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In was für einer kranken Welt leben wir?

L'aRuc;olxa


@ heute_hier

Hm, da hast Du mich eher falsch verstanden.. um "Gefühle absprechen" gehts wirklich nicht. Eher um die allgemeine Problematik einer "objektiven Beurteilung" der Welt und von Begriffen wie "gut" und "böse".

zum Thema "was hilft einem weiter" - es kann halt gut sein, dass das einzige, was weiterhilft, eine gewisse ironische Distanz ist (weil die Umstände, oder die Welt, wirklich aussichtslos, trostlos schlecht sind, subjektiv-menschlich betrachtet), und/oder nur Akzeptanz. Das ist zwar nicht schön, aber möglicherweise der Fall.

Jculi-lSo4nnex_


Habe mich entschieden, aus dem Faden fernzuhalten.

Habe nur geweint gestern, war fertig mit der Welt. Meine Güte, eine junge Frau hat brutal ihr Leben verloren und nicht nur sie und dann werden meine Bekannten als paranoide Paniker beschimpft. Das möchte ich mir nicht gefallen lassen.

Könnt mich gerne sperren. Das war mir gestern wirklich zu viel des Guten. [...]

a=nfangm2itfvreudxe


1. Was sind No-Go-Areas und wo sollen solche, z.B. in Berlin, sein?

2. Ich frage mich weniger, warum die Welt immer grausamer wird, als viel mehr, warum so viele Menschen so zu empfinden scheinen. Ich glaube, jeder Mensch erlebt in seinem Leben mal schlimme Dinge, das war immer so und wird immer so sein. Warum aber scheint das heutzutage so viel mehr Angst zu machen als früher? Kommt das vielleicht durch die Wende und die Unsicherheiten, die damit einher gegangen sind? Den 2. Weltkrieg? Wobei es in den USA ja auch ganz schlimm sein soll mit der Zunahme der kollektiven Angst.

3. Wenn jetzt ganz viele Menschen erhöhte Sicherheitsvorkehrungen treffen wie "Kinder nicht mehr alleine lassen" oder "Nicht mehr abends aus dem Haus gehen", sind dann die, die das nicht machen, nicht gleich gefährdeter Opfer von Gewalt zu werden? Sinkt die Wahrscheinlichkeit, Opfer von Gewalt zu werden, vielleicht aufgrund erhöhter Sicherheitsvorkehrungen? Gibt es dazu Erhebungen?

1.: kreuzberg soll betroffen sein: [[http://www.nogoarea.de/no-go-areas-fuer-deutsche/]]

2.: ich denke, es liegt an einer mischung aus wende, wirtschaftskrise, terrorismus und zu guter letzt der tatsache, dass es uns zu gut geht. meine generation ist die erste generation, die in einem europa lebt, das seit 70 jahren im frieden lebt und in dem hinterm eisernen vorhang kein bis an die zähne bewaffneter rotarmist oder klassenfeind steht und nur auf den befehl zum angriff wartet. wir müssen uns keine sorgen mehr darum machen, dass ein atomkrieg die gesamte menschhei auslöscht, wir müssen uns nicht mehr fragen was ist, wenn der krieg kommt. aber der mensch ist auf angst konditioniert, also können wir nicht so einfach damit aufhören. stattdessen fürchten wir uns bestenfalls davor, opfer eines verbrechens zu werden und schlimmstenfalls davor, uns mit wattestäbchen das trommelfell zu durchstossen oder aus versehen mit sandalen und weissen socken vor die tür zu gehen. für solche luxus-ängste war früher einfach kein platz da. du hattest angst vor vergewaltigungen, mord und totschlag, raub und diebstählen? all das zusammen konntest du haben mit der simplen angst vor dem russen vor der tür.

3. ich hab in meinem umfeld mehrere vergewaltigungen mitbekommen. in keiner war der täter ein wildfremder. jedes mal war es ein bekannter. mehr schutz hätte da gar nichts gebracht. mehr schutz bedeutet also nicht auch mehr sicherheit. ich glaube daher nicht, dass das risiko für nicht mitmachende teile der bevölkerung nun exorbitant steigt. die morde, die die TE beschrieb wurden vom jw. partner begangen.

die menschen wären sicherer, wenn sie ihre familienmitglieder und verwandte einsperren würden, als wenn sie abends nicht mehr auf die strasse gehen oder ihre kinder überall abholen.

LFichtAm+Horiz;ont


@ Juli-Sonne_

Auch wenn Du jetzt hier raus bist…

Dass Du persönlich betroffen bist und Dich das nicht kalt lässt, versteht hier denke ich jeder.

Nur den Schluss von in Deinem Umfeld passierten Dingen auf die ganze Welt kann eben nicht jeder nachvollziehen.

L]iebex8


@ Juli-Sonne_

Ich habe gestern Abend noch eine Weile über deinen Faden hier und den Verlauf nachgedacht und bin zu dem Entschluss gekommen, dass ich mich zumindest für meinen ersten Beitrag (also die zustimmenden Smileys zur Statistik) hier entschuldigen möchte. Denn ich empfinde das jetzt auch als unsensibel. Mein persönliches Sicherheitsempfinden deckt sich zwar weiterhin mit den genannten Zahlen, aber du hattest ja zum Ausdruck gebracht, dass du es anders empfindest und darauf hätte man anders eingehen können.

Tut mir leid!

Ich vermute, wenn du keinen globalen Zusammenhang hergestellt und die beiden schrecklichen Vorfälle aus deinem näheren Umfeld nicht zum Aufmacher einer Grundsatzdiskussion gemacht, sondern deiner Bestürzung z.B. im Unterforum "Trauer & Abschied" Ausdruck verliehen hättest, dann wären die Antworten auch anders ausgefallen.

So haben es viele eher als allgemeine Grundsatzdiskussion aufgefasst und sind entsprechend eingestiegen.

Das tut mir leid für dich, denn ich verstehe durchaus, dass dich das gestern alles ziemlich geschockt hat. Das halte ich für eine ganz normale Reaktion und die können viele sicherlich nachvollziehen. In den letzten Jahren habe ich z.B. auch immer mehr Menschen kennengelernt, die direkt oder indirekt von Unglücken betroffen waren, die große Schlagzeilen machten (Freunde bei 911 verloren, beim Tsunami, Nichten oder Neffen bei der Loveparade etc.). Dass das Gefühl ein anderes ist, wenn man plötzlich jemanden persönlich kennt/kannte, der unter den Opfern war und dass es sich anders anfühlt, wenn "sowas" im näheren Umfeld passiert (Kindesentführung im Nachbarort, Leiche in dem Wald gefunden, in dem man immer joggen geht, Nachbar ist Terrorverdächtiger usw. usf.) und keine bloße Überschrift in der Tageszeitung mehr ist, sondern irgendwie greifbar nah wird - das verstehen wohl die meisten.

Ich denke, darüber könnte man sich hier, besonders im Unterforum Psychologie, gut austauschen. Eben wenn es um Gefühle und den Umgang mit ihnen geht. Dass es mit "so isses und nich anders" nicht getan ist, haben wir ja jetzt gemerkt, denn wir leben alle in der gleichen Welt und nehmen sie doch unterschiedlich wahr.

Deine Theorie war, dass alle, die sich sicher fühlen, halt Glück hatten und wohl einfach noch keine negativen Erlebnisse in ihrem näheren Umfeld verkraften mussten. Das kann ich so nicht bestätigen. Ich habe ja ein paar Beispiele aus meinem Umkreis aufgezählt und war selbst auch Opfer von Gewalt (im familiären Umfeld, aber auch Zufallsopfer eines Sexualverbrechens). Ich fühle mich aber sicher in dieser Welt (bzw. in dem Europa, in dem, Gnade der Geburt, leben darf). Vielleicht lohnt es sich also doch, diese unterschiedliche Wahrnehmung näher zu beleuchten, statt sich in Statistiken darüber, ob die Kriminalität allgemein nun zugenommen hat oder nicht, zu verlieren.

