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Sehnsucht nach ''Fast-Vergewaltiger''

kDeinbstexin


Nicht jede Fantasie muss auch gelebt werden ;-)

Fantasien schaden nicht.

Haben aber oft mit der Realität nichts zu tun.

E<hemaligelr NutzeGr (#1x5)


keinstein

Das kommt natürlich hinzu.

Also ich will hier wirklich nicht urteilen was den beschriebenen Fall von Cat2016 angeht. Deshalb habe ich ja auch betont, dass es mir um's Allgemeine geht.

Und klar, kann natürlich sein (wir werden es nie wirklich wissen ;-)), dass da in manch' älterem Mann eben Phantasien vorhanden sind die auch so junge Frauen betreffen. Aber von der Phantasie zum realen Handeln (reales Wollen)...da liegen Welten dazwischen.

Und genau diese Häufigkeit des realen Handelns wie sie hier (oder auch in anderen Fäden, bzw. auch in realen Gesprächen) angebracht wird - diese zweifle ich einfach an. Alleine schon, weil ich selbst mal 16 Jahre alt war ;-), in einem Bereich gearbeitet/mich aufgehalten habe in dem ich sehr viel Kontakt mit eben älteren Männern hatte.

Mag ja sein, dass auch wenn das Verhalten nicht gegeben war, da schon so manch Einer Phantasien von mir hatte von dem ich das nie vermutet hätte. Auch das streite ich nicht ab. Dennoch: Phantasie - reale Handlung (oder auch reales Wollen) = verschiedene Welten.

S}taJlxfyr


DieKruemi

wenn ihn süße 16-jährige erregen, kann es gut möglich sein, dass er sowieso an dir heute keinerlei Interesse hätte, wenn du dich ihm anbieten würdest.

Naja...eine 16-jährige ist rein biologisch eine (junge) Frau. Insofern steht der Typ einfach auf (junge) Frauen.

Baumann73

Aber rein theoretisch sind potentielle Sexpartnerinnen alle gebärfähigen Frauen.

Exakt. :)z

S`tahWlhabmmer


Die Frauen wieder naiv wie eh und je. Ich schieße mal ganz weit vor und behaupte, dass sehr viele Männer ein junges Mädchen 16? 17! 18! anflirten würdenund eventuell auch mehr. Meist scheitert es aber an gesellschaftlichen Konventionen oder an der Strafbarkeit.

Im Internet sind nicht umsonst die Teenagerporn (die legalen, ab 18+) am beliebtesten.

E]hemealiger WNutzer x(#15)


Stahlhammer

Die Frauen wieder naiv wie eh und je.

Da kontere ich doch glatt mal mit Einem: "Was ich selber denk' und tu'...." ;-D

Im Internet sind nicht umsonst die Teenagerporn (die legalen, ab 18+) am beliebtesten.

Siehe dazu meinen Beitrag weiter oben: Zwischen -für sich alleine ausgelebter- Phantasie und realer Handlung oder auch einem wirklich handeln wollen, da liegen meist Welten.

Und selbst wenn Phantasie (ein unerreichbares Mädel aus einem Porno) und Realität (die Nachbarstochter oder wer auch immer) verschwimmen, so heißt das immer noch lange nicht automatisch, dass man(n) auch wirklich etwas mit diesem Mädel anfangen will/würde.

Menschen (auch Frauen) "geilen" sich an vielen Dingen auf, die sie real nie haben wollen würden. Wurde hier auch schon geschrieben glaube ich.

Ich schieße mal ganz weit vor und behaupte, dass sehr viele Männer ein junges Mädchen 16? 17! 18! anflirten würdenund eventuell auch mehr. Meist scheitert es aber an gesellschaftlichen Konventionen oder an der Strafbarkeit.

Also Du bestätigst ja das Klischee/Vorurteil, was ich oben auch schon schrieb: Die meisten Männer würden es tun, nein, eigentlich ja wollen. Und das bestreite ich noch immer.

Und bevor das jetzt kommt: Nicht, weil ich selbst nun älter bin, das hat damit nichts zu tun. Denn: Ich war ja auch mal 16 etc. ;-D. Und wie schon gesagt, ich wiederhole mich gerne: Ich hatte viele männliche Gäste in den ganzen Jahren in denen ich gekellnert habe (oder auch in anderen Umfeldern) die älter waren und ganz unbescheiden gesagt war ich auch nicht "von schlechten Eltern" bezüglich des Aussehens/Auftretens. Dennoch habe ich schlicht diese Erfahrung nicht in einem solchen Ausmaß gemacht. Das hat mit Naivität nichts zu tun.

