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Meine Selbstbeherrschung ist nur noch ein Sieb – wie stopfen?

Kglexio


Porzellanseele

Meinst du das Thema Wut?

Also in der Form , wie ich sie in letzter Zeit spüre ist es mir neu und das Formulieren fällt mir sowieso schwer. Nein, stimmt nicht ganz, die Wut hatte ich als junges Mädchen auch, damals war sie ähnlich.

Ich bin ziemlich früh, so mit 16Jahren weg von Zuhause und die Wut war auch weg.

In der Betreuungssituation bin ich schon mehr als 10 Jahre- steigernd , lange Zeit neben der Arbeit und seit -hm ca 3 Jahren voll.

Wow, das ist eine schöne Leistung und ich stelle mir das recht hart vor. Ich kann mir vorstellen, dass es ähnlich war, wie bei mir. Irgendwann bist Du aus der Balance gekommen und das alte Verhalten wurde getriggert.

Her mit der Brille ]:D

Je mehr Du Dich mit negativen Dingen beschäftigst, also solchen, die Du für Dich als negativ ansiehst, umso negativer wird Deine Welt. Die Lösung (die Brille ]:D ) ist also, die Einstellung zu ändern, Erwartungshaltungen zu überdenken und bewusst den Blick auf positive Dinge richten. Ich habe mich letztes Jahr dabei ertappt, dass ich mich fürchterlich darüber aufrege, was meine Mutter sagt, tut, wie sie reagiert. Mir ging es auch ähnlich. Ich weiß nicht, was sie noch kann oder was absichtlich ist. Sie ist nicht so alt wie Dein Vater und ich habe auch kein schlechtes Verhältnis zu ihr. Seit ich vor einigen Wochen entschieden habe keine unrealistischen Erwartungen mehr ihr gegenüber aufzustellen und mich daran jedes Mal zu erinnern, bevor ich anfange mich zu ärgern, seitdem habe ich mich 90% weniger darüber geärgert, was sie sagt, was sie tut und wie sie denkt. Frag mich nicht, wie es dazu kam, dass ich angefangen habe, mich darüber zu ärgern, was sie tut. Ich kann sie nicht ändern und ich weiß doch, wie sie ist. Ich kann andere nicht ändern. Ich habe das die ganze Zeit gewusst, ich habe trotzdem daran festgehalten und mich an dieser völlig unrealistischen Erwartungshaltung aufgerieben. Das war/ist eine Wand. Meine Lösung ist also gar nicht, die Wand abzureißen oder ein Loch hineinzuschlagen. Die ist völlig okay, wo sie ist und wie sie ist. Mir muss nicht gefallen, wie sie denkt. Ich muss aber auch nicht anrennen. Ich behalte doch nur Kopfschmerzen und einzureißen ist die nicht. In Deinem Fall wäre also die Akzeptanz Deines Vaters, so wie er ist und das, was Du als Leistung bietest und ab wo nicht mehr. Also wenn Du etwas machen müsstest, er da die Unterschrift nicht leistet, dann machst Du es nicht und das kannst Du ihm auch ganz normal sagen. Machen wir das und das, dann kann ich das und das machen. Wenn nicht, dann übernehme ich das nicht. Die Lösung hieße also, nicht durch diese Mauer zu wollen.

Ja- das Thema war abgeschlossen , deshalb kam ich auch nicht auf den Gedanken, dass es mich so tief wieder reinzieht. Es ist, als hätte ich nie daran gearbeitet , als wäre ich 10 Jahre alt. Ein Tiefschlag für mich, den ich nicht gerne akzeptiere. Aber nu.

Es gibt immer eine "Ehrenrunde", habe ich mir sagen lassen. Wie gehst Du denn mit diesem Tiefschlag um, den Du nicht gerne akzeptierst? Wirklich so: aber nu, dann nehme ich das mal an oder hagelt es Selbstvorwürfe?

Das freut mich und deine Geschichte macht Mut .

Und wie mich das erst freut. :-)

Ja, aber ich denke das braucht einfach auch seine Zeit um aus dieser Spirale rauszukommen. Es ist ja nicht so, dass man sich bewußt dafür entscheidet , man macht es einfach und es geht so dahin bis zum Aufwachen .

Also bei mir war es bewusst. Ich habe in den letzten Jahren zunehmend meine Grenzen erweitert und sagte mir: das geht noch, da funktioniert es noch. Ich bin nicht die ganze Spirale hinunter, aber es war zu weit.

Ich -hm, da beginnt bei mir leider die Mauer, ich muß das noch ein bisschen in mir wirken lassen, nachdenken - ich weiß was du meinst, nur ich weiß nicht wie ich meine Einstellung ändern kann, vielleicht will mein Wille doch nicht so richtig. Muß ich einfach noch etwas setzen lassen .

Das denke ich auch. Ich bin mir ziemlich sicher, dass Du das auch recht schnell in den Griff bekommen würdest. Die Frage ist immer, willst Du loslassen. Auch wenn Dir bewusst ist, dass nicht das loslassen weh tut, sondern das Festhalten. Zumindest war es bei mir so. Aus irgend einem Grund habe ich wieder angefangen festzuhalten, dabei ist es so unglaublich befreiend, wenn man loslässt.

Ich sehe da einen rießen Stein vor mir, magst ein wenig erzählen wie du die Einstellung ändern konntest - nur wenn du magst .

Ja, es ist ja auch ein Stein. Deswegen mein Vorschlag den Stein zu teilen und einen und den anderen Brocken wegzuschieben.

Ich mag es aber nicht so dramatisieren , ich brauche noch ein wenig Leichtigkeit zwischendurch. Wenn ich sage, dass ich am Ende bin, dann breche ich wirklich zusammen. Das will ich nicht.

Kann ich verstehen. Mir ging es ja ähnlich und ich habe mich gefragt, ob das nicht schon auch etwas Gutes hatte, dass ich nicht aufgegeben habe, sondern mir ständig gesagt habe, dass das schon noch funktioniert. Bei Dir funktioniert es ja auch. Trotzdem würde ich ein bisschen Luft aus dem Ventil lassen hier und da und wenn sich die Situation ändert, dann wieder und wieder.

Ob mein Vater Demenz hat, ist ja nur ein Verdacht von mir, es hilft mir manchmal es als Begründung für sein Verhalten zu sehen, damit die Wut nicht noch mehr wächst.

Ja eben, warum also nicht so eine "Diagnose" stellen, mit der Du in Dir überhaupt keine Wut mehr aufkommen lässt? Oder hälst du da an etwas fest, einer Hoffnung?

Es war aber klar , das hab ich auch versprochen als meine Mutter erkrankt ist, dass ich für sie da sein werde , sie so lange es geht in ihrem Zuhause bleiben kann.

Was heißt das? Was ist "so lange es geht"?

Meiner Mutter hat zuhause noch eine relativ gute Orientierung, sobald sie aus dieser vertrauten Umgebung raus muß, wird sie ängstlich und total orientierungslos. Sie hat so viel geleistet in ihrem Leben, so vieles durchgemacht- ich kann sie nicht im Stich lassen.

Das kann ich verstehen. Du kannst Dich aber auch nicht im Stich lassen. Darum wäre es aus meiner Sicht wichtig diese Grenze für Dich festzulegen, wann diese Grenze erreicht ist oder auf diese Grenze zurückzusteuern.

Meiner Mutter wäres es nicht recht , meinem Vater ist es schlicht und einfach unwichtig wie es mir geht- naja- solange ich funktioniere. Glaub mir, ich hatte in den letzten Jahren des öfteren Diskussionen mit ihm. Ihn darum gebeten , Hilfe zuzulassen damit es mir wieder besser geht, damit ich ein wenig eigenes Leben habe- er versteht mich nicht, will es nicht verstehen, keine Ahnung.

Darum würde ich mit ihm auch nicht mehr diskutieren. Du wirst ihn nicht überzeugen können und das ist auch nicht nötig.

Ich verstehe schon, was du meinst - ich würde das auch jedem raten der in so einer Situation ist und es ist auch richtig. Aber da gibt es nicht nur einen Knopf zu öffnen und die Jacke geht auf , da ist irgendwie alles fest zugenäht und ich finde die verdammte Schere nicht.

Gut, wenn Du das jedem anderen raten würdest, dann stehe Dir doch bei. Du weißt also, dass das der richtige Schritt wäre. Richtig ist also hier nicht das Argument, das Du für Dich brauchst. Was ist für dich so wichtig, dass dieses Argument "schlägt" und du dann mehr auf Dich achten würdest?

Heute 1h Sonne auf mich scheinen lassen und gestern Vitamin B - Trinkampullen gekauft - soll gut für die Nerven sein ;-D

:-)

EJhemaliAger Nut8zher 0(#5B73012x)


Kleio

Irgendwann bist Du aus der Balance gekommen und das alte Verhalten wurde getriggert.

Ja, stimmt - triggern ist das richtige Wort, denke ich . Blöd.

Erwartungshaltungen zu überdenken und bewusst den Blick auf positive Dinge richten.

Klingt so einfach :-) aber du hast Recht , es geht um die Erwartung die ständig enttäuscht wird. Keine Erwartung- keine Enttäuschung.

Mir ging es auch ähnlich. Ich weiß nicht, was sie noch kann oder was absichtlich ist. Sie ist nicht so alt wie Dein Vater und ich habe auch kein schlechtes Verhältnis zu ihr. Seit ich vor einigen Wochen entschieden habe keine unrealistischen Erwartungen mehr ihr gegenüber aufzustellen und mich daran jedes Mal zu erinnern, bevor ich anfange mich zu ärgern, seitdem habe ich mich 90% weniger darüber geärgert, was sie sagt, was sie tut und wie sie denkt

Mhm- ich verstehe , in dem Punkt hab ich wirklich zu arbeiten.

Die Lösung hieße also, nicht durch diese Mauer zu wollen.

Zeit das zu ändern , ich hab /hatte ja auch so einen Trotzkopf ;-)

Ja eben, warum also nicht so eine "Diagnose" stellen, mit der Du in Dir überhaupt keine Wut mehr aufkommen lässt? Oder hälst du da an etwas fest, einer Hoffnung?

Naja, diese Hoffnung kann ich ruhig auch noch begraben 8-) ;-) im letzten Jahr konnte ich darin üben und bin da schon eine Meisterin ;-D

Kann ich verstehen. Mir ging es ja ähnlich und ich habe mich gefragt, ob das nicht schon auch etwas Gutes hatte, dass ich nicht aufgegeben habe, sondern mir ständig gesagt habe, dass das schon noch funktioniert.

Denke ich auch ja, ich wundere mich manchmal, wie stark dass man sein kann.

Was heißt das? Was ist "so lange es geht"?

Bis halt alle Möglichkeiten ausgeschöpft sind und ich noch kann.

Ausgeschöpft sind sie ja noch nicht, es gäbe ja welche wenn mein Vater es zulassen würde.

Wobei er heute anders war, zugänglicher - hängt vielleicht doch auch von meinem Verhalten ab. Gebe ich nach- gibt er nach?

Darum würde ich mit ihm auch nicht mehr diskutieren. Du wirst ihn nicht überzeugen können und das ist auch nicht nötig.

Den Satz hatte ich gestern und heute ständig im Hinterkopf und ich war irgendwie ruhiger.

Was ist für dich so wichtig, dass dieses Argument "schlägt" und du dann mehr auf Dich achten würdest?

ich fange schon an ;-)

Danke :-)

D7ie Seiherxin


ich habe eine ganze weile altenbetreuung gemacht (ambulante unterstützung) und das war eine sehr interessante erfahrung - die ich hoffentlich wieder hervorholen kann, sollten meine eltern (die auch schon 82 und 76 sind) jemals in eine pflegesituation kommen, in der ich gefordert wäre.

was mir aufgefallen ist, dass die meisten angehörigen mit dieser pflege nur deswegen so schwer zurechtgekommen sind, weil sie die alten rollenverteilungen zwischen eltern und kind irgendwie nicht mit der neuen "persönlichkeit" des vaters und der mutter zusammenbekommen haben. es war immer selbstverständlich, dass die eltern "über einem stehen" und das war dann irgendwie anders. und niemand will ja, dass sich das komplett umkehrt, auf der anderen seite schwankt das gleichgewicht schon sehr.

ach... ich kann das echt schwer erklären. vielleicht solltest du für dich innerlich eine rollenklärung vater-tochter machen und ihn mit ganz anderen augen betrachten. den dir alt-bekannten vater innerlich verabschieden und mit ein wenig distanz an diesen neuen menschen herangehen?

EWhemaliger 'NutzerL (#573012)


ach... ich kann das echt schwer erklären. vielleicht solltest du für dich innerlich eine rollenklärung vater-tochter machen und ihn mit ganz anderen augen betrachten. den dir alt-bekannten vater innerlich verabschieden und mit ein wenig distanz an diesen neuen menschen herangehen?

Die Seherin

Ich denke, ich hab es verstanden was du meinst, das hat auch mit diesen Hoffnungen und Erwartungen zu tun, die Kleio angesprochen hat.

Ich sollte auch nicht "aufrechnen" so nach dem Motto : "Du hast für mich nie einen Finger gekrümt, hattest kein Interesse an mir als Mensch ,weshalb soll ich jetzt deine "Magd" sein und für dein Verhalten Verständnis zeigen ? Der Gedanke schießt mir öfters durchs Gemüt und Hirn.

Diie SXehxerin


mir geht es mit meiner mutter so, die jetzt stark "mental abbaut". ich muss jedesmal einen schritt zurück gehen, die mutter meiner kindheit und jugend verabschieden und mir vor augen halten, von was die heutige frau geprägt wurde - und ich muss innerlich ein stückweit gnädig werden... ist schwierig (und auch ich muss dann manchmal den wutball, der sich in meinem magen zusammenbraut runterschlucken) funktioniert aber immer besser ;-)

ETheCmalige,r =Nutze!r (#5173012x)


ich muss jedesmal einen schritt zurück gehen, die mutter meiner kindheit und jugend verabschieden und mir vor augen halten, von was die heutige frau geprägt wurde -

Sehr treffend geschrieben :-)

K2lexio


Die Seherin

ich habe eine ganze weile altenbetreuung gemacht (ambulante unterstützung) und das war eine sehr interessante erfahrung - die ich hoffentlich wieder hervorholen kann, sollten meine eltern (die auch schon 82 und 76 sind) jemals in eine pflegesituation kommen, in der ich gefordert wäre.

