Forum machen mich immer sehr betroffen.

Du hast mittlerweile mehrer Fäden hier bei med1 eröffnet, welche deutlich und drastisch zeigen, dass Du ernste psychische Erkrankungen hast und deshalb ein sehr trauriges, stark eingeschränktes und unerfülltes Leben führst.

Diverse Medikamente nimmst Du bereits - mit der Dosierung spielst Du teilweise auch eigenmächtig rum.

Du gehst nur sporadisch zu einem Facharzt für Psychiatrie, um Dir deine Rezepte abzuholen.

Eine regelmäßige Therapie lehnst Du - ambulant oder stationär - kategorisch ab.


Was willst Du? Was erwartest Du Dir hier?


• Zuspruch und Bedauern?

Wirst Du eventuell wieder von Einigen bekommen. Bis diese feststellen, dass Du reale Hilfe gar nicht zulässt und auch recht schnell "patzig" reagierst.

• Tipps zur autodidaktischen Wunderheilung?

Es gibt sie nicht. Keine noch so fundierte Entspannungstechnik o.ä. kann bei der Schwere Deines Krankheitsbildes noch irgend etwas ausrichten.

Was Du brauchst ist eine regelmäßige (möglichst stationäre) Therapie und ein begleitende, auf die Therapie abgestimmte (!!!) Medikation.

Dass Dir der Psychiater ohne Therapiebegleitung mehrer Medikamente verschreibt halte ich für mehr als fahrlässig.


Lieber notrranquilized,

Du solltest Dir bewusst sein, dass Du jeden Tag die Wahl hast:

TOR A:

So weiter machen wie bisher, ohne Therapie und mit einer schlecht angepassten Medikation. Weiter vor Dich hin leiden, keine Freude im Leben finden, keine Entspannung und zusehen, wie Deine multiplen psychischen Erkrankungen immer, immer schlimmer werden. Und das werden sie - das ist so sicher wie das Amen in der Kirche.

TOR B:

Die endlich passende Hilfe suchen.

Einsehen, dass Du in eine Klinik gehörst, glauben was Dir hier immer wieder gespiegelt wird.


TOR B beinhaltet die sehr realistische Chance auf eine Verbesserung Deines Lebens.

TOR A ist das unvermeidliche Zusteuern auf den Abgrund.

Momentan entscheidest Du Dich minütlich, stündlich und täglich für TOR A.

Ich wünsche Dir, dass Du bald den Mut hast für TOR B.

:)* @:)

nJottra]n.quilixzed


Ich war doch schon in einer Klinik und dort hat man mir übrigens die Medikamente eingestellt, ich kann doch jetzt nicht schon wieder in eine Klinik, war doch erst vor 15 Wochen in einer, das fiel mir damals schon so schwer wegen der Arbeit, das kann ich nicht nochmal, nicht einmal in 10 Jahren, außer ich bin dann arbeitslos, dann würde ich öfter mal in eine Klinik gehen.

Danke jedenfalls. Vielleicht kümmere ich mich in meinem Urlab mal um einen Psychotherapeuten, wenn ich mich dazu aufraffen kann, meistens komme ich aber mit Ärzten nicht klar.

nmottsranq2uili[zed


Urlaub

B&eauVtHifulDapy89


Hmm... Ich hatte das mal ganz kurzzeitig wegen einer Panikattacke... (natürlich nichts im Vergleich zu deiner Situation, ist mir klar) Ist sehr beklemmend wenn man sich solchen Zwängen widmen "muss"...

Mir hat da geholfen, dass ich einfach mal den Zwang durchbrochen habe. Habe mir etwas vorgenommen resp. ausgesucht, was gleich die Auswirkung davon haben müsste, wenn der Zwang nicht erfolgt und siehe da, ist nichts "passiert" in dem Sinne...

