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Depression definitiv unheilbar?

Sqaovivour


Nach den Schilderungen klingt es für mich nach Narzissmus in Reinkultur

Der Auslöser der Depression ist eigentlich unerheblich. Wenn er nicht beseitigt wird, ist die Depression die Folge und die kann sich über ein gesamtes Leben ziehen. Ich bin gegen dieses Fragezeichen, weil wir wieder bei dem Thema sind, wie es etwas geben kann, das es nicht geben darf. Ich kannte Menschen, die ihr gesamtes Leben lang (bis zum natürlichen Tod) depressiv waren (also unter einer stark reduzierten Lebensqualität gelitten haben). Ich kannte Menschen, die sich auf eine unheilbare Depression (stark eingeschränkte Lebensqualität) hin umgebracht haben. Alles gibt es.

SMavioxur


Ich kannte Menschen, die ihr gesamtes Leben lang (bis zum natürlichen Tod) depressiv waren

Und selbst bei denen hat es Menschen gegeben, die eine solche Aussage von ihnen noch Minuten vor dem Tod mit einem Fragezeichen versehen hätten. :-) Was nicht sein darf, gibt es nicht.

B orlaxg


Laut Forum sind Depressionen ja ein Luxusproblem. Zumindest, wenn die Gründe nicht genehm sind. %-|

Aber warum sollte deine Depression unheilbar sein? Weil es bisher nicht geklappt hat mit der Therapie?

Generell unheilbar sind solche Probleme definitiv nicht. Im Einzelfall kann das schon sein. Aber woher willst du wissen, dass du so ein Fall bist?

S8pinnexrin


Laut Forum sind Depressionen ja ein Luxusproblem.

Wer erzählt denn so einen Quatsch? ??? Depressionen sind eine (je nach Schweregrad) ernst zu nehmende Erkrankung, die ärztlicher Hilfe bedarf.

Bist du in die Gesellschaft integriert - mit Freunden, Job, usw. ? Dann machst du dein Wohlbefinden auch davon abhängig - mit dem Unterschied, dass es bei dir funktioniert.

Ich glaube, du hast mich falsch verstanden. Integriert oder nicht, man sollte sich trotzdem an seinen eigenen Werten orientieren und weniger an denen von anderen. So dass man mit sich allein zufrieden ist. Denn wenn ich mit mir selbst zufrieden, geduldig und liebevoll umgehe, und nach meinen Werten lebe, finden sich schon Leute ein, die zu mir passen. Ich steh momentan wegen meiner Krankheit etwas auf dem Abstellgleis, aber ich weiß, dass ich erst mal wieder mit mir selbst klarkommen muss. Denn wenn ich aus meinem depressiven Ich heraus in die Welt schaue, ist diese ziemlich grau und mir kommen alle feindselig vor oder nerven mich - wenn es mir besser geht, wird sie wieder positiver. Der Unterschied zwischen dir und mir ist also nicht, dass es bei mir funktioniert und bei dir nicht, sondern dass ich weiß (und erfahren habe), dass meine Wahrnehmung von meiner Krankheit mehr oder weniger stark eingefärbt ist, während du denkst, deine Wahrnehmung entspräche der Realität. Ist es jetzt klarer, was ich sagen möchte? ???

Swabviouxr


Aber warum sollte deine Depression unheilbar sein? Weil es bisher nicht geklappt hat mit der Therapie?

Ich kann mich nicht so gut ausdrücken, wie du, aber ich würde sagen, weil ich sie seit meiner Kindheit habe. Ich bin über 30 und bis an mein Lebensende sind's nicht mehr so viele Jahre. Ich prognostiziere keine Verbesserung und auch wenn man sich jetzt denken mag, dass genau das das Gewäsch eines depressiven Menschen ist - wenn sich die Tage der Depression über Jahre hinweg ziehen, so ist das meine Realität - war sie, ist sie und wird sie immer sein. Mein Leben.