Ich habe mich ernsthaft gefragt, ob es nicht einen Kurs für "Kinder" gibt, die für Ihre Eltern da sein wollen. ":/ Ich habe das ja verfolgt, wie es manchen geht, dass sie mit ihren Eltern herumschreien oder sie sogar schlagen. Da ich nichts für mich ausschließe, möchte ich dem wirklich zuvorkommen. Das ist so eine Gratwanderung, sie nicht wie eine "Idiotin" zu behandeln, was mir natürlich meine Rolle einfacher machen würde (nur ist sie noch lange nicht soweit und das würde sie merken und sie zutiefst verletzten), aber wenn ich an ihre Grenzen gelange zu sagen, okay, dann halt nicht.

ich muss jedesmal einen schritt zurück gehen, die mutter meiner kindheit und jugend verabschieden und mir vor augen halten, von was die heutige frau geprägt wurde -

Ja, gut beschrieben. Es ist eine Verabschiedung einer Vorstellung, manchmal sogar einer Vorstellung, die von Eltern gar nicht erfüllt wurde und noch die Hoffnung da war, dass es noch irgendwann kommt und dann werden die alt. Tja, der Zug ist abgefahren. Und nicht diesem Zug hinterher zurennen sondern reflektieren, wie realistisch ist es und den Zug der Erwartungen wegfahren zu lassen.

Dviey SehOe(rin


Tja, der Zug ist abgefahren. Und nicht diesem Zug hinterher zurennen sondern reflektieren, wie realistisch ist es und den Zug der Erwartungen wegfahren zu lassen.

:)z ein sehr schönes bild :)z

KBle%io


Porzellanseele

Ja, stimmt - triggern ist das richtige Wort, denke ich . Blöd.

Das kann leider passieren, wenn man nicht mehr auf sich achtet. Shit happens. ]:D Ich versuche das mit Humor zu nehmen. Man lernt nie aus.

Klingt so einfach aber du hast Recht , es geht um die Erwartung die ständig enttäuscht wird. Keine Erwartung- keine Enttäuschung.

Ja, oder realistische Erwartungen offen auf "keine" Erwartungen.

Mir ging es auch ähnlich. Ich weiß nicht, was sie noch kann oder was absichtlich ist. Sie ist nicht so alt wie Dein Vater und ich habe auch kein schlechtes Verhältnis zu ihr. Seit ich vor einigen Wochen entschieden habe keine unrealistischen Erwartungen mehr ihr gegenüber aufzustellen und michdaran jedes Mal zu erinnern, bevor ich anfange mich zu ärgern, seitdem habe ich mich 90% weniger darüber geärgert, was sie sagt, was sie tut und wie sie denkt

Mhm- ich verstehe , in dem Punkt hab ich wirklich zu arbeiten.

Wie funktioniert es denn?

Die Lösung hieße also, nicht durch diese Mauer zu wollen.

Zeit das zu ändern , ich hab /hatte ja auch so einen Trotzkopf

Vielleicht kannst Du dem Trotzkopf eine andere Aufgabe geben ;-) , wie z. B. etwas, das Dir Freude macht? Kann ja nicht sein, dass der Trotzkopf nichts zu tun hat? Das innere Kind braucht schon auch Beachtung.

Naja, diese Hoffnung kann ich ruhig auch noch begraben im letzten Jahr konnte ich darin üben und bin da schon eine Meisterin

Und wie geht es Dir mit dem Gedanken?

Denke ich auch ja, ich wundere mich manchmal, wie stark dass man sein kann.

Ja, nur sollte man nicht vergessen auf sich zu achten. Was soll denn aus dem Trotzkopf werden, wenn Du nicht auf es achtest?

Was heißt das? Was ist "so lange es geht"?

Bis halt alle Möglichkeiten ausgeschöpft sind und ich noch kann.

Das meinte ich. Was würdest Du denn da einer Freundin raten? Was könntest Du da als point of no return nennen?

Ausgeschöpft sind sie ja noch nicht, es gäbe ja welche wenn mein Vater es zulassen würde.

Ja, Sakkra auch. Dass der da auch nicht mitmacht. Tststst

Wobei er heute anders war, zugänglicher - hängt vielleicht doch auch von meinem Verhalten ab. Gebe ich nach- gibt er nach?

Ganz bestimmt hängt es auch von Deinem Verhalten ab. :-) Das kann natürlich auch ein negativeres Verhalten Deines Vaters provozieren, aber wenn Du ruhig und gelassen bleibst und seine Wut nicht übernimmst, dann kann es schlimmstenfalls soweit kommen, dass er sich halt wie das Rumpelstilzchen aufregt ist ja auch ein nettes Bild und Du ihm zuschaust und abwartest, bis er wieder ansprechbar ist oder Dich umdrehst und aus der Situation gehst. Dazwischen gibt es noch einige andere mögliche Szenarien, die möglich sind. Es ist halt etwas Neues für beide von Euch.

Darum würde ich mit ihm auch nicht mehr diskutieren. Du wirst ihn nicht überzeugen können und das ist auch nicht nötig.

Den Satz hatte ich gestern und heute ständig im Hinterkopf und ich war irgendwie ruhiger.

Das freut mich. Wie funktioniert es jetzt?

Was ist für dich so wichtig, dass dieses Argument "schlägt" und du dann mehr auf Dich achten würdest?

ich fange schon an

Was ist es? Du musst es hier nicht schreiben, aber mir hat es geholfen das zu formulieren und mich täglich auch daran zu erinnern, möglichst in einem positiven Bild. Du weißt – den Tag positiv gestalten.

Mache ich jetzt z. B. ständig, bis es dann wieder "automatisch" wird.

Danke

Gerne. Ich mache da jetzt auch mit, was halt mich betrifft. :-)

E?hemailigMer Nutzeur (#573x012)


Kleio

Das kann leider passieren, wenn man nicht mehr auf sich achtet. Shit happens. ]:D Ich versuche das mit Humor zu nehmen. Man lernt nie aus.

Frag mich gerade, wie lange es das Wort "Trigger"gibt . ;-D Das gab es doch früher nicht.

Eigentlich hätte ich sehr gut darauf verzichten können , vielleicht finde ich ja auch noch so eine Prise Humor um das ganze etwas zu versüßen . ;-)

Nimmst du es einfach an, oder versuchst du da nochmals tiefer zu gehen in dir ?

Mhm- ich verstehe , in dem Punkt hab ich wirklich zu arbeiten.

Wie funktioniert es denn?

Na ja, würde jetzt gerne sagen, sehr gut – aber ich glaube, das dauert noch seine Zeit .

Ich stelle mich jeden Morgen in die richtige Richtung , rutsche aber dann doch wieder schneller als ich sehen kann, vom Weg ab. Krabble wieder hoch , ärgere mich und weiter geht’s . Meine Seelenfüße sind etwas verlangsamt zur Zeit .

Vielleicht kannst Du dem Trotzkopf eine andere Aufgabe geben ;-) , wie z. B. etwas, das Dir Freude macht? Kann ja nicht sein, dass der Trotzkopf nichts zu tun hat? Das innere Kind braucht schon auch Beachtung.

Das innere Kind hab ich einwattiert , das braucht etwas Schutz – fühlt sich verletzlich an .

Aber stimmt, ich sollte es hin und wieder springen lassen. :-D

Naja, diese Hoffnung kann ich ruhig auch noch begraben im letzten Jahr konnte ich darin üben und bin da schon eine Meisterin

Und wie geht es Dir mit dem Gedanken?

Die Erwartungen/ Hoffnungen an/bei ihm, kann ich ziemlich gut fallen lassen. Da hat sich ganz viel Resignation runter gemischt. Manchmal hilft schlicht und einfach auch die Müdigkeit , solche Dinge fallen zu lassen, da sie zu schwer werden um sie noch mitzutragen.

Das meinte ich. Was würdest Du denn da einer Freundin raten? Was könntest Du da als point of no return nennen?

Ich kann das einfach nicht beantworten .

Es pünktelt vor sich hin aber was ich als den point of no return bezeichnen würde - hm- weiß es nicht.

Ausgeschöpft sind sie ja noch nicht, es gäbe ja welche wenn mein Vater es zulassen würde.

Ja, Sakkra auch. Dass der da auch nicht mitmacht. Tststst

]:D genau , zum Donnerwetter !

Ich hab ihm gestern wieder einmal angekündigt, dass es mir sehr ernst ist, mit meinem Urlaubswunsch. Er reagiert da eher mit Ignoranz, so ein: "Jaja – macht sie eh nicht-Gesicht " aber ohne darauf einzugehen.

Ganz bestimmt hängt es auch von Deinem Verhalten ab. Das kann natürlich auch ein negativeres Verhalten Deines Vaters provozieren, aber wenn Du ruhig und gelassen bleibst und seine Wut nicht übernimmst, dann kann es schlimmstenfalls soweit kommen, dass er sich halt wie das Rumpelstilzchen aufregt und Du ihm zuschaust und abwartest, bis er wieder ansprechbar ist oder Dich umdrehst und aus der Situation gehst. Dazwischen gibt es noch einige andere mögliche Szenarien, die möglich sind. Es ist halt etwas Neues für beide von Euch.

Nein, das spielt sich anders ab zwischen uns. Ich bin die Wütende, er schreit nicht-

er ignoriert, sagt ja und meint nein, streikt durch sein Verhalten, lässt es meine Mutter spüren, ist dann krank /leidend - in der Form – und ich dann meistens ohnmächtig und innerlich noch wütender - auf mich , auf ihn - plus ein paar Fetzen Schuldgefühle, die ich versuche loszuwerden. Die picken aber oft ganz ordentlich an mir fest .

Den Satz hatte ich gestern und heute ständig im Hinterkopf und ich war irgendwie ruhiger.

Das freut mich. Wie funktioniert es jetzt?

Etwas besser , wirkt sich jetzt noch nicht so 100% auf mein Verhalten aus, aber es macht innerlich freier und muss einfach noch ein wenig , wie soll ich sagen – sich verfestigen.

ich fange schon an

Was ist es? Du musst es hier nicht schreiben, aber mir hat es geholfen das zu formulieren und mich täglich auch daran zu erinnern, möglichst in einem positiven Bild. Du weißt – den Tag positiv gestalten.

Ich weiß, was du meinst - werde es als Aufgabe mitnehmen – Antwort folgt, ich mag jetzt nicht einfach ein Wischiwaschi schreiben oder es dann nicht einhalten .

Es formuliert sich noch nicht so richtig aus .

Aber ich formuliere jetzt doch mehr , das ist schon ein großer Schritt für mich – bin nicht mehr ganz so stumm . Mit der Zeit bilden sich viele Gedanken/Emotionsfäden, die sich ineinander verknoten . Bei mir ist es teilweise schon so verworren und verstrickt .

Jetzt hab ich das Gefühl, dass ich so langsam , gerade auch mit Hilfe deiner konkreten Fragen und deinem Zuhören sowie auch das Einfließenlassen deiner Geschichte so einzelne Fäden zu fassen kriege und sie dann auch durch das Schreiben ordnen kann.

Gerne. Ich mache da jetzt auch mit, was halt mich betrifft.

:)z

Ja , wir wachsen weiter und lassen uns nicht unterbuttern . :)^ :-D

K!lexio


Porzellanseele

Frag mich gerade, wie lange es das Wort "Trigger"gibt . Das gab es doch früher nicht.

Eigentlich hätte ich sehr gut darauf verzichten können , vielleicht finde ich ja auch noch so eine Prise Humor um das ganze etwas zu versüßen .

Nimmst du es einfach an, oder versuchst du da nochmals tiefer zu gehen in dir ?

Ich bin dem schon auf den Grund gegangen bzw. wusste ich ja, wann ich angefangen habe mir zu sagen: bis dahin geht es noch, ach nö, noch ein bisschen, ich funktioniere ja noch und ja, ich habe auch irgendwie funktioniert. Trotzdem hat es mich dann doch gewundert, was eigentlich getriggert wurde und welche "neuen" Verbindungen ich aufgestellt habe. Dass ein neues Ereignis ein altes Trauma triggert – shit, das wusste ich nicht. Ich dachte, das ist ein neues Trauma. ":/ Annehmen? Ich konnte und wollte mich so nicht annehmen, so gestresst und gehetzt und so in vielen Dingen so weit weg von mir. Außerdem hat mein inneres Kind langsam rebelliert, weil ich es nur noch sehr selten herausgelassen habe. Gutes Kind! ]:D Ich war nicht wirklich rund. Kaum zu glauben, wie unrund ich war. Den Unterschied merke ich erst jetzt wieder, aber 10 Jahre sind eine lange Zeit und ich hätte auch noch die nächsten 10 Jahre "funktioniert". Ich konnte mich so nicht annehmen, da ich weiß, was ich für ein Wesen habe und zu viel von dem in den Hintergrund gerutscht ist.

Na ja, würde jetzt gerne sagen, sehr gut – aber ich glaube, das dauert noch seine Zeit .

Ich stelle mich jeden Morgen in die richtige Richtung , rutsche aber dann doch wieder schneller als ich sehen kann, vom Weg ab. Krabble wieder hoch , ärgere mich und weiter geht’s . Meine Seelenfüße sind etwas verlangsamt zur Zeit .

Deswegen frage ich ja. ;-) Es gibt gute und es gibt schlechte Tage. Jetzt ist es nur wichtig, dass die guten Tage oder auch Stunden einfach öfter vorkommen, bis sie dann überwiegen und es nur noch gute gibt.

Das innere Kind hab ich einwattiert , das braucht etwas Schutz – fühlt sich verletzlich an .

Was heißt das. Ich habe gemerkt, dass es da unterschiedliche Identifikationen von den inneren Kindern gibt. Welcher Teil von Dir ist Dein inneres Kind? Was meinst Du mit einwattiert?

Aber stimmt, ich sollte es hin und wieder springen lassen.

Die Erwartungen/ Hoffnungen an/bei ihm, kann ich ziemlich gut fallen lassen. Da hat sich ganz viel Resignation runter gemischt. Manchmal hilft schlicht und einfach auch die Müdigkeit , solche Dinge fallen zu lassen, da sie zu schwer werden um sie noch mitzutragen.

Ja, Müdigkeit hilft zu erkennen, wie es läuft, wenn man nicht reagiert, wie man eigentlich reagieren würde. ;-D Resignation hat halt aber auch noch einen faden Beigeschmack, oder? Akzeptanz wäre ein wertfreierer (gibt’s das Wort überhaupt? ]:D ) Umgang und besser für einen selbst.

Ich kann das einfach nicht beantworten .

Es pünktelt vor sich hin aber was ich als den point of no return bezeichnen würde - hm- weiß es nicht.

Feigling. :-p

genau , zum Donnerwetter !

Ich hab ihm gestern wieder einmal angekündigt, dass es mir sehr ernst ist, mit meinem Urlaubswunsch. Er reagiert da eher mit Ignoranz, so ein: "Jaja – macht sie eh nicht-Gesicht " aber ohne darauf einzugehen.

Gut, dann mach. Oder?

Nein, das spielt sich anders ab zwischen uns. Ich bin die Wütende, er schreit nicht-

er ignoriert, sagt ja und meint nein, streikt durch sein Verhalten, lässt es meine Mutter spüren, ist dann krank /leidend - in der Form – und ich dann meistens ohnmächtig und innerlich noch wütender - auf mich , auf ihn - plus ein paar Fetzen Schuldgefühle, die ich versuche loszuwerden. Die picken aber oft ganz ordentlich an mir fest .

