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Angst selbst lösen

J+ennyx0988 hat die Diskussion gestartet


Guten Tag,

Mich interessiert eure Meinung.Seid ich aufgehört habe Marihuana zu rauchen (6 jahre starker konsum) kommen sehr viele Ängste und traurigkeit, Hilflosigkeit in mir hoch.

Meine Mutter war Heroin abhängig und wollte mich abtreiben, mein Vater konnte sie überreden mich zu behalten. Liebe konnte sie mir aber nicht zeigen. Als ich 3 war trennten sich meine Eltern und ich musste 300km weiter weg zu meinen grosseltern ziehen. Mit 5 musste ich wieder zu meinem Vater er hatte eine neue Frau die selbst drei Kinder hatte. Die neue Frau und auch die Kinder haben mich gehasst, gemobbt und erpresst. Mit 10 habe ich dann nur mit meinem Vater gelebt und war hauptsächlich auf mich allein gestellt (er hatte immer schichtdienst). Mit 14 kam dann eine neue Frau mit der ich auch ein schwieriges Verhältnis hatte mit 17 wurde ich schwanger und musste ausziehen. Bevor ich ins Mutter kind heim kam, haBen mich meine grosseltern wieder aufgenommen aber das Gefühl erwünscht zu sein hatte ich nirgends. Als ich meine Sexualität entdeckt habe, stellte ich mir immer vor missbraucht zu werden. Benutzt zu werden war irgendwie meine Art 'Lust' zu empfinden. Ist das unnormal?

Heute habe ich einen Partner und drei Kinder und es fällt mir sehr schwer liebe zu geben. Sex kann ich selten genießen und lasse es meist einfach über mich ergehen. Wie kann ich am besten an mein Gefühlschaos herangehen?

Vielen Dank schonmal im vorraus es mal alles so jemandem erzählen zu können tut schon gut.

Antworten
Ephem%ali0ger nNutz+er (#5@780x69)


Ich würde dir zu einer Therapie raten. Offensichtlich gibt es sehr viel, dass du aufarbeiten solltest. :)

SeiZmonex863


Liebe Jenny, dass jetzt viele Gefühle hochkommen ist ja nicht schlimm. Alle Gefühle gehören zum Leben dazu und möchten einfach dasein dürfen. Meistens lernen wir, Gefühle, die wir als unangenehm empfinden, weg zu drücken. Als Kind dürftest du viele Gefühle von Einsamkeit, Hilflosigkeit und Traurigkeit gehabt haben und es ist kein Wunder, dass du viel weggedrückt hast, das Überleben war am Wichtigsten. Aber irgendwann können wir nicht mehr, das kostet ja auch Kraft, und dann kommen diese Gefühle. Lass sie einfach da sein, durchlebe sie, dann werden sie auch wieder gehen. Kann aber dauern.

Was dir helfen könnte - neben einer Therapie - wäre eine Familienaufstellung, das hat mir jedenfalls sehr geholfen, mit meiner Vergangenheit fertig und wieder lebendiger zu werden. Schonmal davon gehört? Falls nein, googel das mal, z. B. [[https://de.wikipedia.org/wiki/Familienaufstellung]] oder [[http://www.sorge-dich-nicht-liebe.de/familienaufstellung]]. Alles Gute für dich auf deinem Weg wünscht Simone

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