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Nehmen oder nicht nehmen,..

BUlabirwNaldoxrf hat die Diskussion gestartet


Ihr Lieben,

momentan befinde ich mich in einem kleinen Teufelskreis. Ich hatte in meinem Leben schon öfter Phasen wo ich mich einfach nicht gut gefühlt habe. (Eine Zeit lang Panikattacken) (Depression) etc.

Zur Zeit ist wieder so eine Phase. Eine Phase das mich regelrecht durch drehen lässt.

Ich habe letzte Woche einen Befund gehabt. Dieser musste erst abgeklärt werden, Gott sei Dank aber gut. Das ist ein Befund der mich glücklich machen sollte. Aber nichts. Bis heute nicht.

Ich kann den Schock von letzter Woche nicht verkraften. Ich bin den ganzen Tag am lesen, grübeln, Angst haben. Ich empfinde nichts außer Angst. Ich bin müde, will am liebsten ins Bett und nichts hören.

Nun bin ich heute in eine Krisenambulanz, ich kann es mir nicht mehr zumuten, noch weniger meiner Familie. Weil es mir wahnsinnig Leid tut. In der Ambulanz haben mir nun Escitalopram verschrieben.

Davon soll ich erst Mal eine halbe nehmen, somit 10 mg. Dazu noch Zopiclon...

ich wollte das nie nehmen, aber mittlerweile seh ich keinen Ausweg mehr.

Zu mir, ich bin 27 und weiblich. Habe ein kleines Kind und lebe in einer festen Partnerschaft.

Ich bekomme mich und meine Ängste nur so gar nicht mehr unter Kontrolle, ich habe so Angst, vor Krankheiten, vor schlechten Diagnosen und vor dem Sterben... das alles zu verlieren... es treibt mich regelrecht in den Wahnsinn.....

Hat den jemand Erfahrungen damit gemacht?

Antworten
Djreams2q015


Ja, die Krankheitsängste kenne ich, obwohl jetzt nicht so schlimm wie bei Dir. Doch sie rauben mir zeitweise auch ordentlich Lebensqualität.

Ich würde sagen, du solltest die Medikamente nehmen. Ich kenne mich zwar mit den Medis nicht aus, habe es immer irgendwie hinbekommen. Doch wenn es so arg ist, wie du beschreibst, ist das vielleicht das beste.

Und: solltest du zufälligerweise rauchen, auch mal ein'ge wenige Zigarettchen am Tag, so solltest du das dringend aufhören. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass das Rauchen die Ängste verschlimmert!

BklairFwalxdorf


Danke für deinen Beitrag.

Ich weis nicht, ich denke auch das es besser für mich wäre, wenn ich sie nehmen würde. Alleine um meinen Alltag wieder aufnehmen zu können. In 2 Wochen hab ich die nächste Krebsvorsorge und ich könnte jetzt schon wieder nur heulen vor Angst das da was raus kommt.

Dazu kommt noch das ich mir natürlich dann wieder Gedanken mache wie diese Tabletten wirken, also ob diese Wesensverändernd sind oder ähnliches.

Rauchen tu ich nicht..

D-regamFs201x5


Ach, weißt du, ob die nun wesensverändernd sind oder nicht ist doch nicht wichtig! Meine Pille, die ich zur Empfängnisverhütung 3 Jahre genommen habe, war auch wesensverändernd, habe ich festgestellt, nachdem ich sie abgesetzt habe! Natürlich gibt es bei allen Medis Nebenwirkungen, mal stärker mal schwächer.

Und außerdem hat dein Kind nichts davon, wenn du nur noch panisch bist!

Du hast dich im Moment sehr in deine Ängste hineingesteigert, du musst aus diesem Teufelskreis raus! Und da sind auch die Medis recht.

Dass du nicht rauchst, ist prima!

ARlapWiN8x1


Hallo,

ich kenne die Angst, was Medikamente mit einem machen könnten. Vor allem, wie wirken die auf mein Wesen.

Was tun die in meinem Gehirn?

Ohne diese wäre aber eine Therapie nicht denkbar gewesen. Meine fast einjährige Stabilität schon gar nicht.

