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Depression definitiv unheilbar?

d9anawe8x7


Was für ein Unsinn ist das denn? Natürlich sind Depressionen vielfach nachgewiesen, umsonst gibt es wohl kaum einen riesen Zweig der Medizin in dem Bereich. %-| %-|

Und ja, natürlich gibt es Leute die ein ganzes Leben unter Depressionen leiden und denen nichts, bis hin zur Elektroschocktherapie hilft.

DnerRRobe+rxt


Das ist kein Unsinn. Und das es trotzdem dafür einen riesen Zweig in der Medizin gibt ist nicht verwunderlich, denn damit lässt sich ja unglaublich viel Geld verdienen.

dIanaex87


Das diskutier ich hier nun ganz sicherlich nicht.

aSu_g23%3


Der Robert, kennst du die Statistik der Kassenärztlichen Bundesvereinigung über die Honorarverteilung innerhalb der Ärzteschaft? Psychotherapeuten gehören mit dazu!

Viel Geld ist was anderes!

Syav?iour


@ DerRobert

Dieses Niedergeschlagenheitsgefühl ist nicht normal, wenn es zum Dauerzustand wird.

W@i\cxk


Wenn jemand schon 2 mal eine schwere Depression hatte, bzw. eine depressive Phase wie man es nennt, kann man dann davon ausgehen das dieser Mensch wieder eine depressive haben wird bzw. das der Mensch die Depression immer bei sich trägt unterschwellig (Persönlichkeitsstrukturen verankert) ?

Diese Phasen mussten beide jeweils immer in der Psychiatrie behandelt werden.

Sjavi^o3ur


Und was willst du nun hier? Hören das du unveränderlich dazu verdammt bist krank zu sein und ein beschissenes Leben zu führen? Und selbst wenn du die bekämst, was würdest du dann damit anfangen?

Wahrscheinlich ein Mitteilungsbedürfnis.

S5a:vilour


@ Wick

Die Depression ist in meiner Persönlichkeitsstruktur verankert. Mich gibt's in keiner anderen Version oder sollte es nicht geben. In die Psychiatrie bringt mich keiner, außer bei Selbst oder Fremdgefährdung. Gegen alles andere würde ich klagen. Therapeuten haben es geschafft, mich zu verändern, aber es konnte einfach nicht auf Dauer funktionieren.

SVaKvlioxur


und denen nichts, bis hin zur Elektroschocktherapie hilft.

Das nächste Trauma. %-|

S{av*iour


Diese Phasen mussten beide jeweils immer in der Psychiatrie behandelt werden.

Man kann es aber auch sein lassen. Die nächste Krise kommt bestimmt und so schaut man wenigstens nicht zurück und sieht sich in der Psychiatrie sitzen, oder? Eine längerfristige Krise (oder depressive Episode) wird behandelt. Dann lacht man (vielleicht) wieder. Und in absehbarer Zeit ist man wieder dort. Am Ende beschreibt es dein Leben. Ich kenne genug Leute, die so leben und befinde, dass das ein sinnloses Leben ist.

gyala5xyxs


Hallo,

ich muss gestehen, dass ich nur die Beiträge der ersten 2 Seiten gelesen habe, aber der Titel hat mich dazu bewegt auch etwas zu schreiben.

Ja, Depressionen sind nach derzeitigem Wissensstand "unheilbar", was aber nicht heißt, dass man permanent in einer Depression drinnen steckt. Nach einer schlechten Phase kommt auch irgendwann eine gute Phase und die kann kurz oder auch lang, über viele viele Jahre andauern. Ich selber habe Depressionen, befinde mich aber seit 3 Jahren in einer ganz guten Phase, sprich ohne Medikamente und in einem Zustand in dem ich mich noch selber aus dem Dreck ziehen kann, wenn es zwischenzeitlich bergab geht.

Vorneweg (da du geschrieben hast, dass es die Gesellschaft so sieht): du bist nicht schuld an deiner Depression. Aber du bist dafür verantwortlich was aus dir und der Depression wird und du bist schuld, wenn du die Möglichkeiten die du hast nicht ausschöpfst. Ich selber kenne den Zustand über Tage, Wochen und Monate keine glückliche Minute zu haben, komplett am Ende zu sein, sämtlichen Mut und Motivation das eigene Leben zu leben verloren zu haben. Dieses Gefühl nie wieder glücklich zu sein, dazu kommen zwanghafte Gedanken an die eigene Zukunft, an die eigenen Probleme oder Dinge die zu Problemen werden könnten und daraus kommt es zu einer unbeschreiblichen Angst (zumindest bei mir und sicher vielen anderen, aber bei dir scheint es anders zu sein, gibt ja viele Formen). Es ist ein Gefühl vor dem man auch in besseren Phasen Angst hat, ein Gefühl das man keinem wirklich beschreiben kann und das man keinem anderen wünscht.

Du sagst, du kannst den Auslöser nicht nennen, da er von der Gesellschaft nicht als "wertig" genug eingestuft wird und kein echter Grund ist, bzw willst du deine Diagnosen nicht nennen, wobei dir dann auch keiner wirklich helfen kann. Jemand der vielleicht ähnliche Diagnosen bekommen hat und jetzt ganz gut damit umgehen kann.

Meine Therapeutin bei dir ich 1-2 mal im Monat bin um mit ihr zu besprechen wie ich mit gewissen Situationen besser umgehen kann um Rückfälle zu vermeiden (nennt sich dann Coaching statt Therapie ;-D ) beschreibt das ganz gut. Die Depression ist immer physisch und psychisch. Die Neurotransmitter sind nicht richtig ausbalanciert, psychische Belastungen kommen dazu und schon ist man wieder in der Depression. Die Neurotransmitter kann man ohne Medikamente nicht beeinflussen, nur die eigene Psyche kann man beeinflussen. Und eine Depression ist immer etwas woran man wachsen und arbeiten kann. Wenn die Depression sich wieder ankündigt, dann ist es ein Zeichen, dass man zu viel Belastung ausgesetzt war und dass man besser auf sich schauen sollte. Es ist der Teil in dir, der dich warnt.

Das erste Mal war schrecklich, bis zur Diagnose, bei mehreren Psychologen gewesen bis ich eine Psychologin gefunden habe die kompetent war und bei der ich mich wohl gefühlt habe und die mich nicht mit der Diagnose "zu viel Stress" weggeschickt hat. Paar Medis durchprobiert, darunter eines mit dem ich 14 Stunden täglich schlafen musste damit ich wach genug bin um mich in meine paar Vorlesungen zu schleppen. Paar Therapeuten probiert, nach 4 Einheiten abgebrochen, weil es mir ja augenscheinlich so gut gegangen ist. Sicher ist es nicht lustig und wenn man viele verschiedene Diagnosen bekommt, viele Medikamente durchprobiert ohne dass es 100%ig hilft. Das ist sicher frustrierend. Aber wenn du so darunter leidest, dann versuch noch einmal einen Anlauf und informiere dich bezüglich einem sehr sehr guten Psychologen zwecks Diagnose, ein Psychiater (meistens empfehlen einem gute kompetente Psychologen auch einen sehr guten Psychiater) für die Medikation und dann einen neuen Therapeuten.

Es zahlt sich wirklich aus. Wie ich schon geschrieben habe, ich hatte seit 3 Jahren keinen Rückfall, nachdem ich 3 hintereinander hatte. Jedes mal wenn die Medikamente abgesetzt wurden, war ich 2 Monate später wieder beim Psychiater, weil es ohne nicht mehr gegangen ist. Aber ich habe in der Zeit gelernt mir selber zu helfen, meine aktuelle Therapeutin ist einfach toll, ich hatte schon einige Situationen in denen ich früher sehr schnell wieder gekippt wäre, aber man bekommt die Werkzeuge um mit der eigenen Krankheit besser umgehen zu können. Und wenn es nicht ohne Medikamente geht, dann nimmt man halt die Medikamente. Ich fand das auch nie toll und ich bekomme Zustände, wenn ich meine "Notfallpackung" in der Lade sehe, aber damit muss man sich abfinden. Wenn man ständig nur dagegen arbeitet, dann wird man auch nicht glücklich.

Konzentriere dich auf die guten Dinge, schau dich nach einer besseren Diagnostik und Medikation um, geh deine Probleme aktiv an. Es gibt Wege, damit du dich besser fühlst, besser mit (welche das jetzt auch immer ist) mit deiner Krankheit umgehen kannst, einen 100% perfekten Zustand wird es leider nie geben. Aber den hat niemand, egal ob krank oder nicht. Man wird immer einmal unglücklich sein mit sich selber, der eigenen Situation oder seinen Mitmenschen.

Auch wenn psychische Erkrankungen nicht heilbar sind, wer sagt, dass wir nicht trotzdem glücklich sein und ein schönes Leben haben können? Mein Psychiater meinte, es gibt für jeden ein Medikament, das hilft, man muss es nur finden (und legte dabei seine Hand auf ein Pharmazeutikaverzeichnis mit geschätzten 1500 Seiten - es ist leider nicht immer einfach). Und es ist wichtig, dass man selber daran arbeitet, egal wie entmutigt man vielleicht ist. Aber es wird mit der Zeit besser, man darf nur nicht aufhören an sich zu arbeiten und wenn es ohne Medis nicht geht darf man auch nicht versuchen ohne sie klar zu kommen, weil damit setzt man sich wieder an den Anfang zurück. Hör auf die Schuld bei irgendwem zu suchen und hör auf damit, dich als hoffnungslosen Fall zu sehen, weil das macht die Sache wirklich schlimmer und an diesem Zustand bist du dann wirklich selber schuld.

Suavieour


@ galaxys

Hier ist wieder das schlechte Gewissen, wenn sich jemand die Zeit nimmt und einen ellenlangen Text schreibt. Danke.

Es ist bei mir leider so, dass ich keine Hoffnung habe und auch keine Lust habe mich erneut dem Schwachsinn der ewigen Therapeutensuche und der Suche nach einem angeblich geeigneten Medikament hinzugeben. Ich bin keine Frau, also ist meine Prognose deutlich schlechter. Die Therapeuten bzw. ich - wir hatten die Chance, aber es hat nicht geklappt. Mein rat an alle Psychotherapeuten dieser Welt: wenn ein junger Mensch z ueuch kommt, dann nutzt diese Chance, aber diese billigen Ausreden gehen mir bereits auf die Nerven.

das man keinem anderen wünscht.

Also ich wünsche es denen, die mich kritisiert haben und kein Verständnis zeigen. Im nächsten Leben sollen sie unter schweren Depressionen leiden und ich sollte derjenige sein, der sie daraufhin kritisiert und ihnen die Schuld gibt (während mir die Sonne aus dem Arsch lacht). Wer mir schadet, dem wünsche ich den gleichen Schaden und es ist gerecht.

Du sagst, du kannst den Auslöser nicht nennen

Ich würde sagen, wenn du mich und mein Leben betrachtest, wirst du wissen, dass man so einfach nicht glücklich werden kann.

bzw willst du deine Diagnosen nicht nennen, wobei dir dann auch keiner wirklich helfen kann.

Ja, leider steht dieses Urteil. In anderen Foren (aber auch hier) möchte ich in keine Schublade gesteckt werden, denn das passiert mir sowieso schon zu häufig. Den Idioten, die nur darauf warten, dass du Schwäche zeigst (ich blicke nicht in eine bestimmte Richtung) sollen mir bitte fern bleiben. Selbst Therapeuten verurteilen dich für deine Diagnose. Du bist deine Diagnose, ferner minderwertig, und sonst nichts.

Jemand der vielleicht ähnliche Diagnosen bekommen hat und jetzt ganz gut damit umgehen kann.

Ich kenne Frauen mit ähnlichen Diagnosen und hier ist die Antwort einfach. Ich kenne Männer mit ähnlichen Diagnosen und die sind tot oder in der Pension oder stehen in Dauerkontakt mit der Psychiatrie. Für welche dieser miesen Optionen soll ich mich also entscheiden?

wie ich mit gewissen Situationen besser umgehen kann um Rückfälle zu vermeiden

Gut, dann lenke ich ein: ich WILL eigentlich schon mal gar nicht vor irgendeinen Therapeuten sitzen und irgendetwas bereden. Es widert mich an. Ich habe es trotzdem gemacht und alle negativen Vorurteile wurden bestätigt. Sie können mir nicht helfen und das können die nicht einmal zugeben.

Die Neurotransmitter sind nicht richtig ausbalanciert

Fragt sich, ob sie das sein sollten: bei dem minderwertigen Leben, das ich führe, sehe ich das Auftreten einer Depression als logische Folge.

Aber wenn du so darunter leidest, dann versuch noch einmal einen Anlauf und informiere dich bezüglich einem sehr sehr guten Psychologen zwecks Diagnose, ein Psychiater (meistens empfehlen einem gute kompetente Psychologen auch einen sehr guten Psychiater) für die Medikation und dann einen neuen Therapeuten.

Ich war bereits bei den (angeblich) besten Therapeuten und Psychiatern der Stadt. Das letzte Mal war ich so frech und habe den Psychiater gefragt, ob er eigentlich auch mal etwas anderes zu mir sagen kann, außer:"dann probieren wir eben ein anderes Medikament" Entschuldige, aber genau das ist die Masche, womit diese Leute den Patienten bei der Stange halten wollen (manipulativ), aber das macht nichts. Gibt immer wieder welche, die darauf reinfallen und weil die so eine Maschinerie aus dem ganzen Unsinn aufgezogen haben, stehen einige Leute sogar stundenlang an, bis sie ein Medikament bekommen oder eine Therapie...wofür eigentlich? Ich muss da immer ein bißchen schmunzeln, wenn ich das lese oder höre.

Jedes mal wenn die Medikamente abgesetzt wurden, war ich 2 Monate später wieder beim Psychiater

Unglaublich für mich, denn dieses Zeug hat bei mir keine nennenswerte, positive Wirkung.

Man wird immer einmal unglücklich sein mit sich selber, der eigenen Situation oder seinen Mitmenschen.

Ich bin seit meiner Kindheit unglücklich und meine Mitmenschen sind bis auf wenige Ausnahmen Dreck. Wenn man ganz ehrlich ist (ein Familienmitgleid hat das zu mir gesagt) machte ich auch in der sogenannten guten Zeit (die mir so wenigstens irgendwie gereicht hat) keinen glücklichen Eindruck. Den machte ich nur auf oberflächliche Menschen und ich habe sie Gott sei Dank nicht näher hera gelassen - die Enttäuschung wäre umso größer gewesen, aber meine Gedanken werden bestätigt. Mit depressiven Menschen will niemand etwas zu tun haben.

Auch wenn psychische Erkrankungen nicht heilbar sind, wer sagt, dass wir nicht trotzdem glücklich sein und ein schönes Leben haben können?

Ich sage das, wobei es natürlich Unterschiede im Schweregrad einer psychischen Erkrankung gibt. Es gibt Tote, Verletzte und Pensionisten. Es gibt aber auch depressive Väter und Mütter - beides bin ich nicht. Zu wenig Ressourcen.

Hör auf die Schuld bei irgendwem zu suchen

Nein.

hör auf damit, dich als hoffnungslosen Fall zu sehen

Niemals. Ich könnte bereits tot sein und das wissen meine Psychoheinis nur zu gut. Sie haben ihren Umgang mit mir allerdings auch geändert. Früher waren sie selbst motivierter, aber sie haben gesehen, dass es bei mir nichts bringt...und auch diejenigen, die bereits fort sind - finde ich eine Frechheit, wie die Gesellschaft wertet - sogar nach dem Tod kritisieren sie den Typen noch (alles schon erlebt), aber sie können nichts machen, wenn der Mensch noch lebt. Schon irgendwie eigenartig. Ergo: nur wenn du Erfolg hast oder dein Schicksal bei lebendigen Leibe frißt, bist du gut, wenn du das nicht machst oder kannst bist du selbst schuld. Super Logik!

nd an diesem Zustand bist du dann wirklich selber schuld.

Ich mache, was in meiner Macht steht. Wenn es nicht reicht, dann ist es auch nicht meine Schuld, sondern einfach nur Pech.

W>ixck


@ saviour

Also ist es richtig was ich Online dazu gelesen habe und auch wie es hier steht, Depressionen sind nicht heilbar.

Mein Freund steckte so tief drinnen, dass er in eine Klinik gegangen ist, ganz freiwillig tat er das.

Für mich ist das sehr schwer, da seine depressive Phase schleichend begannen hat, ich wusste nichts damit anzufangen, da ich auch nicht wusste das er schon mal vor vielen vielen Jahren damit zu tun hatte. Für mich absolutes Neuland, die Person zu sehen, wie sie sich veränderte und wieviele Verletzungen mir gegenüber entstanden sind. Heute weiss ich, dass es nicht mutwillig geschehen ist.

Nun befindet er sich in einer Klinik, will aber mit mir keinen Kontakt haben, ich habe ihm geschrieben, ganz neutral, so es eben geht, um ein Zeichen zu setzen, ich bin nach wie vor da. Reaktion kam keine. Schwer für mich. Weil ich nicht weiss, ob er überhaupt noch Kontakt zu mir haben möchte.

Also defnitiv auch für Angehörige eine schwere Sache.

Bei all dem Stress, muss ich gut auf mich aufpassen und mit allem rechnen. Weiter leben.

WJick


Und wieso ist deine Prognose schlechter als Mann saviour?

Ich bin zwar nicht von Depressionen betroffen, dennoch ein eher pessimistischer Mensch und auch ein Mensch der eher nicht Lebens bejahend ist. Denn dafür habe ich schon viel Mist erlebt und auch wenn es sich mistig anhört, ich kann dich verstehen saviour. Ich denke auch nicht daran das alles gut und toll sein wird. Ich habe nun vieles über Depressionen gelesen, mich beschäftigt, auch was Psychologen dazu schreiben und der Meinung bin ich nun überhaupt nicht. Es ist schönrednerrei in meinen Augen, es klingt fast so, als würde man einem kleinen Kind sagen, dass morgen die Sonne wieder scheint. Bei vielem dachte ich, dass die selber in einer Traumwelt leben. Wems hilft wunderbar. Mir braucht das keiner zu erzählen ;-).

Sxaviouxr


@ Wick

Natürlich sind Depressionen bei manchen Menschen mehr oder weniger heilbar, wie gesagt: man nennt es tatsächlich Ressourcen - diese sind notwendig, um gegen die Depression innerhalb einer Therapie anzukämpfen. Es sind Fähigkeiten und Umstände, die herausgearbeitet werden, um der Depression zu begegnen.

Nun befindet er sich in einer Klinik, will aber mit mir keinen Kontakt haben

Ich habe wirklich viel erlebt. Vorallem Pärchen, bei denen sich durch die Therapie herausgestellt hat, dass die Person draußen, dem Patienten drinnen nicht gut tut (oder auch umgekehrt).

Reaktion kam keine. Schwer für mich.

Es ist auch schwer, fallengelassen zu werden, wie eine heiße Kartoffel, wenn man nicht mehr funktioniert. Wenn die Depressionen rezidivierend verläuft, dann ist es klug, sich als Mann eine Partnerin zu suchen, die damit umgehen kann.

Weil ich nicht weiss, ob er überhaupt noch Kontakt zu mir haben möchte.

Wieviel Zeit ist seit seiner Aufnahme in die Klinik vergangen?

dennoch ein eher pessimistischer Mensch und auch ein Mensch der eher nicht Lebens bejahend ist.

Wenn ich ehrlich sein soll, dann ist diese Eigenschaft bei einer Frau irgendetwas zwischen Silber und Gold wert.

Ich habe nun vieles über Depressionen gelesen.

Kennst du seine Diagnose? Meine lautete nämlich nicht nur "schwere, depressive Episode". Erfahrungsgemäß stellen Psychiater eine offensichtliche Diagnose, wenn der Mensch komplett neu in der Psychomaschinerie ist, aber während du dich in der Klinik befindest, wirst du beobachtet. Manchmal bekommt man eine weitere Diagnose, weil die Depression nur Teil einer größeren Sache (wie z.B. eine Persönlichkeitsstörung) sein kann.

Bei vielem dachte ich, dass die selber in einer Traumwelt leben.

Die Psychiatrie z.B. ist eine Mikrogesellschaft mit anderen Regeln und manches Mal erinnerte mich das Ganze an einen Kindergarten. In Wahrheit fällt einfach nur ein großer, gesellschaftliche Druck weg.

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