Dass da Einige darunter waren die von mir (schmutzig) phantasiert haben - mag sein. Aber es gab eben (bis auf zwei-drei Mal) keine Handlungen (bzw. keinen Umsetzungswunsch) diesbezüglich.

Und darum geht es doch hier.

CHat2F016


@ Soroman

Besser wären die Auswege:

1) Ich stehe auf dominante Autoritätpersonen und weiß dass mir in der Regel gut tun. Ich komme damit klar.

oder

2) Ich stehe _nicht_ auf dominante Autoritätpersonen, weil ich weiß dass mir in der Regel nicht gut tun. Und das zeige ich denen auch. Stattdessen stehe ich auf <yxz>, und weiß, dass mir das gut tut.

Beide Haltungen würden deine inneren Konflikte reduzieren.

Auch, wenn ich mir dessen bewusst bin, weiß ich jedoch nicht, wie ich das praktisch umsetzen soll. Ich bin mir vielem bewusst, jedoch würde dann ein anderes Verhalten unnatürlich für mich sein und ich weiß nicht, wie ich dem nachgehen soll. Ich fühle mich einfach von diesen Männern angezogen - vor allem auch, weil ich gerne wie ein Kind behandelt, umsorgt werden will. Mit einem habe ich auch manchmal Spielchen ausgelebt, die Bestrafungen wie ''Versohlen'' impliziert haben. Im Alltag kann ich durchaus selbstbewusst, älter, reifer wirken. Aber sobald ich einen viel älteren Mann an der Seite habe, der sehr autoritär ist und bei dem ich ein Sicherheitsgefühl habe, dass er mich wirklich mag und es einfach passt, verfalle ich in das Muster, mich wie ein Kind zu verhalten, damit ich wie eins behandelt werde. Ich weiß nicht, wie ich die Tatsache ändern soll, dass ich es liebe, dominiert zu werden. In jeder Hinsicht. Manchmal, in Situationen, in denen mir etwas nicht passt, verschließe ich mich sofort ruckartig, das können für ihn die simpelsten Dinge sein. Dann zicke ich rum, rede nicht und ziehe mich komplett zurück. So kommt er dann an, betüttelt mich, fragt, was denn los sei. Natürlich hält das nie auf Dauer. Das ist EINER der Gründe, wieso ich nie Beziehungen hatte und wahrscheinlich auch nie haben werde. Ich würde dieses Muster gerne durchbrechen, aber das WIE habe ich trotz Therapie noch immer nicht rausbekommen.

Ich rufe mir ein Taxi." Das kann man auch mit 16. Ok, das ist vorbei. Aber für die Zukunft. Und dann ist egal, was er da denkt, oder was du dir einbildest, dass er es denkt. So kommst du aktiv aus der Situation raus. Man muss da nicht sitzen und Angst vor irgend etwas haben, sondern kann aktiv etwas tun!

Was machst du stattdessen: lässt deine Angst immer weiter steigern. Redest danach von "Fast-Vergewaltiger", was wohl hauptsächlich in deinem Kopf so entstanden ist. Und objektiv gesehen, die Szene deutlich verzerrt und dramatisiert.

Ein zusätzliches Problem. Aufgrund der ''Erziehung'' meines Vater, der nie Widerworte von niemandem duldete und stets im Recht war (was so gut wie nie der Fall war, der Mann war einfach ein kranker Soziopath der von nichts eine Ahnung hatte), bekomme ich meinen Mund nicht auf bei älteren, autoritären Männern. Im Alltag bin ich die Direktheit und Ehrlichkeit in Person, bei diesen Männern werde ich jedoch immer zu einem kleinen Mäuschen. Ich will den Mund immer aufmachen, aber es kommen keine Worte heraus und dann schweige ich lieber. Ich weiß leider auch nicht, WIE ich genau daran etwas ändern soll.

S*aldxo


Es gibt da eine schöne Meditation, in der man sich vorstellt, seinen Vater zu treffen, ihm das zu sagen, was man schon immer sagen wollte (wobei die Meditation dabei hilft, sich bewusst zu machen, was das ist) und wodurch man dann die Möglichkeit hat, sich von seinem inneren Vaterbild und damit den alten Mustern zu lösen.

Schicke ich Dir per PN, wenn Du möchtest.

SuorDomaxn


@ Cat2016

Ich finde es beeindruckend, wie reflektiert du schreibst. Und wie du deine eigenen Verhaltensmuster zu erkennen glaubst, vielleicht auch erkennst, das kann ich aus der Ferne ja nicht beurteilen. Ich glaube, dass dieses Nachdenken und diese Erkenntnis, die du ja damit schon gemacht hast, sehr wertvoll für dich sein kann. Du kannst heute auf einen kleinen Erfahrungsschatz schauen. Und auch wenn du in der Situation nicht immer wusstest, was dir gut tat, weißt du es denn heute zurückblickend?

Für viele Borderline-Patienten ist es sehr schwer, dauerhafte Bindungen zu erhalten. Ich denke, da bist du nicht allein, aber du bist doch noch jung. Es wird ein gewisses Verständnis beim Gegenüber brauchen, aber sicher auch bei dir einige so Selbstregeln/Skills erfordern. Und sei es sowas wie: 'Ich bin > 20 Jahre alt, bin beruflich erfolgreich. Reaktionen wie ein trotziges (oder ängstliches) Kind sind einfach für mich nicht mehr angemessen und erschweren mir auch das soziale Zusammenleben. Oder das Finden eines Partners.'

Ich weiß leider auch nicht, WIE ich genau daran etwas ändern soll.

Schau mal diese Vorschläge durch:

* im Rahmen von Therapien: Rollenspiele. Was erstmal nach Kindergarten klingen mag, habe ich als recht effektiv erlebt. Mit Videokamera gefilmt. Und dann mal die Auswertung, wo du dich von außen siehst. Deine Körpersprache, dein Verhalten. Und das ruhig oft wiederholen.

Da bespricht man vorher, welches Verhalten dich an dir selbst stört und in welchen Situationen. Und dann spielt man diese Situation, ggf. auch 2x, damit zu 2 verschiedene Varianten ausprobieren kannst. Dein Gegenüber mimt jemand anders, z.B. aus einer Gruppentherapie jemand, der die Rolle gut verkörpern würde.

* und für dich sicherlich auch: Sport / Selbstverteidigung. So könntest du mehr Vertrauen in deine körperliche Stärke bekommen und so Ängste abbauen. Wer da Griffe/Techniken auf Lager hat, kann sich im Fall der Fälle auch besser wehren. Selbst gegen stärkere Übergriffige. Und dieses Wissen darum könnte deine Souveränität stärken in den Situationen, die vorher noch angstbehaftet waren. Sobald deine Angst nicht so groß wird, wird quasi automatisch auch die Dominanz des Gegenübers etwas kleiner und das ganze nähert sich an.

* Selbsthilfegruppen (in größeren Städten) - evt. auch spezifisch für Borderline, sonst gibt's auf jeden Fall eine für Depressionen. Dort ist halt wieder wichtig, in sich reinzuspüren, ob einem selbst etwas bringt. Wann man reingeht, und wann ggf. auch wieder raus. Im Anschluss an eine Therapie kann sowas ein Zwischenschritt sein.

Habt ihr in der Therapie eigentlich über deine Therapieziele gesprochen? Was hast du da genannt?

Viele Grüße,

Smavioxur


Freßsack :)^

j;ust_l%ookinxg?


dass ihm der Gedanke im Kopf rumspukte--das heißt jedoch nicht, dass er ihn sich auch in letzter Konsequenz mit Gewalt genommen hätte. Vielleicht hatte er sich gedacht, du hättest mitgemacht? Du wirst es nie wissen.....

Genau das dachte ich mir auch.

Selbst wenn er dich ansprechend fand - da fehlen immer noch einige Schritte zur Vergewaltigung. Das Szenario hier ähnelt einer Vergewaltigung ähnlich wie wenn ein Mann dir an der Supermarktkasse auf den Hintern sieht eine Vergewaltigung begeht.

Der Mann hat wahrscheinlich deinen Anblick genossen. Vielleicht sich mehr vorgestellt (wie du jetzt), aber dass er sich wirklich gegen deinen Willen nimmt was er will? Das ist doch nicht mal angedeutet.

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