Therapie ist (eigentlich) die dümmste Idee meines Lebens gewesen, weil sie eine Verschlechterung der Allgemeinsituation gebracht hat. Am Ende willst du nicht mit deinen ehemaligen Therapeuten Spinnefeind sein und ihnen den Tod wünschen ;-)

Aber woher willst du wissen, dass du so ein Fall bist?

Eventuell Narzißmus. Einerseits verspüre ich keinen Hass, wenn ich in den Spiegel blicke, andererseits wäre ich gerne eine andere Person, weil ich mir dadurch Vorteile erwarte, die ich so nie hatte. In dieser Gesellschaft wäre ich gerne größer, schöner, besser, klüger, .... etwas, das mehr Erfolg verspricht. Die Person, die ich bin, in Kombination mit dieser Kindheit führt zum entsprechenden Leben. Ich weiß, dass ich so ein Fall bin, weil die (in Worte nicht ausdrückbare) Sehnsucht nach einem anderen Leben beherrschend ist.

Depressionen sind eine (je nach Schweregrad) ernst zu nehmende Erkrankung, die ärztlicher Hilfe bedarf.

Das haben sie zu mir auch gesagt. Jetzt habe ich es gemacht und mir geht's schlechter.

So dass man mit sich allein zufrieden ist.

Ich führe ein Leben in der Zelle eines selbst errichteten Gefängnisses. Und weißt du, was der Unterschied ist, der deutlich ist: auf der Straße, unter vielen Leuten, fühle ich mich nicht gut, aber in meiner Zelle bin ich König. Zufrieden bin ich nicht. Es liegt daran, dass auch ich ein soziales Wesen bin. Leider verstehe ich mich mit Menschen in der Realität nicht auf Dauer.

Denn wenn ich mit mir selbst zufrieden, geduldig und liebevoll umgehe, und nach meinen Werten lebe, finden sich schon Leute ein, die zu mir passen.

Muss nicht sein bzw. sucht jeder (unabhängig davon, was(wie er selbst ist) wie ein Blutegel nach jemanden, den er aussaugen kann. [...]

Denn wenn ich aus meinem depressiven Ich heraus in die Welt schaue, ist diese ziemlich grau und mir kommen alle feindselig vor oder nerven mich

Das kenne ich sehr gut. Die Frage lautet nur, wie ich wieder zum anderen Ich komme. Ich hatte bereits einmal das Glück, aber dorthin muss man mal kommen. Seit ich aber erkannt habe, dass ich selbst beurteilt werde, je nachdem, wie ich bin (entweder depressiv oder erfolgreich übers ganze Gesicht strahlend), werde ich auch mit meinen Mitmenschen härter ins Gericht gehen und keine Verfehlungen dulden.

während du denkst, deine Wahrnehmung entspräche der Realität.

Ich verstehe, was du meinst. Das Problem dabei: es IST meine Realität. Die objektive Realität, welche sich im besten Fall aus dem Schnitt der Meinungen/Ansichten anderer bildet, nutzt mir nichts - ganz im Gegenteil: andere Menschen tun mir nicht gut. Ich werde nicht mehr lachen, um die Sympathie anderer zu erlangen. Dann bin ich eben ein Giftzwerg (in Bezugnahme auf das Größen-Thema) ]:D

Scpin\nerixn


Weitere Beiträge von mir erübrigen sich wohl an dieser Stelle, weil wir ein ganz grundsätzlich verschiedener Schlag Mensch zu sein scheinen. Ich hoffe, dass du einen Tages wieder die Sonne siehst, und das Liebenswerte in dir und auch in anderen Menschen.

S0avixour


dass meine Wahrnehmung von meiner Krankheit mehr oder weniger stark eingefärbt ist, während du denkst, deine Wahrnehmung entspräche der Realität. Ist es jetzt klarer, was ich sagen möchte?

