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Jedes Jahr aufs neue Schlafprobleme

ERhemalAiger Nutzer *(#58344x2) hat die Diskussion gestartet


Kurz vor der Klausurphase höre ich auf vernünftig zu schlafen. Und von Semester zu Semester werde ich irgendwie verrückter. Mittlerweile bin ich teilweise ungewollt 3-4 Tage am Stück wach und schlafe dann einfach plötzlich ein wegen der Übermüdung. Ich bin manchmal dann so Matsche in der Birne, dass ich es nicht mehr schaffe zu lernen. Das geht sogar so weit, dass ich zB beim Zusammenfassen von Texten auf einmal Wörter zusammenschreibe oder einfach komplett verwurstel. Kommt auch vor dass ich gar nicht mehr weiß was dieses Wort überhaupt bedeuten soll. Handschriftlich geht dann gar nichts mehr. Dann schaffe ich es nicht mehr zu lernen und bekomme Schuldgefühle. Wenn ich nicht schlafen kann höre ich sogar wie meine Eltern mich laut anschreien, wieso ich so ein lernfauler Sack bin. Dann bekomme ich Angst vorm lernen und male mir aus wie ich in der Klausur sitzen werde. Meine Kommilitonen können ja dann eh sehen was ich schreibe und ankreuze und lachen mich aus. Ich bin nicht depressiv, habe ein großes soziales Umfeld und bin sonst sehr engagiert und auch absolut nicht faul.

Ich will einfach nur ein paar Tipps fürs bessere Schlafen.

Antworten
L=exi1Q23x4


Das ist gar nicht sol leicht wenn man so unter Druck steht.

Als erstes würde ich mit deinen Eltern über das Problem reden schreien macht da alles nur schlimmer :)*

Da ein paar Tipps die sollten dir ein bisschen beim einschlafen helfen.

Ist aber keine Dauerlösung!!!!

1) Uhren so hinstellen das die Uhrzeit NICHT aus dem Bett zu sehen ist (wenn du dauernt auf die Uhr schaust setzt du deine Psyche unter Druck weil du denkst :,, schon so spät müsste schon längst schlafen.")

2) Verbringe Tagsüber keine Zeit im Bett. das Bett ist zum schlafen und für Liebesgeschichten da!

3) Fernseher ausschalten!

4) An positive sachen denken. (müssen nicht einmal real sein)

5) Handy oder andere Elektronische Geräte NICHT neben deinen Kopf legen.

6) Vor dem schlafen lüften.

7) Auf frische Bettwäsche Achten.

8) Bevor du stundenlang an die Decke starrst lieber nochmal aufstehen und einen Tee trinken, bisschen lesen (KEINE Elektronischen geräte).

9) Kein Kaffee,Energy,Alkohol oder Zigaretten!

Und setzt dich nicht unter druck. Ich weiß das es nicht so leicht ist wie viele Denken :=o

Rede auch mit deinen Lehrern.

Keiner sollte alleine mit solchen Problemen sein :°_

Viel Glück und lass dich nicht vom Leben einschüchtern @:) Gehe deinen eigenen Weg einen bei dem du schlafen kannst und dich wohl fühlst :)^

LQaRGucohla


Vielleicht ist der Druck von den Eltern nicht zu unterschätzen? Vielleicht solltest Du ausziehen.

Und ansonsten, so doof das klingen mag, akzeptieren.. wie Du siehst, gehts auch phasenweise ohne schlaf (zwar nicht gut, aber es geht).

EQhremalige|r NutMzer (#x583442)


Hi, danke erstmal für die Antworten. Ich wohne schon seit ein paar Jahren nicht mehr zuhause, bin fürs Studium in eine andere Stadt gezogen. Tagsüber bin ich ja auch fast nie zuhause weil ich in der Uni sitze, arbeite oder meiner Freizeit nachgehe. Einen Fernseher hab ich gar nicht im Zimmer und Koffein vertrage ich nicht, das ballert mir wirklich immer total die Birne weg und ich bekomme Durchfall.

Und ich möchte einfach ständig vernünftig durchschlafen, mittlerweile kommen diese Phasen auch während des Semesters und werden von mal zu mal schlimmer.

Ghejagt2esTixer


Ich fühle mich ab einer komplett durchwachten Nacht am nächsten Tag schon wie ein Alien. Ich bins dann nicht mehr, irgendwie. Ein elender Zustand.

Wie du dich bei 4 Tagen mit komplettem Wachsein Tag und Nacht fühlen mußt, ist ja gar nicht mehr auszumalen.

Für mich sind Schlafmittel ja nichts, aber vielleicht würdest du mal ein leichte Mittel antesten wollen? ":/

LfaRucoxla


Und ich möchte einfach ständig vernünftig durchschlafen

das verbissene festhalten an diesem Wunsch verschärft das Problem aber, wobei es natürlich verständlich ist.

E*hemalzigemr] Nutzer (#9438245x)


Machst du Sport? Versuche mal mit körperlicher Belastung dieses zu viel an Stress abzubauen. Mal richtig auspowern, damit der Körper "richtig" müde ist. Stress ist auf gehirnbiologischer Ebene ein Hormonungleichgewicht, welches auf andere Steuerungsbereiche durchschlägt (Essen, Trinken, Schlaf...) Es ist eine Frage deines Stress(bewältigungs)kreislaufes, der wird über unbewusste Programme im Gehirn hormonell gesteuert. Wenn ein (genetisch bedingtes) hormonelles Ungleichgewicht dazu kommt, wird's umso schwieriger, psychische "Fehlkonditionierung" ("falsche Programme") tut ein übriges. Aber dem Gehirn kann man auch immer was Gesundes beibringen, dafür ist es zum Glück plastisch genug. ;-)

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