Durchbrich denn Zwang einfach mal sanft und merke, wie erholend das sein kann :)z Daran wirst du dich sicher gewöhnen und erfreuen :-) Viel Glück

nIottrafnquilixzed


Ich danke dir für deine Antwort. Ich war immer schlecht darin, gegen den Zwang zu kämpfen, ich ging meistens immer demütig meinen Zwängen nach, nach einer gewissen Weile gingen die Zwänge weg und/oder es kamen neue dazu.

Gegen die ganz einschränkenden Zwänge muss ich wirklich vorgehen und sie auch mal durchbrechen, da führt wohl kein weg vorbei. Aber manche Zwänge wurden mit den Jahren einfach auch Teil von mir, ich wasche mir die Hände vielleicht 50 mal am Tag und finde es eigentlich ok, aber manchmal ist es mehr und wenn dann die Haut aufbricht nervt es schon.

Oder die guten Zahlen die bringen mir ja Glück, die möchte ich eigentlich schon behalten. Es ist kompliziert.

A lpie81


Ich war doch schon in einer Klinik und dort hat man mir übrigens die Medikamente eingestellt, ich kann doch jetzt nicht schon wieder in eine Klinik, war doch erst vor 15 Wochen in einer, das fiel mir damals schon so schwer wegen der Arbeit, das kann ich nicht nochmal, nicht einmal in 10 Jahren, außer ich bin dann arbeitslos, dann würde ich öfter mal in eine Klinik gehen.

Danke jedenfalls. Vielleicht kümmere ich mich in meinem Urlab mal um einen Psychotherapeuten, wenn ich mich dazu aufraffen kann, meistens komme ich aber mit Ärzten nicht klar.

Was bringt es dir denn, wenn du in einer Klink warst, wenn du dann deine Medis nach bedarf veränderst?

Was bringt dir es wenn du nach Ärzten suchst, die du von vorhinein ablehnst (komme sowieso nicht klar) und eigentlich nicht viel auf die gibst?

Wieso hast du denn Seroquel eingestellt? In einem anderen Faden hast du berichtet, du hast diese schon mal versucht? Aber Abilify geht, aha.

Du zeigst 0 Compliance und deine Psychatertermine (den letzten verschoben gleich auf einem Monat) sind auch sehr unlogisch.

So wird das nichts...

nnottwranquidlizexd


Was bringt dir es wenn du nach Ärzten suchst, die du von vorhinein ablehnst (komme sowieso nicht klar) und eigentlich nicht viel auf die gibst?

Habe halt schlechte Erfahrungen gemacht

Wieso hast du denn Seroquel eingestellt? In einem anderen Faden hast du berichtet, du hast diese schon mal versucht? Aber Abilify geht, aha.

WO habe ich seroquel "eingestellt"? Ich habe es überhaupt nicht "eingestellt", ich nehme es täglich zum schlafen

Und was geht abilify "aha"? Ich nehme das zur Zeit gar nicht, weil es eben NICHT GEHT

Du zeigst 0 Compliance und deine Psychatertermine (den letzten verschoben gleich auf einem Monat) sind auch sehr unlogisch

.

Du kennst mich gar nicht

Was kann ich dafür, wenn alle Termine voll sind und man mir erst einen Termin im nächsten Monat gibt? Ist das etwa meine schuld, ich hätte lieber früher einen Termin gehabt!

M1on|gaxta


Vielleicht kümmere ich mich in meinem Urlab mal um einen Psychotherapeuten, wenn ich mich dazu aufraffen kann, meistens komme ich aber mit Ärzten nicht klar.

Ein Psychotherapeut ist nicht zwangsläufig ein Arzt. Vielleicht hilft dir das. Die meisten Psychotherapeuten haben Psychologie studiert.

nEottra#nbquilxized


Stimmt, habe jetzt einfach auch mal Psychologen und Psychotherapeuten als Ärzte bezeichnet, du hast natürlich recht

S?pinGnwerin


Du kennst mich gar nicht

Es ist dir vielleicht noch nicht aufgefallen, aber du schreibst hier relativ viel. Deine Aussagen widersprechen sich oft oder es kommt einfach etwas Neues, und sobald du keine Lust mehr hast (vermute wegen Gegenwind), schreibst du nicht mehr in deinen bestehenden Themen und machst ein Neues auf. Neulich wolltest du Stimmen gehört haben, jetzt ist es also ein Zählzwang, immer nach genau dem gleichen Muster, dann bekommst du genau die gleichen Antworten und verhältst dich dann genau gleich beim Antworten (du kannst nie was dafür und bist immer das Opfer und sowieso ist das alles ganz anders etc).