Du sagst, es hätte alles nichts mit den Medien zu tun. Ich hingegen merke, dass es schon etwas mit mir macht, wenn sehr ausführlich über Anschläge, Gefahren und andere Verbrechen berichtet wird. Der Anschlag, der inmitten einer Touristengruppe in Istanbul verübt wurde und von dem es nur wenige Bilder zu sehen gab, hat mich z.B. lange nicht so beschäftigt wie die Anschläge in Paris. Das Ausmaß war ein anderes, okay, aber dennoch. Ich sag's ganz ehrlich: Mich beeinflussen Bilder und Berichte schon und ich versuche, wenn ich das merke, aktiv gegen zu steuern. Köln und die damit verbundene Hysterie über ein paar Wochen war auch so ein Beispiel. Plötzlich gab es viele Eltern in meinem Umfeld, die ihre Töchter an Karneval nicht mehr auf die Straße lassen wollten. Wenn man mal genau nachgefragt hat, hat sich rausgestellt, dass die es durchaus schon aus den Jahren davor kannten, von Besoffenen begrapscht zu werden...

Ich bin die Letzte, die etwas dagegen hat, dass das offen thematisiert wird. Aber es ist eben ein schmaler Grat zwischen "Bewusstsein schaffen" und "Angst verbreiten". Und zwischen "vorsichtig" und "überängstlich" reagieren. Was eine gesunde Vorsicht und was eine übertriebene Angst ist, muss jeder für sich selbst entscheiden, aber ich finde, spätestens wenn man anfängt, sich immer stärker einzuschränken und auf Dinge verzichtet, die man eigentlich gerne tun würde, sollte man bei sich und der eigenen Angst ansetzen, statt sie mit "es wird halt auch immer schlimmer" ins eigene Bewusstsein zu zementieren.

Das alles bedeutet aber nicht, dass fortan alles verharmlost oder unter den Teppich gekehrt werden soll und niemand mehr erschrocken sein darf, wenn etwas Schlimmes in seinem Umfeld passiert. Wäre nämlich schade, wenn du das so aus der Diskussion mitnehmen würdest für dich.

NPurafr}ihyxon


Habe nur geweint gestern, war fertig mit der Welt. Meine Güte, eine junge Frau hat brutal ihr Leben verloren und nicht nur sie und dann werden meine Bekannten als paranoide Paniker beschimpft. Das möchte ich mir nicht gefallen lassen.

Könnt mich gerne sperren. Das war mir gestern wirklich zu viel des Guten. Und der Hampelmann kann in Ruhe weiter ablästern.

Viel Spaß (Hampelmann ist keine Beleidigung, Kinder lieben ihn)

So leid es mir für deine Bekannten tut, aber das ist die Welt, in der wir Leben. Du kannst nicht Allgemeinplätze in den Raum werfen und anderen ihre Gefühle absprechen und erwarten, dass man dir das Köpfchen dafür streichelt. Deine Gefühle und Ansichten sind nicht das Zentrum der Welt. Du bist nicht die Einzige, die es schwer hat im Leben, die zu kämpfen hat. Die Gefühlswelten anderer, die sich um Objektivität zumindest bemühen, als "rosarot" zu verunglimpfen und dann beleidigt den Abflug zu machen spricht eben nicht dafür, dass du fähig bist, objetiv zu sein. Du hast keine Ahnung, was andere in diesem Faden durchmachen mussten und müssen, urteilst sie aber ab. Wer nicht deiner Meinung ist, hat eben ein tolles, behütetes Leben? Ja nee, ist richtig. Wer im Glashaus ditzt, gell?

Und weißt du was? Du brauchst auch gar nicht objektiv zu sein. Es sind schlimme Dinge passiert. Ich wäre da auch nicht objektiv. Dreck, ich bin es vielleicht nicht mal jetzt. Aber die Welt dreht sich nunmal nicht um mich. Ich erhebe keinen Anspruch darauf, die eine Wahrheit gepachtet zu haben. Jeder hier muss sehen, wir er in dieser Welt zurecht kommt. Ich wage zu behaupten, dass keiner hier das tolle, perfekte Leben führt. Man mag mich gerne berichtigen.

Was du anscheinend wolltest war Mitgefühl und Zuspruch, dass die Welt böse und schlecht ist. Das ist in Ordnung, aber das erreicht man nicht, indem man aggressive Grundsatzdiskussionen eröffnet, nur um sich dann beleidigt zurück zu ziehen.

Liebe8 sagte es schon ganz richtig: Im Trauer- oder Psychologieforum wäre das Thema besser aufgehoben gewesen.

p&araze(llJnuxss


Die Welt ist eben so, wie sie nunmal ist. Die Welt ist so, wie wir sie begreifen und empfinden.

Ich bin der Meinung, dass wir schon dunklere Zeiten, weitaus dunklere Zeiten, hatten. Es finden immer wieder positive Paradigmenwechsel statt. Oftmals unbeachtet und in aller Stille. Alleine die Tatsache, dass hier in diesem Land fremde Menschen Zuflucht finden können, die vor Krieg und Gewalt fliehen ist doch wundervoll. Vor vielen Jahren in einer dunklen Zeit war es genau das Gegenteil. Wir haben ein relativ gesundes Verständnis für Ehrfurcht und Handeln, unseren Mitmenschen gegenüber. Wir leben in einer einigermaßen sicheren Umgebung. Ausgehend von der klassischen dreigliedrigen Gewaltenteilung in unserem Land findet die Rechtsprechung ein Höchstmaß an humanitären Maßnahmen, um in Ruhe und Frieden zu leben.

Sicherlich wird durch verschiedene Medien und sicherlich auch durch 'nach oben strebende' Politiker Stimmung gemacht. Man sollte sich jedoch nicht von solchen Machenschaften verunsichern lassen.

Ich kann verstehen, wenn man schlimme Ereignisse hautnah mitbekommt, dass das einen Menschen von einem ruhigen Standpunkt in Panik versetzt. Insbesondere dann, wenn man die täglichen 'Horrorgeschichten' in den Medien mitbekommt.

Aber sind wir doch mal ehrlich: Wenn wir uns die Tagesschau von 1974 ansehen, dann hat sich doch nicht viel verändert. Naja, die Flüchtlingslager sind näher gerückt. Und wir haben so langsam einen gewissen Sachverstand entwickelt, was es bedeutet, deutsche Waffen im großen Ausmaß in Kriegsgebiete zu verkaufen. Das haben 1974 nur wenige Durchschnittsbürger erkannt.

Trotz allem leben wir in einem der sichersten Länder auf der Welt.

Und Menschen: Menschen gibt es überall; gute Menschen.

LG --parazellnuss--

Lpo(rd nHoxng


Meine Theorie warum viele Menschen die Welt als zunehmend schlechter und gefährlicher vorkommt ist, dass es einen starken medialen Bias gibt.

Man erfährt da eben durch die Medien im Prinzip jedes Unglück und jedes Verbrechen das passiert. Von all den schönen Dingen erfährt man nichts, weil das ja langweilig ist wenn nichts schlimmes passiert.

Dadurch manifestiert sich dann der Endruck, dass alles schlimmer wird, denn man bekommt alles Schlimme aus der ganzen Welt mit, während man Erfreuliches nur aus den Näheren Umfeld erfährt.

Und dann denke ich auch, dass Dinge in den Medien heutzutage schlimmer dargestellt werden als es 1974 der Fall war. Und das alles führt dazu dass man die Welt als immer schlimmer und gefährlicher empfindet.

Kuleixo


Juli-Sonne_

Auf jeden Fall ist es bei uns viel schlimmer geworden als früher. Das ist Fakt. Zudem gibt es bei uns in der Familie Polizisten, von Opa bis zu Cousins. Und auch hier das gleiche. (Was nicht heißt, dass früher nie etwas in unserer Gegend passiert ist, aber was ich zu hören bekomme, ist wirklich ein sehr starker Unterschied). Und meinen Bekannten und Verwandten glaube ich nun mal mehr als irgendwelchen Statistiken.

