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Wozu weitermachen, wenn alles scheiße ist

CUinnam`onx4


Ich habe jetzt lange überlegt, ob ich die Diskussion hier melden will - bin eigentlich nicht gerne Petze ;-) .

Aber ich zumindest finde die Diskussion mittlerweile extrem off-topic, das hilft dem TE nicht.

Über den Sinn und Unsinn von Psychopharmaka und der Psychiatrie an sich kann man ja streiten, aber doch nicht hier.

Dafür kann man separat einen Faden eröffnen, finde ich.

Der TE sucht hier Hilfe und keinen Streit.

Deswegen werde ich jetzt doch mal petzen :-p .

Können dann ja die Mods entscheiden, ob sie das auch so sehen, wie ich.

P^Usch5biexst


Nee, von Zwangspsychiatrie war hier nicht die Rede!

Aber dass du die Hilfe eines Psychiaters nötig hättest ist offensichtlich.

PRlüs8ch8biesxt


Bevor hier alles vollkommen aus dem Ruder läuft, frage ich dich Polarwinter, was hast du denn bis jetzt schon alles unternommen, um aus deinen Tiefs ein kleines Hoch zu machen?

Gibt es etwas, was dir richtig Spaß machen würde?

Vielleicht so etwas wie ein Ehrenamt?

SYea9ne@t7or


Ich ermahne alle Teilnehmer, sich an die Netiquette zu halten.

SFeaneSt7or


Ich habe jetzt begonnen, Beiträge zu löschen, die mit der ursprünglichen Intention des Fadens nichts mehr zu tun haben.

Ich erinnere alle nochmals an die Netiquette und bitte alle, nicht zu weit abzuschweifen (ggf. einen neuen Faden starten).

Viele Grüße,

Seanet7or

p@ola^rwintxer


Ich bin immer alleine gewesen, immer komplett auf mich allein gestellt.

Da war nie jemand, der für mich da war und sich um mich gekümmert hat, der mich beschützt hat und mir Sicherheit vermittelt hat.

Kurz: Meine Eltern haben ihren Job verdammt schlecht gemacht.

Meine Kindheit war so gesehen beendet, als ich acht war.

Ich weiß nicht ob es Sinn hat, alles aufzuzählen.

Vernachlässigung. Mutter mit Borderline und Alkoholproblem. Vater, der keine Ahnung hat, wie man mit Kindern umgeht. Verantwortung viel zu früh. Mobbing. Sexuelle Übergriffe. Armut. Einsamkeit. Keine Bezugsperson. Therapieersatz für Mutter spielen. Elternersatz für Schwester. Eigene Bedürfnisse immer zurückstellen müssen. Depressionen seit ich ca. 11 war. Mit 13 angefangen, mich zu ritzen. Kann keine Freundschaften aufrecht erhalten. Spiele fast alle Emotionen, echte habe ich kaum und verstehe sie auch nicht.

Therapie hilft nicht.

Antidepressiva helfen nicht.

Meine Stimmung geht hoch und runter, hoch und runter,

von erträglich über Lachflashs zu extremen Aggressionen.

Suizidgedanken. Dann wieder zwei Tage stabil.

Tagsüber geht es meistens.

Relativ.

Wenn ich nicht schlafen kann, ist es unerträglich.

Ich will schlafen und kann nicht,

in meinem Kopf laufe ich wieder Amok

PWizza` /Ess|exr


Wegen dem Schlafen: Ich nehme Zolpidem vor wichtigen Terminen....aber es macht mein Hirn am Tag noch depressiver als sonst. Es ist Teufelszeug. Aber ich weiß ganz genau, was es bedeutet wach zu liegen und nicht schlafen zu können und Probleme zu wälzen. Das ist die Hölle... :°_

CiinnaXmonx4


Auch von mir ein :°_ .

Du machst also schon eine Therapie und nimmst Antidepressiva?

Kann es sein, dass du ein anderes Medikament brauchst oder eine andere Art der Therapie/ einen anderen Therapeuten?

Oder hast du gerade erst mit einer Therapie begonnen? Es kann sein, dass sich während der Therapie dein Zustand erstmal verschlimmert, bevor es besser wird. Einfach, weil ihr an deinen Problemen arbeitet und es oft eine Art inneren Widerstand gibt, soll Veränderung eintreten.

pgolazrfwinxter


Therapie läuft seit September.

Verschlechtert hat sich nichts, vielleicht minimal stabilisiert.

Antidepressiva habe ich wegen Wirkungslosigkeit schon gewechselt, neues Präparat, mehrmals Dosis erhöht.

Nächster Termin beim Psychiater ist im März,

dann spreche i h das noch mal an

k`rank{gembeldxet


PizzaEsser.... dass Du destruktiv eingestellt bist und überzeugt davon, dass die "Pharmalobby" die Menschheit vernichten will... hilft dem TE nicht wirklich ... nur weil DU für Dich quasi jede Hilfe ablehnst.. muss das für den TE noch lange nicht gelten... und wenn Homöopathie hilft (aus welchen Gründen auch immer) .. dann ist das zumindest ein Lösungsansatz.

Rübensüßchen

Nun, der Pizza Esser redet von Fakten, nicht von selbstgebastelten Überzeugungen.

Mit der Homöopathie stimme ich zu. Wunderbar, wenn man da sein Mittelchen findet, was einen unterstützt.

Dem TE kann ich als Trost nur mitteilen, dass es vielen so geht (mir incl.) und das einem nichts anderes übrigbleibt, täglich an sich zu arbeiten, damit es einem besser geht.

Selbsterprobte Tips:

Sich nicht mit anderen vergleichen, denen es besser geht. Also keinen Wettbewerb aus dem eigenen Zustand machen.

Schlechte Gefühle annehmen, nicht wegdrängen und versuchen, es sich "mit Gewalt gutgehen zu lassen".

Sich in Bescheidenheit üben.

Sich an den kleinsten Dingen freuen. Z.B. Eine leckere Tasse Kaffee ...

Das sind so die Dinge, die ich mir immer wieder zurechtlege. *:)

paoClarw intexr


Meine Ansichten/Einschätzungen sind realistisch, meiner Meinung nach.

Damit meine ich, dass ich nicht mit einer negativen Einstellung durchs Leben gehe,

und dass ich versuche, dem Schlechten nicht zu viel Beachtung zu schenken.

Gerade Vergangenem nicht, weil ich darauf jetzt auch keinen Einfluss habe.

Ich fühle mich nicht schlecht weil ich negativ denke.

Die negativen Gefüle kommen und ich weiß, wodurch sie ausgelöst werden.

Die Auslöser sind selten reale, präsente Geschehnisse.

Ich habe mich falsch entwickelt, bin beschädigt.

Ich weiß nicht, ob Therapie und Tabletten das reparieren können.

Die Hoffnung habe ich noch.

Es ist schwer, ein Ziel oder eine Berufung zu finden, wenn man ist wie ich.

Karriere -> keine Ambitionen

Beziehung -> war noch nie verliebt

Soziales -> ich bin Einzelgänger und bin von zu viel Kontakt überfordert

Talente/Hobbies/Fähigkeiten -> nichts Herausragendes vorhanden

Ich weiß nicht, ob es etwas gibt, das mich glücklich machen würde.

Glück ist auch nicht mein Ziel.

Stabilität und Ruhe würde mir reichen.

LJaurenx B.


Gegenfrage: Wozu nicht weitermachen, wenn eh alles Sch. bzw. doof ist und genau das zu ändern versuchen? Zu verlieren hast du ja nichts.

pOolar%wintoexr


Genau das mache ich ja.

Und dann kommt immer wieder der Gedanke, warum ich mir den Scheiß jeden Tag aufs Neue antue.

Wozu denn?

L6aurend Bx.


Wozu denn nicht? Du hast doch nur EIN EINZIGES Leben. Warum das wegwerfen? Warum nicht das Beste daraus machen? Unser Leben ist kostbar.

pNolarDwintexr


Wie soll das aussehen?

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