Ich verstehe ziemlich gut, was du ausdrücken willst. Ob wir ein anderer Menschenschlag sind, weiß ich nicht, aber was ich weiß ist, dass ich keine Hoffnung mehr habe. (Das ? in der Überschrift sollte eigentlich mit einem ! ersetzt werden). Darin unterscheiden wir uns. Deine Prognose ist besser, weil du eine Frau bist und auch ich weiß, dass man belohnt wird, wenn man anderen in den Kram passt. Dann nennen sie es eben:"er kommt mit sich selbst zurecht" und sagen nicht gleich:"Er ist erfolgreich (wie auch immer. Er grinst übers ganze Gesicht). Mit soetwas will ich etwas zu tun haben" Ich komme auch mit mir selbst zurecht - sogar besser, als mit anderen.

@:) allemal.

Zum Thema Krankheit kann ich nur sagen, dass es gar nicht so weit hergeholt ist, dass jemand krank wird, wenn er in einer krankmachenden Gesellschaft aufwächst oder ein krankmachendes Leben führt. Umso bedenklicher ist diese Gesellschaft, denn wenn du krank wirst und nicht mehr lachen kannst, ist es die Krankheit, aber wer hat sie verursacht? ":/ Ich war es nicht. :=o

S*piLnn0erxin


Deine Prognose ist besser, weil du eine Frau bist und auch ich weiß, dass man belohnt wird, wenn man anderen in den Kram passt.

Du kennst meine Diagnose und mich nicht und willst wissen, wie meine Prognose im Vergleich mit deiner aussieht? Lehn dich mal nicht zu weit aus dem Fenster. Glaube mal nicht, dass ich nicht immer ziemlich laut gebrüllt habe, als die Arschkarten verteilt wurden. ;-)

Aber ich wertschätze mich, ich wertschätze andere, und ich wertschätze dieses eine Leben, das mir gegeben ist. Ich bin ein hoffnungsloser Optimist, und ja, das hab ich mir antrainiert. Und darin unterscheiden wir uns auch: Ich muss dein Leid nicht kleinreden, ich erkenne es voll an, dass es dir so richtig bescheiden geht. Geht's mir auch. Soweit so gut. Aber der Tag, an dem ich aufgebe, wird niemals kommen. Ich hab mich auch schon oft hoffnungslos gefühlt, ich weiß wie es einem dann geht. Aber sobald ich es bemerke, sage ich mir, nein, das bist nicht du, schau doch mal was du schon alles geschafft hast. Dich kann so leicht nichts umwerfen. Ich werde immer weiter für ein gesundes Leben kämpfen.

Umso bedenklicher ist diese Gesellschaft, denn wenn du krank wirst und nicht mehr lachen kannst, ist es die Krankheit, aber wer hat sie verursacht?

Tja, überleg dir das mal unter dem Gesichtspunkt: "Wem du die Schuld gibst, dem gibst du die Macht." @:)

S:aviouxr


Du kennst meine Diagnose und mich nicht

Borderline Syndrom?

Ich bin ein hoffnungsloser Optimist, und ja, das hab ich mir antrainiert.

Kein Problem. Wenn du im Facebook wärst, wüsste ich, wie dein Bilderordner aussehen würde. Motvierende Sprüche auf bunten, freundlichen Hintergrund.

Geht's mir auch. Soweit so gut.

Ich glaube kaum, dass es dir auch so geht. Ich unterscheide mich stark von den meisten Mitmenschen.

Aber sobald ich es bemerke, sage ich mir, nein, das bist nicht du

Deine kämpferische Einstellung ist besser, weil sie die Gesellschaft lieber sieht.

"Wem du die Schuld gibst, dem gibst du die Macht."

Ich kenne diesen Spruch aus der Therapie. Er ist so wenig hilfreich, wie er auf alles anwendbar ist, das einem mieses im Leben widerfahren kann. Ich könnte einen Therapeuten so zurichten, dass er bis an sein Lebensende traumatisiert ist. Höhnisch könnte ich ihm sagen:"wem du die Schuld gibst, gibst du die Macht". Es ist zu einfach diesen Spruch raus zu lassen.

Sgpinsnerixn


Borderline Syndrom?

Falsch.

Kein Problem. Wenn du im Facebook wärst, wüsste ich, wie dein Bilderordner aussehen würde. Motvierende Sprüche auf bunten, freundlichen Hintergrund.