Ja, das sind Deine Fakten. Ich denke, dass der Grund natürlich auch der ist, dass Du diese Selektion gemacht hast, dass gewisse Dinge nicht in Deiner Welt passieren.

Naja, Rennfloh, es ist nicht leicht, innerhalb von einer Stunden von zwei Ermordeten zu hören, die man gekannt hat.

Vielleicht ist die Welt doch eine rosarote Zuckerwattewelt und nur meine Bekannten und ich sehen das anders. (Bitte nicht ernst nehmen, ist jetzt sehr übertrieben ausgedrückt).

Sie ist weder das eine noch das andere. Es gibt Tod und der gehört in vielen Formen zum Leben, zu jedermanns Leben. Das wird allerdings immer noch recht oft tabuisiert, als gäbe es das eben nur bei anderen. Wenn es einen dann doch erreicht, muss man erst lernen, damit umzugehen.

Es ist nun einmal so, Erlebnisse prägen. Und wer keine schlechten Erfahrungen gemacht hat, kann es lockerer sehen als Andere oder haben schlicht und einfach weniger Angst als andere . Jeder so wie er möchte.

Bei mir ist es umgekehrt. Schlechte Erfahrungen gehören zum Leben. Deswegen schockt mich kein Mord, kein Flugzeugabsturz, kein Krieg, keine Krankheiten, etc. Ich erwarte auch nicht, dass sie an meinem Leben vorbeiziehen. Dafür gibt es keinen realistischen Grund.

Mir macht die Entwicklung Sorgen.

Wenn Du das als Entwicklung siehst, weil Du bisher angenommen hast, dass diese Dinge nur bei anderen geschehen, dann liegt es aus meiner Sicht nicht an irgendeiner Entwicklung von zunehmender Gewalt.

Habe nur geweint gestern, war fertig mit der Welt.

Das liegt vielleicht wirklich daran, was hier schon an "zu viel Empathie" genannt wurde.

zu sensibel für diese welt - oder "Die reise der pinguine"

[[http://www.med1.de/Forum/Psychologie/191420/1/]]

S eraphipna 1


[[https://www.diedetektei.eu/straftaten-berlin-uebersicht-bezirken/]]

Allein die Tatsache, dass türkische Freunde von mir schon aus Neukölln wegziehen, weil die Kriminalität zunimmt und sie ihre Kinder nicht mehr auf/in d. Straße/Schule schicken, spricht für sich. Es gibt sie, die "No go Area" in Berlin. Ich selbst habe es erlebt. Und nicht nur Neukölln ist betroffen, wie der obige Bericht zeigt.

Ich beziehe meine Informationen aus erster Hand. Mein Bruder ist bei der Polizei. :(v Und die Medien schweigen zu oft. Der ehem. Bezirksbürgermeister (Buschkowsky) von Neukölln hat dazu ein Buch geschrieben. Irgendwann scheint er auch das Handtuch geworfen zu haben und ist zurückgetreten.

Aber das ist nicht nur ein Problem in Berlin........

mbilri80


Ich beziehe meine Informationen aus erster Hand. Mein Bruder ist bei der Polizei.

Aber gerade das macht ihn ja voreingenommen - denn er hat tagtäglich mit Kriminellen zu tun. Oder nehmen wir z.B. einen Psychater, der den ganzen tag mit psychisch Kranken Menschen arbeitet. Diese Menschen werden dir wahrscheinlich ein ganz anderes Weltbild zeichnen als ein Tierpfleger aus dem Streichelzoo. (Sorry für den dämlichen Vergleich)

NQurarihxyon


Ich beziehe meine Informationen aus erster Hand. Mein Bruder ist bei der Polizei.

Sehe gerade, dass es dein Bruder ist, nicht dein Mann. Mea culpa.

CMinnamxon4


Danke, anfangmitfreude @:) !