Und dann wunderst du dich über Antworten wie von Alpi. Und wenn noch mehr Leute in dem Stil antworten, verschwindet das Thema im Nirvana und es kommt gleich ein Neues, in dem du wieder ein neues Problem/Medikament/Erkrankung hast.

Kannst du natürlich gerne machen, wenn es dir Spaß macht - mir tun nur die Leute leid, die mit dir mitfühlen und Zeit und Energie in Beiträge an dich investieren.

GU.Tjremtexn


Wollte Dir PN schreiben, schade, sind abgestellt. :-(

G*.TreZten


Argh...ich Dösige...meine PN waren abgeschaltet, nicht deine.

Hast jetzt PN! ;-D

nrottraHnquiGlizexd


Spinnerin, du möchtest mit deinem Post wahrscheinlich implizieren, ich wäre ein Troll, oder? Ich könnte jetzt sagen, das kann man sich doch nicht alles ausdenken und ohnehin wäre mir die Zeit zu schade.....tue ich aber nicht, weil es gibt diese Subjekte tatsächlich, NUR machen die das so geschickt, dass du nicht merkst, dass es Trolle sind. Zumindest aber scheine ich dich zu nerven. Aber WO wiedersprechen sich meine Aussagen? Ich habe vielleicht Stimmungsschwankungen, was sich auf meine Schreibweise auswirkt, aber widersprechen?

Und ich werde mich jetzt hier nicht rechtfertigen, indem ich meinen Abschlussbericht hier poste, ob du es glaubst oder nicht, nur weil ich das hier noch nie erwähnt habe, eine Diagnose unter Anderen ist tatsächlich: "Zwangsgedanken- und Handlungen, gemischt F42.2"!!!!!

"schreibst du nicht mehr in deinen bestehenden Themen"

Das stimmt nicht du stellst das in einem Ausmaß dar, als ob ich dauernd neue Themen eröffne und dann nicht mehr antworte. Lediglich in 2 Themen habe ich nicht mehr/noch nicht geantwortet, in "Mag nicht alt werden :(" antworte ich wohl auch nicht mehr, da mich das Thema zur Zeit wenig/nicht belastet.

"Neulich wolltest du Stimmen gehört haben"

ich höre in Wirklichkeit gar keine Stimmen, ich wollte einfach nur über abnehmen und essen reden. Wobei es diese Stimme schon gibt und es ist auch ein Mädchen, aber es ist halt keine Stimme in Sinne einer tasächlich eingebildeten Stimme wie bei einer Psychose.

"und es kommt gleich ein Neues, in dem du wieder ein neues Problem/Medikament/Erkrankung hast."

Das stimmt einfach nicht, du stellst mich hier hin als ob ich dauernd irgendwelche Geschichten erfinde. Ich nehme 4 verschiedene Medikamente (Abilify zur Zeit nicht) und ich erfinde nicht dauernd neue Probleme, das stimmt alles einfah nicht, was du mir unterstellst. JA, ich schreibe viel, es ist einfach ich fühle mich so unwohl und suche einfach Kontakt, ich mag einfach nicht dauernd diese ganzen Probleme haben, natürlich wird das nicht besser, indem ich in einem Forum schreibe, aber ich weiß auch nicht warum ich das tue, hast du das noch nie gemacht, wenn es dir nicht gut geht?

Und jetzt auch mal von mir ein persönliches Wort: Auch ich habe keine Lust mich anmaulen zu lassen.

nGottraHnquQilized


Danke G.treten, habe sie gekriegt, ich antworte dir später darauf :)

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