Auch falsch.

Ich glaube kaum, dass es dir auch so geht.

Dass es mir so geht wie dir habe ich auch nicht behauptet. ;-)

Deine kämpferische Einstellung ist besser, weil sie die Gesellschaft lieber sieht.

Nein, weil es mir damit besser geht. Ich komme besser alleine klar. Gerade eben frag ich mich zum Beispiel wieder, warum ich hier eigentlich noch antworte.

dbanaem8x7


Saviour

Das Problem bei Narzissten ist das sie immer der Meinung sind das Leben würde ihnen eigentlich mehr schulden, die Menschheit würde ihnen mehr schulden und überhaupt seien alle anderen total scheiße und könnten nur nicht sehen wie geil sie sind und helfen kann auch keiner weil keiner je so gelitten hat und man selber eh cleverer, gewitzter und gemeiner ist als alle und besonders der Therapeut. Und bei wem die Nummer nicht zieht, wer einen wieder und wieder auf die Widersprüche in der selbstkonstruierten Wirklichkeit hinweist wird abgelehnt, gehasst und als Idiot verachtet.

Narzissten haben es aufgrund ihrer Störung tatsächlich überdurchschnittlich schwer gegen ihre Persönlichkeitsstörung anzukommen und eine enorm hohe Suizidrate. Die Frage ist ob du den Pfad weiter gehen willst. Wenn ja, nur zu, wenn nein dann fange an dich mit folgendem Gedanken anzufreunden: "Ich bin nicht besser als alle anderen Arschgeigen dadrausen. Ich bin so kümmerlich, jämmerlich, feige, oderflächlich und dumm wie sie. Sie sind nicht schuld wenn ich mich nicht so verhalten kann das ich bekomme was ich will und mir zusteht, wenn ich so clevere wäre wie ich glaube, dann könnte ich mich einfach passend verhalten und bekäme was ich wollte." Und wenn du dringen dgenug etwas ändern willst das du bei dem gedanken nicht mehr vor Wut aufschreist und mir die Fresse polieren willst, dann gehst du nochmal zur Therapie und wenn du dich dem Therapeuten überlegen fühlst dann sagst du es ihm statt deine Spiele zu spielen die dir das Gefühl geben der mächtigste Mann der Welt zu sein und eigentlich nur deinem Schutz zu dienen damit dir ja niemand zu nahe kommt.

B=orYlag


Ich kann mich nicht so gut ausdrücken, wie du, aber ich würde sagen, weil ich sie seit meiner Kindheit habe. Ich bin über 30 und bis an mein Lebensende sind's nicht mehr so viele Jahre.

Hast du abseits von den psychischen Problemen eine grundlegende Erkrankung, die deine Lebenserwartung senkt?

Ich prognostiziere keine Verbesserung und auch wenn man sich jetzt denken mag, dass genau das das Gewäsch eines depressiven Menschen ist - wenn sich die Tage der Depression über Jahre hinweg ziehen, so ist das meine Realität - war sie, ist sie und wird sie immer sein. Mein Leben.

Therapie ist (eigentlich) die dümmste Idee meines Lebens gewesen, weil sie eine Verschlechterung der Allgemeinsituation gebracht hat. Am Ende willst du nicht mit deinen ehemaligen Therapeuten Spinnefeind sein und ihnen den Tod wünschen ;-)

Möchtest du dein Leben wirklich nach einer selbstkreierten Prophezeiung richten? Möglicherweise wird es so kommen wie du hier schreibst. Möglicherweise aber auch nicht. Inwiefern wäre es ein Vorteil davon auszugehen, dass es einem niemals besser gehen wird?

Eventuell Narzißmus. Einerseits verspüre ich keinen Hass, wenn ich in den Spiegel blicke, andererseits wäre ich gerne eine andere Person, weil ich mir dadurch Vorteile erwarte, die ich so nie hatte. In dieser Gesellschaft wäre ich gerne größer, schöner, besser, klüger, .... etwas, das mehr Erfolg verspricht. Die Person, die ich bin, in Kombination mit dieser Kindheit führt zum entsprechenden Leben. Ich weiß, dass ich so ein Fall bin, weil die (in Worte nicht ausdrückbare) Sehnsucht nach einem anderen Leben beherrschend ist.