Ach, so eine Szene ist es. Boah! Als Kind bin ich da ausgeflippt, wenn meine Eltern mich ignoriert haben.

Schuldgefühle – warum?

Erpressung – wieso lässt Du es zu?

Wut auf dich? – Warum?

Wut auf ihn? Warum?

Etwas besser , wirkt sich jetzt noch nicht so 100% auf mein Verhalten aus, aber es macht innerlich freier und muss einfach noch ein wenig , wie soll ich sagen – sich verfestigen.

Na klar, das ist ja auch nichts anderes, als sich selbst neu zu konditionieren und darum muss man sich das dann auch jeden Tag erinnern.

Ich weiß, was du meinst - werde es als Aufgabe mitnehmen – Antwort folgt, ich mag jetzt nicht einfach ein Wischiwaschi schreiben oder es dann nicht einhalten .

Es formuliert sich noch nicht so richtig aus .

Aber ich formuliere jetzt doch mehr , das ist schon ein großer Schritt für mich – bin nicht mehr ganz so stumm . Mit der Zeit bilden sich viele Gedanken/Emotionsfäden, die sich ineinander verknoten . Bei mir ist es teilweise schon so verworren und verstrickt .

Das Gute ist, dass Du den Knoten entwirren kannst.

Jetzt hab ich das Gefühl, dass ich so langsam , gerade auch mit Hilfe deiner konkreten Fragen und deinem Zuhören sowie auch das Einfließenlassen deiner Geschichte so einzelne Fäden zu fassen kriege und sie dann auch durch das Schreiben ordnen kann.

Manche Dinge sind halt dann doch nicht so subjektive, dafür die Verknüpfungen und Knoten. :-o {:( Wenn aber die Akzeptanz da ist und die Erkenntnis neutral und ohne Ärger, dann geht es viel leichte.

Ja , wir wachsen weiter und lassen uns nicht unterbuttern .

Yap, yap, yaaap! mein inneres Kind Das wäre doch gelacht. Ich merke gerade pünktlich zum WE bekomme ich meine Migräne. :-) Irgendwo bin ich noch extrem verspannt. Das gehe ich jetzt mal das WE an. Aber ein neues Leben anzufangen ist doch schon verdammt aufregend. :-D

EFhemaligAer Nutze3r (#57x3012)


Servus Kleio :-)

Trotzdem hat es mich dann doch gewundert, was eigentlich getriggert wurde und welche "neuen" Verbindungen ich aufgestellt habe. Dass ein neues Ereignis ein altes Trauma triggert – shit, das wusste ich nicht. Ich dachte, das ist ein neues Trauma. ":/

Scheinbar gibt es da jede Menge Speicherplätze in uns , die lange Zeit unbemerkt bleiben bis sie durch ein Ereignis aktiviert werden und fast einen Kurzschluß auslösen können .

Was mich schon wundert ist , dass es ja nichts Unterdrücktes ist , sondern schon mal angesehen, bearbeitet wurde, wenn ich das richtig verstehe bei dir auch . Wieso hüpft einem das Jahre später wieder mit so einer Wucht ins Gesicht?

Annehmen? Ich konnte und wollte mich so nicht annehmen, so gestresst und gehetzt und so in vielen Dingen so weit weg von mir. Außerdem hat mein inneres Kind langsam rebelliert, weil ich es nur noch sehr selten herausgelassen habe. Gutes Kind! ]:D

Ja, gutes Kind :-D

:-) ich glaube zu wissen , was du meinst, wie sich das anfühlt – ein mistiges Gefühl – ich mag mich so nicht. Dadurch geht auch , zumindest bei mir - die Selbstachtung flöten.

Ich war nicht wirklich rund. Kaum zu glauben, wie unrund ich war. Den Unterschied merke ich erst jetzt wieder, aber 10 Jahre sind eine lange Zeit und ich hätte auch noch die nächsten 10 Jahre "funktioniert". Ich konnte mich so nicht annehmen, da ich weiß, was ich für ein Wesen habe und zu viel von dem in den Hintergrund gerutscht ist.

Und es darf wieder sein ? :-)

Ich spüre auch, wie da etwas fröhliches, lebendiges , wissbegieriges und liebevolles in mir unterdrückt wird und eintrocknet .

Deswegen frage ich ja. Es gibt gute und es gibt schlechte Tage. Jetzt ist es nur wichtig, dass die guten Tage oder auch Stunden einfach öfter vorkommen, bis sie dann überwiegen und es nur noch gute gibt.

Mhm ........

Was heißt das. Ich habe gemerkt, dass es da unterschiedliche Identifikationen von den inneren Kindern gibt. Welcher Teil von Dir ist Dein inneres Kind? Was meinst Du mit einwattiert?

Wie ich oben geschrieben hab, dieses fröhliche, wissbegierige auch manchmal übermütige und neckische Mädchen in mir , aber auch dieses sehr empfindsame Wesen, dass es nicht erträgt, wenn jemand leidet , egal ob Tier oder Mensch. Das trotzig sich aufbäumt und widerspricht , kraftvoll und mutig . Das alles war /ist in mir. Nur irgendwie stimmt das Verhältnis nicht – mir fehlt die Kraft , der Mut , mir fehlt das Vertrauen in mich selber – es ist ein wenig , als wäre da etwas gebrochen.

Härter bin ich nicht geworden, aber leider auch nicht stärker.

Einwattieren muß ich dieses verletzliche , sensible.

Ja, Müdigkeit hilft zu erkennen, wie es läuft, wenn man nicht reagiert, wie man eigentlich reagieren würde.

Dito :-)

Resignation hat halt aber auch noch einen faden Beigeschmack, oder? Akzeptanz wäre ein wertfreierer (gibt’s das Wort überhaupt? ]:D ) Umgang und besser für einen selbst.

Na ja, Akzeptanz - da sind wir wieder beim Loslassen , irgendwie hängt das zusammen.

Vielleicht ist Resignation ja ein Vorstufe :-)

Es pünktelt vor sich hin aber was ich als den point of no return bezeichnen würde - hm- weiß es nicht.

Feigling. :-p

Ja ]:D und ein Angstmenschchen .

Ich hab ihm gestern wieder einmal angekündigt, dass es mir sehr ernst ist, mit meinem Urlaubswunsch. Er reagiert da eher mit Ignoranz, so ein: "Jaja – macht sie eh nicht-Gesicht " aber ohne darauf einzugehen.

Gut, dann mach. Oder?

In Arbeit 8-) , hab das wirklich vor und sollte ich das nicht durchsetzen dann bin ich eine Niete und selber Schuld.

Ach, so eine Szene ist es. Boah! Als Kind bin ich da ausgeflippt, wenn meine Eltern mich ignoriert haben.

Ja, es hat sich auch früher bei uns so abgespielt.

"Du bist schuld , wenn Mama weggeht weil du dies und jenes nicht gemacht hast."

"Papa hätte sterben können, er hat sich so aufgeregt weil du …… "

"Was hast du gemacht , Mama geht es schlecht wegen dir usw. "

"Was haben wir nur falsch gemacht , warum bist du so geworden ? "

"Warum bist du so blass, nimmst du Drogen ? "(Nein , ich hatte ein ganz anderes Problem und wäre froh gewesen , wenn ich darüber sprechen hätte dürfen)

Mein Bruder und ich waren wirklich brave Kinder , wenn ich heute zurückdenke . Es waren normale Dinge , Streiche die Kinder einfach machen .

Schuldgefühle – warum?

Schuldgefühle habe ich einfach sehr schnell, ich weiß dass sie manchmal total übertrieben sind, aber die wachsen in mir wie die Misteln auf dem Baum.

Erpressung – wieso lässt Du es zu.

Ich weiß, dass es Erpressung ist, ich weiß dass es an mir liegt , nicht mitzuspielen aber ich bekomme einfach die Kurve nicht, um aus diesem Spiel auszusteigen. Wie gesagt, ich war weg davon , als ich Abstand hatte, jetzt bin ich wieder da , wo ich früher war und das macht mich wahnsinnig, da ich es ja mit dem Verstand sehr gut begreife .

Wut auf dich? – Warum?

Wut auf ihn? Warum?

Weil es dasselbe Spiel ist, dass ich von früher kenne . Siehe Antwort oben.

Na klar, das ist ja auch nichts anderes, als sich selbst neu zu konditionieren und darum muss man sich das dann auch jeden Tag erinnern.

Ja, das muss ich wirklich , einfach täglich daran arbeiten .

Manche Dinge sind halt dann doch nicht so subjektive, dafür die Verknüpfungen und Knoten. :-o {:(

Da steh ich jetzt ein wenig auf der Seife, wie meinst du das ?

Wenn aber die Akzeptanz da ist und die Erkenntnis neutral und ohne Ärger, dann geht es viel leichte.

Ja .

Yap, yap, yaaap! mein inneres Kind Das wäre doch gelacht. Ich merke gerade pünktlich zum WE bekomme ich meine Migräne. :-) Irgendwo bin ich noch extrem verspannt. Das gehe ich jetzt mal das WE an. Aber ein neues Leben anzufangen ist doch schon verdammt aufregend. :-D

Wie geht es dir mit der Migräne ? Ist das noch so eine Nachwehe die sich auch noch legen wird, wenn du deine Geburt ins neue Leben gänzlich geschafft hast ? :-)

Ich wünsche dir ein entspanntes und erholsames Wochenende- oh...also Sonntag :-D

K^lexio


Hallo Porzellanseele, :-)

Scheinbar gibt es da jede Menge Speicherplätze in uns , die lange Zeit unbemerkt bleiben bis sie durch ein Ereignis aktiviert werden und fast einen Kurzschluß auslösen können .

Was mich schon wundert ist , dass es ja nichts Unterdrücktes ist , sondern schon mal angesehen, bearbeitet wurde, wenn ich das richtig verstehe bei dir auch . Wieso hüpft einem das Jahre später wieder mit so einer Wucht ins Gesicht?

Bei mir wurde es von einer gleichwertigen katastrophalen Situation ausgelöst. Ich habe nicht völlig so reagiert, wie das erste Mal. Zuerst sogar souverän. Dann, voll bewusst eine Entscheidung getroffen, die dann unbemerkt in viele Bereiche meines Lebens durchgesickert ist. Das war dann etwas, was ich nicht mehr weiter beachtet habe und so ging es Schritt für Schritt abwärts. Ich habe nur noch auf der Oberfläche agiert, zwar gemerkt, dass ich etwas tun muss, aber ich tat nur so viel, dass ich funktioniert, sogar hin und wieder Dinge eingebaut, die mir Energie gaben. Auch hatte ich mittlerweile andere Erfahrungen, Gedanken und so kam es eben mit einer anderen Wucht, wie Du das so schön schreibst. Ich denke, dass Achtsamkeit generell wichtig ist, aber noch wichtiger für Leute, die erst später gelernt haben, auf sich zu achten. Die "Gefahr" ist sehr groß, dass man sich wieder in eine Situation katapultiert, in der man nicht mehr auf sich achtet oder wie ich, sich dafür erklärt, nicht mehr achtenswert zu sein.

Und es darf wieder sein ?

Ja, denn genau das war es, was ich mit einer Entscheidung beschlossen hatte. Ich hatte Schuld und habe etwas Unverzeihliches getan. Mit diesem Urteil hatte ich mir indirekt verboten zufrieden und glücklich zu sein. Das war mir aber nicht bewusst. Ich habe nun mein Urteil revidiert und nun ist der Weg frei. Trotzdem muss ich mich nun täglich daran erinnern.

Mhm ........

Das ist ja nur der Weg. Im Moment geht es nur um den ersten Schritt. Täglich darauf zu achten, dass es positive Dinge gibt, sich selbst mehr und mehr zu nähern.

Ja, es hat sich auch früher bei uns so abgespielt.

"Du bist schuld , wenn Mama weggeht weil du dies und jenes nicht gemacht hast."

"Papa hätte sterben können, er hat sich so aufgeregt weil du …… "

"Was hast du gemacht , Mama geht es schlecht wegen dir usw. "

"Was haben wir nur falsch gemacht , warum bist du so geworden ? "

"Warum bist du so blass, nimmst du Drogen ? "(Nein , ich hatte ein ganz anderes Problem und wäre froh gewesen , wenn ich darüber sprechen hätte dürfen)

Mein Bruder und ich waren wirklich brave Kinder , wenn ich heute zurückdenke . Es waren normale Dinge , Streiche die Kinder einfach machen .

Ja, auch bei mir war dieser Teil von mir mit dem erhobenen richtenden und natürlich abwertenden Zeigefinger großer als die Freiheitsstatue. Das sind gute Freunde, gel? Angst, Misstrauen, Verachtung, Schuldgefühle…. Wie steht es mit Deiner Selbstakzeptanz und Selbstvertrauen?

Ich weiß, dass es Erpressung ist, ich weiß dass es an mir liegt , nicht mitzuspielen aber ich bekomme einfach die Kurve nicht, um aus diesem Spiel auszusteigen. Wie gesagt, ich war weg davon , als ich Abstand hatte, jetzt bin ich wieder da , wo ich früher war und das macht mich wahnsinnig, da ich es ja mit dem Verstand sehr gut begreife .

Und wenn Du Dir diesen Abstand geistig verbildlichen würdest? Ich hatte mir damals dieselbe Aufgabe gestellt. Ich wollte Abstand zu meinen Eltern, aber den Kontakt zu meinen Eltern nicht aufgeben. Umso wichtiger war es, mich abzugrenzen.

Weil es dasselbe Spiel ist, dass ich von früher kenne . Siehe Antwort oben.

Ja. Das Spiel kennst Du also. Du kennst aber auch den Weg heraus. Du bist ihn schon einmal gegangen. Du kannst es. :)^

Ja, das muss ich wirklich , einfach täglich daran arbeiten .

Ja, ich sehe das auch an mir. 10 Minuten täglich mich auf eine Sache zu konzentrieren (Erwartungen, Selbstvertrauen, etc.), tief und ruhig atmen und es funktioniert. Einige Tage ohne und ich merke schon, dass meine Atmung nicht mehr in den Bauch geht.

Wie machst Du es denn im Moment? Was probierst Du? Nur zur Klärung: Ich habe den Eindruck, es wird zu viel und zu schwer für Dich. Deswegen habe ich nur ein paar Punkte herausgeklaubt. Ich kann auch auf alles eingehen, aber alles auf einmal geht sowieso nicht. Ein Schritt nach dem anderen. Du kannst auch auf einen anderen Punkt eingeht, der Dir wichtiger ist.

E;hemalig er Nuatzerr (#x573012)


So aber jetzt :-) servus Kleio,

Bei mir wurde es von einer gleichwertigen katastrophalen Situation ausgelöst. Ich habe nicht völlig so reagiert, wie das erste Mal. Zuerst sogar souverän. Dann, voll bewusst eine Entscheidung getroffen, die dann unbemerkt in viele Bereiche meines Lebens durchgesickert ist. Das war dann etwas, was ich nicht mehr weiter beachtet habe und so ging es Schritt für Schritt abwärts. Ich habe nur noch auf der Oberfläche agiert, zwar gemerkt, dass ich etwas tun muss, aber ich tat nur so viel, dass ich funktioniert, sogar hin und wieder Dinge eingebaut, die mir Energie gaben.

Ich kann das sehr gut nachvollziehen. :-)

Auch hatte ich mittlerweile andere Erfahrungen, Gedanken und so kam es eben mit einer anderen Wucht, wie Du das so schön schreibst. Ich denke, dass Achtsamkeit generell wichtig ist, aber noch wichtiger für Leute, die erst später gelernt haben, auf sich zu achten. Die "Gefahr" ist sehr groß, dass man sich wieder in eine Situation katapultiert, in der man nicht mehr auf sich achtet oder wie ich, sich dafür erklärt, nicht mehr achtenswert zu sein.

Nicht mehr achtenswert , ja – es ist sogar ein "Sichselberwegschieben" damit man die eigenen Bedürfnisse nicht mehr so laut schreien hört , sonst könnte man gar nicht mehr funktionieren bei dem Geplärre -g

Ich hab da so Mühe einen Mittelweg zu finden, Platz für die Bedürfnisse anderer – derzeit meine Eltern (andere Kontakte hab ich schon länger stark reduziert) aber auch Platz für mich selber .

Wo sind die Grenzen zwischen gesundem Egoismus und dem kranken?

Überhaupt finde ich es schwer mittig zu werden :-)

Ja, denn genau das war es, was ich mit einer Entscheidung beschlossen hatte. Ich hatte Schuld und habe etwas Unverzeihliches getan. Mit diesem Urteil hatte ich mir indirekt verboten zufrieden und glücklich zu sein. Das war mir aber nicht bewusst. Ich habe nun mein Urteil revidiert und nun ist der Weg frei. Trotzdem muss ich mich nun täglich daran erinnern.

Du wirkst auf mich sehr klar und reflektiert , hast da schon einen ordentlichen Weg zu dir zurückgelegt :-) .

Dieses Verbot gibt mir etwas zu denken , weiß aber nicht genau warum, ein unbewußtes Verbot glücklich zu sein durch ein strenges Selbsturteil. Ist eigentlich auch ein Gefängnis , wir bauen uns die Gitterstäbe wirklich oft selber, ohne es zu merken.

Das ist ja nur der Weg. Im Moment geht es nur um den ersten Schritt. Täglich darauf zu achten, dass es positive Dinge gibt, sich selbst mehr und mehr zu nähern.

Ich versuche es - den Faden hab ich schon in der Hand , er ist noch etwas dünn und scheint wenig Halt zu geben aber das wird schon noch – irgendwann werden es mehrere Fäden und ergeben eine starken Strick :-)

Ja, auch bei mir war dieser Teil von mir mit dem erhobenen richtenden und natürlich abwertenden Zeigefinger großer als die Freiheitsstatue. Das sind gute Freunde, gel? Angst, Misstrauen, Verachtung, Schuldgefühle…. Wie steht es mit Deiner Selbstakzeptanz und Selbstvertrauen?

Weißt du, auch wenn ich manchmal so richtig wütend bin auf alles und dann hadere , so spüre ich auf der anderen Seite so eine Art Milde , Verständnis . Sie konnten nicht anders, sie wurden ja auch geprägt durch ihr Erlebtes, ihre Kindheit .

Das nimmt mir dann ein großes Stück Wut . Diese Gedanken helfen mir besser , loszulassen.

Meine Selbstakzeptanz und mein Selbstvertrauen -hm- wie so ein Hefeteig. Wenn die Umgebungstemperatur passt , es sich warm und harmonisch anfühlt , dann gehen sie auf und wachsen, schrumpfen aber auch in sich zusammen wenn das nicht der Fall ist. Ich kann das nicht anders beschreiben, es hängt noch viel zu sehr von außen ab . Noch nicht fertig gebacken und stabil ;-)- duftet noch nicht so , dass man reinbeißen möchte ]:D

Und wenn Du Dir diesen Abstand geistig verbildlichen würdest? Ich hatte mir damals dieselbe Aufgabe gestellt. Ich wollte Abstand zu meinen Eltern, aber den Kontakt zu meinen Eltern nicht aufgeben. Umso wichtiger war es, mich abzugrenzen.

Ich bin ja meistens am "Tun" , sobald ich etwas Ruhe hab -kommen Erinnerungen /Gefühle von früher hoch , nur durch den räumlichen Abstand , wenn ich wieder nach Hause fahre, fällt das wieder von mir ab. Als Kind konnte ich das viel besser, da hab ich mich so richtig geistig weggebeamt , in ein Fantasieland , in meine eigene Welt . War unglaublich verträumt und als ich lesen konnte, wurden Bücher mein schönstes Zuhause .

Ja. Das Spiel kennst Du also. Du kennst aber auch den Weg heraus. Du bist ihn schon einmal gegangen. Du kannst es. :)^

Tja :-)

Ja, ich sehe das auch an mir. 10 Minuten täglich mich auf eine Sache zu konzentrieren (Erwartungen, Selbstvertrauen, etc.), tief und ruhig atmen und es funktioniert. Einige Tage ohne und ich merke schon, dass meine Atmung nicht mehr in den Bauch geht.

Wie machst Du es denn im Moment? Was probierst Du?

Stimmt, Bauchatmung – hab ich ganz vergessen . :)^

Ich hab wieder angefangen zu fotografieren , aus dem Auto ausgestiegen und so 10 Minuten die Natur betrachtet , 2-3 Fotos gemacht – das macht mir Freude :-) da bin ich bei mir.

Das werde ich jetzt öfters machen – Stehenbleiben , oder irgendwo in die Höhe , das mag ich auch sehr gerne , eine andere Sicht auf die Welt .

Malen geht noch nicht wirklich , es fehlt mir die Ruhe, dieses bestimmte stimmige Gefühl – kann es schwer beschreiben .

Beim Lesen hab ich Konzentrationsprobleme oder es fallen mir die Augen zu . Das ärgert mich - ich kann mich nicht einlassen , vielleicht muss ich ein Buch finden das mich wieder gefangen nimmt , nein- es liegt wirklich an meiner Aufnahmefähigkeit .

Zur Klärung - passt ganz gut , einfach nach Gefühl und sonst klären wir es - danke :-)

K;le*io


Servus Porzellanseele,

Nicht mehr achtenswert, ja – es ist sogar ein "Sichselberwegschieben" damit man die eigenen Bedürfnisse nicht mehr so laut schreien hört , sonst könnte man gar nicht mehr funktionieren bei dem Geplärre –g

Ja, und somit ist es wichtig, sich wieder der Achtsamkeit zuzuwenden, bzw. sich mehr zu achten. :-)

Ich hab da so Mühe einen Mittelweg zu finden, Platz für die Bedürfnisse anderer – derzeit meine Eltern (andere Kontakte hab ich schon länger stark reduziert) aber auch Platz für mich selber .

Ja, ich habe das dann lange versucht. Mir ist es nicht gelungen. Dann ist mir eine meiner Erkenntnisse von früher eingefallen und wie es vorher funktioniert hat. Es hat funktioniert, weil primär meine Bedürfnisse erfüllt waren. Ich stand an erster Stelle. Da konnte ich jonglieren und auch die Bedürfnisse anderer erfüllen – nur dann. So in der Art – nur glückliche Eltern sind auch gute Eltern. Ich kann nur eine gute Freundin sein für mich und andere, gute Tochter, gute Mitarbeiterin, wenn es mir gut geht und dafür muss ich bei mir sein und nicht bei anderen. Dann erst habe ich Energie, um mit der auch andere anzustecken oder von der abzugeben. Sonst trete ich doch ständig auf der Stelle, im Versuch zu vermeiden immer tiefer und tiefer zu sinken. Da kann nichts kommen und da kann ich auch nicht viel geben. Ich brauche meine ganze Energie dafür, dass ich nicht abstürze und dann wird alles zum Kampf {:( . Was bei mir neu hinzu kam waren die Anforderungen, die einfach alle nicht zu schaffen sind, denn es gibt trotzdem eine Grenze, die ich selbst auch akzeptieren muss. Das geht und das geht nicht mehr. Also nein zu sagen, weil ich mir sonst schade. Nein zu sagen und es auch selbst zu akzeptieren, dass ich nicht alles kann und auch nicht alles will.

Überhaupt finde ich es schwer mittig zu werden

Ja, wie gesagt, auf diesem Weg habe ich es auch nicht geschafft. Erst als ich wieder mich an erste Stelle gesetzt habe, seitdem nähere ich mich wieder meiner Mitte.

Du wirkst auf mich sehr klar und reflektiert , hast da schon einen ordentlichen Weg zu dir zurückgelegt .

Ja, jetzt geht es ganz gut. Der Knackpunkt war dieser bebeschissene Satz, dass ich etwas unverzeihliches getan habe und ich Schuld trage und somit habe ich auch vieles zugelassen, weil ich ja sühnen muss – nicht bewusst. Erst als ich mich fragte: Verdienst Du es also dein restliches Leben zu sühenen und unglücklich zu sein, kam ein – nein. :-o Erst als ich mich fragte: Wie kommst Du überhaupt auf die Idee, dass das unverzeihlich war, wenn Du doch generell der Meinung bist, dass es nichts zu verzeihen gibt, sondern Akzeptanz, bemerkte ich, dass ich mich nicht mehr akzeptiert hatte. Diese Bewertung, die ich vorher nicht hatte, weil ich mir sagte, ich bin okay, wie ich bin, egal was ich tue. Es gibt keine "Fehler". Ich bin nicht fehlerhaft. Ich bin bei mir und in Ordnung wie ich bin – langsam finde ich mich auch wieder cool. ;-)

Dieses Verbot gibt mir etwas zu denken , weiß aber nicht genau warum, ein unbewußtes Verbot glücklich zu sein durch ein strenges Selbsturteil. Ist eigentlich auch ein Gefängnis , wir bauen uns die Gitterstäbe wirklich oft selber, ohne es zu merken.

Ja, ich habe es erst gemerkt, als es mir sehr schlecht ging, ich aber natürlich immer noch funktionierte. Deswegen war ich auch so hellhörig, als Du geschrieben hast, dass Du ja eh noch funktionierst und nur noch ein paar Monate funktionieren musst. Klar kann man das noch weiter betreiben. Es geht schon noch tiefer, nur wird es auch immer schwieriger wieder wirklich "funktionsfähig" zu werden. Will man eigentlich nur funktionieren, wenn mehr geht? Warum also sich selbst beschneiden? Wegen anderen?

Das ist ja nur der Weg. Im Moment geht es nur um den ersten Schritt. Täglich darauf zu achten, dass es positive Dinge gibt, sich selbst mehr und mehr zu nähern.

Ich versuche es - den Faden hab ich schon in der Hand , er ist noch etwas dünn und scheint wenig Halt zu geben aber das wird schon noch – irgendwann werden es mehrere Fäden und ergeben eine starken Strick

Ich finde, Du hast schon mehrere Fäden in der Hand. Du traust Dich nur noch nicht ran, weil Du Dir aus irgend einem Grund nicht vertraust, dass es auch so funktionieren wird und dass es Dir besser gehen wird. Hast Du denn ein gutes Gewissen, wenn es Dir gut geht?

Verdienst Du es denn, dass es Dir gut geht?

Du musst die Frage nicht hier beantworten.

Verdienst Du es denn, dass Du glücklich bist?

Verdienst Du denn einen Tagesablauf, der Dir Spaß macht?

Wenn nicht, warum nicht? Und wenn es da eine nein-Antwort gibt. Verdienst Du das wirklich?

Weißt du, auch wenn ich manchmal so richtig wütend bin auf alles und dann hadere , so spüre ich auf der anderen Seite so eine Art Milde , Verständnis . Sie konnten nicht anders, sie wurden ja auch geprägt durch ihr Erlebtes, ihre Kindheit .

Das nimmt mir dann ein großes Stück Wut . Diese Gedanken helfen mir besser , loszulassen.

Wie ist Dein Englisch?

Ich bin ja meistens am "Tun" , sobald ich etwas Ruhe hab -kommen Erinnerungen /Gefühle von früher hoch , nur durch den räumlichen Abstand , wenn ich wieder nach Hause fahre, fällt das wieder von mir ab. Als Kind konnte ich das viel besser, da hab ich mich so richtig geistig weggebeamt , in ein Fantasieland , in meine eigene Welt . War unglaublich verträumt und als ich lesen konnte, wurden Bücher mein schönstes Zuhause .

Es scheint mir, dass da nicht alles aufgearbeitet ist und dieses innere Kind sich nach den Eltern sehnt, oder ist es etwas anderes?

Ja. Das Spiel kennst Du also. Du kennst aber auch den Weg heraus. Du bist ihn schon einmal gegangen. Du kannst es.

Tja

Nix tja, Ja Brust raus und schön tief atmen!! :)^

Stimmt, Bauchatmung – hab ich ganz vergessen .

Ja, ganz wichtig. Atmen, sich spüren, bei sich zu sein.

Ich hab wieder angefangen zu fotografieren , aus dem Auto ausgestiegen und so 10 Minuten die Natur betrachtet , 2-3 Fotos gemacht – das macht mir Freude da bin ich bei mir.

Das werde ich jetzt öfters machen – Stehenbleiben , oder irgendwo in die Höhe , das mag ich auch sehr gerne , eine andere Sicht auf die Welt .

Schön! :-)

Malen geht noch nicht wirklich , es fehlt mir die Ruhe, dieses bestimmte stimmige Gefühl – kann es schwer beschreiben .

Ja, das ist eine andere Dimension. Geht mir auch so. Da braucht es einen völlig freien Kopf, damit die Kreativität fließt. Ich habe jetzt auch schon 3-4 Jahre nicht mehr gemalt. Auch das gehört mit ins Zielbild von mir. Eine Vorstellung ich mit meiner Staffelei, meinen Katzen herum, die in meine Farbtöpfe wollen und ich voll im Malen – ja, gehört mit zum Ziel Zufriedenheit. Bin mal gespannt, ob ich dieses Jahr ein Bild malen werde.

Beim Lesen hab ich Konzentrationsprobleme oder es fallen mir die Augen zu . Das ärgert mich - ich kann mich nicht einlassen , vielleicht muss ich ein Buch finden das mich wieder gefangen nimmt , nein- es liegt wirklich an meiner Aufnahmefähigkeit .

Da sollte Bauchachtmug abhelfen, Meditieren wäre besser. 10 Minuten am Tag reicht für den Anfang. ;-) Je mehr Du in die Gegenwart kommst, umso besser kannst Du Dich konzentrieren.

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