» »

Ist ihr Verhalten krankheitsbedingt?

l3ina17x11 hat die Diskussion gestartet


Es geht um die Freundin meines Vaters.

Sie behauptet Angst und Panikattacken zu erleiden, was der Grund für ihr ständiges Verschwinden seien soll.

Es läuft nämlich immer so ab das sie sich kurz vorm Wochenende meldet, dann machen die beiden ein auf verliebtes Paar, und am Montag nach dem Wochenende haut sie wieder ab. Ihr Verschwinden erklärt sie mit ihrer "krankheit". Wir Außenstehenden beurteilen ihr Verhalten eher als "lockere" Beziehung, das heißt sie kommt wann sie mal wieder Lust hat und verschwindet wenn es darum geht den Alltag als Paar zu bewältigen.

Nach all dem was wir über Angst und Panikattacken im Internet in Erfahrung bringen konnte, erscheint uns ihre Ausrede als wirr, da nirgends bei Symptomen erläutert wird das man ständig den Drang hat abzuhauen.

Deshalb meine Frage, hat jemand von euch schon mal Erfahrung mit einen/einer Partner/in gemacht der/die an dieser Krankheit erkrankt ist?

Antworten
vIivlida


na ja, so kann dir das niemand beantworten. es hängt ja auch sehr davon, was für eine angststörung sie hat, also wovor sie angst hat.

P1lküscUhbi`est


Ich kenne so ein Verhalten von Borderlinern.

Was genau mit der Dame los ist, wird dir hier niemand sagen können.

E@hemalig*er Nut%zer (#57t806x9)


Eine Angststörung hindert eine Person in der Regel nicht an einer Beziehung und eine Panikattacken dauert keinesfalls 5 Tage.

Fragt sie doch mal, welche Angststörung ihr diagnostiziert wurde und welche Symptome sie hat.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass sie diese Angststörung nur als Vorwand benutzt - falls sie überhaupt eine hat.

E1hemalDiger Nu1tzer (#469x485)


Vielleicht führst sie ja auch ein Doppelleben?

Eeh~emal^iger Nu$tzer ( #57806x9)


Daran habe ich auch schon gedacht. Vielleicht hat sie sogar eine Familie.

SMpinnkerxin


Hier wird ja ziemlich scharf geschossen und vorschnell geurteilt. :|N Klar kann der Grund dafür eine Angststörung sein. Wisst ihr, wie eingeschränkt Leute mit Angststörungen sein können?

Lina, du klingst nicht so, als ob du die Freundin deines Vaters besonders gut leiden könntest. Und ich empfinde es ehrlich gesagt und sehr milde ausgedrückt absolut unpassend, eine solche Frage zu stellen, zumindest in einem derart abwertenden Ton.

Natürlich kann es sein, dass sie nach dem Wochenende das Bedürfnis nach Rückzug hat und das auch für längere Zeit. Gerade wenn sie in ein Umfeld kommt, in dem sie nicht willkommen ist. Das kann sehr kräftezehrend sein mit dieser Krankheit; oftmals sind Angstpatienten da besonders feinfühlig, wenn es nicht sowieso offen ausgelebt wird ihr gegenüber.

Fragt mich mal, ob ich noch hören kann, ich würde etwas "behaupten", meine Krankheit "vorschieben" und hätte einfach "keine Lust". Da bin ich sehr froh um meine anerkannte Schwerbehinderung. Wäre sie körperlich krank würde niemand so reden.

Klar kann es sein, dass sie das vorschiebt, aber wie wahrscheinlich ist das bitte? Nicht sehr, würde ich sagen, denn erfahrungsgemäß macht man sich mit einem solchen "Outing" das Leben eher schwerer als leichter. Und selbst wenn sie es vorschieben würde, was geht dich das überhaupt an? Das ist Sache deines Vaters, mit wem er zusammen sein möchte, und was er von seiner Partnerin erwartet. Was soll diese "Alltagsbewältigung als Paar" sein, zu der sie deiner Meinung nach verpflichtet ist?