Das ist doch ganz normal für Menschen in unserer Situation. Dazu braucht es keine gestörte Persönlichkeit.

Wer in allen Belangen ganz unten ist wird sich immer wünschen besser zu sein.

Damit beschäftigt sich aber doch eine Therapie: Zufriedenheit trotz Minderwertigkeit.

Das Problem bei Narzissten ist das sie immer der Meinung sind das Leben würde ihnen eigentlich mehr schulden, die Menschheit würde ihnen mehr schulden

Das ist nicht Narzissmus-exklusiv, sondern elementarer Bestandteil des menschlichen Verhaltens soweit ich das bisher in meinem Leben beobachten konnte . . .

S-avixour


Gerade eben frag ich mich zum Beispiel wieder, warum ich hier eigentlich noch antworte.

Ich bin dir keine Sekunde böse, wenn du es nicht tust. Für deine bisherige Antworten möchte ich mich bedanken. @:)

Das Problem bei Narzissten

Mein Arzt hat mir diesen Stempel nicht aufgedrückt, aber wenn ihr das sagt, dann bin ich um eine sinnlsoe Diagnose reicher.

und überhaupt seien alle anderen total scheiße

Ist auch so. Gerade heuet habe ich mir wieder gedacht, dass ich es mit dem letzten Dreck zu tun habe. Andere Menschen und mein Leben wäre schöner.

und könnten nur nicht sehen wie geil sie sind

Meinst du mich? Ich habe nie behauptet, dass ich geil bin (da gibt's bei Gott andere Männer), aber ich unterscheide mich in anderen Dingen von anderen.

weil keiner je so gelitten hat

Ich bin schon ziemlich weit unten angesiedelt, aber es gibt natürlich Menschen, die weitaus mehr gelitten haben.

wer einen wieder und wieder auf die Widersprüche in der selbstkonstruierten Wirklichkeit hinweist wird abgelehnt, gehasst und als Idiot verachtet.

Ich erkenne meistens die Widersprüche, in die sich andere verwickeln. Theoretisch habe ich das Recht, genauso falsch zu sein.

der mächtigste Mann der Welt zu sein und eigentlich nur deinem Schutz zu dienen damit dir ja niemand zu nahe kommt.

Nein, eigentlich bin ich ein Niemand, sonst wärt ihr bereits alle tot, aber ich weiß, worauf du hinaus willst.

Ich bin nicht besser als alle anderen Arschgeigen dadrausen.

In mancher Hinsicht leider schon. Die Welt wäre nicht diese Welt, wenn es mehr von meiner Sorte geben würde.

Ich bin so kümmerlich, jämmerlich, feige, oderflächlich und dumm wie sie.

Manchmal.

wenn ich mich nicht so verhalten kann das ich bekomme was ich will

Das werde ich mir merken. Der ist gut, wenn mal jemand etwas von mir braucht. Dann sage ich:"du verhälst dich nicht so wie es mir in den Kram passt". (Die Warheit ist, dass ich das bereits so schon einmal gemacht habe) und es war lustig.

nicht mehr vor Wut aufschreist und mir die Fresse polieren willst

Wenn du so weiter machst, übernimmt das sicher bald jemand anderes für mich.

Hast du abseits von den psychischen Problemen eine grundlegende Erkrankung, die deine Lebenserwartung senkt?

Offiziell Nein, inoffiziell Ja. Ich habe gelernt, Stillschweigen zu wahren, weil du sonst einen Stempel aufgedrückt bekommst (siehe Thema hier).

nach einer selbstkreierten Prophezeiung richten?

Sie ist nicht selbst kreiert.

Inwiefern wäre es ein Vorteil davon auszugehen, dass es einem niemals besser gehen wird?

Es hat keinen Vorteil. Es wird so kommen.