Bin ja froh, dass das mit den no-go-areas eher eine Theorie ist. Sonst hätte ich in meinem Urlaub in Kreuzberg/Neukölln vor ein paar Jahren ja 3 x sterben müssen oder so :-D .

Ganz im Ernst: Ich wohne in Marzahn und da werden auch immer Schauermärchen drüber erzählt, von wegen, man dürfe nachts zwischen den Häuserschluchten nicht alleine rumlaufen. Ich mache das regelmäßig. Überhaupt ist der Bezirk ganz anders als immer alle sagen. Nur die hässlichen Hochhäuser gibt es wirklich, das stimmt ;-D !

Liebe8 :)= :)^

Man erfährt da eben durch die Medien im Prinzip jedes Unglück und jedes Verbrechen das passiert. Von all den schönen Dingen erfährt man nichts, weil das ja langweilig ist wenn nichts schlimmes passiert.

Ja, das ist wirklich ein Problem. Und wenn die Schlagzeilen dann vorgebracht werden wie der Titel des nächsten C-Horrorfilms von The Asylum und auch der Inhalt nicht wirklich viel Sachliches enthält, nun denn... Eigentlich lese ich gerne Nachrichten, aber oft vergeht es mir... Denn ich bin da auch recht empfindlich, wie auch Liebe8 schrieb. Gut fand ich einen Artikel über die verhinderten Anschläge in München. Leider finde ich ihn nicht mehr. Bei Google-Suche kommen nur die Panik-Nachrichten ;-D . Zumindest stand da drin, dass wir froh sein können, wie souverän in dieser Situation reagiert wurde, niemand ist zu Schaden gekommen, Alles ging glimpflich aus. Und das kann einem auch ein gutes Gefühl geben. Leider liest man sowas viel zu selten...

hZagn-tywsjxa


Neukölln war vor 10 Jahren mal problematisch, ebenso wie Kreuzberg.

Heute werden beide Bezirke um die Wette zu einem weiteren Hip-Bezirk mit Hipster mieten. Nachts mit der U1 war früher mal durchaus ein Abenteuer. Inzwischen ist das aufregendste daran der Bio-Soja-Latte in der Hand des einen oder anderen Studenten.

Problematisch sind die Diebe in den Tourismus -Ecken. Antanzen, "Do you speak english?", Rosenschenken... Taschendiebstahl halt. Körperlich ungefährlich, aber ärgerlich.

Ich wohne übrigens auch in einem verschriehenen Berliner Bezirk. Quasi gleich neben Cinnamon. Es gibt hier genau ein wahres Gerücht. In einem bestimmten Kiez ist die Nazi-Dichte deutlich zu hoch. Von diesem Fakt ab ist ein ein ruhiger Bezirk.

h*eutCe_4hietr


Ist ja schön, wenn ihr als Touristen Glück hattet

Das kann ich leider nicht so stehen lassen, was ihr (Cinnamon und hap) geschildert habt.

Es ist eine Sache, sich einmal oder dreimal dahin zu begeben und es Urlaub zu nennen ???

Wir Kreuzberger wissen, wo man besser nicht ist zu einer fortgeschrittenen Stunde ist.

Wir informieren uns auch untereinander.

Bitte beim nächsten Urlaub unbedingt Sonnenalle, Karl-Marx-Straße, Görlitzer Park, Hasenheide, Kotti bei Nacht testen. Das umfasst auch alle anliegenden Straßen. Die Liste ist sehr viel länger ... bei Bedarf kann ich mit mehr Informationen dienen.

Was nervt dieses Geschwafel von Leuten, die keine Ahnung haben.

Einmal dort gewesen und es ist nichts passiert :-) Das sagt dann alles :=o

Ich wohne eher ruhig in Kreuzberg, gehe aber gern aus. Da sollte man schon drauf acht gehen, wohin es geht. Schaut euch mal die aktuelle Kriminalstatistik an. Ein ordentlicher Zuwachs an Gewalttaten. Dabei ist es ratsam, die Fälle ohne Polizeieinsatz/Anzeige (Dunkelziffer) mitzudenken.

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