Wie alt bist du denn? Wohnst du noch zuhause?

v(ahmp\2x8


Klingt zwar etwas merkwürdig, so merkwürdig muss es aber gar nicht sein. Angststörungen können ganz verschieden sein. Es kommt drauf an, was einem Angst bereitet. Es muss sich nicht immer in Panikattacken äußern bzw. kurze Schübe am Tag auftretend sein.

Für mich hört sich das wie eine Bindungsangst an. Vielleicht kann sie nicht lange diese Beziehung aufrechterhalten. Da die Angst immer größer wird. Und daher findet diese Beziehung immer nur am Wochenende statt. Zwei bis drei Tage Beziehung und fünf Tage Ruhe haben so gesehen. Ist für sie evtl. eine gute Lösung. So kann die Angst unter der Woche wieder etwas besser werden, sie kann sich etwas ausruhen. Leute mit Bindungsangst kann so ein Familienalltag reichlich stress bedeuten. Und ich vermute dass euer Vater und sie die Lösung gefunden hatten, sich am Wochenende zu sehen, da unter der Woche zu wenig Zeit bleibt aufgrund Arbeit etc. Ich sehe da jetzt an sich nichts Komisches. Vielleicht hat sie auch eine andere Angststörung die sich allgemein auf Menschen bezieht. Das kann sie auch enorm stressen, dass sie dann unter der Woche alleine sein möchte.

Symptome müssen nicht immer sichtbar sein. Vielleicht macht sie vieles mit sich selbst aus. Geht wenn die Angst zu groß wird ins Badezimmer oder raus spazieren. Oder aufgrund dieser Lösung, sich nur am Wochenende zu sehen, hält sich ihre Angst im Zaum.

An sich finde ich auch, dass es die Angelegenheit deines Vaters ist. Er entscheidet mit wem er zusammen sein möchte. Er wird da vermutlich weit mehr über ihre Erkrankung wissen, als du. Vielleicht möchte sie einfach nicht groß darüber reden und das die ganze Familie über alles Bescheid weiß. Wenn du mehr wissen willst, frag sie doch einfach. Aber nicht weil du deine Zweifel bestätigt haben willst, sondern aus Interesse ihrer Person.

Klar gibt es Menschen die auch Krankheiten vorspielen. Das ist aber die große Minderheit. Und nur weil etwas nicht gleich ersichtlich ist, heißt es nicht dass es nicht existiert.

Lg Vamp28

lxinau1u71x1


Es geht mich sehr wohl etwas an, mein Vater ist alkoholkrank und durch Ihr ständiges Verschwinden wirkt sich das nicht sehr gut auf seine Krankheit aus.

Auf grund ihres Verschwindens landetet mein Vater bereits 12 mal in einer Klinik.

Von daher ist es eine berechtigte Frage ihr Verhalten in Frage zu stellen um eventuelles Verständnis für sie aufbringen zu können bzw. zu wissen in wie fern sie eine Gefahr für sein Leben darstellt (und ob diese Gefahr mutwillig ist)

Und ich mag diese Frau auch nicht besonders, was weniger an mir als an ihr liegt. Sie hat von Anfang an gesagt sie will das er den Kontakt zu seiner Familie abbricht, ist dann fraglich wie jemand gegenüber einer solchen Person Symphatie aufbringen soll.

Ich bin 20 Jahre alt und wohne nicht mehr zuhause.

E9hemCaligero Nutzder (:#578069x)


Dein Vater ist für sich selbst verantwortlich. Wenn ihm die Beziehung nicht gut tut, muss er sie eben beenden.

Ich kenne keine einzige Angststörung, aufgrund der man nur am Wochenende eine Beziehung führen könnte.

Ausnahme sind Ängste, die die Beziehung betreffen würden. Aber auch da ist das Verhalten mehr als merkwürdig.

Wichtig wäre: Diagnose, Symptome, genauere Erklärung ihres Verhaltens und ob sie sich in Therapie befindet oder eine anstrebt.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Psychologie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH