» »

Ich halte mich für was Besseres.

m+oMnd+satexrne


Warum fühlen sich viele hier persönlich angegriffen? ???

Das würde mich auch interessieren.

K^lexio


mond+sterne

Ja, auch wenn es Dir anscheinend nicht passt, ist das die dominierende Meinung im Forum.

Ich sehe keinen Zusammenhang zwischen diesem Satz und der von mir zitierten Passage. Es gibt aus meiner Sicht fremdbestimmtes Verhalten und selbstbestimmtes. Es ist eine subjektive Entscheidung, welche man für sich wählt und aus welchen Gründen auch immer. Das muss für einen subjektiv passen.

Mir "passt" jede Meinung gleich. Mit dieser Art der Betrachtung kann ich wenig anfangen.

Planetenwind

Warum fühlen sich viele hier persönlich angegriffen? ???

Ich denke, da gibt es die unterschiedlichsten Gründe. Ich habe das schon öfter beobachtet, wenn es um so ein Thema ging. Interessant, denn wenn jemand schreibt, er hätte Minderwertigkeitskomplexe, dann wird auf allen möglichen Wegen versucht Argumente zu liefern, dass er sich doch zumindest als gleichwertig sieht. Er wird aufgefordert zu vergleichen, was er denn besonders gut kann, um ihn soweit zu bringen zu erkennen, dass er in manchen Dingen besser ist, als andere. Umgekehrt, wenn jemand schreibt, er hält sich für intelligenter, kreativer als andere Menschen in seinem Umfeld, dann wird versucht demjenige an Ort und Stelle zu reflektieren, für wie klein man ihn doch hält und er das doch sicher falsch sieht, weil er doch gar nicht kreativer, intelligenter, etc. sein kann als seine Umgebung. Solche Dynamiken finde ich extrem spannend.

Lauren B.

Die Aussage des TE: "Ich halte mich für was Besseres" - nicht seinem Umfeld, nicht bestimmten Menschen gegenüber, sondern so ausgedrückt, ganz generell - war somit so allgemein gehalten, dass man sie, auch ohne sich persönlich angesprochen zu fühlen, überheblich finden konnte.

Auf jeden Fall. Ich kann mir vorstellen, dass der Titel allein schon dafür gesorgt hat, dass sich einige dachten: So ein A..... und gleich mit dieser Färbung den Beitrag gelesen haben.

P`lanetwenwi)nd


@Kleio:

Ich denke, da gibt es die unterschiedlichsten Gründe. Ich habe das schon öfter beobachtet, wenn es um so ein Thema ging. Interessant, denn wenn jemand schreibt, er hätte Minderwertigkeitskomplexe, dann wird auf allen möglichen Wegen versucht Argumente zu liefern, dass er sich doch zumindest als gleichwertig sieht. Er wird aufgefordert zu vergleichen, was er denn besonders gut kann, um ihn soweit zu bringen zu erkennen, dass er in manchen Dingen besser ist, als andere. Umgekehrt, wenn jemand schreibt, er hält sich für intelligenter, kreativer als andere Menschen in seinem Umfeld, dann wird versucht demjenige an Ort und Stelle zu reflektieren, für wie klein man ihn doch hält und er das doch sicher falsch sieht, weil er doch gar nicht kreativer, intelligenter, etc. sein kann als seine Umgebung. Solche Dynamiken finde ich extrem spannend.

Ja da hast du recht, das habe ich auch schon beobachtet. Wie man es macht (empfindet), es ist anscheinend falsch. ":/

m,ond+stxerne


@ Planetenwind

Jeder soll auf Mittelmaß getrimmt werden, weil [[http://www.songtexte.com/songtext/klaus-hoffmann/die-mittelmassigkeit-43d93b23.html Die Mittelmäßigkeit verhindert jeden Streit]].

@ Kleio

Ich sehe keinen Zusammenhang zwischen diesem Satz und der von mir zitierten Passage.

Ich habe da wohl aus Deinem "ja klar" einen Unterton herausgelesen, der von Dir nicht gemeint war (so à la "ja, klar, man kann sich auch mit der Schuhbürste die Zähne putzen.")

Es gibt aus meiner Sicht fremdbestimmtes Verhalten und selbstbestimmtes. Es ist eine subjektive Entscheidung, welche man für sich wählt und aus welchen Gründen auch immer. Das muss für einen subjektiv passen.

Mir "passt" jede Meinung gleich. Mit dieser Art der Betrachtung kann ich wenig anfangen.

Mir passt in diesem Fall nicht jede Meinung gleich, weil es etwas mit der Moderationspraxis zu tun hat. Wer sich fremdbestimmt fühlt, beschwert sich über andere bei der Moderation. Wer sich für selbstbestimmtes Verhalten entscheidet, fasst sich an die eigene Nase.

Deine Meinung passt mir gut, weil Du Dir über diese Entscheidung bewusst bist.

Die meisten sind es jedoch anscheinend nicht. Darin sehe ich eine häufige Ursache für die Eskalation von Diskussionen.

LJich|tAmHBorizxont


"ja, klar, man kann sich auch mit der Schuhbürste die Zähne putzen."

;-D

K7l`exio


mond+sterne

Ich habe da wohl aus Deinem "ja klar" einen Unterton herausgelesen, der von Dir nicht gemeint war (so à la "ja, klar, man kann sich auch mit der Schuhbürste die Zähne putzen.")

;-D ;-D Nein, ja klar, war ein ja klar, als Zustimmung für den Gedankengang.

