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Bin ich nur Äußerlich ein Mann?

Lyog L6ady


Die wollen kein komisches Zwischenetwas sein.

Manche Menschen können oder wollen sich aber nicht eindeutig einem Geschlecht (im Sinne des binären Geschlechtssystems) zuordnen.

Janees, ist Dir der Begriff "genderfluid" schon einmal begegnet? Ich habe [[https://drachenkatze.wordpress.com/2015/02/12/genderfluid-was-ist-das-eigentlich/ hier]] einen Blogeintrag zum Thema gefunden, der Dir vielleicht weiterhelfen könnte.

Einige hier haben Dir ja bereits geschrieben, dass Du "alles sein kannst, was Du möchtest" und so leben kannst, wie Du möchtest. Dazu gehört auch, dass Du Dich nicht ein ein "Geschlechtsschema" pressen (lassen) musst, wenn Du das Gefühl hast, dass das eigentlich nicht zu Dir passt. Und eben auch, dass Du keine Operation an Dir vornehmen lassen musst, die Dein Problem, so wie Du es hier schilderst, aller Voraussicht nach nicht lösen würde.

Cninnzagmoxn4


Die wollen kein komisches Zwischenetwas sein.

Na, danke für die Beleidigung...

Es gibt für den Te nur den Weg, mit professioneller Hilfe herauszufinden, was mit ihm los ist.

Das ist ein gangbarer Weg, aber kein Muss.

Würde er Frauenklamotten tragen und sich mit seinem männlichen Vornamen anreden lassen, würde doch sicher der eine oder andere denken, er wäre schwul und ihn schlimmsten Fall als Schwuchtel betitulieren.

Na, und? Es ist schrecklich genug, dass heutzutage Homosexuelle noch diskriminiert werden. Soll doch jeder so machen, wie er will.

Und wenn ihr 100 mal Umwandlung schreibt, es ist definitiv falsch.

Ich bin eine Frau, eher nicht feminin, fühle mich aber 100 % als Frau.

Würde ich mich als Mann fühlen, würde ich mein Äußeres dem Inneren angleichen.

Da würde nur was angeglichen und nicht umgewandelt.

Und wenn eine Frau, sich zum überwiegenden Teil als Frau fühlt wird sie sie gar nicht auf die Idee kommen,

da was angleichen zu lassen. Sie akzeptiert doch die Frauenrolle und hat keinen Leidensdruck.

Die Angleichung dauert lange und die nimmt man nicht mal eben so auf sich, weil man sich mal etwas femininer kleiden möchte.

Das sagt doch auch kein Mensch.

Ich sage doch nur, dass man mal hinterfragen sollte, was das ist, dieses "sich als Mann" "sich als Frau" fühlen.

Niemand diskutiert darüber, dass man bei dem Gefühl, im falschen Körper zu stecken, OPs anstreben kann.

Allerdings kann man sich eben auch mal fragen, was wirklich da ist:

Fühlt man sich wirklich als Frau, möchte Brüste, findet seinen Penis abstoßend etc.?

Oder will man einfach weinen, tratschen, shoppen gehen können, um es mal ganz platt zu sagen?

Nicht umsonst muss man sich psychologisch beraten lassen, strebt man eine Geschlechtsumwandlung an.

Außer unseren Vorzeigetransvestiten ala Olivia Jones und wie sie alle heißen habe ich noch keinen "Mann" kennengelernt der OHNE sich im falschen Körper zu fühlen Frauenklamotten in der Öffentlichkeit getragen hat.

Hoffentlich kommt das noch. Unsere Gesellschaft ist halt leider noch nicht bereit für sowas.

Man definiert sich doch nach seinem gefühlten Geschlecht, nicht nach dem optischen.

Wer sich nur nach dem biologischen Geschlecht orientiert, leugnet doch dass es ein Leben im falschen Körper gibt.

Nein. Natürlich gibt es das.

Das bezieht sich aber auf den Körper.

Wenn ich meinen Körper falsch finde, ist das das Eine.

Aber wie sollte ich meine Seele falsch finden?

Meine Seele ist menschlich, mit männlichen und weiblichen Anteilen und allem darüber hinaus, dazwischen, dahinter, darunter etc.

Gerade Menschen die sich im falschen Körper fühlen legen sehr viel Wert darauf ein optisch 100% iges Passing zu haben. Dieses Gendergrenzen verwischen kommt für die wenigsten in Frage.

Ja, weil sie im falschen Körper sind.

Der TE hat sich aber noch überhaupt nicht klar geäußert, was ihn an sich selbst denn so irritiert - vielleicht weiß er es selbst noch nicht.

Die meisten wollen äußerlich als das wahrgenommen werden, was sie innerlich sind.

Das stimmt. Und das kann - glaube es, oder nicht - auch einfach MENSCH sein, also... wie war das?

komisches Zwischenetwas

Genau! Das Wort war mir entfallen ;-D !

SGavio^uxr


Ich bin eine Frau, eher nicht feminin, fühle mich aber 100 % als Frau.

Was hälst du von femininen Männern?

Fhex.


Nochmal für alle, es heißt Angleichung, Nicht Umwandlung!

Es wird nichts umgewandelt.

Deine Meinung - nicht meine. Eindeutig umgewandelt wird das äußere Geschlecht, also die sichtbaren Geschlechtsmerkmale.

Wenns dir lieber ist, spreche ich gern explizit von Umwandlung des äußeren Geschlechts. Das wird nun einmal ganz eindeutig umgewandelt.

Wenn es deines Erachtens ein "gefühltes" oder "inneres" Geschlecht oder so etwas geben sollte, spricht ja nichts dagegen, dass die Umwandlung des äußeren Geschlechts gleichzeitig eine Angleichung des äußeren an das "innere" Geschlecht ist.

Ich aber weigere mich strikt, ein solches "inneres Geschlecht" überhaupt zu haben. Ich habe typisch männliche Eigenschaften und ich habe typisch weibliche Eigenschaften, und jedem Trottel, der meint, ich müsse mich wegen meines (sehr eindeutigen) äußeren Geschlechts in einer bestimmten Weise verhalten, werde ich entschieden was husten!

Und dafür würde ich auch gern Werbung machen: Leute, lasst euch niemals von eurem (äußeren) Geschlecht dazu bringen, irgendetwas zu tun oder zu lassen! Seid so, wie ihr sein wollt! Das biologische (äußere) Geschlecht ist nur wichtig, wenn es um Sex, Partnersuche, Kinder bekommen geht. Und wenn irgendwer meint, euer Verhalten sei wegen eures Geschlechts nicht richtig, dann schämt euch nicht, sondern macht ihn zur Sau!

Jemand der sich im falschen Körper fühlt, möchte als das wahrgenommen werden, als dass er sich fühlt und sieht.

Wer sich als Frau fühlt, aber optisch aussieht wie ein Man, wird wenn er darunter leidet alles tun, um optisch dem Bild einer Frau zu entsprechen.

Wer wirklich im falschen Geschlecht lebt leidet extrem darunter von anderen nicht als das wahrgenommen zu werden, als dass er sich fühlt.

Es mag Leute geben, die meinen, ein eindeutiges "inneres Geschlecht" zu haben, das dummerweise nicht zum äußeren Geschlecht passt.

Kann sein.

Und es kann auch sein, dass ein Teil davon darunter leidet.

Ich habe nichts dagegen, dass die dann ihr äußeres Geschlecht umwandeln, es damit an das, was sie als "inneres Geschlecht" wahrnehmen, angleichen.

Von mir aus.

Ich habe nur etwas dagegen, wenn irgendwer meint, man könne oder sollte ein bestimmtes Verhalten nur zeigen, eine bestimmte soziale Rolle nur spielen, wenn man das passende äußere Geschlecht habe.

Nein! Man kann vom Charakter her total männlich sein und das auch gern ausleben, auch wenn man äußerlich eine Frau ist. Und man kann auch typisch weibliches Verhalten an den Tag legen, wenn man äußerlich ein Mann ist. Und das ist ok und gut so!

Wenn die Charaktereigenschaften nicht zum Klischee des äußeren Geschlechts passen, man aber mit seinem äußeren Geschlecht leben kann, dann ist alles in Ordnung und kein Grund vorhanden, irgendwas zu ändern.

Nur wenn man mit seinem äußeren Geschlecht aus irgendeinem Grund total unglücklich ist, dann kann vielleicht ein Grund dafür bestehen, es zu ändern. Nur davon las ich beim TE nichts. Mir schien "Mann" war in seinen Augen zwar vielleicht suboptimal, aber eigentlich auch ok, mir schien, er wollte das nur machen, weil er meinte, nur dann bestimmte Verhaltensweisen an den Tag legen zu dürfen. Und das finde ich eben einen total falschen Grund.

J)anexes


Also wenn man mich wirklich vor die wahl stellen würde bzw. ich einen wunsch frei hätte, dann würde ich wählen das ich eine Frau bin, und zwar für den rest meines lebens. Ich will nicht hin und her wechseln , und vor allem will ich mich nicht verkleiden um meine Feminine seite auszuleben.

So fühle ich zumindest grade. Ich bin körperlich ein mann, ich wurde so geboren , und ich habe auch bis jetzt damit gelebt....aber wenn ich darüber nachdenke gibt es für mich keinen grund daran festzuhalten, ein Mann zu bleiben.

CYinnkamxon4


hat bei mir nicht das geringste mit sexueller Erregung (Cross-dresser fetisch) zu tun

Als Crossdresser hat man ja nicht zwangsläufig einen Fetisch ;-) !

Wenn ich dich also richtig verstehe, fändest du es ästhetischer, wäre dein Körper weiblich?

Gibt es sonst noch Gründe, die dich davon abhalten, dich als Mann wohlzufühlen?

Ich verstehe das Problem, ehrlich gesagt, noch immer nicht in Gänze.

Um es mal ganz blöd zu formulieren - ich fände es auch ästhetischer, wäre meine Nase kleiner und meine Brüste straffer. Das ist aber etwas, was ich akzeptieren kann, da ich nicht todunglücklich damit bin.

Geht das mit dem eher weiblichen Aussehen bei dir auch in diese Richtung oder ist das drastischer? Stört es dich mehr?

FRex.


Nachtrag:

Würde er Frauenklamotten tragen und sich mit seinem männlichen Vornamen anreden lassen, würde doch sicher der eine oder andere denken, er wäre schwul und ihn schlimmsten Fall als Schwuchtel betitulieren.

Was meinst du, wie er tituliert wird, wenn jemand herausfindet, dass er sich hat umoperieren lassen...

Das ist also kein Grund.

Und was den Vornamen angeht: Niemand kann einem verbieten unter irgendeinem selbstgewählten Vornamen aufzutreten. Nur eine Behörde kann verlangen, dass man ihr den Namen angibt, der im Pass steht. Möglicherweise wäre es sinnvoll, sich einen Vornamen zuzulegen, aus dem eh nicht auf das Geschlecht geschlossen werden kann. Ich habe zB sowohl männliche als auch eine weibliche Robin kennengelernt, für Ulli gilt dasselbe.

Und wenn eine Frau, sich zum überwiegenden Teil als Frau fühlt wird sie sie gar nicht auf die Idee kommen, da was angleichen zu lassen. Sie akzeptiert doch die Frauenrolle und hat keinen Leidensdruck.

Man kann sich auch charakterlich überwiegend männlich fühlen und die Eigenschaft "Frau" trotzdem ohne Leidensdruck akzeptieren. Auch ohne deshalb in eine "Frauenrolle" zu schlüpfen oder diese Frauenrolle in irgendeiner Weise zu akzeptieren (solang es nicht um Sex/Partnerschaft geht).

Ich will nicht sagen, dass das jeder kann. Aber es ist eine mögliche Option.

habe ich noch keinen "Mann" kennengelernt der OHNE sich im falschen Körper zu fühlen Frauenklamotten in der Öffentlichkeit getragen hat.

Ich habe zumindest schon einen richtigen Mann (alles andere als feminin) gesehen, der auch mal im Rock erschienen ist (nicht nur im privaten Rahmen zuhause). Und der hatte Selbstbewusstsein, ich bin sicher, der hätte jedem, der darüber mosert, ein paar passende Worte gesagt.

Es war auch kein "Schottenrock" (Kilt), allerdings auch kein besonders femininer Rock.

Würde mich sehr wundern, wenn dieser Mann sich als Frau gefühlt hätte oder so. Der wirkte mehr nach "Ich trag, was ich will!".

F0e.


Also wenn man mich wirklich vor die wahl stellen würde bzw. ich einen wunsch frei hätte, dann würde ich wählen das ich eine Frau bin, und zwar für den rest meines lebens. Ich will nicht hin und her wechseln , und vor allem will ich mich nicht verkleiden um meine Feminine seite auszuleben.

Was ist denn deine feminine Seite, die du ausleben willst, und inwiefern hindert dich dein Körper daran?

Ich bin körperlich ein mann, ich wurde so geboren , und ich habe auch bis jetzt damit gelebt....aber wenn ich darüber nachdenke gibt es für mich keinen grund daran festzuhalten, ein Mann zu bleiben.

Stört dich das Mann-sein denn? Und wie sehr stört es dich? Kannst du mit dem Mann-sein leben?

Ist das so wie bei manchen Frauen, die über zu große oder zu kleine Brüste jammern, anders wäre schöner, aber frau kann auch damit leben?

Wäre Frau-sein nur schöner für dich oder ist Mann-sein unerträglich für dich?

Gründe, daran festzuhalten, dass du ein Mann bist, könnten zB sein, dass das von dir als Sexualpartner bevorzugte Geschlecht (weiblich) mit dir mehrheitlich nichts mehr anfangen kann, wenn du dich hast umoperieren lassen. Und dass Kinder kriegen dann unmöglich ist. Und dass dir die Keimdrüsen und deren Hormonproduktion dann fehlen. Das sexuelle Empfinden (beim Geschlechtsakt) dürfte massiv beeinträchtigt sein, zur richtigen Frau (mit entsprechenden Empfindungen) wirst du gewiss nicht. Auch wenn man äußerlich irgendwas nachbilden kann, es sind niemals die Organe einer Frau.

Also, das sind schon gravierende Nachteile, die man nicht grade für ein "och, wenn ich es mir aussuchen könnte, wäre ich etwas lieber eine Frau" eingehen sollte.

E1hemalig[er NutzeBr (#4588x71)


Ja, so etwas kann tatsächlich nur eine Phase sein. Muss es aber nicht. Beobachte das. Falls Du Dich dauerhaft als Frau wohler fühlen solltest, so solltest Du Dich schon mir einer Geschlechtsumwandlung auseinandersetzen. Dabei muss es Dir egal sein, was Deine Eltern, Verwandte oder Freunde denken. Es geht ausschließlich um Dich und um Dein Leben.

Dem kann ich mich nur anschließen!

Ich war nie ein typisches Mädchen. Schon als kleines Kind bin ich in Tränen ausgebrochen, wenn man mir eine Puppe andrehen wollte (!). Autorennbahn und Lego fand ich toll :-)

Als ich in der Pubertät war und andere Mädels sich möglichst enganliegende Klamotten gekauft haben, stand ich total auf baggy Skatemode ;-) Zeitweise wurde ich deswegen gemobbt, zumindest aber sehr schief angeschaut.. Ich wollte cool sein. Keine Prinzessin. Röcke? Kleider? Da mussten meine Eltern mich bestechen...

Ich habe damals oft darüber nachgedacht, warum ich "so" bin. Habe Jungs darum beneidet, Jungs sein zu dürfen. Ins Stadion bin ich natürlich gegangen. Mit meinen Kumpels.

Noch während des Studiums waren 90% meines Bekannten-/Freundeskreises Jungs.

Mit der Zeit hat es sich langsam, schleichend, geändert. Mit über 30 (!) fing ich auf einmal an, mir Röcke und Kleider zu kaufen und zu tragen. Mittlerweile habe ich deutlich mehr Freundinnen als Kumpels.

So ungewöhnlich ist das nicht, dass man sich als Kind, Jugendlicher und junger Erwachsener nicht ins immer noch vorhandene Rollenmodell fügen mag! Ich bin heute noch nicht die typische (?) Frau, die sich dick Schminke ins Gesicht packt. Ich liebe immer noch Hoodies, Cargo-Hosen und Sneakers von Vans und Puma. Aber ich bin trotzdem eine Frau ;-)

Ich hoffe, Dir hilft mein kurzer Erfahrungsbericht! :)*

P_lüschZbiesxt


Leute, es liegt mir fern jemanden zu beleidigen.

Ich selber stehe auch auf Dinge, die Frauen üblicherweise nicht so mögen.

Ich schaue beispielsweise gerne Autosendungen.

Das finde ich völlig normal und das macht eine biologische Frau jetzt nicht zum Mann.

Umgekehrt wird ein Mann nicht zur Frau nur weil er gerne mal strickt.

Interesses, Vorlieben und Hobbys machen einen doch nicht zu Mann oder Frau.

P4lüs+chJbiesxt


Einfach nur Mensch sein ist in Ordnung.

Nur seltsam dass fast alle Personen, die sich als einfach Mensch und nicht als Frau oder Mann bezeichnen fast immer biologische Frauen sind die ausschließlich Männerklamotten tragen, einen Männerberuf erlernt haben und Männerhobbys pflegen.

Liegt's am Umfeld? Möchte man den Eltern die Tochter nicht nehmen?

Oder ist es manch einer egal, offiziell als Frau zu gelten, wenn sie doch eigentlich ein Mann ist? Und ich habe einige dieser "Menschen" gesehen die dann plötzlich auf einmal doch ein ganz eindeutiges Geschlecht hatten und dass auch aller Welt kundgetan haben.

Inklusive Namensänderung, Angleichung und allem was dazu gehört.

Warum plötzlich der Sinneswandel? Sie wurden doch jahrelang so akzeptiert wie sie sind.

J:ane"es


Was meinst du, wie er tituliert wird, wenn jemand herausfindet, dass er sich hat umoperieren lassen...

genau solche aussagen sind es weshalb ich so zwiegespalten mit meinen gefühlen bin ... was bringt die anpassung wenn die leute mich so oder so nicht akzeptieren?

Gründe, daran festzuhalten, dass du ein Mann bist, könnten zB sein, dass das von dir als Sexualpartner bevorzugte Geschlecht (weiblich) mit dir mehrheitlich nichts mehr anfangen kann, wenn du dich hast umoperieren lassen. Und dass Kinder kriegen dann unmöglich ist. Und dass dir die Keimdrüsen und deren Hormonproduktion dann fehlen. Das sexuelle Empfinden (beim Geschlechtsakt) dürfte massiv beeinträchtigt sein, zur richtigen Frau (mit entsprechenden Empfindungen) wirst du gewiss nicht. Auch wenn man äußerlich irgendwas nachbilden kann, es sind niemals die Organe einer Frau.

Dessen bin ich mir durchaus bewusst wenn ich über dinge wie Geschlechtsanpassung denke.

Stört dich das Mann-sein denn? Und wie sehr stört es dich? Kannst du mit dem Mann-sein leben?

Nun, ich habe bis jetzt damit gelebt, das ich nicht der typisch normale junge bin ist mir schon länger aufgefallen,

ich versuchte halt mich anzupassen, ich habe nicht viel hinterfragt, ich wollte einfach nur in das bild passen in welches ich hinein geboren wurde. Jetzt fange ich an zu zweifeln ... ich will ja auch nur glücklich sein.

MConsxti


Eine sehr gute Freundin aus Berlin von mir war einst ein Mann. Sie ließ sich "anpassen", was ein elend langer und auch anstrengender Weg war und immer noch ist, weil ohne Hormone nichts geht. Sie hat den Schritt aber nicht bereut. Allerdings war sie bereits Mitte 20, als feststand, dass sie um alles in der Welt künftig als Frau leben möchte. Sie lebte zu jener Zeit in einer Partnerschaft, und es gab auch schon eine Tochter. Die Zeit nach der Geschlechtsanpassung war extrem anstrengend, doch zu meistern. Die Tochter wuchs fortan mit zwei Müttern auf (die Partnerschaft ging nicht kaputt!!!) und ist längst erwachsen. Sie kennt beides, ihren früheren Papi und ihre zweite Mutti. Sie hat kein besonderes Problem damit, zumal ihre zweite Mutti ausgeglichener als früher ist.

Anfangs war es für mich schon etwas komisch, weil der ehemalige Mann ein ganz sehr enger Freund von mir war. Ich musste mich daran gewöhnen, dass "er" halt irgendwann eine Freundin mit leicht verändertem Vornamen (einfach ein "a" angehängt) war. Heute ist sie für mich aber ganz klar eine Frau - ohne Wenn und Aber.

Ihr Wunsch einer Geschlechtsanpassung war allerdings geradezu übermächtig. An die damaligen Diskussionen erinnere ich mich noch zu gut. Die meisten sprachen sich dagegen aus und äußerten Bedenken wegen des immensen Aufwands (OPs und Hormon-Gaben). Das alles war ihr aber wurscht, sie wollte für den Rest ihres Lebens als das leben, was sie war: als Frau.

P)#sch$biesxt


Danke monsti

die Frau von der du schreibst, hätte sich bestimmt eher angleichen lassen,

wenn nicht jeder versucht hätte ihr das auszureden.

Mal ganz ehrlich, diese ganzen Bedenkenträger handeln doch aus purem Egoismus.

Und ich möchte einfach verhindern, dass jemand der womöglich im falschen Körper lebt

sich von seinem Umfeld jetzt in eine Rolle drängen lässt, die er irgendwann nicht mehr leben kann.

Ich habe einfach zuviele erlebt die Jahre ihres Lebens mehr schlecht als Recht eine Rolle ausgeführt haben

in der sie immer unglücklicher wurden.

Und gerade bei einem biologischen Mann ist die Angleichung einfacher je jünger er ist.

In jungen Jahren ist es einfacher sich angleichen zu lassen.

Später hat man Kinder, einen Job, und und und.

Und alle reden einem dann ein, dass es auch ohne geht.

Und seien wird doch mal ganz ehrlich, sich auf Dauer anzupassen ist keine Lösung.

Man wird am ehesten akzeptiert, wenn man das auslebt was man ist.

Ein "Junge" in Frauenkleidern hat es sehr schwer akzeptiert zu werden.

Ebenso ein "Mädel" in Männerklamotten.

Da heißt es dauernd, ": du bist doch ein Mädel bzw. ein Junge dann zieh dich auch so an.

So lange man offiziell nicht das ist, was man im innersten fühlt wird das Umfeld immer wieder versuchen

einen auf den rechten Weg zu führen.

Da hilft nur eines, zu dem stehen was man ist und das auch klar zu vertreten.

Und das geht eben nicht mit anpassen und Nischenlösung.

Die angeglichenen Personen die mir bekannt sind, wurden nach ihrer Angleichung oft viel besser akzeptiert als vorher.

Dieses sich anpassen an eine Geschlechterrolle die einem von Geburt an zugewiesen wurde fällt dann flach.

Wer offiziell Mann oder Frau ist nach einer Angleichung hat es oft viel einfacher akzeptiert zu werden.

Da kommt keiner mehr her und sagt einem was man zu tragen hat.

FHe.


Welche Männerklamotten könnte eine Frau denn anziehen, so dass sie damit ernsthafte Probleme bekäme?

Mann in Frauenklamotten kann eher schwierig sein. Insbesondere, wenn da eine Figur betont werden soll, die gar nicht vorhanden ist, wirds lächerlich. Aber bei Frau in Männerklamotten sehe ich jetzt nicht so wirklich das Problem.

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