Zufriedenheit trotz Minderwertigkeit

Ja, das weiß ich, aber ich habe auch schon viel gesehen. Ich kenne keinen einzigen Patienten, dem man dauerhaft helfen konnte mit der Minderwertigkeit umzugehen. Ich bin also nicht allein, aber so wie ich wegreduziert werde, gibt es weder mich noch die anderen.

sondern elementarer Bestandteil des menschlichen Verhaltens

Und es gibt noch ein Problem: es sind Dinge, die laut Maslow'scher Bedürfnispyramide jeder Mensch braucht, um glücklich zu sein. Wenn ich das will, will ich zu viel und bin Narzißt. Alles aus dem Mund derer, die es dick haben. Jemand in meiner Situation (und da habe ich schon einige getroffen) haben soetwas nie zu mir gesagt. Weil sie es besser wissen.

Bhorlxag


Offiziell Nein, inoffiziell Ja. Ich habe gelernt, Stillschweigen zu wahren, weil du sonst einen Stempel aufgedrückt bekommst (siehe Thema hier).

Okay, also möchtest du hier nicht näher darauf eingehen. Wie du nur inoffiziell eine Diagnose erhalten hast kann ich mir dennoch nicht so Recht vorstellen ":/

Sie ist nicht selbst kreiert.

Und wer hat dir das prophezeit?

Es hat keinen Vorteil.

Warum also nicht vom Gegenteil ausgehen? Das hat nämlich diverse Vorteile :)^

Ja, das weiß ich, aber ich habe auch schon viel gesehen. Ich kenne keinen einzigen Patienten, dem man dauerhaft helfen konnte mit der Minderwertigkeit umzugehen. Ich bin also nicht allein, aber so wie ich wegreduziert werde, gibt es weder mich noch die anderen.

Ich habe wie gesagt keinerlei Erfahrung damit. Mich würde auch interessieren, ob es jemanden gibt dem geholfen werden konnte.

Und es gibt noch ein Problem: es sind Dinge, die laut Maslow'scher Bedürfnispyramide jeder Mensch braucht, um glücklich zu sein. Wenn ich das will, will ich zu viel und bin Narzißt. Alles aus dem Mund derer, die es dick haben. Jemand in meiner Situation (und da habe ich schon einige getroffen) haben soetwas nie zu mir gesagt. Weil sie es besser wissen.

Ja das kennt man ja. Die Leute denen die Sonne aus dem Allerwertesten scheint können immer ganz toll erklären, warum das alles doch gar nicht so schlimm sei. Man soll halt bloß die Klappe halten und ihnen nicht den schönen Tag verderben (den sie natürlich in einem Hilfeforum verbringen wollen). Empathie gibt es immer ausschließlich von Menschen, die selbst in einer ähnlichen Lage sind, oder aber möglicherweise irgendwann sein werden.

S]avioxur


eh cleverer, gewitzter und gemeiner ist als alle und besonders der Therapeut.

Puh! Das kann ich so nicht sagen. Borlag z.B. schreibt gut oder auch Paul Revere - ich bin beeindruckt, wie sich diese jungen Männer ausdrücken können. Therapeuten haben doch auch geglaubt, dass sie cleverer und gewitzter sind...es ist der Grund, weshalb ich sie (oder Menschen, die diesen Beruf ausüben) nicht leiden kann. Meiner Meinung nach verstärken sie das Leid mancher Menschen, indem sie ihnen falsche Hoffnungen machen. Für Staat und Geld. Du musst nur alles an dir ändern - dann bist du erfolgreich, aber ob du dann glücklich bist, wenn du nicht mehr du selbst bist?

Narzissten haben es aufgrund ihrer Störung

Nein, eigentlich sollte der Satz lauten: der Narzißt wäre kein Narzißt, wenn es keinen Grund dafür geben würde. Ich bin nicht gegen Narzißten, weil es für mich Sinn ergibt, den Versuch zu starten, sich selbst die Liebe zu geben, welche die kritisierenden Arschgeigen von Natur aus gehabt haben.

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