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totales Gefühlschaos (Borderline?)

nsottr;anquixlized hat die Diskussion gestartet


Ich habe allgemein ein ziemliches Gefühlschaos. Kann Verhalten nicht einschätzen. Interpretiere falsch oder zuviel hinein. Bin schnell beleidigt, eingeschnappt.

Aktuelles Beispiel, was mich doch sehr stört und belastet: Ich habe meine beste Freundin mal wieder vollgejammert, woraufhin sie mir mehrere Vorschläge machte, welche ich aber alle verneinte. Daraufhin reagierte sie völlig zurecht verletzt. Ich habe mich dann entschuldigt, weil es mir gar nicht recht war.

Und nun BIN ICH verletzt, weil sie verletzt reagierte. Das ist doch nicht normal. Sie ist die beste Freundin, die man sich wünschen kann und hatte allen Grund sauer zu sein, wenn ich wie ein Kind herum jammere, Sie mir mehrere Lösungsvorschläge macht und ich alles ablehne mit der Begründung, dass es sowieso nichts bringt und alles sinnlos ist und man mir nicht helfen kann.

Ich will jetzt nicht verletzt sein, ich will dass die Freundschaft wie vorher ist, aber dieses Gefühl ist einfach da.

Es kommt immer zu solchen Problemen im zwischenmenschlichen Bereich. Unsere Freundschaft wurde eigentlich immer davon verschont, was mir auch sehr gut tat, aber nun habe ich das Gefühl dass es nicht mehr so ist, oder steigere ich mich mal wieder umsonst in eine Kleinigkeit hinein?

Ich will doch gar nicht so sein :(

Antworten
vuampx28


Und was hat das nun mit Borderline zu tun? Nicht alles ist krankhaft oder Borderline. Wäre dies so, wäre jeder Mensch psychisch erkrankt und über die Hälfte hätten Borderline. Begib dich doch endlich mal in richtiger Behandlung. Dann wüsstest du auch, was mit dir los ist. Dieses Forum ist kein Therapieersatz, sondern eine Hilfestellung. Hier hat jeder seine Grenzen. Diagnosen kann hier auch keiner stellen und therapieren erst recht nicht. Daher auch von mir, hol dir endlich richtige Hilfe in Form von ambulanter Psychotherapie oder einer Psychosomatischen Klinik.

Aber da du scheinbar hier nur über deine Probleme reden willst, aber nichts dran ändern möchtest, werden auch meine Worte bei dir fruchtlos bleiben. Daher verschwende ich nicht mehr Worte als nötig. Sorry.

D%u5mbo1x3


Hallo.

Wie kommst du auf bordaline?

Du interpretierst schnell etwas in manche Sachen in die man nicht so viel rein interpretieren sollte.

Oky. Das ist schwierig und ich kann dich sehr gut verstehen!

Also das du all ihre Vorschläge ablehnst ist schwierig für deine Freundin. Sie gibt sich viel Mühe und will dir helfen. Und du lehnst alles ab. Mir geht's genau so.

Du musst mit ihr reden. Es scheint ja als wenn mit ihr über alles reden kannst. Dann spreche das an spreche an warum du das nicht kannst. Was genau denkst du?

So wegen bordaline ? Also zu bordaline gehören viele verschiedene Symptome hast du schon mal im Internet geguckt.

Wenn du der eminent bist das du es hast. Dann gehe vllt mit deiner Freundin zu einem Facharzt schildere deine Vermutung. Alleine wirst du da nur schwer raus kommen.

vqamop2I8


Dieses Spiel machst du hier übrigens auch..."jammern" aber keine Vorschläge annehmen. Jammern ist vollkommen ok, gerade wenn es einen sehr schlecht geht, aber nichts tun und im Elend suhlen ist nicht ok. Mich regt so etwas auch auf, wenn jemand einfach nichts an seiner Situation ändern will. Das es schwer ist, keine Frage. Aber irgendwann muss man auch einfach mal anfangen.

Und noch einmal das was du beschreibst, hat nichts mit Borderline zu tun. Immer diese Klischees...Borderliner jammern nur, möchten aber ja keine Hilfe, sondern nur Aufmerksamkeit. Die meisten Borderliner sind übrigens in Therapie und wollen sich Helfen lassen. Sich nicht helfen lassen ist kein Symptom von Borderline. Und Gefühlsschwankungen/Stimmungsschwankungen treten bei fast allen psychischen Erkrankungen auf. Nur so als Info.

DMumbyo13


Hallo @vamp28

Also nur zur Info. Ja ich Jammer. Und zwar bevor ich richtig Hilfe angenommen habe ! Ich habe übrigends in der zwischen Zeit Hilfe angenommen war in einer Klinik ! Und warte gerade auf meinen zweiten Klinikaufenthalt für eine dbt Therapie !

Und wie du erfasst hast genau es ist schwer! Hilfe anzunehmen und der eine schafft es schneller und kommt schneller zur Einsicht und der andere braucht länger und einen Tritt in den hintern !

Das schlecht reden hier und Urteil finde ich nicht in Ordnung. Du kennst nicht die Lebensumstände!

Es gibt Leute die müssen erst mal lernen oder wahrnehmen was mit ihm nicht in Ordnung ist!

Und viele können im wahren Leben nicht so reden wie man hier schreibt!

Ich wünsche dir das du bald den richtigen Weg findest!

v{am!p2x8


Dumbo13 das war gar nicht auf dich bezogen. Jammern und Hilfe annehmen ist ok, hab ich doch geschrieben. Jammern und keine Hilfe annehmen finde ich nicht in Ordnung. Das es dauert bis man sich Hilfe holt, das ist mir auch klar. Aber irgendwann ist eben der Punkt erreicht an dem andere auch keine Lust mehr haben, Hilfe anzubieten. Ich finde schon dass man etwas tun kann und sei es nur drüber nach zu denken. Ich hab auch länger gebraucht, aber habe trotzdem Tipps und Ratschläge versucht umzusetzen, zumindest die, die für mich hilfreich erschienen. Irgendwann muss man eben anfangen, jahrelang nichts tun, das geht nicht. Dadurch ändert sich nichts und es wurde hier schon so viel geschrieben. Das ist aber meine Meinung.Muss niemand teilen.

sMchneXcke198x5


@ TE

Wie viele Fäden denn nochnoch!!! %-|

Deumb$o1x3


@ vamp28

Dieses Spiel machst du hier übrigens auch..."jammern" aber keine Vorschläge annehmen. Jammern ist vollkommen ok, gerade wenn es einen sehr schlecht geht, aber nichts tun und im Elend suhlen ist nicht ok. Mich regt so etwas auch auf, wenn jemand einfach nichts an seiner Situation ändern will. Das es schwer ist, keine Frage. Aber irgendwann muss man auch einfach mal anfangen

Diesen Absatz war nicht auf mich bezogen?

Oky wénn das so ist...

Ich kann nur sagen. Ich verfolge die anderen Fänden Vom TE nicht!

Vllt brauchst du mehrere Anläufe, das kann ich verstehen. ICh habe auch viele Anläufe gebraucht. Aber wenn das so ist das du schon sehr lange Zeit hier schreibst und nichts passiert... kann ich die anderen Verstehen.

Such die Hilfe auch wenn das nicht leicht ist!!

Reden mit deinem Hausarzt, und dann kommt zumindest die Kugel ins Rollen auch wenn das nur sehr langsam ist!!

v~amp<28


Ja schrieb ich doch, war auf den Te bezogen. Da er bei seiner freundin gejammert hatte, sie ihm Ratschläge gegeben hatte, er aber keines davon angenommen hatte. Das erinnert mich an die Situation hier. So das war meine Aussage. War nur auf dem Te bezogen. Und ich hab keine Lust das noch weitere 100 mal zu schreiben. :-( Sorry bin müde, medis wirken heut gut und bin etwas genervt und gestresst. Wenn ich was schreibe, dann meine ich das auch so.

Und ja so ist es eben, lange geschrieben, aber nichts ist passiert...daher auch mein Beitrag. Nicht immer alles im falschen Hals bekommen.

nkoZttrannq)uilxized


vamp: "Und was hat das nun mit Borderline zu tun?" weiß ich nicht.

"aber nichts tun und im Elend suhlen ist nicht ok. Mich regt so etwas auch auf, wenn jemand einfach nichts an seiner Situation ändern will. Das es schwer ist, keine Frage. Aber irgendwann muss man auch einfach mal anfangen."

ich habe schon oft versucht etwas zu ändern, aber egal. Das braucht man mir im übrigen nicht immer vorwerfen, weil es nicht stimmt, die meiste Zeit zwar schon, aber die letzten Jahre habe ich es schon immer wieder probiert, insbesondere früher ging ich ziemlich motiviert an die Sache, weil ich dachte es wird mal besser. Mit den Jahren wurde ich dann aber ziemlich lethargisch und frustriert.

"Irgendwann muss man eben anfangen, jahrelang nichts tun, das geht nicht."

das stimmt einfach gar nicht!!!! nur weil man weiß dass mich das aufregt und mir Bauchschmerzen verursacht muss man mir das nicht immer schreiben, im übrigen, Lyrica flutet gerade an, mir ist das also bald egal wie oft das noch behauptet wird :)z

Dumbo13: "Wie kommst du auf bordaline?", habe mir die ICD durchgelesen und dachte ein paar Kriterien treffen zu, aber das ist selbst immer schwer zu sagen, zumal ich eh dazu neige zuviel hineinzuinterpretieren, wie du richtig anmerkst.

"Was genau denkst du?", also wenn man mir einen Vorschlag macht denke ich erstmal das geht aus dem und dem Grund nicht, das kann ich nicht, oder das habe ich schon ausprobiert und dann reagiere ich genervt.

Danke

schnecke1985: KEINE MEHR; GENAU 0 fÄDEN; ich will ja niemanden nerven, sonst denken manche noch, ich würde das mit Absicht machen

Dumbo13:

Vllt brauchst du mehrere Anläufe, das kann ich verstehen. ICh habe auch viele Anläufe gebraucht. Aber wenn das so ist das du schon sehr lange Zeit hier schreibst und nichts passiert... kann ich die anderen Verstehen.

Such die Hilfe auch wenn das nicht leicht ist!!

ich habe in der Vergangenheit schon etwas getan (3 mal bei Psychologen gewesen, 2 mal Klinik, zahlreiche Medikamente ausprobiert, Schulwechsel, in Vereinen gewesen, Ausbildung abgeschlossen, täglich arbeiten, Sport, bei Hausarzt gewesen.........und noch mehr.....und das alles, obwohl ich früher so schüchtern war, dass ich Probleme hatte mit anderen zu reden), das was hier manche schreiben und behaupten, dass ich jahrelang nichts mache STIMMT NICHT und wird nicht wahrer, je öfter sie es schreiben.

Danke für deine Beiträge *:)

Vamp28:

Und ja so ist es eben, lange geschrieben, aber nichts ist passiert...

so ist es überhaupt nicht, oder waren es nicht Leute aus dem Forum, welche sagten ich solle unbedingt in die Klinik? Und bin ich nicht in die Klinik?

Und um die Liste mit Therapeuten durchzutelefonieren muss ich mich zwar noch ziemlich motivieren, aber vorgenommen habe ich es mir schonmal, eigentlich eher meiner besten Freundin zuliebe. Aber einmal kann ich es ja noch probieren

Sorry bin müde, medis wirken heut gut und bin etwas genervt und gestresst.

schon ok. mir fährt es gerade auch ziemlich ins Gehirn %:| ;-D :)z

gyerechti:gkeUit


@ nottranquilized

Ich finde Dich sehr selbstkritisch. Das macht Dich sympathisch.

Ich glaube nicht, dass Du Borderline hast, nur weil Du verletzt bist.

Ich bin auch manchmal sauer, wenn jemand sauer auf mich ist. ;-D

Das ist doch irgendwie normal. Es ist, weil einem ein schlechtes Gefühl entgegengebracht wird.

Das fühlt sich dann halt nicht gut an. Krank finde ich das aber nicht. *:)

Ewhem>aliger NuQtze&r (#578006M9)


Eine psychische Erkrankung wird man nicht automatisch los, nur weil man Klinikaufenthalte hatte, 3 (!!!) Mal beim Psychologen war und sich mit Medikamenten vollstopft.

Sorry, aber jetzt wundert mich überhaupt nichts mehr. Die Klinik dient zur Stabilisierung, Medikamente können notwendig und unterstütztend sein. Eine langfristig angelegte Psychotherapie ist aber meistens trotzdem notwendig. Sollte dir doch selbst klar sein.

:|N

n+ottrranqu^ilizxed


danke gerechtigkeit. ok hm, ja ich will gar nicht sauer oder beleidigt sein, ich habe keinen Grund dazu, das Problem ist nru, dass ich jetzt immer daran denken muss, wenn ich mit ihr Kontakt habe, ich glaube das kommt von meinen Zwängen, dass diese Gedanken einfach da sind, obwohl ich es nicht will, bzw mir diese Gedanken immer aufgezwängt werden.

Mit Bordrline hat das wahrscheinlich wirklich nichts zu tun, ich wollte hier keine Klischees bedinen, jedenfall sging es mri hier nicht so sehr um Borderline, sondenr um also dass Problem dass ich jetzt immer diese Gedanken habe im Kontakt mit meiner besten Freundin, das ist nicht schön, ich mag Sie doch :(

Antfortas, sollen die !!!!!!! bedueten, dass 3 nicht oft ist ??? ??? Mit medikamenten vollstopfen klar. 1. kriege ich die verschroeben, 2. muss ich die nehmen,

"Sorry, aber jetzt wundert mich überhaupt nichts mehr."

kein Problem

E^hemal$iger Nvutzer (#57j8069x)


Nein. Das ist verdammt wenig - zumindest für eine Therapie.

Du musst die Medikamente nehmen? Wer zwingt dich dazu? Zu mal du ja selbst zugegeben hast, dass du sie nicht Ordnungsgemäß einnimmst.

s9chngeckeA198x5


@ Anfortas

Keine Ahnung, ob mit 3 3 Termine oder 3 verschiedene Therapeuten gemeint sind.

@ nottranquilized

Meiner Meinung nach sitzt du ein paar grundlegenden Irrtümern (zumindest ich sehe sie als Irrtümer, die in die Sackgasse führen) auf.

a) Es gibt psychische Erkrankungen, die sind relativ "leicht" und auch gut behandelbar und es gibt schwere Ausprägungen.

Um mal eine Analogie zu bedienen: Mit einem verstauchten Bein sind 3 Arzttermine schon eher viel medizinische Unterstützung, bei Krebs sind 3 Arzttermine einfach nicht machbar, sofern man überleben will. Ich denke, du hängst zu sehr in deiner Selbsteinschätzung deiner Probleme fest. Ich kenne das ja selber, ich habe entweder dramatisiert oder alles heruntergespielt. Die Wahrheit kann dir nur ein Außenstehender (am besten ein Arzt) mitteilen / mit dir erarbeiten.

b) Folgernd aus a kann das Ziel also nicht sein: "Ich suche 3 Therapeuten auf und nehme Medis und dann muss es gut sein!" sondern: "Ich muss so lange gegen die Krankheit anfeuern, bis ich sie auf ein erträgliches Maß zurückschrauben kann!"

Ich war z.B. nie in einer psychosomatischen Klinik (dafür zweimal Psychiatrie).

Angefangen habe ich mit Medikamenten und Psychoanalyse. Dazwischen versuchte ich Gruppentherapie (war bei mir eher kontraproduktiv), dann zurück zur Psychoanalyse (diese Eingangsphase ging 1,5 - 2 Jahre) und schließlich Verhaltenstherapie (für 6 Monate). Dann kam ich in die Psychiatrie, dort hat mir Ergotherapie und Kunsttherapie wahnsinnig geholfen. Das war 2011, in ärztliche Behandlung habe ich mich 2008 (!) begeben. Dann Wechsel zu einem anderen Psychiater. Nebenbei immer mit Medis herumprobiert. Bis zur optimalen Einstellung war es Sept. 2012 (also vier Jahre später).

Und auch gerade weiß ich, dass ich mir in bestimmten Situationen sicher wieder Hilfe holen muss. Das können plötzliche Ereignisse sein, aber auch ungute schleichende Prozesse.

c) Du hängst viel zu viel an der Arbeit auf. "Solange ich arbeite, geht es mir gut" ist einfach auch eine verzerrte Wahrnehmung. Ich habe z.B. wirklich wunderbar studiert, als ich nur noch Suizidgedanken, Zwangsgedanken hatte, die Panikattacken kamen und ich täglich ein paar Stunden geheult habe. Aber es war ja alles in Ordnung, die Uni lief ja %-|

d) Vielleicht hast du auch eine verzerrte Wahrnehmung von Besserung / Gesund-sein. Ich habe wirklich lange geglaubt, die Therapie hilft mir genau dann, wenn ich alles super finde, nur noch lächle und Probleme mit dem kleinen Finger wuppe. Auch hier liegt die Wahrheit irgendwo dazwischen, es wird immer Alltagsproblemchen geben, einschneidende Erlebnisse.

Fazit: Du musst auf den Feind schießen, bis er tot ist. Und der Feind hat - wie im Computerspiel - mitunter seeeehr viele Leben.

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