Nicht weil sie dein Wesen so verändern, sondern weil sie dich oft von Symptomen befreien, die dir den Blick verdecken dein Problem anzugehen. Wie Dreams schon sagte, aus dem Teufelskreis einen Schritt heraszutreten ist schwer, oft sind diese Medis eine Hilfe, ein erster Schritt auf Zeit, um eine Stütze zu sein.

Deine Dosis des AD ist ja nicht übermäßig hoch und Zoplicon ist schlafanregend.

Wesensveränderungen kann ich mir nur postiv denken, denn ich meine, deine Ängste werden dein Wesen bereits schon negativ verändert haben.

BQlaiQrwaKldorxf


Danke schon mal für Eure Beiträge.

Das stimmt wohl, ich muss auf jeden Fall was unternehmen. Langfristig. Habe mir gestern Abend die Tabletten in der Apotheke noch bestellt. Heute hole ich sie ab und ab morgen früh werde ich dann die erste halbe nehmen.

Habt ihr Erfahrungen gemacht ob Abends/Früh? Was da besser ist für den Tag?

Und mich nicht voll beeinträchtigt?

S-oaromaxn


Habt ihr Erfahrungen gemacht ob Abends/Früh? Was da besser ist für den Tag?

Dafür sind Arzt (der PsychiaterIn, der/die die Medikamente verschrieben hat) und Apotheker doch da, dass sie dir das aufschreiben. Dann kann man das nämlich nicht vergessen und braucht auch keine Angst haben, dass man was falsch macht. Oder du schreibst dir das auf.

Und es gibt einen Beipackzettel, wo Einnahmeempfehlungen auch drauf stehen. Wenn dir da die ganzen Nebenwirkungen schon wieder Angst machen sollten, dann kann ja dein Partner die relevanten Einnahmeempfehlungen da rausfischen.

Typisch wäre:

Escitalopram (das Antidepressivum) morgens.

Zopiclon (ein Schlafmittel) abends vor dem Zubettgehen.

Solltest du Besonderheiten haben (z.B. Schichtarbeit, Nachtarbeit) kann das abweichen.

B3lairwaledoxrf


Der Arzt der kurz dabei war, sagte mir Morgens. Das es aber am Tag beeinträchtigen kann, wenn ich das merke sollte ich sie Abends nehmen. Deswegen war meine Frage ob jemand mit diesem Medikament Erfahrungen hat, was besser ist eben Abends oder Morgens.

Ich bin der Meinung das ich da nicht wirklich rum switchen muss, sondern zur gleichen Zeit ein Medikament nehmen sollte. Wenn viele sagen, das sie den ganzen Tag super müde waren oder sonstige Nebenwirkungen gehabt haben, nehme ich sie evtl. gleich Abends, da ich ein stressigen Job, Kind und auch Mann habe die natürlich von mir auch noch was haben wollen. ;-)

S}o]romxan


Du hast da zwei Medikamente, die unterschiedlich wirken. Also brauchst du auch eine Zuordnung, welche Einnahmeempfehlung für welches der beiden Medikamente gelten soll.

S}ilbxer


Deswegen war meine Frage ob jemand mit diesem Medikament Erfahrungen hat, was besser ist eben Abends oder Morgens.

Ich kenne es beim Escitalopram so, dass man es meistens morgens nimmt, da Müdigkeit hier nicht so die typische Nebenwirkung ist - wobei es natürlich vorkommen kann. ich wäre aber vermutlich eher mit 5 mg eingestiegen für ein, zwei Tage statt direkt mit 10. ":/

Ich selber habe es morgens genommen. Wie eigentlich alle Antidepressiva, die ich bisher genommen habe, mit wenigen Ausnahmen (das waren dann solche, die sehr häufig müde machen und die ich auch deswegen genommen habe, als Einschlafhilfe).

Bslair9waldxorf


@ silber.

Danke für deine Antwort.

Dann ist ja gut, hab jetzt auch nochmal nachgelesen zwecks Müdigkeit. Also versuch ich es erst Mal am Morgen. Falls es mich doch zu sehr umhaut, muss ich dann nochmal mein Arzt ansprechen.

Also der Arzt sagte, die ersten 3 Tage mit 10mg starten, dann ab dem 4. Tag bereits schon 20mg.

In 2 Wochen muss ich nochmal vorbei schauen, zwecks Gespräch wie es anschlägt, ob es anschlägt und wie ich es vertrage.

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