Mir passt in diesem Fall nicht jede Meinung gleich, weil es etwas mit der Moderationspraxis zu tun hat. Wer sich fremdbestimmt fühlt, beschwert sich über andere bei der Moderation. Wer sich für selbstbestimmtes Verhalten entscheidet, fasst sich an die eigene Nase.

Ich kann mir auch vorstellen, dass jemand, der selbstbestimmt ist, einen Faden der Moderation meldet. Da geht es ja nicht nur um gleichwertige Beiträge, sondern um die Forumsregeln.

m6onxd+stexrne


@ Kleio

Ich kann mir auch vorstellen, dass jemand, der selbstbestimmt ist, einen Faden der Moderation meldet. Da geht es ja nicht nur um gleichwertige Beiträge, sondern um die Forumsregeln.

Ja klar. In dem Fall habe ich kein Problem damit.

Nur wenn sich jemand für fremdbestimmtes Verhalten "entscheidet" (ohne sich dieser Entscheidung bewusst zu sein), dann entsteht in der Diskussion leicht eine Aufgeregtheit, die sich nur durch Eingriffe der Moderation wieder beruhigen lässt.

Mit jemandem, der eine ähnliche Einstellung hat wie Du, ließe es sich auch ohne Zuhilfenahme der Moderation klären.

Das ist mir lieber.

m_oynd+\sterxne


@ Kleio

Der TE trägt also die Verantwortung, dass andere sich von seinen Worten angegriffen fühlen.

Das halte ich für Quatsch, und deswegen dachte ich auch, Dein vorangehendes "ja klar" wäre nicht ernst gemeint gewesen.

Ich sehe es so:

Der TE ist dafür verantwortlich, einen öffentlichkeitstauglichen und regelkonformen Beitrag zu schreiben.

Wenn ihm das nicht gelingt, sehe ich ihn in der Verantwortung für die Gefühle, die er damit bei den Lesern auslöst.

Wenn ihm das gelingt und ein überempfindlicher User fühlt sich angegriffen, dann sehe ich die Verantwortung bei dem überempfindlichen User, wie er mit seine Überempfindlichkeit umgeht.

Im zweiten Fall sehe ich ihn also nicht in der Verantwortung. Auch wenn es leider immer wieder passiert, dass TEs die Verantwortung für die Überempfindlichkeit einiger User tragen müssen.

KDleJio


mond+sterne

Das halte ich für Quatsch, und deswegen dachte ich auch, Dein vorangehendes "ja klar" wäre nicht ernst gemeint gewesen.

Ich denke nicht, dass es eine Rolle spielt, ob Du das für Quatsch hälst oder irgend jemand anderer. Es gibt nun einmal Menschen, die das so sehen.

Der TE ist dafür verantwortlich, einen öffentlichkeitstauglichen und regelkonformen Beitrag zu schreiben.

Das hat er getan.

Wenn ihm das nicht gelingt, sehe ich ihn in der Verantwortung für die Gefühle, die er damit bei den Lesern auslöst.

Da hast Du recht, das sehen wir unterschiedlich. Ich kann einem anderen nicht vorschreiben, dass nach meiner Definition von Selbstverantwortung leben soll, wenn er selbst es nicht so sieht, vor allem hier im Psychologieforum.

Ich stelle mir gerade jemanden vor, der sich sehr leicht angegriffen fühlt. Dann eröffnet er einen Faden, indem er das als Problem definiert und er es ändern will. Ist doch logisch, dass er sich auch von vielen Beiträgen angegriffen fühlen wird. Wenn es da an Verständnis für die Problematik fehlt und er logischerweise nicht in der Lage sein wird über jene hinwegzusehen und jene zu selektieren, die er nicht als Angriff empfindet, dann wird er ähnlich enden wie hier oder es wird vor gegenseitigen Beleidigungen strotzen, so dass der Faden geschlossen wird. Wenn ich mich für sein Problem interessiere, dann werde ich auf ihn bezogene Aussagen auch innerhalb seiner Denkweise betrachten. Sieht er andere als verantwortlich für seine Gefühle, dann werde ich aus dieser Perspektive heraus das Problem betrachten und Alternativen vorschlagen, die er für sich reflektieren kann.

Wenn ihm das gelingt und ein überempfindlicher User fühlt sich angegriffen, dann sehe ich die Verantwortung bei dem überempfindlichen User, wie er mit seine Überempfindlichkeit umgeht.

Ich berücksichtige die Einstellung des andere auch mit dazu. Es bringt nichts, dass ich von mir auf mein Gegenüber schließe. Er ist nicht ich. Ich sehe selbstverantwortliches Handeln für mich auch so. Das kann ich anderen aber nicht vorschreiben oder auf sie stülpen. Da gäbe es keine Kommunikationsbasis, wenn ich jemandem reflektieren würde, dass er doch meiner Ansicht nach selbstverantwortlich ist, wenn er das selbst nicht so sieht.

LYaure1n Bx.


Ich finde es sehr entlastend, die Verantwortung nicht auf einer Seite zu sehen. Dem anderen diese für die eigenen Reaktionen zuzuschieben, BElastet hingegen, auch wenn es zuerst gegenteilig erscheint - man ist sie dann ja vermeintlich los.

Aber eben nur vermeintlich, denn in Wirklichkeit hat er uns damit am Gängelband: Der Agierende bestimmt somit, wie sich der Reagierende fühlt.

Und das ist eben nicht so; wir selbst können uns entscheiden, wie wir uns fühlen wollen, auch im Fall automatischer Reaktion; die ist nämlich zu stoppen, wenn wir den Mechanismus durchschauen: dem Gegenüber keine Macht über unsere Gefühle zu geben.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Psychologie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH